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Venezuela:
Vorschlag
der Kommunisten des Bundesstaates Guárico
OAS
SOLL KUBA ENTSCHÄDIGEN
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Guárico, 5. Juni 2009,
Tribuna Popular TP.-
Das Regionalkomitee des venezolanischen Bundesstaates Guárico
der Kommunistischen Partei Venezuelas (PCV) forderte die „Organisation
der Amerikanischen Staaten“ (OAS) dazu auf, Mittel zur Entschädigung
für die Schäden aus den 47 Jahren krimineller Blockade, Erpressung und
Drucks seitens des Imperialismus gegen das kubanische Volk zu suchen.
In
einer öffentlichen Erklärung stellte sich das Regionalkomitee in eine
Reihe mit den sich freuenden lateinamerikanischen Völkern und den Brüdern
in Kuba „wegen des erreichten Sieges in der OAS mit der Rücknahme der
gegen das kubanische Volk seit 1962 verhängten Ausschluss-Strafe“, so
die Genossinnen und Genossen.
Aber
sie heben hervor, dass nicht nur mit diesem Beschluss der dem
kubanischen Volk in all den Jahren zugefügte große Schaden behoben
werden kann. Um dies zu tun, fordern sie von OAS, die nötigen Mittel zu
suchen, um den sozialistischen Inselstaat zu entschädigen und das Ende
der verbrecherischen und verabscheuungswürdigen noch immer bestehenden
Blockade zu erreichen.
Gleichfalls
ergreift die Regionalleitung der KP Venezuelas Partei für den Vorschlag
des venezolanischen Präsidenten Chávez, wonach notwendig ist, „die
alten Krebsstrukturen in der OAS zu entfernen.“ Chávez und die
Genossinnen und Genossen heben dabei hervor, dass die OAS stets Komplize
bei US-Militärinterventionen gegen die lateinamerikanischen Völker
gewesen ist: „Die letzte war im April 2002. Als sie versuchten, Präsident
Chávez zu zerschlagen. Und die OAS war immer seit ihrer Gründung
Komplize. Sie sprach sich nie gegen solche Aggressionen aus.“
Darum
fordern sie von der OAS, Schluss zu machen mit „jener Politik der
Komplizenschaft mit dem Imperium.“ Tut sie dies nicht, „hätte es
keinen Sinn, dieser Organisation anzugehören.“
Das
Kommuniqué trägt die Unterschriften der Mitglieder der Regionalleitung
Guárico der KP Venezuelas: Ramón Cárdenas, Generalsekretär; Ramón Méndez,
Organisationssekretär; Berkis Reverón, Bildungssekretär und Mitglied
des Regionalen Gesetzgeberischen Rates.
Quelle:
Tribuna Popular |