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Kurze Vorbemerkungen der Redaktion: 

(5. September 2007)

Nachstehende Artikel beleuchten den derzeitigen psychologischen Krieg, welchen das faschistoide Arroyo-Regime auf den Philippinen nach sehr willkürlich erfolgter Verhaftung von Prof. Jose Ma. Sison in den Niederlanden und lt. Meinung der philippinischen Kommunisten „in Gestapo-Manier erfolgten Hausdurchsuchungen der niederländischen Polizei bei NDFP-Bevollmächtigten und -Mitarbeitern“ intensiviert hat. Siehe dazu auch, was wir vor wenigen Tagen publizierten. Wobei Mindanews eine alternative bürgerliche und nicht der NDFP, der KP der Philippinen oder der NPA-Guerrillabewegung nahestehende Nachrichtenagentur ist, deren Journalisten den gegenwärtigen Inszenierungen beiwohnen können und somit von direkt von dort berichten. Während die Führung der KP der Philippinen (CPP) mit der Führung der NPA vor Ort in enger Verbindung steht und daraus ihre Informationen bezieht. Wir veröffentlichen die jüngste Pressemitteilung der philippinischen Kommunisten zu diesem Thema ebenfalls nachstehend:

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70 NPAs ergeben sich in Sarangani

von Mindanews / Malu Cadelina Manar

Samstag, 1. September 2007 12:31:14

Kidapawan City (Mindanews/31. August) - 70 NPA-Guerrilla-Angehörige ergaben sich den Behörden in der südlichen Zentralprovinz Sarangani in Mindanao in der Provinzhauptstadt Alabel am Donnerstag. Ein gewisser Laide Malinao alias Rustom glaubte der Anführer des Team B der auf dem Lawin-Plateau operierenden Ostmindanao-Einheit zu sein.

Lt. Polizei der Region 12 in Zentralmindanao „entschloss sich Ka Rustom zur Aufgabe des Kampfes, weil er Hoffnungslosigkeit verspürte“. Seine Gruppe übergab mehr als 95 Feuerwaffen an die Behörden lt. dem Polzeibericht in der Stadt General Santos.

Die Guerrillas sollen in den Grenzregionen von Süd-Cotabato, Sultan Kudarat und Davao del Sur in Südmindanao operiert haben,. Sie sollen sich dem 66. Armee-Infanteriebataillon und dem Provinzpolizeibüro von Saranggani ergeben haben. Es war die Stadtpolizei von Alabel, welche es leicht machte, dass sich die ehemaligen NPA-Mitglieder ergaben, laut Polizeibericht der 12. Region. „Die örtliche Polizei überzeugte einige dieser Rebellen, den bewaffneten Kampf zu verlassen und dem Mainstream zu folgen zum Wohle ihrer Familien und der Nation“, so heisst es da.

Viele der übergebenen Feuerwaffen sind selbstgemachte Schiessgewehre und 38mm-Revolver. Sie übergaben auch einen Granatwerfer. Die Kapitulierenden überreichten auch subversive Dokumente, die von Polizei und Militär als „hochwertig für die Aufklärung“ bezeichnet wurden. Laut Polizeibericht der 12. Region wurden die Guerrillas zur Aufgabe überzeugt „wegen des Balik-Baril-Programms der Regierung“. Und die örtlichen Regierungsbehörden hat ihnen versichert, dass Geld für Lebensunterhaltsprojekte bereitstünde.

Kurz nach dem Zeremoniell der Kapitulation in Alabel sagte Ka Rustom, dass sie hoffen würden, dass ihr Leben „wird besser werden mit der Hilfe der örtlichen und nationalen Regierung und der Behörden“. Der Oberkommandierende Felizardo Serapio Jr. sagte den NPAs: „Ihr werdet nicht bereuen, unter das Gesetz zurückgekehrt zu sein. Das Leben ist hart in den Bergen. Es gibt dort keine Einkommensquelle. Ich weiss, dass dies keine leichte Entscheidung für euch ist. Ihr seid nun hier, nagbalik-loob. Ihr seid hergekommen, um anzuerkennen, dass die Regierung jenen aufrichtig hilft, zurückzukehren unter das Gesetz und ein normales, produktives Leben zu führen.“

Quelle: http://www.mindanews.com/

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Pressemitteilung des Informationsbüros der KP der Philippinen (CPP)

CPP entgegnet der psychologischen Kriegsführung der philippinischen Streitkräfte (AFP), dass die NPA sich hoher Kampfmoral erfreut

4. September 2007

Die roten Kämpfer der Neuen Volksarmee (NPA) erfreuen sich hoher Kampfmoral und sind ständig bereit, den revolutionären Kampf gegen das verrottete und unbarmherzige US-Arroyo-Regime zu führen. „Die philippinischen Streitkräfte tischen gerade verzweifelt neue Kniffe und mediale Hirngespinste in der psychologischen Kriegsführung auf, um es so aussehen zu lassen, dass die revolutionäre Bewegung wegen der Inhaftierung von Ka Joema demoralisiert wäre.“ So hiess es in der jüngsten Erklärung der KP der Philippinen (CPP). Sie erfolgte in Reaktion auf die Verlautbarungen von Amtsträgern des Arroyo-Regimes und der philippinischen Streitkräfte (AFP), dass die Demoralisierung in den Reihen der NPA als Ergebnis der kürzlichen Einkerkerung von CPP-Gründungsmitglied und -Vorsitzenden und NDF-Chefberater Jose Ma. Sison in den Niederlanden zugenommen habe. „Im Gegenteil“, so CPP-Sprecher „Ka Roger“ Rosal. „Die Kumpanei zwischen US-Arroyo-Regime und niederländischer Regierung beim Einkerkern von Ka Joema unter fadenscheinigen und politisch motivierten Beschuldigungen und die Verhängung von Einzelhaft und von Ka Joema erlittene Entsetzlichkeiten haben nur weiter den revolutionären Kampfgeist des philippinischen Volkes angeheizt.“

Rosal lachte über das neue Hirngespinst der philippinischen Streitkräfte, dass NPA-Camps in Mindoro und Aurora kürzlich verlassen worden wären und weitere dieser Camps überall verlassen werden würden, angeblich wegen der Demoralisierung der roten Kämpfer angesichts von Ka Joemas Inhaftierung. Rosal sagte, dass die „eingenommenen“ Camps offenbar seit Monaten verlassen gewesen sind, mit nichts weiter als zurückgelassenen verrotteten Strukturen. Rosal erklärte: „Die NPA unterhält nur zeitweilige Camps, um besondere Aktivitäten zur Festigung wie beispielsweise Erziehung, Ausbildung und grosse Meetings abzuhalten. Sie verlässt diese Camps, sobald solche Aktivitäten vorbei sind. NPA-Kader und rote Kämpfer sind zumeist im Felde und untergetaucht im Volke.“

Rosal sagte weiter, dass beim Auftischen solcher Hirngespinste über die Entdeckung von Guerrilla-Camps zur Behausung grosser Gruppen die philippinischen Streitkräfte die Tiefe und Breite der Unterstützung des Volkes für die NPA ausser acht lässt. „Bedeutend ist der Fakt, dass die NPA fähig ist, wegen der Unterstützung und Sicherung durch die Volksmassen solche Camps in den meisten ihrer Operationsgebiete im Lande zu halten und zu sichern“, erklärte Rosal.

Quelle: http://www.philippinerevolution.net/

(übersetzt: Redaktion Kommunisten-Online)

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