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Meldungen aus dem Guerrilla-Volkskrieg der philippinischen Genossen

ÖFFENTLICHE ENTSCHULDIGUNG DER NPA IN SÜD-MINDANAO

alle Beiträge auf dieser Seite sind übersetzt von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel

Mitteilung des Valentin Palamine Kommandos im Regionalen Operationskommando der NPA der Äußersten Süd-Mindanao-Region vom 29. November 2009. – Das Valentin Palamine Kommando (VPC) der NPA im äußersten Süden Mindanaos möchte seine tiefste und aufrichtigste Entschuldigung für den durch tragisches Missgeschick erfolgten Tod von Sendo und Greggy Awing am 19. November 2009 im Barangay Sinapulan, Columbio, Sultan Kudarat, aussprechen. Im Namen der NPA-Einheit, welche eine Polizei-Aktion zur Festnahme von Antonio Dala ausführte, bei welcher Sendo und Greggy Awing unglücklicherweise ihr Leben verloren, nehmen wir diese Gelegenheit wahr, um unseren Fehler öffentlich zuzugeben und uns selbst zu kritisieren. Wir befinden uns in einem tiefgreifenden Ermittlungsverfahren mit dem Kommando der in diesen unglücklichen Vorfall verstrickten NPA-Einheit. Wir möchten der Öffentlichkeit und vor allem der Familie Awing versichern, daß wir gemäß unseren Grundsätzen, Regeln und Gesetzen der revolutionären Gerechtigkeit alle notwendigen und geeigneten Schritte gehen, um unseren schweren Fehler zu korrigieren.

Auf der Grundlage des ersten Berichtes der Guerrillafront 24 und auf Weisung des Volksgerichts wurde eine revolutionäre rechtliche Erzwingungsmaßnahme gegen ein Element der CAFGU-Paramilitärs und des militärischen Geheimdienstes des in Columbio, Sultan Kudarat, im Einsatz befindlichen 27. Infanterie-Bataillons durchgeführt. Antonio „Janjan“ Dala ist direkt für die Charlie-Kompanie des 27. Infanterie-Bataillons tätig gewesen und diente dort insbesondere als Spezialkraft bei Feindbekämpfungseinsätzen in den bergigen Gebieten von Sinapulan. Diese Kampfeinsätze führten zur Erstürmung eines NPA-Lagers im Juli 2009, wobei Waffen und wichtige Ausrüstung in die Hände des Feindes fielen. Die Anwohner von Dörfern in der Umgebung des Lagers erlitten extremen Terror durch die Bombardierungen durch die philippinische Luftwaffe nach der Erstürmung des NPA-Lagers.

„Janjan“ hatte wirksam als Vorwand genutzt, daß er der Schwiegersohn von Sendo Awing war, um Bukay-Eil aufzusuchen und die Information zu sammeln. Er streute Intrigen und bedrängte jene, die aktiv in der demokratischen Massenbewegung engagiert sind. Insbesondere die Leute, die gegen den Kupfer- und Goldbergbau von XSTRATA-SMI vorgehen. Er war ein ehemaliger NPA-Angehöriger, der anfangs nur wenig beitrug, sich nach wenigen Monaten dem 27. Infanterie-Bataillon ergab und anschließend Verwirrung im Volk und unter den Genossen stiftete. Die kommunistischen Kämpfer taten ihr Bestes, um ihn von all diesen verräterischen Handlungen abzubringen. Aber er wies alle diese Warnungen zurück und wurde dann noch krimineller binnen weniger Tage. Entsprechend den Grundsätzen und Verfahren der revolutionären Gerechtigkeit entschied das Volksgericht, ihn mit der Höchststrafe, der Todesstrafe, zu bestrafen. Der Festnahmebefehl erfolgte an eine NPA-Einheit der Guerrillafront 74 für den 19. November 2009.

Andererseits war klar für alle, daß Sendo und Greggy Awing insgeheim dem Feind in dessen „Aufstandsbekämpfungs“-Einsatz und Kampfeinsätzen zuarbeiteten. Dennoch gab es keinen Beschluss, gegen einen von ihnen die Todesstrafe auszuführen. Der Beschluss des Volksgerichtes sah lediglich vor, auch sie festzunehmen, um sich mit ihnen auseinanderzusetzen und sie wegen ihrer konterrevolutionären Umtriebe abzumahnen.

Das VPC ist sehr traurig über den Tod von Sendo und Greggy Awing. Wir geben unseren schmerzlichen Fehler zu. Zugleich weisen wir auf die Wurzeln der Misere hin, welche hinter all dem steckt: die Handlungen, die das US-hörige Arroyo-Regime und seine Söldnertruppe, das 27. Infanterie-Bataillon, erbarmungslos durchführen, um das ungehinderte Agieren des Bergbaukonzerns XSTRATA-SMI zu schützen. Unter dem Operationsplan Bantay Laya und dessen „Aufstandsbekämpfungs“-Programm fügen sie dem Volk ständig schwere Schäden zu und beeinträchtigen auch den Bund zwischen den Volksmassen und der NPA mit ihrem Vorgehen gegen jegliche Opposition gegen den großflächigen Bergbau und dem damit verbundenen Ermöglichen des leicht gemachten Raubens angestammter Ländereien von den Lumaden durch den Bergbaukonzern zum Schaden des Volkes.

Wir bitten nachdrücklich die Volksmassen in Columbio und vor allem die Familie Awing um Vergebung und um Verständnis für diesen unglücklichen Vorfall. Als eine wahrhaftige Volksarmee werden wir niemals aufhören, uns selbst zu korrigieren. Wir werden weiterhin unsere Fehler zugeben und unser Bestmögliches für das Wohl und die Interessen des Volkes tun. Wir bleiben verlässlich in unserer Parteinahme, den philippinischen Volksmassen zu Diensten zu sein. Wir werden stets die Grundsätze, Regeln und Beschlüsse der revolutionären Gerechtigkeit ausführen.

Für das Regionalkommando des Valentin Palamine Kommandos der NPA,

gez. Genosse DENCIO MADRIGAL

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ARMEE ERMORDETE GENOSSE JINGGOY'S VATER

Mitteilung der 4. Pulang Bagani Kompanie der NPA Südmindanao vom 1. Dezember 2009.-  Die  4. Pulang Bagani Kompanie der NPA Südmindanao verurteilt die brutale Ermordung von Conrado Canete, einer 57 Jahre alten Zivilperson, Bauer, dem Vater des Genossen Jinggoy aus der 4. Pulang Bagani Kompanie der NPA. Letzteres machte ihn zur Zielscheibe für seine Ermordung durch feindliche Kräfte.

Er wurde zuletzt auf dem Stadtfest im Barangay Banlag, Monkayo, Compostela Valley, am 28. November 2009 gesehen. Seit das 25. Infanterie-Bataillon der Streitkräfte der Philippinen einen Kompanieposten im Barangay unterhält, sind seine Angehörigen zusammen mit Elementen des 7. Sondereinsatzkommandos der Streitkräfte der Philippinen und der CAFGU-Paramilitärs vor Ort ständig präsent. Conrado Canete und andere Zivilpersonen wurden gesehen, als sich Elemente des Militärs bei einem der bei dieser Art Stadtfest üblichen Trinkgelage zu ihnen begaben.

Er kehrte nachts nicht in das Haus der Familie im angrenzenden Barangay San Isidro zurück. Am folgenden frühen Morgen bemerkten etliche Zeugen ein Auto, welches in Sitio Highlaner im Barangay Gabanan in derselben Ortschaft stark abbremste. Aus dem Innenraum des Fahrzeugs wurde ein Körper am Rand der Straße nach draußen gestoßen, und bewaffnete Männer durchschossen diesen Körper mit einem Feuerstoß. Conrado Canetes Leiche weißt 12 Schussverletzungen auf.

Alle Umstände zeigen klar die Schuldhaftigkeit des 25. Infanterie-Bataillons und des 7. Sondereinsatzkommandos der Streitkräfte der Philippinen an diesem brutalen Mord auf. Conrado Canete und seine Familie hatten lange unter der Überwachung der Streitkräfte der Philippinen gestanden. Die Serien erfolgreicher taktischer Angriffe einer von seinem Sohn befehligten NPA-Einheit machten ihn zu einem gebrandmarkten Mann. Faktisch ermorden die Streitkräfte der Philippinen Familienangehörige von bekannten Genossen als Racheakt und Druckmittel gegen aufs Korn genommene NPA-Angehörige. Wie es auch bei der Tochter Rebelyn des Genossen Parago der Fall gewesen ist.

Wir trauern mit seinen Familienangehörigen, Verwandten, Freunden, Nachbarn und all den Menschen aus dem Volk in Monkayo. Wir gesellen uns zu ihrem Ruf nach Gerechtigkeit und rufen die Streitkräfte der Philippinen dazu auf, damit aufzuhören, ohne Schuldgefühle unbewaffnete und unschuldige Zivilpersonen im Namen von Arroyos Operationsplan Bantay Laya anzugreifen.

gez. Genosse Nadem

4. Pulang Bagani Kompanie

Merardo Arce Kommando

Regionales Operationskommando Süd-Mindanao

New People's Army - NPA

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KRIEGSRECHT-VERHÄNGUNG IN MAGUINDANAO RIECHT NACH HEIMTÜCKE UND TYRANNEI

Mitteilung der National-Demokratischen Front der Philippinen - Mindanao, vom 7. Dezember 2009.-  Die National-Demokratische Front (NDF) Mindanao betrachtet die Verhängung des Kriegsrechts in der Provinz Maguindanao durch das Arroyo-Regime am 5. Dezember 2009 als einen üblen Machtmissbrauch, der in gefährlicher Weise zum Übergriff gegen die Rechte des Volkes führt und sich gegen den Kampf des Bangsamoro-Volkes im einzelnen und den des philippinischen Volkes im allgemeinen richtet.

Die Arroyo-Regierung, die Ende 2010 abtreten soll, benutzte das Massaker in Maguindanao schamlos als perfektes Alibi zur Kriegsrechtsverhängung und benutzt dies als Test für die evtl. landesweite Kriegsrechtsverhängung.

Die Kriegsrechtsverhängung in Maguindanao befriedigt nichts außer Arroyos Machtgier. Das ist ein verzweifelter Versuch, jegliche Versuche einer Aufklärung zunichte zu machen, bis Arroyo ihre Präsidentschaft beendet hat.

Während das philippinische Volk mit der internationalen Gemeinschaft gemeinsam den brutalen Massenmord an über 60 Menschen verurteilt, unter welchen sich Journalisten, Anwälte und unschuldige Zivilpersonen befanden, sowie Gerechtigkeit fordert, signalisiert die Kriegsrechtsverhängung der Arroyo-Regierung statt dessen Heimtücke und Tyrannei.

Kein noch so großer Haufen leerer Floskeln und falscher Propaganda kann die Tatsache verbergen, daß es die Arroyo-Regierung ist, welche durch die 6. Infanterie-Division der Philippinischen Armee die Kriegsherren des Ampatuan-Clans jahrelang bis an die Zähne bewaffnete. Die Schaffung des Ampatuan-Ungetüms in Maguindanao diente zu nichts weiter als zum Machterhalt von Arroyo. Dies zeigte sich bei gewaltigen Wahlbetrügereien und in den intensivierten „Aufstandsbekämpfungs“-Handlungen in Maguindanao und den angrenzenden Provinzen von Mindanao.

Die Ausrufung des Kriegsrechts dient dazu, das Blut von den Händen derer zu waschen, die den Terror der Ampatuans unterstützten, verstärkten und hochrüsteten. Aber mit dem übertriebenen Zurschaustellen von Luxus durch die Kriegsherren des Ampatuan-Clans in ihren Palästen und kürzlich entdeckten Lagern voller Waffen und Munition aus Regierungsbeständen (genug, um eine Heeresbrigade zu bewaffnen, wie es heißt!) will diese reaktionäre Regierung wen wohl zum Narren halten?

Mit dem Kriegsrecht kann das Arroyo-Regime die Ermittlungen und das Umgehen mit Beweismitteln sehr gut manipulieren. Und seit dem Aussetzen der Habeas Corpus Akte dürften die willkürlichen Festnahmen von angeblich Verdächtigen lediglich unschuldige Moro-Zivilpersonen zu Opfern machen und die Menschenrechtsverletzungen im Gebiet fördern.

Darüber hinaus ist es absurd seitens der Arroyo-Regierung, die Kriegsrechtsverhandung damit zu rechtfertigen, angeblich gesetzliche Hürden für die Ermittlungen und die Festnahme der Verübenden des Massakers auszuräumen. Die Ironie besteht darin, daß es mehr als genug bürgerliche Gesetze gibt, um die rechtlich zulässige Opposition und Abtrünnige festzunageln. Aber es gibt nie genug Gesetzliches, um die politischen Büttel des Regimes zu strafrechtlich zu verfolgen.

Die Frage ist daher nicht einfach, ob das Kriegsrecht verhängt werden sollte, sondern ob und wie ein starker unerlässlicher Verbündeter aufzureiben ist und gleichzeitig dabei die goldene Gelegenheit zu ergreifen, daß sich Arroyo selbst weiterhin an der Macht hält.

Gerechtigkeit für die Opfer des Massakers in Maguindanao kann nie erreicht werden unter der Herrschaft von Arroyo, trotz der Kriegsrechtsverhängung wird Arroyo niemals die Verknüpfungen mit den Mördern lösen. Mit ihrer Machtgeilheit kann einfach niemand darauf hoffen, daß die Schuldigen der Gerechtigkeit zugeführt werden. Die Mörder können nicht einfach von der Mörder-Chefin vorgeführt werden.

Das philippinische Volk muss seine Entschlossenheit vereint und jetzt mehr denn je zuvor zeigen, das Arroyo-Regime rauszuschmeißen. Gloria Arroyo muss rausgeworfen werden, wenn sie nicht abtritt. Es ist eine Herausforderung für eine neue Regierung, die Arroyos Machtspiel zerschlagen kann, den Beweis zu führen, daß das Zugestehen von voller Gerechtigkeit in diesem Fall und auch bei den anderen gesellschaftlichen Grundproblemen am besten den Interessen der Opfer des Massakers in Maguindanao dient.

Im Lichte all dessen ruft die NDF Mindanao das philippinische Volk nachdrücklich dazu auf, sich zu vereinen mit den großartigen Mitgliedern der internationalen Gemeinschaft und den Interessen der Gerechtigkeit zu dienen, indem Aufklärung durch eine unabhängige Ermittlungskommission beim Untersuchen aller Aspekte und Umstände um das brutale Abschlachten von über 60 unschuldigen Menschen in Maguindanao gefordert wird.

Mit einer Stimme ist die NDF Mindanao eines mit dem Volk und sagt: NIE WIEDER KRIEGSRECHT!

Jorge Madlos / „Genosse Oris“

Sprecher der NDFP - Mindanao

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NIEDERLAGE FÜR 25. INFANTERIE-BATAILLON: 7 TOTE IM GEFECHT, 3 SCHWERE HANDFEUERWAFFEN ERBEUTET

Mitteilung des Conrado Heredia Kommandos des Operationskommandos der Guerrillafront 20 der NPA Süd-Mindanao vom 4. Dezember 2009.-  Drei schwere Handfeuerwaffen wurden erbeutet, als sieben Feinde in einem erfolgreichen Angriff der kommunistischen Kämpfer vom 3. Dezember 2009 gegen 15 Uhr im Sitio Paraiso, Barangay Diwalwal in Monkayo, Provinz Compostela Valley, ums Leben kamen. Das 25. Infanterie-Bataillon der Streitkräfte der Philippinen kann seine jüngste Niederlage nicht verhehlen, welche mal gerade ein paar Monate vor Ablauf jener Frist erfolgt ist, in der vollmundig von den Streitkräften der Philippinen die revolutionäre Bewegung im ganzen Lande zerschlagen sein soll.

Nach Verlust der militärischen Initiative schossen über 30 Angehörige der faschistischen Alpha-Kompanie des 25. Infanterie-Bataillons wie wild um sich, weil die NPA sie überlistet hatte.

Eine Stunde nach der Explosion der manuell gezündeten Sprengladung blieb den faschistischen Elementen nichts weiter übrig als der Abzug, während die NPA sicher aus dem Gefecht kam und zwei M-16 Feuerwaffen und ein Maschinengewehr Kaliber 1 Millimeter mit sich nahm.

Laut Genossen Roel Agustin 2, Sprecher des Conrado Heredia Kommandos aus dem Operationskommando der Guerrillafront 20 der NPA bildet dieser erfolgreiche taktische Angriff eine empfindliche Schlappe für die Streitkräfte der Philippinen und ist Teil der Handlungen der NPA für das entschlossene Niederringen des konterrevolutionären Feldzuges des US-hörigen Arroyo-Regimes und dessen Operationsplans Bantay Laya 2.

„Am Auslaufen der letzten Stufe von Operationsplan Bantay Laya 2 zeigten die kommunistischen Kämpfer im ganzen Lande, daß die Verkündungen der Offiziere der Streitkräfte der Philippinen und ihres Bosses nur leeres Geschwätz sind. Während sie sehr vom Volk isoliert sind, wird der Masseneinfluss der revolutionären Bewegung ständig stärker. Dies liegt u.a. auch an den fast alltäglich gewordenen erfolgreichen Schlägen der kommunistischen Kämpfer“, so Agustin 2.

Agustin 2 fügte hinzu, daß die kürzlichen taktischen Angriffe als Warnung gegen die fortgesetzte Bedrohung des Arroyo-Regimes gegen die Lebensgrundlagen der Volksmassen durch Ermöglichen des Eindringens großer ausländischer und lokaler einheimischer Kapitalisten dienen, welche darauf aus sind, das goldreiche Gebiet auszuplündern. „Die militärischen Handlungen der Streitkräfte der Philippinen richten sich darauf, den Kampf der Volksmassen für ihre Rechte auf Verbleib und Leben in Diwalwal zu unterdrücken.“

Agustin 2 verurteilt auch die Verlautbarung des Generalmajors Carlos Holganza, Befehlshaber der neuen 10. Infanterie-Division der Streitkräfte der Philippinen, wenn er meint, dass sie den bewaffneten revolutionären Kampf in Süd-Mindanao beenden können.

„Angesichts dieser neuerlichen Niederlage der Streitkräfte der Philippinen in der Region sieht Generalmajor Holganza recht idiotisch aus, wenn er verzweifelt weiterhin den Sieg herbeizuwünschen versucht, während seine Truppen im Gefecht mit der NPA intellektuell und physisch immer wieder unterlegen sind“, so Agustin 2.

Die kommunistischen Kämpfer sind jetzt in der vorteilhaften Position, ergänzende und zusätzliche taktische Angriffe zu starten. Und es ist unmöglich für die reaktionäre Regierung, das Volk dahingehend zu täuschen, daß sie das Fortschreiten des von der Kommunistischen Partei eingeleiteten Volkskrieges der NPA und der rebellierenden Massen zerschlagen oder zumindest stoppen könnte.

gez. Roel Agustin II

Conrado Heredia Kommando

Operationskommando der Guerrillafront 20

New People's Army (NPA) Süd-Mindanao

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ERNEUT SCHLAG GEGEN 25. INFANTERIE-BATAILLON IN MONKAYO

Mitteilung des Conrado Heredia Kommandos im Operationskommando der Guerrillafront 20 der NPA Süd-Mindanao vom 5. Dezember 2009.-  Der Überraschungsangriff kommunistischer Kämpfer des Conrado Heredia Kommandos im Operationskommando der Guerrillafront 20 der NPA gegen die Truppen des 25. Infanterie-Bataillons der Streitkräfte der Philippinen im goldreichen Barangay Diwalwal in der Ortschaft Monkayo greift nicht zu kurz als ein glanzvolles Zeugnis für die Überlegenheit der Guerrilla-Kriegführung selbst inmitten intensiver militärischer Offensivhandlungen des Feindes. Besonders machte dem Feind bei jenem Angriff die Niederlage als zahlenmäßig und waffentechnisch überlegene Militäreinheit zu schaffen, denn trotz all dieser Vorteile standen die Regierungstruppenangehörigen machtlos da und schossen völlig kopflos und blindwütig ins Leere gegenüber einer Volksarmee, die in der Unterstützung durch die Volksmassen verwurzelt ist und nach den Grundsätzen der Geheimhaltung, der Überraschung und Schnelligkeit handelt.

Die zugstärke-starken Truppenteile der Alpha Kompanie des 25. Infanterie-Bataillons wurden völlig geschlagen gegen 15 Uhr, als sie auf dem Rückweg zu ihrem Kommandoposten im Sitio Depot waren. Die überraschend angegriffene Truppe war Teil der ausgeschwärmten Bataillonskräfte im Hinterland von Monkayo.

Spät wurden sieben Elemente als getötet bei dem Angriff bestätigt, darunter der Zugführer. Mehr als 12 Söldner wurden stark verletzt. Die kommunistischen Kämpfer erbeuteten ein leichtes Maschinengewehr, zwei M16 - Schnellfeuerwaffen, eine 45 Millimeter Pistole und andere militärische Ausrüstung. Erwartungsgemäß versuchten der Kommandeur des 25. Infanterie-Bataillons Oberstleutnant Gilbert Saret und die Hochrangigen der 10. Infanterie-Division der Streitkräfte der Philippinen ein Herunterspielen dieser letzten militärischen Niederlage in den Medien. Es kam zu einer pathetischen Show voller Arroganz gekoppelt mit Revanche-Versprechen. Aber die Volksmassen in Diwalwal haben dies längst als reine Lügen durchschaut.

Der letzte Triump im Volkskrieg enthält klare Ansagen an die Söldnerarmee und ihr blutbeschmiertes US-höriges.Arroyo-Regime.

Erstens: So lange Arroyo weiterhin das Eindringen örtlicher und ausländischer Bergbaukapitalisten in Diwalwal erleichtert, werden die Volksmassen gegen ihre damit verbundene Vertreibung kämpfen und die NPA wird weitere militärische Aktionen zum Durchkreuzen von Arroyos Plänen durchführen.

Zweitens: Dies wird so lange weitergehen, wie der volksfeindliche Operationsplan Bantay Laya 2 weitergeht, um den Einfluß der revolutionären Bewegung zu mindern und dabei in Wirklichkeit nur die Zivilpersonen und Aktiven zu Opfern macht sowie ganze Dörfer terrorisiert. Dabei werden die objektiven Bedingungen für ein Fortschreiten des Volkskrieges reifen und wird sich die faschistische reaktionäre Regierung folglich völlig isolieren.

Und drittens: Dies wird so lange weitergehen, bis die Regierenden vor Ort in Monkayo ihre mandatierten Verantwortlichkeiten wahrnehmen, das Wohlergehen der Volksmassen zu schützen, um den Preis ansonsten abgewählt zu werden bei den kommenden Wahlen im Mai 2010.

gez. Roel Agustin II

Conrado Heredia Kommando

Operationskommando der Guerrillafront 20

New People's Army (NPA) Süd-Mindanao

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