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US-MILITÄRINTERVENTION
AUF DEN PHILIPPINEN
WIRD IMMER UMFASSENDER
US-TRUPPEN
IN AUFSTANDSBEKÄMPFUNG DABEI IN BUKIDNON
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Mitteilung
der National-Demokratischen Front Mindanao vom 2. November 2009.-
Die National-Demokratische Front (NDF) Mindanao hat weitere
Informationen zur gegenwärtigen Beteiligung von US-Soldaten an
Kampfeinsätzen in Mindanao erhalten. Zurzeit laufen diese Kampfeinsätze
nicht nur in Basilan und Sulu, sondern auch in anderen Gebieten der
Insel Mindanao ab. Gemäß bestätigten Berichten spielt das militärische
Personal der USA eine aktive Rolle bei Kampfeinsätzen gegen die NPA in
den Hinterlandgebieten von Bukidnon.
Vier
verschiedene Zwischenfälle wurden anfänglich genannt. Um Mitte Februar
und anfangs Juli 2009 wurden US-Soldaten in Kampfeinsätzen in Quezon,
Bukidnon, gesehen. Diese Truppen verwickelten gemeinsam mit einer
Einheit der Streitkräfte der Philippinen eine NPA-Einheit in ein
Feuergefecht und begingen faschistische Gräueltaten gegen die Bewohner
der Gegend. Im April und erneut im September 2009 wurden US-Truppen
ebenfalls an der Seite von Soldaten der Streitkräfte der Philippinen in
Valencia und Malaybalay gesehen. Sie befragten vor Ort Ansässige nach möglichen
NPA-Standorten und belästigten Zivilpersonen in jenen Gebieten.
Außer
diesen Berichten erhielt die NDF Mindanao auch ähnliche Informationen
aus zuverlässigen Quellen in Süd-Cotabato, Zentral-Mindanao und aus
den Provinzen um Davao.
Die
zunehmende Beteiligung von US-Truppen an Kampfeinsätzen in den Gebieten
des muslimischen Bangsamoro-Volkes ist immer normaler geworden. Im
vergangenen September wurden zumindest zwei US-Soldaten bei einem
bewaffneten Angriff auf einen Konvoi der US-Truppen in Indangan, Sulu,
getötet. Zuvor in jenem September feuerten in einer Panikreaktion auf
eine Granatenexplosion US-Truppen ihre Waffen in alle Richtungen am
Hafen von Jolo in Sulu ab. Sie beschädigten dabei Hafengebäude und
eine nahegelegene Moschee. Weiter zurück im Jahre 2002 erschoss der
US-Bedienstete Sergeant Reggie Lane aus Truppenteilen des 18.
Infanterie-Bataillons heraus Buyong-Buyong Isnijal, einen Bauern in
Basilan, dessen Haus von einer Gruppe aus US-Soldaten und
philippinischen Soldaten durchsucht wurde.
Diese
Berichte überführen zunehmend die Lügen hinter den
Standardverlautbarungen von US-Offizieren, in welchen die gegenwärtige
Verwicklung ihrer Truppen in Kampfeinsätze in Mindanao bestritten wird.
Sie liefern weitere Beweise, dass US-Truppen als Teil der „Gemeinsamen
Sondereinsatzkräfte (JSOTF) - Philippinen“ sich Einheiten der
philippinischen Streitkräfte anschließen, die in konterrevolutionären
und sonstigen Kampfeinsätzen auf der Insel Mindanao tätig sind.
Selbst
wenn die Offiziere aus den USA und den Philippinen rasch dabei sind zu
dementieren, dass US-Soldaten an Kampfeinsätzen beteiligt sind, so
dementieren sie dabei nie, dass das US-Militär aktiv beim Liefern von
militärischer Aufklärungsinformation mit seinen technischen Mitteln
der militärischen und Luftaufklärung sowie als logistische Unterstützung
der Bodentruppen der Streitkräfte der Philippinen beteiligt ist.
Diese
Vorfälle weisen klar auf die wachsende militärische US-Intervention
und die faschistischen Gräueltaten der US-Truppen zusammen mit ihren örtlichen
Vasallentruppen hin.
Die
NDF Mindanao wird weiterhin Vorfälle des Eingreifens von US-Militär
bei den gegenwärtigen Kriegshandlungen im Lande öffentlich machen,
insbesondere wenn sie sich gegen die revolutionären Kräfte und das
Volk richten. Örtliche Kommandos der New People's Army (NPA) in
Bukidnon sind angewiesen worden, den Bewegungen von US-Soldaten und
ihrer Beteiligung an konterrevolutionären und volksfeindlichen militärischen
Aktionen genau nachzugehen.
Die
NDF Mindanao unterstützt die jüngsten Anstrengungen von Senator Miriam
Defensor-Santiago, dem Vorsitzenden des Senatsausschusses für ausländische
Angelegenheiten, das „Streitkräfte-Besuchs-Abkommen“ (VFA) zu überprüfen.
Wir glauben, dass diese Anstrengungen nicht nur einfach dazu führen müssen,
einige vage Formulierungen des Abkommens anzupassen. Vielmehr verstärkt
die NDF Mindanao den Ruf der patriotischen Filipinos im ganzen Lande
nach Abschaffung des „Streitkräfte-Besuchs-Abkommens“ (VFA), des
„Abkommens über militärisch-logistische Unterstützung“ (MLSA) und
der anderen einseitigen militärischen Verträge.
Diese
Abkommen liefern das Fundament für das ständige Stationieren von
US-Truppen in den Philippinen, ihre Verwicklung in gesetzwidrige militärische
Intervention und in den Krieg gegen die national-demokratische
revolutionäre Bewegung im Lande.
Die
NDF Mindanao ruft das philippinische Volk auf, einen allseitigen,
erneuerten, aggressiven und beharrlichen Kampf gegen die anhaltende
militärische US-Intervention im Lande zu führen.
Wir
wenden uns dringend an das Volk der USA, den Abzug der ständig in den
Philippinen stationierten US-Truppen und das Ende der militärischen
US-Intervention in den Philippinen zu fordern. Wir rufen unsere
philippinischen Landsleute in den USA und in den anderen Ländern dazu
auf mitzuhelfen beim Erhöhen der öffentlichen Aufmerksamkeit in ihren
Gastgeberländern und auf internationaler Ebene mit Bezug auf das Thema
der militärischen Intervention der USA in den Philippinen. #
Jorge
„Ka Oris“ Madlos*
Sprecher
der NDF Mindanao
Quelle:
E-Mail der KP der Philippinen an die Redaktion
Anmerkung
der Redaktion:
Als
philippinische Regierungssprecher die Mär vom Tode des Genossen Oris in
Umlauf setzten, entstanden die nachfolgenden Fotos in Mindanao:
http://www.philippinerevolution.net/
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Foto
1) Eine Mädchengruppe der NPA bei der täglichen Ausbildung |

Foto
2) Genossen bereiten Instrumente zur Zahnbehandlung vor |
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Foto
3) NPA-Kämpfer bedeckt seine Augen, um seine erste
Zahnbehandlung ruhig über sich ergehen zu lassen |

Foto
4) Übersetzung:
Kommunistische
Kämpfer springen gleichzeitig in
die Luft bei einer morgendlichen Übung, während
ihnen ein älterer Bauer zuschaut |
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