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URNENBEISETZUNG
FÜR US-PASTOR LUCIUS WALKER IN KUBA
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke
Havanna,
17. Juni 2011, Cubadebate. (auf Kommunisten-online am 22. Juni 2011) –
- Die Asche des
verstorbenen US-Predigers Lucius Walker, welcher die Karawanen der
„Pastoren für den Frieden“ quer durch die USA zugunsten der
Forderung nach Aufhebung der völkerrechtswidrigen US-imperialistischen
Blockadepolitik gegenüber Kuba organisiert hatte, wird in Kuba ihre
Ruhestätte haben. Dies verkündete Kenia Serrano, die Leiterin des
Kubanischen Instituts für Völkerfreundschaft. Sie wies darauf hin,
dass damit der letzte Wille des Toten erfüllt werden wird. Die
Urnenbeisetzung findet am 30. Juni 2011 in einem Park der kubanischen
Hauptstadt Havanna statt. Dort werden dann auch die Teilnehmer der 22.
Karawane der „Pastoren für den Frieden“ aus den USA anwesend sein.
Lucius
Walker genießt in Kuba ein sehr hohes Ansehen wegen seines tapferen
aktiven Engagements gegen die US-amerikanische Wirtschaftsblockade des
Inselstaates, welche seit beinahe einem halben Jahrhundert Kuba enormen
wirtschaftlichen Schaden zugefügt hat.
Das
Engagement von Lucius Walker für Frieden schloss auch den Kampf für
die Freilassung der 5 kubanischen anti-terroristischen Kämpfer ein,
welche seit 1998 in US-Gefängnissen eingekerkert sind. Fernando González,
Ramón Labañino, Antonio Guerrero, Gerardo Hernández und René González
erleiden harte Freiheitsstrafen allein aus dem Grund, dass sie
gewaltsame Handlungen von Terrorgruppen in Floride gegen Kuba aufklärten.
Lucius
Walker organisierte 21 Karawanen der Freundschaft seit 1992 bis zu
seinem Tod im September 2010. Damit brachte er Kuba humanitären
Beistand und Medikamente in gelben Schulbussen, wofür er weder um
Genehmigung noch sonstige Papiere bei den zuständigen US-Behörden bat.
Das Ziel seiner Initiative bestand darin, den US-imperialistischen
Blockadering gegen die Antillen-Insel Kuba zu sprengen, welchen er für
unmoralisch hielt.
Eine
Gedenktafel zur Erinnerung an diesen großartigen Freund des kubanischen
Volkes wird an der Antiimperialistischen Tribüne José Martí am Malecón
in Havanna angebracht werden.
(Mit
Information von Prensa Latina)
Quelle:
http://www.cubadebate.cu/ |