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Von den Guerilla-Fronten der NPA in den Philippinen

7 TAGE ANGRIFFE BRACHTEN 25 VERLUSTE BEI SÖLDNERTRUPPEN

von Rigoberto F. Sanchez, NPA Süd-Mindanao

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke

Mitteilung des Merardo Arce Kommandos der NPA Süd-Mindanao vom 17.März 2011. (auf Kommunisten-online am 23. März 2011) – Die NPA-Einheiten verschiedener Guerilla-Fronten starteten eine Serie von koordinierten Angriffen auf feindliche Kräfte vom 9. bis 15. März 2011 in den Hinterlandgebieten der drei Provinzen Davao del Norte, Compostela Valley und Agusan del Sur. 8 NPA-Gefechte mündeten in 25 Verluste für den Gegner: 7 feindliche Elemente wurden getötet. 18 weitere Söldner wurden verwundet.

Die Serien taktischer Angriffe der NPA steht im Einklang mit der starken Forderung der Volksmassen nach Abstrafung der Söldnertruppen der 10. Infanterie-Division wegen deren heftiger Militarisierung gemäß Operationsplan Bayanihan des von den USA gestützten Aquino-Regimes. Versteckt hinter Parolen von „Frieden und Entwicklung“ und vorsätzlich täuschend mit „das Volk einbeziehenden Friedens- und Entwicklungsausdehnungsprogrammen“ und dann erzwungenen Dorf-Verteidigungssystemen in Kombination mit u.a. Belästigungen, schwerwiegenden Nötigungen, Einschüchterungstaktiken und psychologischer Kriegsführung haben das Volk gepeinigt.

Am 9. März um 9 Uhr wurde eine im Kampfeinsatz befindliche Kolonne des 2. Gebirgsjäger-Bataillons der Streitkräfte der Philippinen mit ferngesteuerten Sprengladungen und Feuer aus automatischen Schnellfeuerwaffen durch die 4. Pulang Bagani Kompanie der NPA in Sitio Anagase im Ortsteil Casoon von Monkayo in der Compostela Valley Provinz geschlagen. Der Gegner gab einen Verwundeten zu.

Am 11. März um 13 Uhr wurde die Verstärkungskompanie der 10. Infanterie-Division unter Befehl von Oberleutnant Godofredo Despojo jr. mit ferngesteuerten Sprengladungen von den kommunistischen Kämpfern des Armando Dumandan Kommandos der Guerilla-Front 33 der NPA im Ortsteil Malinawon von Mawab in der Compostela Valley Provinz geschlagen. 4 gegnerische Elemente, darunter Oberleutnant Despojo jr., wurden bei dem Angriff getötet. 12 weitere Söldner wurden verwundet.

In der Provinz Agusan del Sur belästigten gleichzeitig am gleichen Tag zwischen 8 und 9 Uhr Kommando-Einheiten des Davao-Agusan-Kommandos der Guerilla-Front 34 der NPA mit Feuersalven den Standort des mit CAFGU's verstärkten 23. Infanterie-Bataillons in den Ortsteilen Danuman und Nueva Gracia in Loreto, Agusan del Sur. Um 20 Uhr am gleichen Tag belästigte das Alejandro Lanaja Kommando der Guerilla-Front 3 der NPA den mit CAFGU's verstärkten Standort des 23. Infanterie-Bataillons im Ortsteil Sinubong und am Kilometer 19, Ortsteil Del Monte in Veruela, Agusan del Sur. Diese Einheiten wurden von der Nationalen Kommission für Indigene Völker der Provinzbehörde von Agusan del Sur des Aquino-Regimes eingerichtet, um so üble paramilitärische Einheiten zu organisieren, die Terror unter den indigenen Stämmen im Gebiet und gegen die revolutionäre Bewegung ausüben sollen.

Am 12. März um 6 Uhr verwickelte ein Zug kommunistischer Guerilla-Kämpfer des Danilo Villacorta Kommandos von der Guerilla-Front 35 der NPA eine im Kampfeinsatz befindliche Kolonne des 60. Infanterie-Bataillons der Streitkräfte der Philippinen im Ortsteil Pinamuno von San Isidro in Davao del Norte in Gefechtshandlungen. 1 gegnerischer Söldner wurde getötet, 4 weitere Söldner verwundet. Um 11 Uhr am gleichen Tag belästigte eine Schwadron kommunistischer Kämpfer des Armando Dumandan Kommandos der NPA mit Feuersalven einen Konvoi militärischer Lastfahrzeuge mit Angehörigen des 25. Infanterie-Bataillons in Sitio Tibungco im Ortsteil San José in Montevista, Compostela Valley Provinz.

Am 13. März um 13 Uhr wurde Sergeant John Elming vom 3. Sondereinsatzverband der Streitkräfte der Philippinen durch Heckenschützenfeuer einer Gruppe des Armando Dumandan Kommandos der NPA im Ortsteil Lataban in New Corella, Davao del Norte, geschlagen und verwundet.

Am 15. März um 9:30 Uhr tötete eine andere Heckenschützengruppe des Armando Dumandan Kommandos der NPA durch Feuereröffnung einen Söldner des 25. Infanterie-Bataillons und einen CAFGU-Angehörigen in Sitio Bagtok im Ortsteil San Vicente in Montevista, Compostela Valley Provinz.

Die Volksmassen und die Volksarmee werden gemeinsam mit den Volksmilizen und der gesamten revolutionären Bewegung den konterrevolutionären und betrügerischen Operationsplan Bayanihan des US-gestützten Aquino-Regimes ebenso zerschlagen, wie es bereits beim gescheiterten Vorgängerplan Bantay Laya geschehen ist. Die Volksrevolution marschiert verstärkt auf die nächst höhere Stufe im Volkskrieg, weil die Volksdemokratische Regierung stetig die politische Macht auf weiter Fläche auf- und ausbaut, die revolutionäre Bodenreform durchsetzt, grundlegende öffentliche Dienstleistungen einrichtet und revolutionäre Gerechtigkeit durchsetzt.

Quelle: E-Mail der KP der Philippinen an die Redaktion

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DAS VOLK WEHRT SICH GEGEN BERGBAU IN NORDOST-CAGAYAN

von Salvador del Pueblo, Sprecher der NDFP in Cagayan Valley

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke

Mitteilung der National-Demokratischen Front Cagayan Valley vom 19. März 2011 (auf Kommunisten-online am 23. März 2011) – Über 4000 Menschen aus dem Volk, darunter vor allem Bauern, verließen ihre Häuser und beteiligten sich an den größten Massenprotesten, welche es jemals in Gonzaga und Sta. Teresita in Nordost-Cagayan gegeben hat. Heute nun fand die Massendemonstration vom 19. März 2011 statt. Die Bauern verurteilen die Ausplünderung der Natur durch die taiwanesischen Bergbaukonzerne Lianxing und Huaxia.

Unter den demonstrierenden Bauern waren auch viele Bauern aus den Ortsteilen Cabambanan Norte, Camabmbanan Sur, Maguing, Isca, Flourighin, Progressive, Smart, Paradise, Batangan, Calayan, Minanga, Callao, Tapel, Rebecca, Baua, Sta. Cruz, San José, Cabiraoan und Pateng, Gonzaga sowie aus den Ortsteilen Mission und Dungeg von Sta. Teresita.

Am 12. März wurde eine Forum gegen Bergbau im Zentrum der Stadt Gonzaga abgehalten. Über 400 Menschen beteiligten sich daran. Über 2000 Menschen demonstrierten im Anschluss an das Forum.

Gegen die demonstrierenden Menschenmassen aufziehende Elemente der Polizei und der Spezialtruppen scheiterten dabei, den Zorn des Volkes in Schranken zu weisen.

Quelle: E-Mail der KP der Philippinen an die Redaktion

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NPA STÜRMT POLIZEISTATION IN PANABO

von Genosse Ka Parago,

Kommandeur der 1. Pulang Bagani Kompanie der NPA

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke

Mitteilung des Merardo Arce Kommandos der NPA Süd-Mindanao vom 21. März 2011.(auf Kommunisten-online am 23. März 2011) –   Ein verstärkter Zug der 1. Pulang Bagani Kompanie der NPA startete einen tapferen Angriff auf die Hauptquartiere der Polizei in der Stadt Panabo, Davao del Norte, am 19. März nach 22 Uhr. 2 feindliche Elemente wurden dabei getötet, 2 weitere feindliche Elemente wurden dabei verwundet. Die kommunistischen Kämpfer erbeuteten ein Sturmgewehr M-16. Ziel des NPA-Angriffs war die Entwaffnung der üblen Polizeidienststelle, deren feindselige Handlungen beim Angriff den massiven Angriff der NPA rechtfertigten, durch welchen es zu Tod bei Polizisten kam.

Der Angriff auf die Polizeistation kommt dem Ruf der Volksmassen in Panabo nach Durchsetzung von öffentlicher Sicherheit nach. Die Volksmassen sind voller Freude über die Strafaktion der NPA gegen die Polizei von Panabo. Entgegen der vorgetäuschten Rolle der Polizei als Durchsetzer öffentlicher Sicherheit und der Parolen der 10. Infanterie-Division als angeblicher Kraft für Frieden und Entwicklung sind die militärischen und Polizeikräfte in Panabo derzeit Hätschler krimineller Verbrecherbanden, sofern sie nicht gar selbst in das organisierte Verbrechen in der Stadt Panabo tiefgreifend verwickelt sind. Die Polizei von Panabo ist gemeinsam mit dem Militärischen Aufklärungs-Bataillon der 10. Infanterie-Division mit Standort Panabo der Pate und Schreibtischtäter hinter der Verbrechenswelle in der Stadt.

Die Polizei ist ein legitimes militärisches Ziel gemäß den internationalen Kriegsregeln, weil die philippinische Polizei in Kampfeinsätze gegen die NPA verwickelt ist. Dies war im früheren Operationsplan Bantay Laya des Arroyo-Regimes der Fall und geht jetzt im sogenannten Friedens- und Sicherheitsplan Bayanihan des Aquino-Regimes weiter. Die 10. Infanterie-Division der Streitkräfte der Philippinen und die Polizei in der Region setzen tausende Söldner gegen die revolutionären Kräfte in Süd-Minandao ein. Daher sind die taktischen Angriffe der NPA notwendig und gerechtfertigt.

der NPA quer durch das gesamte Land verletzen nicht die Vereinbarungen zwischen der Regierung der Republik der Philippinen und der National-Demokratischen Front der Philippinen (NDFP) in den Friedensgesprächen. Das Erbeuten von Feuerwaffen des Gegners entspricht dem Aufruf der Kommunistischen Partei der Philippinen (CPP), die NPA aufzubauen und weitere Zugstärken neuer kommunistischer Guerilla-Kämpfer zu bewaffnen, weil der Volkskrieg sich verstärkt. Die NPA steht in der strategischen Defensive gegen den Ansturm von Kampfhandlungen der Streitkräfte und Polizei der Philippinen unter dem US-gestützten Arroyo-Regime.

Der tapfere Sturmangriff eines verstärkten Zugs der 1. Pulang Bagani Kompanie der NPA bekräftigt die Entschlossenheit und den Nachdruck der Volksarmee, ständig die Initiative zu behalten und dabei erfolgreich die gegen das Volk gerichteten und den Interessen der großen Agrar- und Bergbaukonzerne dienenden bewaffneten Aggressionen der 10. Infanterie-Division, der Polizei und der paramilitärischen Verbände zurückzuschlagen. Der jüngste taktische Angriff der NPA unterstreicht erneut die Überlegenheit der Guerrilla-Kriegsführung auch im Angesicht massiver feindlicher Kräfte. Er unterstreicht weiter die Schwächen und die Verletzlichkeit des bewaffneten Gegners im Angesicht einer sich ständig ausdehnenden und vertiefenden revolutionären Massenbasis.

Quelle: Mail der KP der Philippinen an die Redaktion

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