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Von
den Guerrillafronten der NPA in den Philippinen
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NPA
an 39. Infanterie-Bataillon der Armee der Philippinen
ZEIGT
SERAFIN „KA LOTLOT“ EMBATI UND HALTET EUCH AN DIE INTERNATIONALEN
KRIEGSREGELN!
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Mitteilung
des Valentin Palamine Kommandos der NPA im Äußersten Süd-Mindanao vom
9. Mai 2010. (auf Kommunisten-online am 29. Mai 2010) – Das
Valentin Palamine Kommando fordert, dass das 39. Infanterie-Bataillon
der Streitkräfte der Philippinen Serafin Tababa Embati, 47 Jahre alt,
entführt in Magsaysay, Davao del Sur, am Montag 7. Mai 2010 von Angehörigen
des 39. Infanterie-Bataillons der Streitkräfte der Philippinen, unverzüglich
der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Wir fordern auch, dass Serafin
Embati medizinische Versorgung zuteil wird, nachdem Serafin von den drei
Militärangehörigen zusammengeschlagen worden ist, welche das Motorrad
blockierten, auf welchem er fuhr. Sie griffen ihn an und schlugen ihn
zusammen, während Leute ringsum zuschauten. Serafin soll eine schwere
Kopfverletzung dadurch erlitten haben.
Serafin
Embati (Ka Lotlot) aus dem Barangay Nabundasan, Tulunan, North Cotabato,
ist ein NPA-Mitglied. Er wurde aus dem aktiven Dienst aus
gesundheitlichen Gründen freigestellt. Er war auf dem Weg ins
Krankenhaus, als die Militärangehörigen über ihn in der Siedlung
Magsaysay herfielen. Ka Lotlot leidet derzeit an einem schwerwiegenden
Nierenproblem und könnte in der Hand seiner Häscher sterben, sofern er
nicht unverzüglich in ärztliche Behandlung kommt.
Wir
fordern die Beachtung internationalen humanitären Rechts seitens des
39. Infanterie-Bataillons
der Streitkräfte der Philippinen. Insbesondere fordern wir, dass das
Militär den Status von Ka Lotlot als Kriegsgefangener gemäß der
Genfer Konvention anerkennt.
Für
das Valentin Palamine Kommando der NPA
gez.
Ka Dencio Madrigal
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Taktischer
Angriff der NPA Rizal gegen Regierungstruppen
EIN
SOLDAT GETÖTET UND EIN OFFIZIER VERLETZT
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Mitteilung
des Narciso Antazo Aramil Kommandos der NPA Rizal vom 13. Mai 2010
(auf Kommunisten-online am 29. Mai 2010) –
Die New People's Army (NPA) in Gestalt
der Einheit des Narciso Antazo Aramil Kommandos führte einen
erfolgreichen Angriff durch Feuer aus dem Hinterhalt gegen einen Zug von
Angehörigen der Regierungstruppen der 22. Aufklärungskompanie, der 2.
Infanterie-Division und des 16. Infanterie-Bataillons („Schlächter“)
in Sitio Kinabuan, Santa Ines, Tanay, Rizal gegen 8:45 Uhr am 12. Mai
2010 durch.
Nach
einem Feuerwechsel von 5 Minuten wurde von einem Schuß der NPA der
Regierungssöldner Roel Saclote getötet. Ein namentlich nicht bekannter
junger Offizier im Range eines 2. Leutnants wurde schwerverletzt. Die
Einheit der NPA-Kämpfer erlitt bei diesem taktischen Angriff keinerlei
Verluste. Alle NPA-Kämpfer kehrten in ihr Lager in der Sierra Madre zurück.
Dieser
taktische Angriff ist eine der Antworten der NPA Rizal auf die
Forderungen aus dem Volk der Provinz Rizal, die Mitglieder der 22. Aufklärungskompanie
und die „Schlächter“ vom 16. Infanterie-Bataillon der
philippinischen Armee wegen übler Menschenrechtsverletzungen zu
bestrafen.
Dieser
taktische Angriff ist auch unser „Willkommen“ an die neugewählten
Regierungsmitglieder, die das neue Regime bilden werden, um das korrupte
Macapagal-Arroyo-Regime abzulösen. Das neue Regime, am
wahrscheinlichsten ein Aquino-Regime, wird zu entscheiden haben, welchen
Weg es einschlägt, um mit dem andauernden Bürgerkrieg in unserem Lande
umzugehen. Ob es einen wirklichen Frieden auf der Grundlage von
Gerechtigkeit geben wird. Oder ob mit den inneren Sicherheitshandlungsplänen
weitergemacht wird, die die Regierungsvorgänger schon praktizierten,
und die da elendiglich scheiterten. Welchen Weg die neue Regierung auch
einschlagen wird, die NPA und die gesamte revolutionäre Bewegung in der
Provinz Rizal ist bereit und wird den Volkskrieg entschlossen führen.
Wir
danken dem Volk der Provinz Rizal einschließlich jenen mit uns in
Kontakt stehenden Mitgliedern der Polizei, CAFGU und Streitkräfte sowie
Regierungsvertretern, die ihre Hilfe für uns ausweiten. Ihre
rechtzeitige Information zu den Bewegungen und Aktivitäten der
Regierungstruppen in Bedrohung von Leben und Eigentum des Volkes ist
entscheidend für uns, damit wir imstande sind, diesen erfolgreichen
taktischen Angriff zu starten.
Lang
lebe die New People's Army!
Lang
lebe die Kommunistische Partei der Philippinen!
Lang
lebe die National-Demokratische Front der Philippinen!
Lang
lebe das philippinische Volk!
Macario
„Ka Karyo“ Liwanag
Sprecher
des Narciso Antazo Aramil Kommandos der NPA-Rizal
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NPA
Süd-Mindanao macht Bandaufzeichnungen öffentlich
LINGIGS
BÜRGERMEISTER LUNA UND ANDERE KRIEGSGEFANGENE DER NPA SIND GESUND UND
MUNTER
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Mitteilung
des Conrado Heredia Kommandos im Operationskommando der Guerilla-Front
20 der NPA Süd-Mindanao vom 13. Mai 2010.
(auf Kommunisten-online am 29. Mai 2010) –
Das Conrado Heredia Kommando der NPA
veröffentlicht Bandaufnahmen mit den Stimmen des festgenommenen Bürgermeisters
von Lingig in der Provinz Surigao del Sur, Roberto „Jimmy“ Luna jr.
und seinen 4 Leibwächtern aus Armee und Polizei, Johnrey Abao (58.
Infanterie-Bataillon), Arnel Dizon (PFC), 2. Polizei-Offizier Boy de
Castro und 3. Polizei-Offizier Alan Dapitanon.
In
diesen Aufnahmen versichern Bürgermeister Luna und die anderen
Gefangenen ihren Familien, sich keine Sorgen zu machen, denn sie sind in
guter Gesundheit und werden im Gewahrsam der NPA gut behandelt.
Bürgermeister
Luna und seine Leibwächter aus Armee und Polizei wurden am 5. Mai auf
dem Highway Davao-Agusan im Barangay Pasian, Monkayo, Provinz Compostela
Valley, festgenommen. Sie stehen derzeit unter Gewahrsam der NPA, so
lange Bürgermeister Luna sich Anklagen zu stellen hat und das Volk ihn
auffordert, seine Privatarmee aufzulösen, die er seit 2001 unterhält.
Die
NPA hofft, dass die Bandaufnahmen die betroffenen Familien erreichen und
versichert, dass die Festgenommenen in Sicherheit und bei guter
Gesundheit sind.
Roel
Agustin II
Sprecher
des Conrado Heredia Kommandos
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Kriegsgefangene
Söldner gut behandelt in NPA-Gewahrsam
ERMITTLUNGEN
WEGEN VERBRECHEN GEGEN DAS VOLK
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Mitteilung
des Merardo Arce Kommandos der NPA Süd-Mindanao vom 14. Mai 2010.
(auf Kommunisten-online am 29. Mai 2010) – Das Crucifino Uballas
Kommando im Operationskommando der Guerrilla-Front 2 der NPA Süd-Mindanao
führte am 12. Mai 2010 den Haftbefehl des örtlichen Volksgerichts
gegen drei Soldaten der Streitkräfte der Philippinen und einen
paramilitärischen CAFGU-Angehörigen des 72. Infanterie-Bataillons der
10.Infanterie-Division im Ost-Mindanao-Kommando der Streitkräfte der
Philippinen aus. Die festgenommenen Söldner sind der Kommandeur des
Militärstandortes Barangay Limbo, Maco, Feldwebel Marcial B. Bawagan
(SN 794130) und sein 2. Befehlshaber Feldwebel Eduardo Alcala (SN
806489) sowie der Paramilitärs Victor Pitogo (SN 006279). Sie wurden
gegen 10:30 Uhr im Barangay Conception, Mawab, Provinz Compostela
Valley, festgenommen
Der
Haftbefehl wurde vom örtlichen Volksgericht gegen diese Söldner wegen
folgender Anklagen erlassen:
-1-
Aktive konterrevolutionäre Umtriebe;
-2-
Wiederholte Menschenrechtsverletzungen gegen das Volk in ihren Zuständigkeitsbereichen.
Ihre Opfer klagten gegen die Feldwebel Bawagan und Asumo vor der
Regierungskommission für Menschenrechte (CHR), welche allerdings untätig
blieb.
-3-
Verletzung der Regeln der Volksdemokratischen Regierung insbesondere in
den Guerrillabasen. Das Barangay Conception, wo Feldwebel Bawagan lebt,
ist in einer Guerrillabasis gelegen.
Die
vier Regierungssöldner sind in Untersuchungshaft. Die NPA Süd-Mindanao
versichert ihren Familien, dass sie derzeit gut behandelt werden und
sich die revolutionäre Bewegung streng an das internationale humanitäre
Recht und die Kriegsregeln hält.
Simon
Santiago,
Sprecher
der Politischen Regionalabteilung des Merardo Arce Kommandos der NPA
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Freilassung
von Kriegegefangenen der NPA |
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In
einer einfachen NPA-Freilassungszeremonie für den Bürgermeister
von Lingig, Surigao del Sur, Roberto „Jimmy“ Luna jr. (weißes
TShirt) wurde am 17. Mai 2010 irgendwo in den Basisgebieten der
Guerrilla in Davao Oriental eine Pressekonferenz abgehalten.
Luna wurde mit seinen 4 Leibwächtern am 5. Mai 2010 in Monkayo,
Compostela Valley Provinz festgenommen und Ermittlungen wegen
Anklagen wegen Mord, Landraub, Mißbrauch von Geldern des Volkes
für Aufbau seiner Privatarmee in Untersuchungshaft genommen.
Die Volksdemokratische Regierung der NPA-Guerrillafront 20
ordnete anschließend die Freilassung von Luna infolge seines
freiwilligen Geständnisses der Schuld und seines Ablegens einer
öffentlichen Entschuldigung wegen seiner großen Privatarmee
ab. Die Freilassung dieser Kriegsgefangenengruppe ging auch auf
humanitäre Gründe zurück. Trotz Lunas Freilassung aus der
Haft wird die rechtliche und gerichtliche Verfolgung im
Zusammenhang mit den gegen ihn angezeigten Rechtsbrüchen
weitergehen. Lediglich seine U-Haft wurde beendet. Für die vier
anderen Kriegsgefangenen ist die Ermittlung ausgesetzt. (Foto:
NPA Süd-Mindanao)
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Lingigs
Bürgermeister Roberto „Jimmy“ Luna jr. (in weiß) bei der
standardmäßigen medizinischen Untersuchung vor einer
Freilassung am Montag, dem 17. Mai 2010. Der Arzt und Vize-Bürgermeister
von Santo Tomas, Davao del Norte, Daniel Lu (in rotem Polo-Shirt)
stellt fest, dass sich Luna in gutem gesundheitlichen Zustand
befindet. Luna und seine vier Leibwächter wurden in der
Gefangenschaft gut behandelt. Die NPA-Hafteinheit hielt sich
strikt an die Kriegsprotokolle und die Grundregeln der NPA für
Disziplin sowie die 8 Punkte der Beachtung beim Umgang mit
Kriegsgefangenen und den Regeln der Volksdemokratischen
Regierung. Luna ist Zivilperson. Er stand aufgrund von Anzeigen
wegen krimineller Handlungen vor dem Volksgericht. (Foto: NPA Süd-Mindanao)
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Gefangene
(von links) PFC John Rey Abao, PFC Arnel Dizon, Lingigs Bürgermeister
Roberto Luna jr, PO3 Alan Dapitanon (stehend), PO2 Boy de Castro
(teils verdeckt) in guter Stimmung vor der formellen
Freilassungszeremonie am vergangenen 17. Mai 2010. /Foto: NPA Süd-Mindanao)
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Der
gefangene Bürgermeister von Lingig, Roberto „Jimmy“ Luna
(in Jacket und Jogginghose) und die vier Kriegsgefangenen in
ihrem Quartier in der Guerrillabasis der NPA-Front 20 in Süd-Mindanao
vor der formellen Freilassung am vergangenen 17. Mai 2010
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Die
Genossen NPA-Kämpfer verabschieden sich von den freigelassenen
Kriegsgefangenen (von links: PFC Arnel Dizon, PO3 Alan Dapitanon,
PFC John Rey Abao) am 17. Mai 2010 (Foto: NPA Süd-Mindanao)
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