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OTTO
LANGER’S KAMPF GEGEN DEN KPÖ-ZERSTÖRER WALTER
BAIER DARF NICHT VERGEBENS GEWESEN SEIN!!!
von
Kollektiv der „Tribüne für die
Wahrheit“
Der
Verkauf der Wielandschule (EKH) durch W. Baier an einen Faschisten (durch
ein Gericht wurde bestätigt, dass C. Machowetz, der Käufer des EKH,
Faschist ist) war der bisherige Höhepunkt der politischen Skandale des
ehemaligen KPÖ-Vorsitzenden. Durch die Klage gegen Otto Langer, den
Herausgeber der „Tribüne für die Wahrheit“, der dieses Geschäft
kritisiert hatte, versucht Baier von diesem Fakt ab zu lenken.
Dr.
Walter Baier versteckt sich hinter der KPÖ: er ließ den
Parteimitgliedern am 9.4. per Internet ausrichten, dass Otto Langer bzw.
die Tribüne den Prozess gegen die KPÖ verloren habe. Die Wahrheit ist,
dass W. Baier als Privatperson und nicht die KPÖ den 88-jährigen
Kommunisten und Antifaschisten Otto Langer sowohl vor dem Zivilgericht als
auch dem Strafgericht geklagt hat (Streitwert € 19.620.00).
Bei
der ersten Verhandlung im Zivilprozess am 5. Dezember 2007 wich Baier der
Konfrontation mit dem damals schon schwer kranken Genossen Langer aus und
erschien nicht vor Gericht. Am 27.3.2008 wurde nochmals verhandelt. Das
Urteil steht noch aus.
Wissend
dass Otto Langer todkrank war (belegt durch ärztliche Atteste und
Spitalsaufenthalte), forcierte W. Baier mit seinem Anwalt den
Strafprozess. Am 8.4.2008 kam es zu einem Urteil – Otto Langer wurde zu
€ 400.-- (statt € 4000.--) verurteilt. Die Richterin schwächte zwar
Baiers Vorwurf der „Verleumdung“ und des „Verbalterrorismus“ auf
„ehrenrührig“ und „Wertungsexzess“ ab, folgte aber trotzdem
Baiers unrichtiger Darstellung in dessen Klagsschrift.
Gegen
dieses Urteil konnte Otto keinen Einspruch mehr erheben, da er zu dieser
Zeit schon im Sterben lag.
Eine
große Zahl von Antifaschist(inn)en (darunter Elfriede Jelinek,
Otto Bruckner
, Willi Gaisch,
Chris Peterka
, Wolfgang Purtscheller, Genossen aus Deutschland und viele andere)
verurteilten den Verkauf des EKH sowie die unmoralische Klage und
verlangten ihre Rücknahme.
Gemäß
Otto’s Vermächtnis werden wir auch weiterhin alle Versuche der
Baier-Clique, mit rechtsextremen/faschistischen Kräften zusammen zu
arbeiten, anprangern und bekämpfen.
Das
Kollektiv der „Tribüne für die Wahrheit“
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Österreich:
Justizskandal
in Wien
Wiener
Landgericht verurteile Otto Langer, an Ex-KPÖ-Chef Baier
Schadenersatz zu zahlen
Von
Günter Ackermann/12. April 2008
Die
Ungeheuerlichkeit ist geschehen: Auf Antrag eines Walter Baier, der sich
fälschlich als Kommunist bezeichnet, der sogar Vorsitzender der revisionistisch entarteten Kommunistischen Partei Österreichs
war, verurteilte ein Wiener Gericht den Altkommunisten und Widerstandskämpfer
gegen den Faschismus, Otto Langer, zur Zahlung von 400,00 €. Otto Langer
soll Walter Baiers Kreditwürdigkeit geschädigt und ihm übel nachgeredet
haben.
Das
Urteil zeigt, dass sich die Richter der Zwielichtigkeit der Anklage sehr
wohl bewusst waren. Walter Baier hatte ursprünglich die Absicht, Otto
Langer finanziell kaputt zu klagen. Es ging ursprünglich um einen
Streitwert von 19.620.00 €. Die Reduktion der
„Strafe“ jetzt auf 400 € kann nichts anderes bedeuten, dass die
Richter sehr wohl wussten, wie zweifelhaft die Sache ist.
Das
„Verbrechen“
des Genossen Langer:
Er
hatte in seiner Zeitschrift „Tribüne für die Wahrheit“ den Verkauf
einer von Autonomen bewohnten und nach einen von Neofaschisten in den 50er
Jahren ermordeten Kommunisten, Ernst Kirchweger, benannten Immobilie an
einen bekannten Neonazi angeprangert. Die österreichische
Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek erklärte zum Vorgehen von
Baier: „Ich bin absolut fassungslos über das Verhalten von
Walter Baier.“
Das
aber ficht Baier nicht an und er zog den Prozess durch.
Die
400 € will Baier nicht in die eigene Tasche stecken, sondern er will den
Betrag für wohltätige Zwecke spenden. Uns fällt spontan da ein:
Walter Baier, spende das Geld doch der HIAG. Leider geht das nicht
mehr. Die HIAG hat sich 1992 aufgelöst. Aber dazu wird er sicher Ersatz
fingen.
Walter
Baier wollte Otto Langer mundtot machen. Das aber ist erreicht.
Otto
Langer verstarb am 11. April 2008 in Wien.
Ich fürchte
aber, Baier wird nicht aufatmen können. Es gibt Genossen und Freunde des
aufrechten Genossen Langer, die das weiterführen, was Otto Langer
begonnen hat. Die Verräter vom Schlage eines Walter Baier werden nur vorläufig
frohlocken. Die Otto Langers sterben nicht aus und erstehen neu, wie ein
Phönix aus der Asche.
Weitere
Berichte auf Kommunisten-online zum Thema:
Österreichische
Antifaschisten verpassen Walter Baier
(ehem. KPÖ-Chef) eine schallende Ohrfeige: KPÖ-Bundespartei
des wurde vom Antifa-Bündnis in Wien ausgeschlossen, von
Günter Ackermann/4. Dezember 2007 siehe
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Normalgrüße:
Bild anklicken
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Würdigung
für Otto Langer in der Wiener Stadtzeitung „Falter“ |
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Nazi-Vorwürfe
gegen Ex-KPÖ-Chef: „
Tribüne für die Wahrheit“
wegen übler Nachrede verurteilt
Red
Globe vom Dienstag, 8. April 2008
Am
7. April fand im Wiener der Landesgericht für Strafsachen der Prozess
gegen die Zeitschrift „Tribüne für die Wahrheit“ und deren
presserechtlich verantwortlichen Redakteur, Otto Langer, statt. Das Blatt
hatte im Zusammenhang mit dem Verkauf der KPÖ-eigenen Wielandschule -
auch bekannt als Ernst-Kirchweger-Haus - geschrieben, Walter Baier hätte
als KPÖ-Vorsitzender „seit Jahren bewusst politische und
wirtschaftliche Geschäfte mit Rechtsextremisten“ gemacht und diesbezüglich
vor Gericht und in der Öffentlichkeit gelogen. Das Gericht befand die
Zeitschrift und den verantwortlichen Redakteur nun der üblen Nachrede für
schuldig und verurteilte sie zur Zahlung von 400 Euro verurteilt.
Walter
Baier kündigte an, das Geld einem wohltätigen Zweck zuführen zu wollen:
„Noch vor Beginn der Verhandlung habe ich die Bereitschaft zu einem
Vergleich bekannt gegeben, allerdings hätte dieser in der vollständigen
Rücknahme der inkriminierten Äußerungen bestehen müssen. Das hat der
Anwalt von Otto Langer abgelehnt“, kritisiert der frühere KPÖ-Vorsitzende.
Dem Urteil zufolge ist die „Tribüne für die Wahrheit“ nun
verpflichtet, den Wortlaut des Urteils zu veröffentlichen.
RedGlobe-Bericht
vom 10. Dezember 2007 über die Auseinandersetzung: Hier
klicken
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Genosse
Otto Langer ist tot
von
Paul Vodicka/12.04.2008
Quelle:
Kominform
Genosse
Otto Langer ist 1919 geboren. In der Zeit der Illegalität war er Aktivist
der sozialistischen Mittelschüler. 1938 war er dazu gezwungen zuzusehen,
wie sein Vater von den Nazis gezwungen wurde, mit einer Zahnbürste
antifaschistische Parolen vom Gehsteig zu putzen.
Im selben Jahr emigrierte er in die USA und
arbeitete bei Paramount Pictures. Er wurde einer der entscheidenden
Mitbegründer der US -amerikanischen Filmarbeitergewerkschaft SOPEG. 1948
stand er vor dem berüchtigten McCarthy-Ausschuss und war mit hoher Gefängnishaft
bedroht. Auf diese Zeit geht auch seine Freundschaft mit Harry Belafonte
zurück, der auch einen eigenen Otto-Langer-Kalypso dichtete und
komponierte.
Er kehrte nach Wien zurück und wurde bald Funktionär der KPÖ. Er
arbeitete lange jahre als Vertriebsleiter der KPÖ-Zeitung Volksstimme und
war auch einer der Mitbegründer und der langjährige Hauptorganisator des
Volksstimmefestes. Otto Langer war einer der ersten und konsequentesten
Gegner des revisionistischen und liquidatorischen Kurses der Baier-Gruppe
in der KPÖ. So war er an der Gründung der Zeitung „Tribüne für die
Wahrheit“, die sich stets mit deren üblen Machenschaften
auseinandersetzte. Er übte ebenso heftige Kritik am Verkauf der
Wielandschule/EKH an den Rechtsradikalen Machowetz. Baier hat darauf hin
beim Handelsgericht und Straflandesgericht Wien gegen den schwerkranken,
aber politisch hellwachen achtundachtzigjährigen Otto Langer eine Klage
im Gesamtstreitwert von € 19.620.00 eingebracht, was seiner Gesundheit
sicher nicht zuträglich war. Nun ist Genosse Otto Langer am 11. April
2008 gestorben. Ehre seinem Andenken !
Das
Kollektiv der „Tribüne für die Wahrheit“, die Redaktionen der
Internetplattformen www.kominform.at, www.kommunisten.at, die
kommunistische Initiative [KI] und der große Kreis seiner Freunde und
Genossen werden ihn nie vergessen. |
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