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Mitteilung der KP der Philippinen (CPP)

NEUJAHRSGRÜSSE AN DAS PHILIPPINISCHE VOLK FÜR 2012

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke

Mitteilung der KP der Philippinen vom 1. Januar 2012. (Auf Kommunisten-online am 7. Januar 2012) –  Die Führung und alle Mitglieder der Kommunistischen Partei der Philippinen (CPP), die kommunistischen Kämpfer der NPA und alle revolutionären Mitstreiter grüßen das gesamte philippinische Volk zu Beginn des neuen Jahres 2012.

Angesichts der Gnadenlosigkeit des von den USA gestützten Aquino-Regimes bei der Durchführung seiner abgenutzten pro-imperialistischen und üblen die Interessen der Großgrundbesitzer durchsetzenden Politik wird das kommende Jahr mit Sicherheit von den sich verschlechternden wirtschaftlichen und Lebensbedingungen für das Volk gekennzeichnet sein. Die vollmundige „direkte Straße der Rechtschaffenheit“ ist eine direkte und schnelle Straße lediglich für die großen Geschäftsleute, die ausländischen Kapitalisten und die bürokratischen Kapitalisten in Aquinos Regierung. Für das Volk unterscheidet sich Aquinos „Straße“ nicht vom ausgetretenen Pfad der früheren reaktionären Regime in den vergangenen 30 Jahren.

Aquinos Gerede, wonach unser aller Leben sich jetzt in den kommenden Jahren zum Besseren wenden würde, ist reine Täuschung, weil er von den Tatsachen her überhaupt nichts an den vorhandenen Gesetzen und der vorhandenen Politik veränder hat. Welche Veränderungen wird Aquino 2012 bringen? Mehr Steuerlasten. Höhere Preise für Kraftstoff, Medikamente, Transportgebühren, Bildungswesen, gesundheitliche Dienstleistungen und andere Grundbedürfnisse. Senkungen bei den Reallöhnen für die Arbeiter und die einfachen Angestellten. Weitere Verwüstungen zur Durchsetzung von Vorhaben der Freunde von Aquino unter den großen Geschäftsleuten. Eine noch größere Auslandsverschuldung. Eine weiter zunehmende Armut in den ländlichen Gegenden wegen Ausbleibens einer Bodenreform. Weitere ausländische Konzerne beim Ausplündern der Natur und beim Abbau unserer einheimischen Rohstoffe. Die mit Aquino befreundeten großen Geschäftsleute werden noch mehr Reichtümer anhäufen, und das philippinische Volk wird immer tiefer in den Morast der Armut versinken.

Dieses neue Jahr 2012 läßt uns große Kämpfe vorhersehen, die wir in diesem neuen Jahr führen müssen. Laßt uns die breiten Volksmassen gegen das von den USA gestützte Aquino-Regime und seine gegen das Volk gerichteten Handlungen vereinen! Laßt uns vor allem einig sein gegen die „Cha-Cha“-Spielart des von den USA gestützten Aquino-Regimes bei der Ergänzung der reaktionären Verfassung von 1987! Dies ist eine der größten von Aquino entsprechend den Diktaten seiner imperialistischen Hintermänner geplanten Maßnahmen. Diese Maßnahme zielt darauf ab, auf die wirtschaftliche Souveränität und den Reichtum der Philippinen vollständig zu verzichten.

Laßt uns ebenso Vorbereitungen für größere Kämpfe gegen die Verwüstungen, die Massenentlassungen, die neuen Steuerlasten, die Preissteigerungen bei Elektrizität und Wasserversorgung, bei Brennstoffen und anderen Waren treffen! Die Arbeiter müssen für höhere Löhne kämpfen. Sie müssen für die Industrialisierung des Landes kämpfen. Laßt uns die Bauernmassen im ganzen Land vereinen, um den Kampf für die Bodenreform zu verstärken. Die Minderheit des Volkes muß sich mit dem übrigen Volk vereinen, um den Kampf gegen die räuberischen ausländischen Konzerne und die Agrarkonzerne zu verstärken.

In diesem kommenden Jahr laßt uns umfangreich den bürokratischen Kapitalismus unter dem von den USA gestützten Aquino-Regime aufzeigen und ihm Widerstand leisten, vor allem hinsichtlich des Mißbrauchs der staatlichen Gewalt zur Begünstigung von Aquinos Freunden unter den großen Geschäftsleuten und der ausländischen Konzerngangster! Laßt uns für den Kampf gegen die verstärkte militärische Intervention der USA bereit sein! Das Volk muß seinen Mut beim umfassenden Widerstand gegen den Einsatzplan Bayanihan und die Brutalität der Streitkräfte der Philippinen in diesem Jahr und in den kommenden Jahrne stählen.

Die kommunistischen Kämpfer der NPA und alle NPA-Einheiten und unsere Genossen werden unermüdlich daran arbeiten, mehr Kraft zu schöpfen und ihre Fähigkeiten zum Führen von immer mehr und immer größeren taktischen Angriffen in diesem Jahr verstärken. Die NPA wird den Einheiten der Streitkräfte der Philippinen keine Ruhepause gönnen. Sie wird alle Möglichkeiten nutzen, den faschistischen Truppen Schläge zu versetzen, um deren Mißhandlungen und Massaker am Volk zu stoppen. 2012 wird die NPA in der Position sein, mehr Waffen als je zuvor zu erbeuten, um noch größere Zahlen von neuen Kämpfern zu bewaffnen. Das von den USA gestützte Aquino-Regime wird durch die größeren taktischen Angriffe und die Schläge der NPA gegen Körper und Kopf der gegnerischen faschistischen Maschinerie ins Wanken geraten.

Laßt uns das neue Jahr mit erneuerter Entschlossenheit für das Voranschreiten auf dem Weg des revolutionären Kampfes willkommen heißen!

Laßt uns unser Bestes für das Voranschreiten der revolutionären Volksbewegung in beispielloser Art tun!

Laßt uns alles geben, um den Volkskrieg auf eine neue und höhere Stufe anzuheben!

Quelle: E-Mail der KP der Philippinen an die Redaktion

Für weitere Informationen siehe

http://www.philippinerevolution.net/

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Philippinen: 

Während die 8. Infanteriedivision der Söldner von „aufstandsfreien“ Gebieten träumt ...

DIE NPA OST-VISAYAS GEWINNT HUNDERTE NEUE UNTERSTÜTZER

von Genosse „Karlos Manuel“, Sprecher der NPA Ost-Visayas

Mitteilung des Efren Martires Kommandos der NPA Ost-Visayas vom 6. Januar. (Auf Kommunisten-online am 7. Januar 2012) – Das Efren Martires Kommando der NPA in den Ost-Visayas bezeichnet das Geschwätz des Oberkommandierenden der 8. Infanteriedivision, General Mario Chan, von einer „aufstandsfreien“ Region als fernab aller Realitäten, weil die NPA von den Tatsachen her derzeit Hunderte neue Unterstützer trotz der Offensiven der Söldnerstreitkräfte mit deren Einsatzplan Bayanihan gewinnt. „Hohle Pressemitteilungen gewinnen keinen Krieg. Entscheidend ist die Unterstützung durch die Volksmassen“, so Genosse „Ka Karlos“ Manuel, Sprecher des Efren Martires Kommandos der NPA. „Allein in Leyte, welches von der 8. Infanteriedivision zur „aufstandsfreien“ Zone im Dezember 2011 verklärt wurde, organisierte die NPA mindestens 500 neue revolutionäre aktive Kämpfer unter den Bauern, Frauen und Jugendlichen binnen drei Monaten, auch als der Einsatzplan Bayanihan voll entfaltet wurde. Die NPA war auch imstande, mehr Siedlungen als jemals zuvor zu erreichen. Die revolutionären Massenorganisationen der Bauern, der Frauen und der Jugendlichen bilden die Massenbasis der demokratischen Volksregierung. Sie unterstützen den bewaffneten Kampf. Aus ihren Reihen werden die besten Söhne und Töchter des Volkes für die NPA rekrutiert.

„Die 8. Infanteriedivision mag bei einigen Beamten vor Ort auf Unterstützung stoßen. Aber ihre Truppen konnten das Volk nicht beeindrucken. Söldner organisierten sogar Volksfeste mit Spanferkeln und Basketball-Turnieren, nur um Zulauf für ihre Veranstaltungen in einigen Ortschaften in Leyte zu erreichen. Demgegenüber vertraut das Efren Martires Kommando auf die Zerschlagung des Einsatzplans Bayanihan und auf den Zugewinn an Kraft auf der Insel Samar, wo die revolutionäre Bewegung im Volk weitaus länger verwurzelt ist als auf der Insel Leyte.“

Manuel bezichtige General Chan der Tatsachenfälschung, weil er es so darstellt, als würde die NPA ein Terrorregime in der Ortschaft Matuguinao in West-Samar errichten. „Die NPA beachtet und wahrt die Menschenrechte und hält sich an das internationale humanitäre Recht. Sie gibt dem Leben von Zivilpersonen die höchste Priorität. Die NPA hat nichts mit der Aussetzung des Unterrichts in den fünf Grundschulen in Matuguinao sowie den Drohungen gegen Beamte vor Ort zu tun. „Andererseits zeigt die Umsetzung des Einsatzplans Bayanihan das fortgesetzte Klima der Straflosigkeit für begangene Verletzungen der Menschenrechte und des internationalen humanitären Rechts unter dem Aquino-Regime. Zum Beispiel halten sich die Truppenangehörigen der 8. Infanteriedivision routinemäßig innerhalb ziviler Ortschaften auf. Sie kampieren in zivilen Häusern wie Schulen, Krankenstationen und Bürgermeistereien. Bemerkenswert ist auch, daß die 8. Infanteriedivision gegenwärtig ein ganzes Bataillon, das 14. Infanteriebataillon, in Matuguinao stationiert. Matuguinao ist ein kleiner Ort mit gerade mal 5000 Einwohnern. Wer steht da bitte als derjenige dar, der dort durch eine militärische Übermacht das Volk in Angst und Schrecken versetzt?“

Desweiteren machte sich der Sprecher des Efren Martires Kommandos der NPA über Oberstleutnant Niceforo Diaz, den militärischen Einsatzleiter der 8. Infanteriedivision, lustig, welcher den Angriff der NPA vom 20. Dezember 2011 in Las Navas im Norden der Insel Samar geißelte. „Die NPA ist Oberstleutnant Diaz dankbar, daß er seinen Mund aufgemacht hat und alle Zweifel darüber beseitigt hat, daß er ein Vollidiot ist. Halten wir einfach mal die Tatsachen fest: Das Aquino-Regime erklärte einen einseitigen Waffenstillstand vom 16. Dezember bis 2. Januar. Dies wurde von der NPA durch unsere Erklärung eines einseitigen Waffenstillstands vom 24.-26. Dezember sowie vom 31. Dezember bis 2. Januar erwidert. Aber Truppenverbände des 34. Infanteriebataillons waren am 20. Dezember noch in militärischen Einsätzen. Nur daher konnte die NPA ihnen den Hinterhalt legen, kurz bevor der Waffenstillstand der NPA beginnen sollte. Die Truppenverbände des 34. Infanteriebataillons verletzten folglich die Waffenstillstandserklärung der Regierung Aquino. Demgegenüber war der Angriff der NPA vollauf gerechtfertigt. Dies nicht nur, weil zu jenem Zeitpunkt gar kein Waffenstillstand seitens der NPA bestand. Sondern mehr noch als Abstrafung der Truppenverbände der Regierung Aquino, welche ihr eigenes Wort nicht einhielten.#

Quelle: E-Mail der KP der Philippinen (CPP) an die Redaktion

Weitere Informationen:

http://www.philippinerevolution.net/s

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