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Manila
/ Philippinen:
Untergrund-Jugendorganisation
organisierte eine mutige Blitzdemonstration
SPRECHCHÖRE
FORDERN REVOLUTIONÄREN AUFSTAND UND MOBILISIEREN JUGENDLICHE FÜR DIE
NPA
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke
Mitteilung
der Kommunistischen Partei der Philippinen (CPP) vom 2. Dezember 2010.
(auf Kommunisten-online am 6. Dezember 2010) – Im Gedenken an den
46. Jahrestag der großen Massendemonstrationen des „Quarter Storms“
(KM) in Manila kamen heute einige hundert Mitglieder der
Untergrund-Organisation „KM-Jugend“ zu einer Blitzdemonstration nahe
dem Präsidentenpalast in Manila zusammen. Sie riefen lautstark dazu
auf, die Ziele der revolutionären Bewegung zu unterstützen und den
Volkskrieg zu verstärken. Hunderte maskierte Studenten und Jugendliche
trugen Plakate mit der Aufschrift „KABATAAN,
TUMUNGO SA KANAYUNAN, SUMAPI SA NPA!“, „REHIMENG US-AQUINO IBAGSAK!“
(„PHILIPPINISCHE JUGEND, AUFWACHEN, GEHT ZUR NPA!“ und „NIEDER MIT
DEM US-IMPERIALISMUS!“).
Maria
Laya Guerrero, Sprecherin der KM-Jugend, erklärte auf der
Demonstration: „Die revolutionäre Jugend der KM erklärt ihre volle
Unterstützung für den Aufruf der Kommunistischen Partei der
Philippinen, die strategische Initiative im Volkskrieg gegen das
verrottete reaktionäre US-Aquino-Regime und seine Söldner-Sicherheitskräfte
binnen fünf Jahren zu erkämpfen.“
Die
Teilnehmer der Blitz-Demonstration sammelten sich gegen 12:30 Uhr auf
der R. Papa Street in einem Kilometer Entfernung vom Regierungspalast
und demonstrierten dann Richtung Morayta und Recto. Sie lösten sich
dann nahe der Avenida St. Ate Ecke Morayta und Recto auf, wo die
Veranstaltergruppe ein Programm von 10 Minuten Dauer durchführte und
die Jugend dazu aufrief, bei der New People's Army (NPA) mitzukämpfen.
„Unter
der Anleitung des Imperialismus insbesondere aus den USA hat das
Aquino-Regime rasch sein wahres Gesicht gezeigt. Es ist jugendfeindlich
und volksfeindlich. Es hat sich nicht von der Hasspolitik des
Arroyo-Regimes verabschiedet, welche die Volkswirtschaft ruiniert hat
und unserem Volk nur weitere Verelendung brachte. Die philippinische
Jugend hat das Monster in Aquino frühzeitig erkannt. Und wir rufen dazu
auf, ihm an jedem Tag seiner Amtszeit einen Albtraum voller Proteste zu
bereiten.“
„Solange
das verrottete halbfeudale und halbkoloniale System besteht, werden das
philippinische Volk und ganz besonders die Jugend im Aufstand sein und
ihre Rufe immer lauter erschallen lassen. Es gibt keine andere Lösung für
die Massen, als den Weg des revolutionären Kampfes zu gehen und bei der
NPA mitzukämpfen, um einen wirklichen Wechsel und eine hellere Zukunft
für die philippinische Jugend und die nächste Generation zu
erreichen.“
KM
ist die Untergrundorganisation der Jugend und Teil der revolutionären
linksgerichteten Kräfte unter dem Dach der National-Demokratischen
Front der Philippinen (NDFP). KM wurde 1964 vom damals jungen Professor
José Maria Sison und seinen Gefährten gegründet, welche das
Wiederaufkommen der landesweiten Massenprotestbewegung nach den 50er
Jahren anführten. KM war ganz vorn mit dabei beim First Quarter Storm
der 70er Jahre. Jene Massenproteste ebneten den Weg zur Radikalisierung
der Jugend und Studenten. Viele der damals Aktiven bildeten dann die
ersten Guerrilla-Einheiten der New People's Army (NPA), die während der
Marcos-Diktatur in den Untergrund ging.
„Wir
sind entschlossen, unsere historische Rolle zu spielen und den
revolutionären Geist sprechen zu lassen, den Kampf der unterdrückten
philippinischen Volksmassen gegen die Tyrannei von Imperialismus, bürokratischem
Kapitalismus und Feudalismus zu gewinnen. Wir rufen dazu auf, die
Proteste zu verstärken. Wir rufen die kämpferische Jugendbewegung in
den kommenden Tagen und Monaten zum Aufstand“, so Guerrero.
Quelle:
E-Mail der KP der Philippinen an die Redaktion
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