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Bolivien
würdigt Kubas Hilfe in der „Operatión Milagro“
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
La
Paz, 17. Juli 2007.- Die Zusammenarbeit Kubas mit der Operation Milagro in
Bolivien hat bisher ermöglicht, dass 100.000 Personen ihr Augenlicht zurückerhielten
und wieder sehen können. Unter ihnen sind Argentinier, Peruaner und
Brasilianer, heben heute Zeitungen hervor.
Laut
der bolivianischen Nachrichtenagentur (ABI) war das Thema eines der
Schwerpunkte der Rede von Präsident Evo Morales auf der Ehrung des
Stadtrates von La Paz zum 198. Jahrestag des Befreiungsaufrufes von 1809.
Morales würdigte auch den solidarischen Geist der kubanischen Ärzte, der
ermöglicht hat, Nachbarnationen wie Peru mitzubetreuen, deren Bürger in
die Augenarztzentren der Grenzregionen geströmt seien.
Laut
dem Staatschef sind allein in der Gegend von Copacabana nördlich von La
Paz 60% der Nutznießer der Katarakt- oder Pterigium-Operationen
(Erblindeter) Peruaner. Gleichfalls bekräftigte er, dass die Behandlung
in diesen von Kuba ausgestatteten Zentren kostenlos ist und durch
erstklassige Spezialisten erfolgt.
In
Bolivien wird die „Operation Milagro“ in 9 Provinzen des Landes
durchgeführt. Gemeinsam mit kubanischen Fachkräften arbeiten darin auch
junge bolivianische Ärzte als Absolventen der Lateinamerikanischen Schule
der Medizinischen Wissenschaften (ELAM) in Havanna.
Quelle:
http://www.granma.cu/espanol/2007/julio/mar17/apoyo.html
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