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Von
den Guerilla-Fronten der NPA in den
Philippinen
GERECHTIGKEIT
FÜR HERRN RYAN „BOGTING“ PEREZ
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke
Mitteilung
des Narciso Antazo Aramil Kommandos der NPA Rizal vom 27. März
2011.(auf Kommunisten-online am 31. März 2011) – Am 29. Januar
2011 gaben Offiziere der 2. Infanterie-Division der philippinischen
Armee eine Erklärung an die Medien heraus, wonach ein gewisser
Epileptiker Ryan Pérez durch Ertrinken in einem zwei Fuß tiefen
Fischteich auf dem Gelände jener Einheit der Söldnerstreitkräfte ums
Leben kam. Es wurden da lediglich sehr eingeschränkte Informationen an
die Presse und an die Familie des Opfers gegeben. Die Leiche wurde von
zuständigen Behörden nie zur Autopsie eingeschickt.
Als
die revolutionäre Bewegung diese Nachrichten zum Fall des Ryan Pérez
erhielt, wurde sofort ein NPA-Aufklärungstrupp ausgeschickt, um den
Wahrheitsgehalt der Nachrichtenmeldung zu überprüfen. Unsere
Untersuchung hat ergeben, dass jener lt. 2. Infanterie-Division
angebliche Epileptiker und Tote niemand anders als Herr Ryan „Bogting“
Pérez ist. Herr Ryan „Bogting“ Pérez ist ein ehemaliger Angehöriger
der NPA. Er wurde von Söldnern der philippinischen Armee festgenommen
und dazu gezwungen, ein konterrevolutionärer Agent zu werden. Dabei
wurde ihm zugesichert, dass er ein Regierungssöldner werden würde.
Vor
seinem Tod bestand er gegenüber seinen Verhörern und
Verhandlungspartnern von den Söldnerstreitkräften der 2.
Infanterie-Division darauf, dass das Militär seine Zusage einlöst, ihn
zum Söldner der Regierungstruppen mit einem festen Lohn zu machen, oder
er würde in seine Heimatstadt Montalban heimkehren und sich erneut der
NPA anschließen. Dass ärgerte seine Gesprächspartner von den
Regierungstruppen, so dass sie darüber nachsannen, ihn eher zu
beseitigen, als dass sie ihn in den Schoß der revolutionären Bewegung
zurückkehren lassen würden.
Aufgrund
der Informationen, die wir aus vertrauenswürdigen Quellen innerhalb des
Militärstandorts Camp Capinpin erlangten, wurde Herr Ryan „Bogting“
Pérez Opfer eines falschen Spiels. Seine Partner von den
Regierungstruppen entschieden ihn umzubringen. Aber sie mussten daraus
eine glaubhaft klingende Story machen, welche ihnen die Medien und die
Öffentlichkeit abkaufen würde. So wurde die Story über die Epilepsie
erfunden, um Bogtings Tod durch Ertrinken glaubhaft erscheinen zu
lassen.
Die
Stellungnahme der 2. Infanterie-Division, wonach Bogting aufgrund von
Epilepsie starb, ist höchst zweifelhaft. Bogting war längere Zeit bei
der NPA. Wir kannten ihn schon, als er noch ein Kind war. Er zeigte
niemals Anzeichen von Epilepsie oder sonstigen gesundheitlichen
Problemen. Botging ist stark wie ein Wasserbüffel.
Es
ist auch zweifelhaft, dass Bogting in einem zwei Fuß tiefen Fischteich
ertrinken konnte, denn Bogting konnte schwimmen. Es ist schlicht eine
Tatsache, dass Bogting einer der großartigen Schwimmer war, als er noch
bei der NPA war. Er konnte sogar in 8-10 Fuß tiefem Wasser mit hoher
Fließgeschwindigkeit schwimmen. Jene drei Polizisten unter Kommando von
Polizei-Inspektor Cuntapay, welche im Januar 2009 Kriegsgefangene der
NPA in Rizal waren, können dies bezeugten. Botging war einer der Angehörigen
des NPA-Bewachungskommandos. Bogting half ihnen, heftige Wasserfluten zu
überwinden, um militärische Rettungsaktionen mit Risiken für ihr
Leben zu vermeiden.
Daher
hegen wir den starken Verdacht, dass Herr Ryan Pérez Misshandlungen
zuteil wurden, bevor er in dem 2 Fuß tiefen Fischteich ertränkt wurde.
Wenn Militärangehörige der Söldnertruppen Rekruten foltern und
misshandeln können, wie es bei den Ausbildern der 9.
Infanterie-Division laut öffentlich zugänglichen Video-Beweisen* der
Fall ist, dann ist es ihnen doch auch eine leichte Sache, einen
ehemaligen NPA-Angehörigen zu misshandeln und sogar umzubringen, der für
sie einfach nicht mehr länger von Nutzen ist.
Daher
unterstützen wir den Aufruf der Familienangehörigen und Verwandten von
Herrn Ryan „Bogting“ Pérez, für seinen plötzlichen Tod
Gerechtigkeit zu fordern. Wir rufen auch seine Frau Marilyn Anaya und
andere zu Regierungsagenten gewordene einstige NPA-Angehörige wie Herrn
Alberto San Jose dazu auf, jetzt rauszukommen und die Wahrheit über den
plötzlichen Tod von Ryan Pérez auszusprechen. Wenn Ihr jetzt nicht
sagt, was Bogting Pérez widerfahren ist, dann wird dies Euch selbst
einst möglicherweise geschehen, wenn Ihr für das Operationsplan
Bayanihan genannte Aufstandsbekämpfungsprogramm der Regierung nicht
mehr von Nutzen seid. Zurückzukehren in ein normales Zivilleben ist
weitaus besser als wie ein Faustpfand im Aufstandsbekämpfungsprogramm
der Regierung benutzt zu werden und möglicherweise umgebracht zu
werden, nachdem man für deren Terrorkampagnen gegen die Volksmassen unnütz
geworden ist. Der Operationsplan Bayanihan wird genauso scheitern wie
der vorangegangene Aufstandsbekämpfungsplan. Er wird von der
Kampfbereitschaft der Volksmassen und der gesamten revolutionären Kräfte
vereitelt.
GERECHTIGKEIT
FÜR RYAN „BOGTING“ PEREZ UND DIE ANDEREN OPFER MILITÄRISCHER
GRAUSAMKEITEN!
HOCH
LEBE DIE NEUE VOLKSARMEE NPA!
HOCH
LEBE DAS PHILIPPINISCHE VOLK!
Macario
„Ka Karyo“ Liwanag
Sprecher
des Narciso Antazo Aramil Kommandos der NPA Rizal
Quelle:
E-Mail der KP der Philippinen an die Redaktion
Link
zu dem Video von Rekrutenmisshandlunss bei der 9. IDPA:
http://www.youtube.com/ |