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Philippinen:

Kommunisten führen weiterhin den bewaffneten Volksaufstand

GEDENKEN AN KIMAY - AUFRUF AN STUDENTEN

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel

Mitteilung des Informationsbüros der KP der Philippinen (CPP) vom 8. Januar 2010 – Die Kommunistische Partei der Philippinen (CPP) erwies heute dem revolutionären Gedenken an Kemberly Jul Luna revolutionäres Gedenken. Kemberly Jul Luna ist eine einstiger Aktive der Jugendbewegung vom Iligan Institute of Technology der Staatlichen Universität Mindanao. Sie wurde am 15. Dezember 2009 als kommunistische Kämpferin der New People's Army (NPA) getötet. Sie wurde tödlich von einer Kugel getroffen, die ihre Brust durchbohrte. Dies geschah bei einem Zusammentreffen ihrer NPA-Einheit mit faschistischen Truppen des 8. Infanterie-Bataillons im Barangay Concepcion, Valencia, Bukidnon. „Kimay“, wie ihre Freunde sie nannten, erhielt von der KP der Philippinen (CPP), der National-Demokratischen Front der Philippinen und der NPA ihren Platz in der „Halle der Märtyrer und Helden“ der volksdemokratischen Revolution.

„Die KP der Philippinen (CPP), die national-demokratische revolutionäre Bewegung und das philippinische Volk gedenken Ihrer und Ihren weiteren sieben NPA-Genossen, die als revolutionäre Helden des Volkes starben. Sie drücken ihr Mitgefühl ihren Familien, ihren Lieben und den unter Waffen stehenden Mitkämpfern aus“, so die KP der Philippinen.

„Wir bekunden Mitgefühl mit Kimays Familie, ihren Freunden und Mitkämpfern aus der bewaffneten Bewegung und der demokratischen Studentenbewegung, wo sie einst mitarbeitete - allen gegenüber, die ihr Märtyrertum als ihren höchsten, letzten Beitrag an die Sache der national-demokratischen Revolution wertschätzen. Gerade weil ihr früher Tod ein großer Verlust für alle ist, die sie kannten und liebten.“

„Ihr Martyrertod wird ebenso von den bäuerlichen Massen betrauert, mit denen sie engstens zusammenlebte, denen sie als kommunistische Kämpferin und Ärztin der NPA bis zu ihrem letzten Lebenstag gedient hatte“, so die KP der Philippinen. „Ihr Leben voll pausenloser Arbeit und selbstloser Aufopferung für die Niedergetretenen wird für immer präsent bleiben in den Herzen all jener, die sie geliebt hat, für die sie gearbeitet und ihr Leben gegeben hat.“

„Ihr Tod hat eine Reihe revolutionärer Verse und Essays inspiriert, die über sie, ihre revolutionäre Mitarbeit und ihren Kampf verfasst worden sind. Das alles regt noch mehr Studenten, junge Leute und städtische Intellektuelle dazu an, ihrem Beispiel zu folgen und sich in den Dienst des Volkes bis zum Äußersten ihrer Fähigkeiten zu stellen, dabei in ländliche Gegenden des entfalteten Volkskampfes zu kommen und den revolutionären Kampf in seiner höchsten Stufe mitzukämpfen.“

„Kimay ist ein revolutionäres Beispiel, welches von der Jugend und den Studenten und all jenen aufgegriffen werden sollte, die sich für ein Ende der schweren Leiden des philippinischen Volkes einsetzen“, so die KP der Philippinen. „Als Kimay sich der NPA anschloss, brachte sie ihre tiefe Überzeugung der Notwendigkeit mit, die bewaffneten Revolution durchzuführen um mitzuhelfen, die patriotischen, demokratischen und fortschrittlichen Bestrebungen durchzusetzen, welche sie mit hunderttausenden aktiven Jugendlichen und Studenten und anderen Kämpfern für die Sache teilt.“

„Wir laden die philippinischen Studenten und Jugendlichen ein, dem Beispiel von Kimay und Zehntausenden zu folgen, die ihren egoistischen Ambitionen den Rücken zugedreht haben und den gemeinsamen Traum des philippinischen Volkes für nationale und soziale Befreiung umarmten“, so die KP der Philippinen (CPP).

Die KP der Philippinen (CPP) sieht dem geometrischen Wachsen beim Rekrutieren von Parteimitgliedern und NPA-Kämpfern aus den Reihen der Studenten, Jugendlichen und weiteren Kadern und Aktiven aus den städtischen Gebieten wie auch den ländlichen Gegenden in den kommenden Jahren entgegen.

„Die zentrale Führung der KP der Philippinen (CPP) hat Leitlinien und Handlungsanweisungen dafür herausgegeben, die Rekrutierung unter den Jugendlichen und Studenten und jungen Arbeitern zu verstärken, um so mit der raschen Ausweitung des revolutionären bewaffneten Kampfes auf dem Lande mitzuhalten und bei der weiteren Ausweitung und Stärkung der NPA und ihrer Guerrillafronten und revolutionären Basis zu helfen.“

„Parteimitglieder und Aktive werden aufgefordert, die Rekrutierung auf dem Gelände von Universitäten, Fabriken, unter Arbeitern und in den Armensiedlungen in Metro Manila und anderen städtischen Ballungsgebieten sowie in den ländlichen Regionen einzuleiten“, sagte die KP der Philippinen (CPP).

„Lasst uns Kimay gedenken durch das Ausweiten des Aufrufes an Aktive der Studenten, Jugendlichen und anderen Bevölkerungsteile für den Anschluss an die New People's Army (NPA). Weil die Volksrevolution größeres Vorankommen erfordert, gibt es die wachsende Notwendigkeit nach mehr Jugendlichen, Studenten und Aktiven aus anderen Bereichen, sich als kommunistische Kämpfer anzuschließen und gemeinsam mit den Bauern und Arbeitern dazu beizutragen, die Aufgaben des Volkskrieges mit nie gekannter Lebenskraft auszuführen.“

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NPA WEIST ZURÜCK, ZIVILE GETÖTET ZU HABEN: 

ARMEE LÜGT UND FÄLSCHT IN REINER PSYCHOLOGISCHER KRIEGSFÜHRUNG

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel

Mitteilung des Informationsbüros der KP der Philippinen (CPP) vom 8. Januar 2010.-   Das Merardo Arce Kommando im Regionalen Operations-Kommando Süd-Mindanao der New People's Army (NPA) erklärt als „völlig falsch und lediglich psychologische Kriegsführung“ die Behauptung der 10. Infanterie-Division der Streitkräfte der Philippinen, dass die NPA 83 Zivilpersonen in der Region im vergangenen Jahr ermordet haben soll.

Laut Rigoberto F. Sánchez, dem Sprecher des Merardo Arce Kommando im Regionalen Operations-Kommando Süd-Mindanao der New People's Army (NPA), handelt es sich bei den zu „unschuldigen“ Zivilpersonen von den Streitkräften erklärten Personen um Elemente des militärischen Geheimdienstes oder Zuträger, die einen Teil der bewaffneten Militärmaschinerie der Streitkräfte der Philippinen bei Angriffskampfhandlungen bildeten. Daher sind sie ein rechtmäßiges militärisches Ziel der kommunistischen Kämpfer.

Sánchez sagte, dass das Militär auf verlogene Propaganda gegen die revolutionäre Bewegung zurückgreift, um die öffentliche Aufmerksamkeit von der Wirklichkeit abzulenken, dass die Streitkräfte der Philippinen, ihre paramilitärischen Kräfte und ihre Geheimdienstmaschinerie viele Verluste an Toten im Jahre 2009 durch die taktischen Angriffsschläge und begleitenden Handlungen der NPA hinnehmen mussten. „Die 10. Infanterie-Division der Streitkräfte der Philippinen lügt derzeit durch ihr Gebiss, wenn sie aussagt, dass lediglich 15 Soldaten von den kommunistischen Kämpfern im vorigen Jahr im Volkskrieg getötet worden seien. Aber es ist verständlich, dass die Streitkräfte ihre Verluste herunterzuspielen versuchen, denn sie erlitten eine beachtliche Zahl an Verlusten von Söldnern durch die Hand der NPA. Sie sind natürlich demoralisiert.“

Da bekanntlich das US-abhängige Arroyo-Regime das Jahr 2010 als Frist für die Schwächung der revolutionären Bewegung bis hin zu einer „unbedeutenden Stufe“ ausgab, verdoppelt es nun seine Anstrengungen, die Wahrheit zu verheimlichen, dass die konterrevolutionäre Kampagne des Operationsplans Bantay Laya unter Steuerung der militärischen Beratergruppe aus den USA und Befehl der Streitkräfteführung kläglich gescheitert ist. Dass wieder einmal die imperialistische Staatsmacht der USA und ihr Vasallenregime elendiglich gescheitert sind beim Zerschlagen der nationalen Befreiungsbewegung des Landes.

Der regionale Sprecher der NPA sagte, dass die NPA Maßnahmen ergriff, Fehler im Ablauf ihrer taktischen Angriffshandlungen zu korrigieren, aus welchen sich bei wenigen Zwischenfällen zivile Tote ergeben hatten. „Das steht in schillerndem Kontrast zu den Streitkräften der Philippinen, die nie Verantwortung für die mehr als eintausend Fälle an außergerichtlichen Tötungen und das erzwungene Verschwinden von Zivilpersonen, Aktiven und Angehörigen bekannter Revolutionäre übernommen haben“, so Sánchez.

Sánchez sagte, dass sogar die Menschenrechtskommission der reaktionären Regierung der Philippinen und der Bericht des Sonderbeauftragten der UNO, Prof. Philip Alston, dieselben Tatsachen aus Handlungen der Streitkräfte der Philippinen und Todesschwadronen benennen. Demzufolge ist das Militär für die vielen Fälle politischer und außergerichtlicher Tötungen verantwortlich.

„Die andauernde Verleumdungskampagne der Streitkräfte der Philippinen gegen die NPA ist nur ein Propagandatrick, um die weitverbreitete und starke Verurteilung im Lande gegen die faschistische Herrschaft des Arroyo-Regimes zu verwirren und zu schwächen“, schlussfolgerte Sánchez.

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NDF-SÜDMINDANAO SCHLÄGT 4 SONDERZIELE DER ARMEE

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel

Wie Rubi del Mundo, Sprecher der National-Demokratischen Front (NDF) Südmindanao am 9. Januar 2010 erklärte, schlägt die NDF in Südmindanao die Bestrebungen der reaktionären philippinischen Armee für 2010 und nennt sie reines Gerede wegen einer noch übleren Kampagne gegen das philippinische Volk und die revolutionäre Bewegung.

Die faschistische philippinische Armee verkündet kürzlich 4 „E“ (four ACEs -- Army's Concern for the Environment, Army's Concern for Engineering, Army's Combat Excellence and Advocacy for Credible Elections / vier ACEs -- Armee für Umwelt, Armee für Entwicklung, Armee für Kampf, Armee für saubere Wahl -- Jens-Torsten Bohlke). Dies ist nur ein Vorgeschmack der Propaganda des Befehlshabers der Streitkräfte in der Region, des verbrecherischen Generalleutnants Delfin Bangit.

Bangit wird als Meistbegünstigter unter Arroyos Speichel leckenden Generälen gehandelt, um den derzeitigen Stabschef der Streitkräfte der Philippinen, General Victor Ibrado, abzulösen. Bangit bringt sich selbst nun in Pose, um seinem Gesuch nach Einnehmen der höchsten Position in den Streitkräften der Philippinen Nachdruck zu verleihen und die Ansicht zu verstärken, dass er eine Schlüsselrolle beim Beibehalten von Frau Arroyo an der Regierungsmacht spielen würde. Sein erstes Bestreben gilt dem Schönfärben des verbrecherischen Rekords seiner Einheiten an Menschenrechtsverletzungen und Wahlbetrügereien.

Trotz Bangits Machenschaften riecht das philippinische Volk den üblen Gestank der vier „E“ der philippinischen Armee.

Sein schöntuerisches „Advocacy for Credible Elections“ / „Anwalt für saubere Wahlen“ ist nichts weiter als eine Inszenierung der reaktionären Streitkräfte der Philippinen, um ihren abartigen Spielplan für ein Gewährleisten von Frau Arroyos Sieg bei den bevorstehenden Regierungswahlen und ihrem weiteren Verbleib an der Macht.

Bangit täuscht mit seiner Heiligsprechung des Tätigwerdens für friedliche und saubere Wahlen was vor. Er vergisst dabei bewusst, dass die Armee die einzige und abhängigste Wahlmaschinerie für Wahlbetrug und Terrorismus seitens des Arroyo-Regimes ist. Seit dem massiven Wahlbetrug von 2004 sind die berüchtigten Virgilio Garcillano von der Wahlkommission (Comelec) und die „Hello Garci“ - Generäle nie strafrechtlich verfolgt worden.

Wie bewiesen durch den „Hello Garci“ - Skandal spielte das Militär eine Hauptrolle beim Manipulieren der Wahlen im Jahr 2004. Militärgeneräle arbeiteten Politikern vor Ort zu, politische Kriegsherren und das Comelec führten zu Arroyos Sieg über den unstrittigen Gewinner der Regierungswahlen Fernando Poe junior.

Darüber hinaus wurden vom Aufklärungsstab unter Marine-Oberbefehlshaber Vize-Admiral Mateo Mayuga die hochrangigen Offiziere der Streitkräfte der Philippinen freigesprochen, die für den massiven Wahlbetrug verantwortlich waren. Als Steigbügelhalter für Frau Arroyos „Sieg“ wurden sie in höhere militärische und Regierungspöstchen befördert. Generalmajor Hermogenes Esperon als Operativer Stabschef der Streitkräfte und Kommandeur der Sondereinsatzgruppe HOPE (Honest, Orderly and Peaceful Elections) / „HOFFNUNG“ (Ehrliche, Ordnungsgemäße und Friedliche Wahlen) bei den Wahlen von 2004, wurde zum Armeechef im August 2005 befördert und darauf folgend im Jahr 2006 Streitkräfte-Chef. Nach seiner Pensionierung wurde er in verschiedene Regierungspöstchen gesteckt. Jetzt dient er als Leiter des Management-Stabs der Präsidentin. Generalmajor Gabriel Habacon wurde vom Kommandeur der 1. Infanterie-Division in den Wahlen von 2004 befördert zum Southcom-Chief, dem Chef des Kommandos Süd, während der damalige Southcom-Chief Generalmajor Roy Kyamko zum Generalleutnant vor seiner Pensionierung ernannt wurde.

Unterdessen wurde Garcillano nie unter Anklage gestellt. Er besaß sogar die Dreistigkeit, sich um einen Sitz im Kongress in der Provinz Bukidnon bei den Wahlen von 2007 zu bewerben. Das Arroyo-Regime hat stets alle Anstrengungen unternommen, um ihn zu schützen. Dies in Frau Arroyos Stil des „I am sorry“ - Entschuldigens in der Öffentlichkeit. Und so ging es weiter damit, die Wahrheit vor dem philippinischen Volk zu verbergen.

Bangits Erklärung, wonach das Militär sich nicht in Partisanenpolitik engagieren wird, ist doppelzüngig. Denn die Streitkräfte der Philippinen als Bluthunde bewirkten bereits ihre Parteilisten namens Anad und Bantay unter Führung eingefleischt antikommunistischer Personen wie Jun Alcover und des pensionierten Generals Jovito Palparan. Beide waren aktiv beim Verteufeln von Mitgliedern und Aktiven der gesetzlich zugelassenen demokratischen Massenorganisationen und Parteilisten. Der Schlächter Palparan ist schuld an einer großen Zahl politischer Morde und anderen Menschenrechtsverletzungen. Er bewirbt sich jetzt um einen Sitz im Senat mit der Absicht, Makabayans Satur Ocampo und Liza Maza etwas entgegenzusetzen und bringt seine blutige Kampagne über die Stadt Davao.

Palparan ist der späteste Angriffshund der 10. Infanterie-Division der Streitkräfte der Philippinen, die aktiv gegen Kandidaten und Parteilisten in Südmindanao vorgegangen ist. Es ist dort seitens dieser Militärs übel mit dem Brandmal als kommunistische Fronten mitgespielt worden. Es wurde umfangreich psychologische Kriegsführung bei den militärischen Einsätzen gegen die Massen betrieben. Das in Baganga, Davao Oriental stationierte 67. Infanterie-Bataillon beispielsweise führte aktive Handlungen gegen fortschrittliche Parteilisten und Kandidaten aus. Andererseits steht General Eduardo del Rosario als Kommandeur der 1003. Infanterie-Brigade in seinen antikommunistischen Hassreflexen dem in nichts nach, als er Bayan Munas Aktive Virador Casilao und Librado zur revolutionären Bewegung schlug, nachdem der einstige Generalsekretär von Bayan Muna in Südmindanano, Alvin Luque, erklärte, dass er Zuflucht bei der Kommunistischen Partei der Philippinen (CPP) sucht.

Die reaktionäre Armee mit ihrem „Concern for Environment“ / „Einsatz für Umwelt“ meint lediglich, dass das Militär noch mehr den Interessen der großen aus- und inländischen Kapitalisten beim Plündern der Bodenschätze des Landes dienen wird. Mit der Investitionsschutz-Einsatztruppe dient das Militär als Beschützer der großen aus- und inländischen Abholzungskonzerne und Bergbaukonzerne, was zur Massenvertreibung von Bauern und Lumaden, Menschenrechtsverletzungen, Umweltzerstörung und solchen Naturkatastrophen wie Erdrutschen und Überflutungen usw. führt. Anstatt den Folgen von Naturkatastrophen vorzubeugen oder zu begegnen und den Klimawechsel zu bekämpfen, verschlimmert das Militär dies alles.

Das „Concern for Engineering“ / „Einsatz für Entwicklung“ der philippinischen Armee bedeutet, dass die Armee ihre „Gewinnen der Herzen und Köpfe Kampagne“ verstärken wird. Dies durch Projekte wie Straßenbau in Gebieten, wo die US- und philippinische Regierung gleichermaßen wirtschaftliche Interessen verfolgen, und wo die revolutionären Bewegungen wie die Moro Islamic Liberation Front (MILF) und die CPP-NPA.NDF stark vertreten sind. Diese Projekte sind Teil der Taktiken der psychologischen Kriegsführung in der „Aufstandsbekämpfung“ und überführen die Regierung der Philippinen der Lüge, es ginge dabei um soziale Dienstleistungen, welche durch zivile Einrichtungen der Regierung auszuführen wären.

Und am Ende bedeutet „Advocacy in Combat Excellence“ / „Gewährleisten von Kampfqualität“ lediglich das Verstärken der letzten Phase des gescheiterten konterrevolutionären Einsatzes des Operationsplans Bantay Laya durch das Militär. Es ist zu erwarten, dass weitere Zivilpersonen und Familienangehörige bekannter Revolutionäre Opfer dieser verbrecherischen Kampagne werden, wie es im Fall von Rebelyn Pitao (Genosse Paragos Tochter) und Conrado Canete (Genosse Jinggoys Vater) geschehen ist. Dies bedeutet einfach nur „Qualität“ beim Ausführen außergerichtlicher Tötungen, beim Verschleppen und Quälen von Aktiven, beim Terrorisieren von Kommunisten sowohl in ländlichen wie in städtischen Siedlungsgebieten.

Durch Anerkennen von „kriegerischem Kampf als Kernkompetenz“ werden die Streitkräfte der Philippinen das Jahr 2010 zu einem noch blutigeren Jahr für Zivilpersonen und den Rest der Filipinos machen.

Quellen:  E-Mails der KP der Philippinen an die Redaktion  

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An den Herausgeber des „Philippine Daily Inquirer“:

CPP UND NPA NICHT IN DROGENGESCHÄFTE VERWICKELT

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke. Brüssel

Mitteilung des Chadli Molintas Kommandos der New People's Army (NPA) der Ilocos-Cordillera-Region vom 13. Januar 2010.-   Unsere Erklärung bezieht sich auf eine Brief, in welchem Major Eugenio Julio C Osias IV unter dem im Philippine Daily Inquirer am 13. Januar 2010 veröffentlichten Titel „Die Ironie ist die CPP-NPA“ („The irony that is the CPP-NPA“) betrügerisch die KP der Philippinen (CPP) und die NPA bezichtigt, in den gesetzwidrigen Drogenhandel verwickelt zu sein. Um seine haltlosen Anschuldigungen aufzublasen, erwähnte Major Osias unterschwellig die angebliche Aufdeckung von Marihuana-Pflanzungen mit etlichen Millionen Pflanzen in der Ilocos-Cordillera-Region. Aus Interesse an Fairness und Wahrheit erlauben wir uns die folgende Erklärung dazu:

Erstens: Die KP der Philippinen (CPP) und die NPA praktizieren eine strikte Politik gegen den Gebrauch, den Anbau und den Handel mit Marihuana. Ebenso strikt handeln sie gegen die Verarbeitung und den Verkauf anderer gesetzwidriger Drogen. Die KP der Philippinen (CPP) und die NPA haben niemals und werden niemals den gesetzwidrigen Drogenhandel dulden.

Zweitens: Einige arme Bauern in der Ilocos-Cordillera-Region sind gezwungen, Marihuana anzupflanzen und zu verkaufen. Dies als rasche Linderung gravierender Armut und zur Zahlung öffentlicher Dienstleistungen. Alle NPA-Einheiten und Parteigruppen in der Region gehen gegen dieses asoziale Handeln vor. Seit einigen Jahrzehnten haben wir nun schon Wirtschaftsprogramme für alternative und nachhaltige Lebensführung gestartet. Wir haben Programme der politischen Propaganda und Bildung durchgeführt, um die Bauern davon abzubringen, Marihuana anzupflanzen.

Andererseits bestärken skrupellose Offiziere der Nationalen Polizei der Philippinen (PNP) und der Streitkräfte der Philippinen (AFP) ihrerseits mit Materiallieferungen und Schutz die Marihuana-Pflanzer in der Ilocos-Cordillera-Region. Es ist ein offenes Geheimnis insbesondere unter den Bauern in den Barangays im Hinterland, dass Marihuana-Setzlinge von Militär- und Polizei-Angehörigen angeliefert werden. Bekannte Marihuana-Aufkäufer in der Region können ihre Geschäfte betreiben, weil sie von Militär oder Polizei geschützt werden. Es ist eine lächerliche Sache für die Anwohner in der Region, dass Marihuana-Suchaktionen von Polizei und Militär oft nur dann durchgeführt werden, wenn die Marihuana-Pflanzungen vermarktungsreif vorgefunden werden. Nicht aber, wenn die Setzlinge frisch gepflanzt sind und leicht entwurzelt und vernichtet werden könnten. Diese Suchaktionen von Militär und Polizei finden derzeit nicht zur Beschlagnahme und Vernichtung von Marihuana statt. Ihr Ziel ist das Ernten und der rasche Abtransport des Marihuanas an Bord von Militärhubschraubern. Eines der ausgedehnteren Anbaugebiete für Marihuana in der Region kann am Mountt Chumanchill in Tinglayan, Kalinga, gefunden werden. Das Gelände dort wird von der „Befreiungsarmee des Cordillera-Volkes“ („Cordillera People's Liberation Army“), einem paramilitärischen Handlanger der Streitkräfte der Philippinen (AFP) kontrolliert.

Offiziere von Polizei und Streitkräfte verdienen am Marihuana-Handel auf verschiedenen Wegen. Sie verdienen sich Beförderungen und Prämien bei ihren schamhaften sogenannten Suchaktionen. Sie greifen sich ihren Teil vom Profit aus den Verkäufen. Und sie stecken sich von Marihuana-Dealern gezahlte Schutzgelder ein.

Major Osias kann die Tatsachen verhehlen und ausblenden. Er kann seine Fiktion davon haben, was er für eine Story hält, die für die Öffentlichkeit akzeptabel sein soll. Aber in Wirklichkeit erreicht er nirgendwo bei jemandem etwas mit seinen Erfindungen. Die große Gefahr stellt nicht die revolutionäre Bewegung dar. Die große Gefahr besteht in der Tatsache, dass die philippinische Politik von politischen Kriegsherren aus den Abholzungs- und Bergbaukonzernen beherrscht wird, die die Umwelt zerstören. Und dass sie von den Kriegsherren des Spielcasino- und Drogengeschäftes beherrscht wird, die sich einen feuchten Kehricht um die Zukunft der Jugend scheren. Das Vortäuschen der NPA als willkommenen Prügelknaben für von den politischen Kriegsherren in Tateinheit mit Streitkräften und Polizei begangene Verbrechen ist eine verbreitete Taktik, die nichts mehr bewirkt. Oder waren nicht die Waffen, die Munitionslager und all das Kriegsmaterial in den Besitzungen der Durchführenden des schrecklichen Massakers von Maguindanao ganz eindeutig von den Streitkräften und der Polizei?

In Verbundenheit mit der gemeinsamen Verpflichtung zur Wahrheit,

MARTIN MONTANA

Sprecher des Chadli Molintas Kommandos der New People's Army (NPA) der Ilocos-Cordillera-Region

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