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AKTUELL
VON DEN GUERRILLA-FRONTEN DER NPA IN DEN PHILIPPINEN
Verschiedene
Meldungen der NPA von den Fronten des revolutionären Kampfes auf den
Philippinen
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
auf
Kommunisten-online am 9. Juli 2010
NPA-Angriff
in Compostela Valley Provinz
FEUERTAUFE
FÜR NEU STATIONIERTES PALPARAN-BATAILLON - ANGRIFFE DER 10.
INFANTERIE-DIVISION GEGEN NPA SCHEITERN
Mitteilung
der NPA Süd-Mindanao vom 7. Juni 2010.-
Das Operationskommando Rhyme Petalcorin der Guerilla-Front 27 der
NPA Süd-Mindanao schlug zweimal die eingesetzten Einheiten der 10.
Infanterie-Division mit Störfeuer. Zwei aufeinanderfolgende Angriffe
der NPA-Einheiten von der Guerilla-Front 27 trafen das neu eingesetzte
1. Infanterie-Bataillon der Streitkräfte der Philippinen und das zweite
Gebirgsjäger-Bataillon im Barangay Panoraon, Maco, Provinz Compostela
Valley, am 6. Juni 2010. Die Strafaktion der NPA vom 6. Juni 2010 gegen
die misshandelnden Einheiten verursachten mindestens zwei Tote seitens
der Streitkräfte der Philippinen. Die Regierungstruppen griffen zu
willkürlichen Flächenbombardements. Sie benutzten Flugzeuge des Typs
OV-10 dabei. Damit terrorisierten sie lediglich die zivile Bevölkerung
und scheiterten mit der Absicht, ihr Ziel zu treffen.
Die
Guerilla-Front 27 der NPA begrüßte feurig das frisch eingesetzte
Infanterie-Bataillon, welches am 24. Mai 2010 aus Zentral-Luzon
eingetroffen war. Beide Einheiten der Regierungstruppen waren Teil der
massiven Angriffshandlungen der Regierungstruppen, die von Generalmajor
Carlos Holganza befehligt wurden und als Rettungseinsatz zur Rückerlangung
der vier von der NPA im letzten Monat festgenommenen Kriegsgefangenen
bestimmt waren. Die krankhaft trotzige Position des Beharrens auf einem
Rund-um-Angriffsschlag von General Holganza ist deutlich ein Fehler. Die
NPA ist gleichermaßen vorbereitet, diesen Blödsinn eines geistig erbärmlichen
Generals ins Leere laufen zu lassen, ihm einen Wirkungstreffer zu
versetzen, bevor ihn das kommende Regime zu Bewusstsein bringt.
Daniel
Ibarra
Sprecher
des Operationskommando Rhyme Petalcorin der Guerilla-Front 27
der
NPA Süd-Mindanao
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10.
Infanterie-Division der Regierungstruppen auf falschem Gleis
BEFEHL
DER NPA ZUR FREILASSUNG DER KRIEGSGEFANGENEN AUS HUMANITÄREN GRÜNDEN
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Mitteilung
des Merardo Arce Kommandos der NPA Süd-Mindanao (MAC-NPA) vom 10. Juni
2010.- Das MAC-NPA hat
den Ermittlungsbericht des Crucifino Uballas Kommandos der
Guerilla-Front 2 der NPA über die Anzeigen gegen die vier am 12. Mai
2010 in der Provinz Compostela Valley festgenommenen Kriegsgefangenen
erhalten. Die politische Behörde der volksdemokratischen Regierung in
der Region fand hinreichende Beweise für schwerwiegende Verletzungen
der Menschenrechte und internationalen humanitären Rechts seitens der
vier angeklagten Angehörigen des Militärs und Paramilitärs der
Regierung der Republik der Philippinen.
In
Anbetracht der humanitären Appelle für die Freilassung der Angeklagten
hat das MAC-NPA der Gewahrsamseinheit der NPA befohlen, die
Kriegsgefangenen Feldwebel Marcial B. Bawagan (SN 794130), Feldwebel
Ariel P. Asumo (SN 803445), Feldwebel Eduardo Alcala (SN 806489) und CAA
Victor Pitogo (SN 006279) nach Maßgabe der militärischen Lage im
Gebiet freizulassen.
Größte
Sorge der NPA gilt dabei derzeit der Gewährleistung der Sicherheit und
Regeln bei der Freilassung. Generalmajor Carlos Holganza muss zu Sinnen
kommen und den Fakt eingestehen, dass die militärischen Einsätze der
10. Infanterie-Division gescheitert sind und die Aussetzung der militärischen
Handlungen in den Gebieten von Pantukan, Mabini, Maco und Mawab
befehlen.
Hauptmann
Emmanuel Garcías frühere Verlautbarung, die NPA „sollte die
(Kriegsgefangenen) in den Wäldern lassen, weil sie sicherlich wissen,
wie sie in ihren Standort zurückkommen“, zeigt anschaulich Hauptmann
Garcías kindliches Wesen, seine monumentale Missachtung der Sicherheit
seiner eigenen Soldaten und die Ignoranz der Regierungsstreitkräfte
gegenüber Dingen, die mit internationalem Menschenrecht zusammenhängen.
Jetzt
steht lediglich der andauernde und dennoch scheiternde militärische
Einsatz der 10. Infanterie-Division der Erfüllung des humanitären
Handelns der NPA im Wege, um die Rückkehr der Kriegsgefangenen zu ihren
Familien zu gewährleisten.
Rigoberto
F. Sanchez
Sprecher
des Merardo Arce Kommandos der NPA Süd-Mindanao (MAC-NPA)
zurück |
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Informationsbüro
der Kommunistischen Partei der Philippinen (CPP)
GENERAL
TABAQUERO HAT NICHT GENUG BATAILLONE WEIL DIE NPA DAS VOLK AUF IHRER
SEITE HAT
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Pressemitteilung
der KP der Philippinen (CPP) vom 14. Juni 2010.-
Die National-Demokratische Front - Ost Visayas (NDF-EV) erteilte
heute dem Gerede von General Arthur Tabaquero eine Abfuhr, mit der
revolutionären Bewegung bis Jahresende Schluss zu machen, und nannte
dies verlogen und beleidigend gegenüber dem Volk, weil es bestätigt,
dass die neue Aquino-Administration nicht anders als die abtretende von
Arroyo ist. „General Tabaquero tritt das Volk, welches auf eine Veränderung
durch die Wahlen gehofft hat, aus denen angeblich der Sieg des gewählten
Präsidenten Benigno „Nonoy“ Aquino hervorging“, sagte Fray
Santiago Salas, Sprecher der NDF-EV.
„Der
Oberbefehlshaber der 8. Infanterie-Division sagt jetzt nicht nur, dass
der Gerechtigkeit wegen den vorherrschenden Menschenrechtsverletzungen
unter Arroyos Operationsplan Bantay Laya 2 nicht gedient wird, sondern
er äußert, dass die Menschenrechtsverletzungen unter der
Aquino-Regierung weitergehen werden. Während die NDFP für
Friedensgespräche mit der neuen Regierung offen ist, rechtfertigt so
ein öffentliches Gerede von Tabaquero die Entschlossenheit der
revolutionären Kräfte und des Volkes, den Operationsplan Bantay Laya
zu zerschlagen und die Qualität des revolutionären bewaffneten Kampfes
auf eine neue Stufe zu heben und zu verstärken.“
Fray
Salas sagte auch, dass die NPA das Scheitern des Operationsplans Bantay
Laya 2 erklärte hatte. Dies wurde bestätigt, als die Streitkräfte der
Philippinen eingestanden, dass sie ihre gesetzte Frist bis zum Juni 2010
der Zerschlagung der revolutionären Kräfte nicht einhalten können.
„Da sie gescheitert sind, sehen die Streitkräfte der Philippinen nun
noch verzweifelter aus, um aus ihren Niederlagen einen Sieg zu
konstruieren. Da ist Wunschdenken dabei. Die NPA in den östlichen
Visayas-Inseln hat seit 2007 ständig die Zahl ihrer taktischen Angriffe
erhöht. Sie rekrutiert weiterhin hunderte kommunistische Kämpfer vor
Ort. Sie dehnte ihr Einflussgebiet aus und festigte sich in ihren
Einsatzgebieten. Keine einzige Guerilla-Front wurde von der 8.
Infanterie-Division aufgerieben. Stattdessen gehen die taktischen
Angriffe des Mt. Amandewin Kommandos der NPA unvermindert weiter, auch
wenn das Militär erklärt, dass es mit der NPA in Leyte vorbei wäre.“
Der
NDF-EV-Sprecher fügte hinzu, dass die 8. Infanterie-Division mit ihrem
Druck mehr Menschenrechtsverletzungen inmitten der Leiden des Volkes
durch die Wirtschaftskrise bringt. „Die NPA war niemals unter dem
Operationsplan Bantay Laya 2 zerschlagen worden, weil sie die richtige
Strategie und die richtigen Taktiken umsetzt. Das Militär dagegen wird
von allen Menschen nur abgelehnt und für die außergerichtlichen Tötungen
von Aktiven der gesellschaftlichen Organisationen, dem Verschleppen von
Menschen bis hin zu deren Verschwinden, Folter und Angriffen auf zivile
Siedlungen verurteilt. Die reaktionäre Regierung gibt dafür Milliarden
Pesos aus, damit die militärischen Einsätze dem Volk über den Hunger,
die Landlosigkeit und Arbeitslosigkeit hinaus weitere Leiden zufügen.
Hinzu kommt, dass das Militär auch eine massive Kampagne an
psychologischer Kriegsführung realisiert, um die NPA für
Menschenrechtsverletzungen wie das Rekrutieren von Minderjährigen und
andere Grausamkeiten zu beschuldigen und fortschrittliche Organisationen
zu verunglimpfen, um so den Weg für außergerichtliche Tötungen von
Aktiven freizumachen.“
„Neben
kostspieligen militärischen Einsätzen vergeudet die Regierung auch
Geld für eine falsche und korrupte Friedensinitiative. Die
Friedensberaterin der Präsidentin, Annabelle Abaya, hat faktisch
zugegeben, dass das Büro des Friedensprozessberaters der Präsidentin (OPAPP)
mindestens 190 Millionen Pesos wegen massiver Korruption verloren hat.
Das OPAPP arbeitet mit dem Militär und den reaktionären Regierungsbehörden
vor Ort im Sozialen Integrationsprogramm (SIP) und anderen angeblichen
Friedens- und Entwicklungsprojekten zusammen. Aber hochrangige zivile
und militärische Beamte stecken sich die Gelder in ihre eigenen
Taschen. Das SIP wird von der 8. Infanterie-Division vielfach
missbraucht. Daher fordert die NDF-EV die Massenmedien dazu auf, die
Einzelheiten dieses und anderer Projekte zu untersuchen und
herauszuarbeiten, was da konkret die Rolle der 8. Infanterie-Division
und der reaktionären Regierungsbehörden vor Ort im Korruptionsskandal
des OPAPP ist.“
Fray
Salas rief auch die revolutionären Kräfte und das Volk dazu auf, den
bewaffneten Kampf und die demokratischen Massenkämpfe angesichts des
militärischen Säbelrasselns zu verstärken. „Lasst uns entschieden
den Operationsplan Bantay Laya 2 zerschlagen, indem wir die Pläne des
Gegners studieren, aus unseren Erfahrungen lernen und die Initiative
behalten, indem wir zum Angriff übergehen. Lasst uns das startende
Aquino-Regime mit der Forderung nach Bestrafung der abtretenden
Arroyo-Regierung wegen der Menschenrechtsverletzungen, Korruption und
anderen Verbrechen gegen das Volk konfrontieren. Lasst uns den zum Präsidenten
gewählten Aquino daran erinnern, dass er auf einem Schleudersitz sitzt,
denn er muss seine Verdienste erst noch beweisen, denn sein Sieg beruht
nur auf der Popularität seiner Eltern, Betrugsvorwürfe aus seiner Wahl
bleiben ungeklärt, und kalt bleibt er auch gegenüber den Forderungen
des Volkes nach einer wirklichen Bodenreform, für das Leben
hinreichenden Löhnen, für die Verteidigung der nationalen Souveränität
und der nationalen Reichtümer und andere brennende Angelegenheiten.“
„Lasst
uns General Tabaquero lehren, dass er nicht genug Bataillone hat, während
die NPA das ganze Volk auf ihrer Seite hat. Wenn Millionen Menschen
landlos und arbeitslos bleiben, wird der revolutionäre Boden zu einem
ständigen Zustrom von Rekruten für die NPA führen, wie auch die
Unterstützung des Volkes für den revolutionären Kampf weitergehen
wird. Wenn der gewählte Präsident Aquino die Arroyo freispricht und
gar ihren politischen Kurs mit der Fortsetzung des Operationsplans
Bantay Laya 2 beibehält, dann wird die angestaute Wut des Volkes ihm
auf den Kopf fallen und auch seine Generäle wie jenen Tabaquero
treffen.“
Roy
Santos
NDF-EV
Medienkontaktmann
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Süd-Mindanao:
„Rettungseinsatz“
der 10. Infanterie-Division scheiterte
NPA
LÄSST KRIEGSGEFANGENE FREI TROTZ GENERAL HOLGANZAS VÖLLIGER
MISSACHTUNG SEINER TRUPPEN UND GESICHTSWAHRUNG
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Mitteilung
des Crucifino Uballas Kommandos der Guerilla-Front 2 der NPA Süd-Mindanao
vom 15.Juni 2010.- Das
Merardo Arce Kommando im Regionalen Operationskommando Süd-Mindanao der
New People's Army (MAC-NPA) befahl die Freilassung der Kriegsgefangenen
gemäß humanitären Grundsätzen trotz des Findens von
Verdachtsmomenten durch die revolutionären Organe der politischen
Volksregierung vor Ort gegen die angeklagten Kriegsgefangenen Feldwebel
Marcial B. Bawagan (SN 794130), Feldwebel Ariel P. Asumo (SN 803445),
Feldwebel Eduardo Alcala (SN 806489) und CAA Victor Pitogo (SN 006279).
Die gegen die og. Militärangehörigen vorgebrachten Anzeigen lauten auf
verschiedene Handlungen, welche schwerwiegende Verletzungen der
Menschenrechte und des Internationalen Humanitären Rechts darstellen.
Die
Freilassung erfolgt in Anerkennung der Appelle seitens der Familienangehörigen,
religiöser Gruppen und Persönlichkeiten, es gut mit ihnen meinenden
Einzelpersonen und fortschrittlichen Gruppen.
Die
NPA vereinbart mit den freigelassenen Kriegsgefangenen deren Chance,
sich fortan respektvoll gegenüber den Rechten des Volkes und den
internationalen Kriegsregeln zu verhalten. Ihre Festnahme und anschließend
erfolgte Untersuchungshaft soll auch als Warnung an die Offiziere und
Elemente der Streitkräfte der Philippinen, der Polizei und deren
geheimdienstliche und paramilitärische Einheiten dienen. Das Crucifino
Uballas Kommando der Guerilla-Front 2 der NPA warnt insbesondere die
misshandelnden Elemente der Einheiten der 10. Infanterie-Division in den
Standorten der Barangays Limbo, Concepción, Tapan, Sawangan usw. sowie
ihre Einsatzbataillone.
In
der Zeit der Festnahme, Haft und Ermittlungen seit 12. Mai 2010 hat die
Bewachungseinheit der NPA die Rechte der Feldwebel Bawagan, Asumo,
Alcala und von CAA Pitogo als Kriegsgefangene entsprechend der Genfer
Konvention und den Protokollen, den Regeln der NPA für die humane
Behandlung von Kriegsgefangenen, strikt beachtet. Unter den
vorherrschenden Guerilla-Bedingungen in den Gebieten der
volksdemokratischen Regierung wurden die Sicherheit und das Wohlergehen
der Kriegsgefangenen gewährleistet. Sie wurden mit allem versorgt, was
für ihre Grundbedürfnisse notwendig ist.
Die
NPA benachrichtigte Vermittler dritter Parteien aus dem kirchlichen
Bereich, den philippinischen Regierungsbehörden vor Ort, Friedens- und
Menschenrechtsanwälte und verwickelte Einzelpersonen über ihr Bemühen
um die sichere und ordnungsgemäße Freilassung der vier
Kriegsgefangenen. Die revolutionären Kräfte und die Familien, der
darin verwickelte Klerus und wohlmeinende Einzelpersonen und Gruppen
haben sich in der Absicht zusammengefunden, die Kriegsgefangenen wieder
mit ihren Familien zusammenzubringen. Dies trotz der blinden Sturheit
von Generalmajor Carlos Holganzas Rundum-Offensiv-Befehls an die 10.
Infanterie-Division der Streitkräfte der Philippinen.
Trotz
der völligen Missachtung des Generalmajors Holganza für die
Sicherheitsbelange seiner Truppenangehörigen und seiner Gleichgültigkeit
dem Ruf ihrer Angehörigen, vieler demokratischer und religiöser
Gruppen gegenüber, stellt die NPA die ordentliche Freilassung der
Kriegsgefangenen Bawagan, Asumo, Alcala und Pitogo heute sicher. Und sie
gewährleistet die sichere Rückkehr von ihnen zu ihren Familienangehörigen.
Generalmajor
Holganzas schwülstiger Versuch, Druck auf die Diözese Tagum und
Bischof Wilfredo Manlapaz auszuüben, zeigte gestern Abend deutlich den
Widerstand der 10. Infanterie-Division der Streitkräfte der Philippinen
gegenüber den Bemühungen der NPA und der religiösen, Friedens- und
Menschenrechtsanwälte, philippinischen Regierungsvertreter vor Ort und
weiteren Menschen, um die Freilassung ordentlich und sicher vorzunehmen.
Generalmajor Holganza kann also General „Hulga“ (Drohung) genannt
werden, mit seinen zuckrigen Drohungen an den Bischof und die Opposition
hinsichtlich der Anstrengungen für eine sichere Freilassung.
Die
massierten Kampf- und „Rettungs“-Einsätze des Generalmajors
Holganza sind reine gesichtswahrende Maßnahmen, die völlig gescheitert
sind und seinen Offizieren in der 10. Infanterie-Division nichts außer
weiteren Frustrationen brachte. Die Breite und Tiefe der Gebiete der
Guerilla-Front 2, die revolutionäre Massenbasis und die taktischen
Angriffe der NPA haben dem faschistischen Gegner einen weiteren Schlag
versetzt. Generalmajor Holganza und sein verrottetes Regime sollten mit
weiteren taktischen Angriffen, Festnahmen und Strafaktionen der NPA
rechnen. Sie sollten mit präzise ausgeführten Schlägen seitens des
wachsenden revolutionären bewaffneten Widerstandes aus Bauern, Lumaden
und anderen unterdrückten und ausgebeuteten Klassen rechnen.
Anvil
Guinto
Sprecher
des Crucifino Uballas Kommandos der Guerilla-Front 2 der NPA Süd-Mindanao
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MASSIERTE
MILITÄRISCHE OFFENSIVEN DES ABTRETENDEN ARROYO-REGIMES SIND SINNLOS
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Mitteilung
der NDFP Mindanao vom 16. Juni 2010.-
Das US-hörige Arroyo-Regime leitet derzeit massierte militärische
Angriffshandlungen in Mindanao und im ganzen Land in seinem sinnlosen
letzten Versuch ein, „große Erfolge“ zu vermelden und sie seinen
militärischen „Errungenschaften“ anzurechnen und dies dann als
erfolgreiches Erfüllen der gesteckten Ziele seines Operationsplans
Bantay Laya 2 nach dem bereits gescheiterten Operationsplan Bantay Laya
2 gegenüber der revolutionären Bewegung erscheinen zu lassen.
Das
abgewählte Arroyo-Regime will so auch die Häufigkeit der stärker
gewordenen taktischen Angriffe der NPA verringern und weitere taktische
Angriffe der NPA beim Abgang des US-gestützten Arroyo-Regimes und
Auslaufen seines Operationsplans Bantay Laya 2 mit der Installierung der
neuen Regierung am 30. Juni 2010 verhindern.
In
Mindanao mobilisiert das Ost-Mindanao-Kommando der Streitkräfte der
Philippinen seine drei Divisionen mit Verstärkungsbataillonen aus Luzón
gegen die NPA. Die Region Süd-Mindanao der NPA ist der
Hauptkonzentrationspunkt der massierten militärischen Offensiven in
Mindanao, die von der 10. Division eingeleitet worden sind und angeführt
werden, deren 10 Bataillone durchweg mit Mannschaften in Stärke von
drei weiteren Bataillonen aus Luzón verstärkt worden sind.
Die
4. Infanterie-Division der philippinischen Armee hat ihre Truppen gegen
die NPA in der Region Nord-Ost-Mindanao und Nord-Zentral-Mindanao
zusammengezogen. Sie bringt ein weiteres Armee-Bataillon ein, um ihre
zerstreuten Bataillone in der Region Nord-Ost-Mindanao zu verstärken.
Die
6. Infanterie-Division der philippinischen Armee hat ihre Gewehrläufe
auf die NPA in der Region des Äußersten Südens von Mindanao
gerichtet, wo auch ein Teil ihrer Einsatztruppen gegen die revolutionären
Kräfte des Moro-Volkes im Einsatz ist.
In
der Region West-Mindanao leitet die 1. Tabak Division der
philippinischen Armee ihre separaten militärischen Offensiven gegen die
Kräfte der NPA in der Region ein. In ihrer Halsstarrigkeit kann diese
landesweite militärische Offensive bis nach dem 30. Juni andauern, der
selbstgesetzten Frist des US-gestützten Arroyo-Regimes für den
Operationsplan Bantay Laya 2.
Die
gleichzeitige militärische Offensive des US-gestützten Arroyo-Regimes
in seiner letzten Minute in Mindanao und in den anderen Gebieten in Luzón
und in den Visayas ist dazu verurteilt, allgemein ganz erbärmlich zu
scheitern. Faktisch waren neun Jahre Operationsplan Bantay Laya 1 und 2
nicht genug, um das Vorankommen der revolutionären Bewegung als Ganzes
oder in Teilen zu stoppen.
Eine
Sache ist sicher: Wie auch immer, die Weigerung des US-gestützten
Arroyo-Regimes und der Streitkräfte der Philippinen zuzugeben, dass die
militärischen Einsätze in den vergangenen neun Jahren vollständig
gescheitert sind, ist einfach nur Dummheit. Das Verstärken der militärischen
Offensiven des Regimes jetzt im landesweiten Rahmen wird dem Volk nur
weiteres Elend bescheren. Und seine Wirtschaft und sein
gesellschaftliches Leben sind ohnehin schon ständig in Vertreibung
durch die militärischen Einsätze. Das Volk wird zum Opfer der
zahlreichen Menschenrechtsverletzungen. Dies laugt lediglich die Mittel
der reaktionären Regierung aus, welche sehr für soziale Zwecke und
Entwicklungsprojekte notwendig wären. Das Regime nutzt seine Söldnertruppen
als Kanonenfutter im Namen seiner privilegierten Generale und des
korrupten mit den USA verbündeten reaktionären Regimes der Arroyo.
Im
Interesse der Mehrheit des Volkes und auch der Fußsoldaten der Streitkräfte
wäre ein Stoppen der nutzlosen militärischen Angriffe durch das
US-gestützte Arroyo-Regime und seine halsstarrigen Generale. Sie
sollten sich lieber darauf konzentrieren, dem Volk Verbesserungen zu
bescheren, gegen welches sie Menschenrechtsverletzungen begangen haben.
Es
ist auch im besten Interesse des gesamten Landes, dass die neue
Regierung von Noynoy Aquino wirklich für Frieden wirkt und ehrliche
Schritte unternimmt, um die Hindernisse für die Wiederaufnahme der
Friedensverhandlungen zwischen der NDFP und der Regierung der Republik
der Philippinen auszuräumen.
Wir
rufen das Volk dazu auf, wachsam zu sein, die in den losgetretenen
massierten militärischen Einsätzen der Streitkräfte der Philippinen
begangenen Menschenrechtsverletzungen aufzuzeigen und dagegen
vorzugehen. Wir rufen auch die Soldaten und unteren Offiziere der
Streitkräfte der Philippinen dazu auf, ihre Vorgesetzten darum zu
bitten, diese militärische Offensive zu stoppen, weil dieses Vorgehen
nicht der Möglichkeit einer Friedensinitiative der übernehmenden
Regierung Rechnung trägt.
In
the face of these massive but desperate attacks launched by the AFP, we
call on all Red commanders and fighters in Mindanao and the rest of the
country to set ablaze your revolutionary zeal and stand your ground, to
meticulously analyze enemy movement, to launch calculated tactical
counter-offensives whenever possible during these operations, and to
completely frustrate US imperialism and the Arroyo regime in their
desperate intent to defeat the revolutionary movement.
Angesichts
der massierten und verzweifelten Angriffe der Streitkräfte der
Philippinen rufen wir alle kommunistischen Kommandeure und Kämpfer in
Mindanao und dem übrigen Land dazu auf, ihre revolutionäre
Leidenschaft lodern zu lassen und fest in ihren Gebieten zu stehen, jede
Bewegung des Gegners genau zu verfolgen, taktische Gegenangriffe wo
immer möglich bei diesen militärischen Einsätzen wohlüberlegt
durchzuführen und den US-Imperialismus und das Arroyo-Regime in ihrer
verzweifelten Absicht schwer zu enttäuschen, die revolutionäre
Bewegung zu zerschlagen.#
Jorge
„Ka Oris“ Madlos
Sprecher
der National-Demokratischen Front (NDFP) Mindanao
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NPA
BESTRAFT BRUTALE 1105. MOBILE EINSATZEINHEIT DER POLIZEI IN CATEEL,
DAVAO ORIENTAL: DREI GETÖTET, FÜNF VERLETZT
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Mitteilung
des Antonio Nerio Antao Kommandos der NPA Süd-Mindanao vom 21. Juni
2010.- Faschistische
Irreführung kennt wirklich keine Grenzen. Diese Tatsache ist wieder
einmal durch das letzte Hirngespinst über NPA-Verluste für die 10.
Infanterie-Division der Streitkräfte der Philippinen und das Regionale
Polizei-Büro XI bewiesen, die die Medien in einem gemeinsamen Versuch
gefüttert haben, um ihre sich häufenden Verluste und ihr eigenes
Scheitern beim Eindämmen des revolutionären bewaffneten Kampfes zu
verschleiern.
Die
10. Infanterie-Division der Streitkräfte der Philippinen und jenes
Polizei-Büros verlautbarten ähnliche Wunschgedanken über NPA-Verluste
infolge der erfolgreichen Strafaktion des Antonio Nerio Antao Kommandos
der Guerilla-Front 15 der NPA gegen die brutale 1105. mobile
Einsatzgruppe der Polizei in Sitio Dao, Barangay Cateel, Davao Oriental.
Um es direkt zu sagen, es gab keinen Verlust auf Seite der NPA beim
taktischen Angriff vom 18. Juni 2010.
Nach
zehnminütigem Gefecht kam die erste Verstärkung für den Gegner aus
der Ortschaft Cateel in einem Versuch an, die belagerte Patrouillenbasis
der Polizei aus der Belagerung zu retten. Nach 30 Minuten intensivem
Feuerwechsel wechselte die NPA-Einsatzeinheit zum Plan B, denn die
Echtzeitmeldungen der vorgeschobenen Aufklärung des Antonio Nerio Antao
Kommandos der NPA warnten vor einem großen Kontingent gegnerischer
Truppen auf dem Anmarsch von den Hauptquartieren der 1105. mobilen
Einsatzgruppe der Polizei in Baganga in Richtung des Gefechtsortes. Das
NPA-Kommando beschloss, den Gefechtsort zu verlassen. Es bereitete sich
rasch auf den Angriff der Hauptmacht des anrückenden Gegners vor. Die
Blockier-Einheit des Antonio Nerio Antao Kommandos der NPA errichtet
einen Hinterhalt und beschoss die aus Baranga anrückende zweite
Truppenverstärkung des Gegners. Die Reihe an Gefechten führte zu drei
Toten und fünf Verwundeten auf der Seite der 1105. mobilen
Polizeigruppe.
Die
Volksmassen in Cateel feiern derzeit diesen jüngsten erfolgreichen
taktischen Angriff der NPA, der eine Strafaktion gegen die brutal
vorgehenden Angehörigen der reaktionären Polizei des Standortes Dao
darstellt.
Zahlreiche
Beschwerden der Volksmassen lenkten die Aufmerksamkeit der NPA auf die
1105. mobile Polizeigruppe und ihre Grausamkeiten und veranlassten das
Antonio Nerio Antao Kommando der NPA, die Strafaktion gegen die üblen
Elemente dieses Polizeistützpunktes durchzuführen. Die Elemente jenes
Polizeistützpunktes in Dao machten sich ein einträgliches Leben durch
das willkürliche Abkassieren unschuldiger Fahrzeugführer. Diese
uniformierten verbrecherischen Gestalten kassierten gewöhnlich 1.500
Pesos Gebühr als Schutzgeld von kommerziellen und Holz-Lastwagen, ließen
aber andererseits das Geschäft mit rechtswidrigen Drogen und alle nur
denkbaren Gaunereien aufblühen. Es ist längst zum verbreiteten Witz im
Volke vor Ort geworden, dass diese aufgeblasenen Halunken in Uniform so
versiert im Köpfen von Bierflaschen sind, dass sie ihre Finger gegen
die Kriminalität nicht mehr hochkriegen, welche so viele Menschen vor
Ort zu Opfern macht.
Als
die Kleinstadt Cateel überall mit Fahnen zum Beglückwünschen der NPA
zu ihrem 40. Jahrestag übersät war, pöbelten die Idioten von der
1106. mobilen Polizeigruppe Fahrzeugführer an und befahlen ihnen,
Liegestütze als Strafe für die festliche Atmosphäre zu machen. Die
Einwohnerschaft im Barangay Población hat sich oft dafür eingesetzt,
diesen Außenposten der Polizei aufzulösen.
Die
1105. mobile Polizeigruppe ist auch angeklagt worden, mit dem 67.
Infanterie-Bataillon der Streitkräfte der Philippinen und dem militärischen
Geheimdienst-Bataillon der 10. Infanterie-Division beim politischen Mord
am Bauernaktivisten Ludenio 'Dos' Monson in der Kleinstadt Boston im
vorigen Jahr zusammengearbeitet zu haben. Monson, ein Angehöriger der
ethnischen Minderheit der Mandaya, war ein gestandener Kritiker der
Menschenrechtsverletzungen der 1105. mobilen Polizeigruppe und einer der
Ankläger bei einer Reihe von strafrechtlich relevanten Fällen gegen
diese Polizeitruppe vor der reaktionären Menschenrechtskommission.
Nach
der Strafaktion der NPA vom Freitag geriet die 1105. mobile
Polizeigruppe außer sich und ließ ihre Rachegelüste an unschuldigen
Zivilpersonen aus. Vier Zivilpersonen wurden zusammengeschlagen,
darunter ein Jugendlicher, welcher immer noch nach schwerer Misshandlung
unter Schmerzen leidet. Die verbrecherischen Polizisten haben willkürlich
Hausdurchsuchungen vorgenommen und Zivilpersonen verhört, die sie für
NPA-Unterstützer halten. Die NPA macht erneut klar, dass misshandelnde
Elemente der reaktionären Streitkräfte und Polizei für ihre
Verbrechen gegen das Volk bestraft werden.
Dyomabuk
Kadyawan
Sprecher
des Antonio Nerio Antao Kommandos
der
NPA Süd-Mindanao
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DIE
REVOLUTIONÄRE BEWEGUNG IN MINDANAO WUCHS UNTER DEM ARROYO-REGIME UND
WIRD WEITER IN NOYNOY AQUINOS AMTSZEIT WACHSEN
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Mitteilung
der National-Demokratischen Front der Philippinen in Mindanao vom 29.
Juni 2010.- Das
US-gestützte Arroyo-Regime wird als eines der unpopulärsten Regimes,
die unser Land jemals gehabt hat, in die Geschichte eingehen. Diesen Ruf
handelte es sich vielfach durch seine skandalöse Selbstbereicherung
ein, während es zugleich das Volk in die schlimmsten Armutsverhältnisse
drückte.
Wie
alle anderen faschistischen Regimes zuvor ist sein Nationaler Innerer
Sicherheitsplan (NISP) mit dem Code-Namen Operationsplan Bantay Laya
verantwortlich für den Mord an mehr als tausend Menschen, die Opfer außergerichtlicher
Tötungen wurden. Und seine brutalen militärischen Einsätze und
Handlungen haben die übelsten Menschenrechtsverletzungen in der jüngeren
Geschichte verübt und die Vertreibung von Millionen Menschen aus dem
Volke verursacht.
Als
ein Vasallenregime ist es stets überaus gefällig beim Übersehen und
Absichern der ungebremsten imperialistischen Ausplünderung unserer
Naturreichtümer gewesen, was zum Niedergang und zur Zerstörung unserer
Umwelt geführt hat. Allzeit loyal den US-Diktaten gegenüber hat das
Arroyo-Regime in unverschämter Missachtung der nationalen Souveränität
die anhaltende Stationierung von US-Truppen in unserem Land eingeleitet.
Es
hat den übelsten und gewaltsamsten Staatsapparat aufgeboten, in Gestalt
der Streitkräfte der Philippinen und seiner anderen bewaffneten
Bluthunde. Dies in seinem verzweifelten Versuch, die revolutionäre
Bewegung zu zerschlagen. Wie sehr das Arroyo-Regime gleich seinen
reaktionären Vorgängerregimes da auch träumte, es scheiterte kläglich
dabei, die revolutionäre Bewegung unter Führung der Kommunistischen
Partei der Philippinen (MLM) zu unterdrücken. Von den Tatsachen her ist
seine korrupte, faschistische und vasallenhafte neunjährige Herrschaft
ein Hauptfaktor für das weitere Voranschreiten der revolutionären
Bewegung, landesweit wie in Mindanao.
Unter
dem Arroyo-Regime ist die New People's Army (NPA) in Mindanao von 30 auf
39 Guerilla-Fronten angewachsen. Inmitten der brutalen militärischen
Einsätze unter dem Operationsplan Bantay Laya hat die NPA in Mindanao
ihre taktischen Angriffe erfolgreich verstärkt, über ein Dutzend zusätzliche
Züge von kommunistischen Kämpfern organisiert, bewaffnet und
ausgebildet. Dabei genießt die NPA in Mindanao die Unterstützung von
tausenden Menschen in den Volksmilizen.
In
den letzten neun Jahren ist die Massenbasis der NPA immer breiter
geworden. Sie festigte die politischen Volksmachtorgane vielerorts ständig
und errichtete sie andernorts neu. Die Bodenreform und andere diesbezügliche
Kampagnen haben an Boden gewonnen, woraus hunderttausende Menschen auf
dem Lande ihren Nutzen ziehen.
Unsere
Parteiorganisation ist auch stärker gewachsen und gewinnt ständig an
Weite und Tiefe in ihrer Verwurzelung in den Volksmassen.
Die
extreme Isolation des Arroyo-Regimes hat die Einheit des Volkes in
Mindanao verbreitert und die Menschen ermutigt, offen ihre Opposition in
steigender Zahl und immer häufiger gegen die zügellose Korruption des
Regimes, seine faschistische Brutalität, seine Unterwürfigkeit gegenüber
den Imperialisten und all seiner volksfeindlichen Wirtschafts- und
sonstigen Politik auszudrücken.
Die
Begeisterung und die „Hoffnung“ wegen des übernehmenden Noynoy
Aquino reichen nicht aus, um einen grundlegenden Wechsel des
halbfeudalen und halbkolonialen Wesens der philippinischen Gesellschaft
zu realisieren, weil das Aquino-Regime sich grundsätzlich nicht von all
den vorherigen reaktionären und Vasallenregimes unterscheidet. Wir sind
ständig Zeuge davon, wie die Hoffnung und der Traum unseres Volkes nach
einer wirklichen Bodenreform, landesweiten Industrialisierung, besserem
Leben und dem Ende der Korruption in der Regierung von Noynoys Mutter,
der alten Cory Aquino, in völliger Enttäuschung endeten, mit nichterfüllten
Versprechungen.
Hinter
den neuen Gesichtern derselben neuen Wächter des bürgerlichen Staates
stecken diejenigen, die im Grunde aus denselben großbürgerlichen und
Großgrundbesitzerklassen kommen, die lange unser Land beherrscht haben.
Durch ein hochtechnologisches Wahlverfahren voller Unregelmäßigkeiten
zum Sieg katapultiert, wird von ihnen erwartet, dass sie die Interessen
der herrschenden Klassen fördern und schützen, darunter auch jene
ihrer imperialistischen Ziehväter. Faktisch weicht die neue Regierung
der wirklichen Bodenreform und landesweiten Industrialisierung aus. Sie
bleibt stumm gegenüber der US-imperialistischen Einmischung in unser
politisches und wirtschaftliches Leben.
Die
chronische sozialökonomische Krise unseres Landes inmitten der immer
schlimmeren weltweiten Krise des kapitalistischen Systems ist ein
fruchtbarer Boden für das fortgesetzte Voranschreiten des Volkskrieges
im Landesmaßstab zu einer höheren Stufe innerhalb der sechsjährigen
Amtszeit von Noynoy Aquino. Die Wucht der revolutionären Bewegung in
Mindanao in den letzten neun Jahren ist ein sicheres Zeichen unseres
Potentials, größere Siege hin zu einer höheren Qualitätsstufe des
Volkskrieges zu erreichen.
Die
revolutionären Kräfte in Mindanao sind dazu bestimmt, ihren Teil beim
Entwickeln des Volkskrieges nach vorn zu leisten, womit wir vollauf die
National-Demokratische Front der Philippinen in ihrer Anstrengung
unterstützen, eine friedliche Lösung der tiefen Ursachen unseres lang
anhaltenden landesweiten Bürgerkrieges zu finden.
Sollte
die neue Regierung sich dazu entschließen, unsere gesellschaftliche
Auseinandersetzung hauptsächlich durch „Entschärfen der
Kriegsschwerter“ zu lösen, wie es die späte Cory Aquino tat, dann
wird sie in die Geschichte eingehen als ein weiteres Regime, welches träumte,
aber dabei scheiterte, den revolutionären Eifer der Massen
auszuhungern, die nationale Befreiung und Demokratie fordern.
Jorge
„Ka Oris“ Madlos
Sprecher
der National-Demokratischen Front (NDFP) Mindanao |
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