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Von
den Guerrilla-Fronten der NPA in den
Philippinen
MAC
der NPA Süd-Mindanao erbrachte den Beweis
10.
INFANTERIE-DIVISION REKRUTIERT MINDERJÄHRIGE FÜR KAMPFEINSÄTZE
von
Genosse Rigoberto Sánchez,
Sprecher
MAC der NPA Süd-Mindanao
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Mitteilung
des Merardo Arce Kommandos der NPA Süd-Mindanao vom 1. Juli 2010.-
Die Katze ist endlich aus dem Sack! Jetzt kann es ohne jeden
Zweifel in aller Öffentlichkeit gesagt werden. In ihrem gescheiterten
und zusammengebrochenen Operationsplan Bantay Laya 2 rekrutiert und
bewaffnet die 10. Infanterie-Division der Streitkräfte der Philippinen
Minderjährige als Faustpfand in ihrem Krieg gegen das Volk und gegen
die revolutionären Kräfte. Das, wessen sie die Volksarmee beschuldigt
zu tun, kommt jetzt als ihr offizielles eigenes Tun in ihren Rängen zum
Vorschein und wird seit langem im konterevolutionären Theater
praktiziert.
Was
für einen besseren Beweis kann es geben als den CAFGU Juve Latiban (SN
# CT-G09000182), einen 17 Jahre alten Minderjährigen. Als Angehöriger
der Streitkräfte der Philippinen und ihrer paramilitärischen Kräfte
wurde er am 19. Juni 2010 an einem vom Conrado Heredia Kommando der NPA
in Sitio Mabatas, Barangay Upper Ulip, Monkayo, Provinz Compostela
Valley festgenommen. Juve Latiban wurde am 7. Oktober 1992 geboren. Dies
heißt, dass er noch nicht einmal 16 Jahre alt war, als er im Oktober
2008 von einem Gefreiten Alvin Latiban im Barangay Upper Ulip in Monkayo,
Provinz Compostela Valley, für die Streitkräfte der Philippinen
rekrutiert wurde. Zusammen mit anderen Teilnehmern an einer militärischen
Ausbildung von 45 Tagen im Hauptquartier der späteren 1001.
Infanterie-Brigade im Barangay Tuburan, Mawab, Provinz Compostela
Valley, befand er sich im Kreise von auch weiteren 18 anderen Minderjährigen.
Offiziell vereidigt wurden sie am 8. Dezember 2008 beim 72.
Infanterie-Bataillon in dessen Kommandoposten in Nabunturan, Provinz
Compostela Valley. Danach waren sie zugelassene CAFGU's, als er mal
gerade 16 Jahre alt wurde. Er bestätigte, dass er und die 18 anderen
Minderjährigen der Ausbildungsgruppe gefälschte Geburtspapiere vom
Gefreiten Latiban erhielten. Sein eigenes gefälschtes Geburtspapier
zeigte, dass er 1990 statt in Wahrheit 1992 geboren worden war, so dass
es so erscheinen sollte, als wäre er schon 18 während seiner militärischen
Ausbildungszeit gewesen. Er gestand, dass die Ausbilder im 72.
Infanterie-Bataillon der Streitkräfte der Philippinen die richtigen
Geburtsdaten der minderjährigen Rekruten kannten. Sein erster Einsatz
erfolgte bei der philippinischen Armee im Standort des Barangay Upper
Ulip, Monkayo. Gefreiter Latiban ist jetzt bei der 10.
Infanterie-Division.
Trotz
seines Status als aktiv an Kampfhandlungen beteiligter Söldner auf
Seite der Streitkräfte der Philippinen behandelt die revolutionäre NPA
den Minderjährigen nicht als einen Kriegsgefangenen. Dies aufgrund
seines wirklichen Alters.
Statt
dessen ist CAFGU-Angehöriger Latiban nur zeitweilig in Obhut und soll
freigelassen werden, sobald Generalmajor Carlos Holganza als
Befehlshaber der 10. Infanterie-Division damit aufhört, nutzlose Straßensperren
gegen die sichere Übergabe des Minderjährigen an seine Familie zu
errichten. Der Sprecher der 10. Infanterie-Division Hauptmann Emmanuel
García sollte seine Chance ergreifen und einen Hauch von Glaubwürdigkeit
in deren „soziale Integration und Frieden und Entwicklung“ schaffen,
indem er CAFGU-Latibans sofortige Wiedereingliederung in seine Familie
als ziviler Jugendlicher und nicht als minderjähriger Kämpfer bewirkt.
Zusammen sollten sie fortan aufhören, Minderjährige in ihrem
verzweifelten und schmutzigen Krieg gegen das Volk zu benutzen.
Zumindest sollten sie und die anderen Mitmacher zur Verantwortung
gezogen werden wegen dieses vorsätzlichen und verurteilenswerten
Verbrechens, welches sich die 10. Infanterie-Division der Streitkräfte
als Markenzeichen unwiderlegbar in ihr Gesicht brennen kann.
Die
Maschinerie der schwarzen Propaganda der Streitkräfte der Philippinen
überspannt ihren Bogen beim Verwischen der Wahrheit. Tatsache ist, dass
die Kommunistische Partei der Philippinen (CPP) in ihrer absoluten Führung
der NPA seit langem eine „Nicht unter 18“ - Regel landesweit
betrieben hat, wenn es um die Aufnahme kommunistischer Kämpfer für den
Vollzeiteinsatz ging, wie sie vor allem aus der Bauernschaft immer
wieder zur NPA kommen. Es wird noch interessant werden zu lesen, wie
sich Generalmajor Holganza und Hauptmann García winden werden, um die
selbsterzählte wahre Geschichte von CAFGU-Mitglied Latiban zu
vernebeln.
Ebenfalls
festgenommen und derzeit als Kriegsgefangener in Gewahrsam auf der
Grundlage des NDFP - Einseitigen Handlungsprotokolls 2 der Genfer
Konventionen gehalten ist Stabs-Sergeant Bienvenido Gentugao Arguelles
Jr. (SN 779878) vom 25. Infanterie-Bataillon der Streitkräfte der
Philippinen. Geeignete Maßnahmen sind seitens des Conrado Heredia
Kommandos der NPA-Bewachungseinheit unternommen worden, um eventuell bei
der direkten Beteiligung von Sergeant Arguelles am konterrevolutionären
und volksfeindlichen Krieg begangene Verletzungen der Rechte des Volkes
und internationalen humanitären Rechts aufzuklären und zu ahnden.
Quelle:
E-Mail der KP der Philippinen
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NPA
ERMÖGLICHT RÜCKKEHR EINES MINDERJÄHRIG REKRUTIERTEN SÖLDNERS DER
REGIERUNGSTRUPPEN IN SEIN ZIVILES LEBEN
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Pressemitteilung
des Merardo Arce Kommandos der NPA Süd-Mindanao vom 16. Juli 2010.-
Juve Latiban, der als Minderjähriger zum Söldner der 10.
Infanterie-Division der philippinischen Armee rekrutiert worden war und
bei einem Feuergefecht zwischen der NPA und den Regierungstruppen von
der NPA festgenommen wurde, ist vom Conrado Heredia Kommando der NPA an
diesem Nachmittag irgendwo in den revolutionären Basisgebieten der
Guerrilla-Front 20 der NPA an seine Familienangehörigen übergeben
worden. Gemäß den internationalen kriegsrechtlichen Bestimmungen
betrachtete ihn die NPA in Anbetracht seines Alters nicht als
Kriegsgefangenen.
Indem
das Merardo Arce Kommando der NPA Juve Latiban die Rückkehr zu seiner
Familie ermöglichte, berichtigte die NPA das schwerwiegende und
langandauernde Fehlverhalten und Verletzen des internationalen humanitären
Rechts durch die 10. Infanterie-Division und sein 72.
Infanterie-Bataillon mit ihren CAFGU-Mißhandelnden bei der Rekrutierung
von Minderjährigen für die Kampfhandlungen der Streitkräfte der
Philippinen. Während die Streitkräfte der Philippinen mit Lug und Trug
nach außen hin aus Juve Latiban und 18 weiteren Minderjährigen aus nur
einer einzigen Abteilung der CAFGU-Paramilitärs im Jahr 2008 Söldner
machten, unternahm die NPA konkrete Schritte, um dem festgenommenen
Minderjährigen zu ermöglichen, in sein ziviles Leben zurückzukehren.
Der
NPA-Kontrollpunkt in Monkayo, Compostela Valley, am 19. Juni 2010, wo
CAFGU-Angehöriger Latiban festgenommen wurde, ermöglichte es, dass die
Wahrheit an das Licht kam. Wäre es nicht so gelaufen, würden
Schwindler wie Generalmajor Carlos Holganza von der 10.
Infanterie-Division und sein Nachäffer Hauptmann Emmanuel García
weiterhin vollmundig vor dem Volk schwindeln und Fakes als Fakten
vorgaukeln, Lüge in Wahrheit umdichten und die Dinge auf den Kopf
stellen.
Wir
fanden das noch rauchende Gewehr, um es mal so auszudrücken. Insoweit
verfügen wir über den Beweis, dass die Streitkräfte der Philippinen
systematisch Minderjährige rekrutiert haben, auch wenn sie dies
abzutarnen versuchen. Es ist zutage gefördert worden, dass die schwarze
Propaganda der psychologischen Kriegsführung der Regierungstruppen,
wonach die NPA „Kindersoldaten“ rekrutieren würde, lediglich das
amtliche Vorgehen des schmutzigen Rekrutierens von Minderjährigen seit
längerer Zeit vernebeln soll. Wieder einmal kann das Volk in der Region
diese faschistischen Lügner nur verachten und mit Fug und Recht
feststellen: Geschwätz! Verarscht Euch selbst!
(gez.)
GENOSSE RIGOBERTO F. SANCHEZ
Sprecher
des MERARDO ARCE KOMMANDOS
Süd-Mindanao
Regionales Operations-Kommando
NEW
PEOPLE'S ARMY (NPA)
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ERFOLGREICHER
HINTERHALT IN GEBIRGSPROVINZ
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Pressemitteilung
der KP der Philippinen vom 10. Juli 2010.-
Die Kommunistische Partei der Philippinen (CPP) gratulierte
heute der New People's Army (NPA) zu ihrem erfolgreich durchgeführten
Hinterhalt gestern abend kurz vor Mitternacht gegen eine Elite-Einheit
der Verstärkungskompanie der 52. Division der philippinischen Armee in
Sitio Chawer, Samoki, Bontoc, Gebirgsprovinz. Die gesamte 7 Mann starke
Einheit der 501. Brigade samt ihrem Befehlshaber Leutnant Lito Punio
wurde aufgerieben. Die NPA erbeutete zwie M-203 Granatwerfer, 4 M-16
Feuerwaffen und weiteres Kriegsmaterial.
„Das
philippinische Volk feiert den beispielhaften Sieg der NPA in Bontoc
gestern abend“, sagte die KP der Philippinen. „Mit revolutionärem
Vorgehen und der soliden Unterstützung des Volkes nutzten die
kommunistischen Kämpfer der NPA ihr meisterhaftes Beherrschen der
Guerrillataktiken und rieben die gesamte Elite-Einheit der
Regierungstruppen auf, wobei sie all deren Bewaffnung erbeutete.“
„Die
schwerbewaffnete faschistische Einheit wurde aus dem Hinterhalt in
unmittelbarer Nähe der taktischen Kommandobasis der 501. Brigade
aufgerieben, woher sie gerade kam. Die Elite-Einheit war auf dem Weg,
Truppen der 5. Infanterie-Division zu verstärken, die in
Gefechtshandlungen mit der NPA im Bergbaugebiet der Gebirgsprovinz
verwickelt waren. Dort schützen Regierungstruppen die Interessen
multinationaler Bergbaukonzerne gegen die Interessen und den Widerstand
des Volkes. Dass es der Volksarmee aus dem Untergrund gelang,
erfolgreich den Gegner so nahe an der taktischen Kommandobasis für
seine Kriegshandlungen vor Ort vernichtend zu schlagen, zeigt ganz
eindeutig, wie vertraut die NPA-Einheit mit ihrer taktischen Überlegenheit
und der Unterstützung des Volkes handelt.“
„Dass
diese militärische Einheit in einer medizinischen Mission unterwegs
war, gehört in die Schublade der verzweifelten psychologischen Kriegsführung,
um Tatsachen zu vernebeln und hier konkret die Niederlage zu
verschleiern“, sagte die KP der Philippinen. „Der siegreiche Angriff
gegen die faschistischen Kräfte der Streitkräfte der Philippinen in
Bontoc ist ein Schlag ins Gesicht des neu eingesetzten Stabschef der
Streitkräfte der Philippinen, Generalleutnant Ricardo David, der damit
herumprahlte, dass die Streitkräfte der Philippinen die NPA binnen drei
Jahren aufreiben können.“
„Das
Aquino-Regime versucht derzeit, seine konterrevolutionäre Kampagne zur
Unterdrückung des Widerstandes des Volkes aufzupolieren. Nichtsdestrotz
ist es außerstande, die Tatsache zu ändern, dass der faschistische
Krieg, den es derzeit zur Verteidigung seines faulen und bankrotten
Systems führt, dazu bestimmt ist zu scheitern.“
„In
den kommenden Jahren werden die revolutionären Kräfte mehr taktische
Angriffe gegen die faschistischen Truppen des reaktionären
Vasallenstaates einleiten, weil das Volk stärker seinen demokratischen
und patriotischen Kampf voranbringen wird“, so die KP der Philippinen.
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EIN
PRÄCHTIG AUFHEULENDER FEHLSCHLAG
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Mitteilung
des Chadli Molintas Kommandos der NPA Ilocos, Gebirgsprovinz vom 10.
Juli 2010.- In den
letzten Monaten mühte sich die 5. Infanterie-Division der
philippinischen Armee, die Regierungsbehörden vor Ort in der
Gebirgsprovinz (Cordillera) davon zu überzeugen, mit dem Militär eine
Vereinbarung der Übernahme der „inneren Sicherheitshandlungen“
durch die Provinzregierungen und Polizei-Einheiten zu unterzeichnen.
Besagte Vereinbarung stammt ganz offenkundig von der 5.
Infanterie-Division. Darin erklären sich die Gebirgsprovinzen für
„gesäubert“ von NPA-Einheiten und werden die Provinzregierungsbehörden
dazu angehalten, ihre Zeit, ihr Personal und ihre Mittel für die
Aufstandsbekampfung einzusetzen. Eine Version dieser Vereinbarung ist in
Kalinga unterzeichnet worden und wird noch von den Regierungszuständigen
der Ifugao-Provinz derzeit studiert.
Das
Unterschieben dieser Vereinbarung mit den Provinzregierungen ist ein
trickreicher Weg, durch den die 5. Infanterie-Division ihren Anspruch
untermauern möchte, dass sie das absurde und unrealistische Ziel ihrer
einstigen betrügerischen Oberkommandierenden Gloria Arroyo erreicht hätte,
gemäß der gesetzten Frist bis Ende Juni 2010 die bewaffnete revolutionäre
Bewegung auzumerzen. Zugleich will die 5. Infanterie-Division weiterhin
den Operationsplan Bantay Laya 2 der abgetretenen Regierung umsetzen,
indem sie die Regierungsbehörden und Polizei-Einheiten vor Ort in das
Aufstandsbekämpfungsprogramm der Streitkräfte der Philippinen
einbindet.
Grob
übertriebene Verlautbarungen der 5. Infanterie-Division, wonach die NPA
in der Gebirgsregion „beträchtlich vermindert und auf eine
unbedeutende Stufe geschwächt wurde“, wurden schon durch die Tatsache
widerlegt, dass das Leonardo Pacsi Kommando der NPA der Gebirgsprovinz
am 9. Juni 2010 eine Einheit der Verstärkungskompanie der 52. Division
siegreich aufrieb.
Es
war ganz und gar keine Überraschung, dass die Streitkräfte der
Philippinen da sogleich aufjaulten, von wegen die geschlagene Einheit
sei auf ihrem Weg zu einer medizinischen Mission gewesen. Wie ein prächtig
aufheulender Fehlschlag erweist sich die abgedroschene und unehrliche
Taktik der Streitkräfte der Philippinen, ihre bezahlten Söldner als
wohltätige Samariter im Wallfahrtskleidchen darzustellen, die auf dem
Wege einer medizinischen Mission voller Barmherzigkeit sind. Zwei Tage
vor dem Angriff durch die NPA aus dem Hinterhalt führte die 5.
Infanterie-Division eine medizinische Mission in Aguid, Sagada,
Gebirgsprovinz als zivil-militärische Komponente eines gleichzeitigen
militärischen Kampfeinsatzes im gleichen Gebiet durch. Die unbedeutende
medizinische und ingenieurtechnische bürgerliche Aktion der Streitkräfte
der Philippinen ist ein reines Frontmanöver zur Abtarnung der üblen
Folgen gleichzeitig erfolgender Kampfeinsätze und ausgedehnter Streifzüge
gegen die Bevölkerung vor Ort.
Es
muß unterstrichen werden, dass der Hinterhaltangriff des Leonardo Pacsi
Kommandos der NPA mit einfachen Kräften gegen eine bestens bewaffnete
Einheit von bestausgebildeten Elite-Söldnern erfolgte. Jene Verstärkungskompanie
der 52. Division wird oft als Durchbruchstruppe und Speerspitze bei
militärischen Offensiven eingesetzt. Sie ist die bevorzugte
Einsatzeinheit für präzise und schlagartige Handlungen der 5.
Infanterie-Division in der Gebirgsprovinz und den anliegenden Gebieten.
Es
ist interessant festzustellen, dass die 5. Infanterie-Division ihre Einsätze
in der Gebirgsprovinz unter dem Kommando von Brigade-General Rommel Gómez
verstärkt hat. Gómez wurde selbst in der Gebirgsprovinz geboren. Er
diente gemeinsam mit dem berüchtigten Schlächter-General Jovito
Palparan und kommandierte die 703. Brigade in deren operativer Kontrolle
über das 69. Infanterie-Bataillon, welches hinter zahlreichen
Menschenrechtsverletzungen in Zentral-Luzón steckt, darunter auch dem
Mord an dem Führer von Aeta, Ricardo Guiao. Brigade-General Gómez und
seine befreundeten Offiziere von der Ethnie der Igorot denken
offenkundig, dass eine Wiederholung der Menschenrechtsverletzungen in
Zentral-Luzón und den anderen Gebieten der beste Weg ist, um das Leben
ihrer Kumpane in der Gebirgsprovinz zu verbessern. Bei großangelegten
militärischen Handlungen seit Januar 2010 gaben sie den Söldnern der
Verstärkungskompanie der 52. Division, des 50. Infanterie-Bataillons,
des 54. Infanterie-Bataillons und des 77. Infanterie-Bataillons freie
Hand, über die Dörfer herzufallen und die Bewohner der ländlichen
Gebiete der Gebirgsprovinz zu belästigen. Dörfer in Südwest-Ifugao
wurden zu virtuellen militärischen Garnisonen umfunktioniert.
Heuchlerisch
heult das Militär auf, Opfer zu sein, wo doch sie es sind, die alltäglich
die Rechte des Volkes verletzen. Keine Menge an namentlichen Aufrufen
und Dramen auf ihrer Seite kann Sympathie für Söldner erzeugen, die
bekannte Auftragskller bei den außergerichtlichen Tötungen sind,
gewaltsame Entführungen und Verschleppungen vornehmen, wie wild um sich
herum bombardieren und als Tiefflieger herumschießen, Planzungen sowie
landwirtschaftliche Infrastruktur und Eigentum der Bauern beschädigen,
Diebstahl an deren Geflügel und Haustieren begehen. Es würde
Brigade-General Gómez und seinen Igorot-Offizieren gut anstehen, auf
die Stimme des Volkes zu hören. Das Volk der Gebirgsprovinz muß über
den Hinterhaltangriff sagen: „Masem da, diese mißhandelnden Söldner
hatten es heraufbeschworen.“
Genosse
Martin Montana
Sprecher
des Chadli Molintas Kommandos
NPA
Ilocos, Gebirgsprovinz
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12
SÖLDNER GETÖTET IN NORD-SAMAR IM MAI/JUNI 2010
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Mitteilung
des Efren Martires Kommandos der NPA Ost-Visayas vom 9. Juli 2010.-
Das Efren Martires Kommando der New People's Army (NPA) in
Ost-Visayas sagte heute, dass das Rodante Urtal Kommando der NPA in
Nord-Samar nicht nur die Offensive der Regierungstruppen in Umsetzung
des Operationsplans Bantay Laya 2 vereitelte, sondern sie aktiv zurückschlug.
„Im
Mai und Juni 2010 wurden in Nord-Samar auf der Seite der Streitkräfte
der Philippinen mindestens 12 Söldner in Feuergefechten getötet und 7
Söldner verletzt. Dies ereignete sich bei einem NPA-Hinterhalt und
anderen militärischen Aktionen der NPA“, sagte Ka Karlos Manuel,
Sprecher des Efren Martires Kommandos der NPA. „Dabei wurde ein
kommunistischer Kämpfer zum Märtyrer.“
Genosse
Karlos zählte folgende militärische Aktionen der NPA auf:
*
2. Mai -- Die NPA beschoß eingesetzte feindliche Truppen im Barangay
Rizal, Gamay
*
3. Mai -- Eine NPA-Einheit stieß auf 10 Regierungssöldner zwischen
Barangay Nagbubtac und Barangay Lanubi in der Stadt Laoang. In einem
zwei Stunden dauernden Feuergefecht wurden drei Regierungssöldner getötet
und zwei Regierungssöldner verletzt, während die NPA keine Verluste
erlitt.
*
31. Mai -- Die NPA griff aus dem Hinterhalt feindliche Söldner zwischen
dem Barangay Osias und dem Barangay Bangon in Gamay an. Sieben Söldner
wurden getötet und drei Söldner wurden verletzt, während ein
kommunistischer Kämpfer bei dieser Aktion sein Leben verlor. Die NPA
erbeutete dabei eine Feuerwaffe K3 und ein Gewehr M-203.
*
23. Juni -- Im Barangay Poponton, Las Navas, erkämpfte sich die NPA die
Initiative. Sie griff zuerst eine feindliche Einheit von mehr als 30
Elementen an, die Teil eines durch 4 Einheiten erfolgenden gegnerischen
Angriffs war. Die alarmierte NPA hatte die gegnerische Präsenz
herausgefunden, obwohl die Söldner nur nachts agierten und nicht durch
Dörfer zogen, um ihre Angriffsmanöver zu tarnen. In drei
Feuergefechten wurden mindestens zwei Söldner getötetund zwei weitere
Söldner verletzt, während die NPA keine Verluste hatte. Die
feindlichen Söldner zogen sich geschlagen zurück, weil ihr
Angriffsplan von der NPA völlig zerschlagen worden war.“
Genosse
Karlos sagte, dass die NPA weiterhin die taktischen Angriffe verstärken
wird, um die andauernden Offensiven auf der Grundlage des
Operationsplans Bantay Laya zu zerschlagen. „Die NPA ist bereit, jedem
Operationsplan gegenüberzutreten, den das neue Aquino-Regime haben könnte,
wie jener 3-Jahresfrist zur Zerschlagung der NPA lt. Stabschef der
Streitkräfte der Philippinen, General Ricardo David. Die heute
weitergehenden Offensiven der Regierungstruppen und die andauernden außergerichtlichen
Tötungen aus politischen Gründen gegen Aktive der Massenorganisationen
und Journalisten sollen den Widerstand des Volkes gegen die Korruption,
den Faschismus und den Vasallencharakter des reaktionären
Herrschaftssystems unterdrücken. Das Aquino-Regime ist ganz
offensichtlich nicht daran interessiert, die Wut des Volkes dadurch
anzupacken, indem es die Ursachen für den Bürgerkrieg an der Wurzel
durch Friedensgespräche löst. Es ist ganz offenbar mehr daran
interessiert, seinen eigenen schmutzigen Krieg gemäß den Wünschen und
unter Anleitung der USA zu führen. Da dem so ist, wird die NPA ihre
Feuerwaffen dagegen richten und den Volkskrieg dahingehend
weiterentwickeln, die strategische Initiative in den nächsten fünf
Jahren zu erreichen. Die NPA ruft das Volk auf, weiterhin mutig für
seine Rechte zu kämpfen und den Krieg für die nationale und soziale
Befreiung zu unterstützen.“ |
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