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Philippinen:
Kommunisten
führen weiterhin den bewaffneten Volksaufstand
GEDENKEN
AN KIMAY - AUFRUF AN STUDENTEN
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Mitteilung
des Informationsbüros der KP der Philippinen (CPP) vom 8. Januar 2010
– Die Kommunistische Partei der
Philippinen (CPP) erwies heute dem revolutionären Gedenken an Kemberly
Jul Luna revolutionäres Gedenken. Kemberly Jul Luna ist eine einstiger
Aktive der Jugendbewegung vom Iligan Institute of Technology der
Staatlichen Universität Mindanao. Sie wurde am 15. Dezember 2009 als
kommunistische Kämpferin der New People's Army (NPA) getötet. Sie
wurde tödlich von einer Kugel getroffen, die ihre Brust durchbohrte.
Dies geschah bei einem Zusammentreffen ihrer NPA-Einheit mit
faschistischen Truppen des 8. Infanterie-Bataillons im Barangay
Concepcion, Valencia, Bukidnon. „Kimay“, wie ihre Freunde sie
nannten, erhielt von der KP der Philippinen (CPP), der
National-Demokratischen Front der Philippinen und der NPA ihren Platz in
der „Halle der Märtyrer und Helden“ der volksdemokratischen
Revolution.
„Die
KP der Philippinen (CPP), die national-demokratische revolutionäre
Bewegung und das philippinische Volk gedenken Ihrer und Ihren weiteren
sieben NPA-Genossen, die als revolutionäre Helden des Volkes starben.
Sie drücken ihr Mitgefühl ihren Familien, ihren Lieben und den unter
Waffen stehenden Mitkämpfern aus“, so die KP der Philippinen.
„Wir
bekunden Mitgefühl mit Kimays Familie, ihren Freunden und Mitkämpfern
aus der bewaffneten Bewegung und der demokratischen Studentenbewegung,
wo sie einst mitarbeitete - allen gegenüber, die ihr Märtyrertum als
ihren höchsten, letzten Beitrag an die Sache der
national-demokratischen Revolution wertschätzen. Gerade weil ihr früher
Tod ein großer Verlust für alle ist, die sie kannten und liebten.“
„Ihr
Martyrertod wird ebenso von den bäuerlichen Massen betrauert, mit denen
sie engstens zusammenlebte, denen sie als kommunistische Kämpferin und
Ärztin der NPA bis zu ihrem letzten Lebenstag gedient hatte“, so die
KP der Philippinen. „Ihr Leben voll pausenloser Arbeit und selbstloser
Aufopferung für die Niedergetretenen wird für immer präsent bleiben
in den Herzen all jener, die sie geliebt hat, für die sie gearbeitet
und ihr Leben gegeben hat.“
„Ihr
Tod hat eine Reihe revolutionärer Verse und Essays inspiriert, die über
sie, ihre revolutionäre Mitarbeit und ihren Kampf verfasst worden sind.
Das alles regt noch mehr Studenten, junge Leute und städtische
Intellektuelle dazu an, ihrem Beispiel zu folgen und sich in den Dienst
des Volkes bis zum Äußersten ihrer Fähigkeiten zu stellen, dabei in ländliche
Gegenden des entfalteten Volkskampfes zu kommen und den revolutionären
Kampf in seiner höchsten Stufe mitzukämpfen.“
„Kimay
ist ein revolutionäres Beispiel, welches von der Jugend und den
Studenten und all jenen aufgegriffen werden sollte, die sich für ein
Ende der schweren Leiden des philippinischen Volkes einsetzen“, so die
KP der Philippinen. „Als Kimay sich der NPA anschloss, brachte sie
ihre tiefe Überzeugung der Notwendigkeit mit, die bewaffneten
Revolution durchzuführen um mitzuhelfen, die patriotischen,
demokratischen und fortschrittlichen Bestrebungen durchzusetzen, welche
sie mit hunderttausenden aktiven Jugendlichen und Studenten und anderen
Kämpfern für die Sache teilt.“
„Wir
laden die philippinischen Studenten und Jugendlichen ein, dem Beispiel
von Kimay und Zehntausenden zu folgen, die ihren egoistischen Ambitionen
den Rücken zugedreht haben und den gemeinsamen Traum des
philippinischen Volkes für nationale und soziale Befreiung umarmten“,
so die KP der Philippinen (CPP).
Die
KP der Philippinen (CPP) sieht dem geometrischen Wachsen beim
Rekrutieren von Parteimitgliedern und NPA-Kämpfern aus den Reihen der
Studenten, Jugendlichen und weiteren Kadern und Aktiven aus den städtischen
Gebieten wie auch den ländlichen Gegenden in den kommenden Jahren
entgegen.
„Die
zentrale Führung der KP der Philippinen (CPP) hat Leitlinien und
Handlungsanweisungen dafür herausgegeben, die Rekrutierung unter den
Jugendlichen und Studenten und jungen Arbeitern zu verstärken, um so
mit der raschen Ausweitung des revolutionären bewaffneten Kampfes auf
dem Lande mitzuhalten und bei der weiteren Ausweitung und Stärkung der
NPA und ihrer Guerrillafronten und revolutionären Basis zu helfen.“
„Parteimitglieder
und Aktive werden aufgefordert, die Rekrutierung auf dem Gelände von
Universitäten, Fabriken, unter Arbeitern und in den Armensiedlungen in
Metro Manila und anderen städtischen Ballungsgebieten sowie in den ländlichen
Regionen einzuleiten“, sagte die KP der Philippinen (CPP).
„Lasst
uns Kimay gedenken durch das Ausweiten des Aufrufes an Aktive der
Studenten, Jugendlichen und anderen Bevölkerungsteile für den
Anschluss an die New People's Army (NPA). Weil die Volksrevolution größeres
Vorankommen erfordert, gibt es die wachsende Notwendigkeit nach mehr
Jugendlichen, Studenten und Aktiven aus anderen Bereichen, sich als
kommunistische Kämpfer anzuschließen und gemeinsam mit den Bauern und
Arbeitern dazu beizutragen, die Aufgaben des Volkskrieges mit nie
gekannter Lebenskraft auszuführen.“
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NPA
WEIST ZURÜCK, ZIVILE GETÖTET ZU HABEN:
ARMEE
LÜGT UND FÄLSCHT IN REINER PSYCHOLOGISCHER KRIEGSFÜHRUNG
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Mitteilung
des Informationsbüros der KP der Philippinen (CPP) vom 8. Januar 2010.-
Das Merardo Arce Kommando
im Regionalen Operations-Kommando Süd-Mindanao der New People's Army (NPA)
erklärt als „völlig falsch und lediglich psychologische Kriegsführung“
die Behauptung der 10. Infanterie-Division der Streitkräfte der
Philippinen, dass die NPA 83 Zivilpersonen in der Region im vergangenen
Jahr ermordet haben soll.
Laut
Rigoberto F. Sánchez, dem Sprecher des Merardo Arce Kommando im
Regionalen Operations-Kommando Süd-Mindanao der New People's Army (NPA),
handelt es sich bei den zu „unschuldigen“ Zivilpersonen von den
Streitkräften erklärten Personen um Elemente des militärischen
Geheimdienstes oder Zuträger, die einen Teil der bewaffneten Militärmaschinerie
der Streitkräfte der Philippinen bei Angriffskampfhandlungen bildeten.
Daher sind sie ein rechtmäßiges militärisches Ziel der
kommunistischen Kämpfer.
Sánchez
sagte, dass das Militär auf verlogene Propaganda gegen die revolutionäre
Bewegung zurückgreift, um die öffentliche Aufmerksamkeit von der
Wirklichkeit abzulenken, dass die Streitkräfte der Philippinen, ihre
paramilitärischen Kräfte und ihre Geheimdienstmaschinerie viele
Verluste an Toten im Jahre 2009 durch die taktischen Angriffsschläge
und begleitenden Handlungen der NPA hinnehmen mussten. „Die 10.
Infanterie-Division der Streitkräfte der Philippinen lügt derzeit
durch ihr Gebiss, wenn sie aussagt, dass lediglich 15 Soldaten von den
kommunistischen Kämpfern im vorigen Jahr im Volkskrieg getötet worden
seien. Aber es ist verständlich, dass die Streitkräfte ihre Verluste
herunterzuspielen versuchen, denn sie erlitten eine beachtliche Zahl an
Verlusten von Söldnern durch die Hand der NPA. Sie sind natürlich
demoralisiert.“
Da
bekanntlich das US-abhängige Arroyo-Regime das Jahr 2010 als Frist für
die Schwächung der revolutionären Bewegung bis hin zu einer
„unbedeutenden Stufe“ ausgab, verdoppelt es nun seine Anstrengungen,
die Wahrheit zu verheimlichen, dass die konterrevolutionäre Kampagne
des Operationsplans Bantay Laya unter Steuerung der militärischen
Beratergruppe aus den USA und Befehl der Streitkräfteführung kläglich
gescheitert ist. Dass wieder einmal die imperialistische Staatsmacht der
USA und ihr Vasallenregime elendiglich gescheitert sind beim Zerschlagen
der nationalen Befreiungsbewegung des Landes.
Der
regionale Sprecher der NPA sagte, dass die NPA Maßnahmen ergriff,
Fehler im Ablauf ihrer taktischen Angriffshandlungen zu korrigieren, aus
welchen sich bei wenigen Zwischenfällen zivile Tote ergeben hatten.
„Das steht in schillerndem Kontrast zu den Streitkräften der
Philippinen, die nie Verantwortung für die mehr als eintausend Fälle
an außergerichtlichen Tötungen und das erzwungene Verschwinden von
Zivilpersonen, Aktiven und Angehörigen bekannter Revolutionäre übernommen
haben“, so Sánchez.
Sánchez
sagte, dass sogar die Menschenrechtskommission der reaktionären
Regierung der Philippinen und der Bericht des Sonderbeauftragten der
UNO, Prof. Philip Alston, dieselben Tatsachen aus Handlungen der
Streitkräfte der Philippinen und Todesschwadronen benennen. Demzufolge
ist das Militär für die vielen Fälle politischer und außergerichtlicher
Tötungen verantwortlich.
„Die
andauernde Verleumdungskampagne der Streitkräfte der Philippinen gegen
die NPA ist nur ein Propagandatrick, um die weitverbreitete und starke
Verurteilung im Lande gegen die faschistische Herrschaft des
Arroyo-Regimes zu verwirren und zu schwächen“, schlussfolgerte Sánchez.
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NDF-SÜDMINDANAO
SCHLÄGT 4 SONDERZIELE DER ARMEE
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Wie
Rubi del Mundo, Sprecher der National-Demokratischen Front (NDF) Südmindanao
am 9. Januar 2010 erklärte, schlägt
die NDF in Südmindanao die Bestrebungen der reaktionären
philippinischen Armee für 2010 und nennt sie reines Gerede wegen einer
noch übleren Kampagne gegen das philippinische Volk und die revolutionäre
Bewegung.
Die
faschistische philippinische Armee verkündet kürzlich 4 „E“ (four
ACEs -- Army's Concern for the Environment, Army's Concern for
Engineering, Army's Combat Excellence and Advocacy for Credible
Elections / vier ACEs -- Armee für Umwelt, Armee für Entwicklung,
Armee für Kampf, Armee für saubere Wahl -- Jens-Torsten Bohlke). Dies
ist nur ein Vorgeschmack der Propaganda des Befehlshabers der Streitkräfte
in der Region, des verbrecherischen Generalleutnants Delfin Bangit.
Bangit
wird als Meistbegünstigter unter Arroyos Speichel leckenden Generälen
gehandelt, um den derzeitigen Stabschef der Streitkräfte der
Philippinen, General Victor Ibrado, abzulösen. Bangit bringt sich
selbst nun in Pose, um seinem Gesuch nach Einnehmen der höchsten
Position in den Streitkräften der Philippinen Nachdruck zu verleihen
und die Ansicht zu verstärken, dass er eine Schlüsselrolle beim
Beibehalten von Frau Arroyo an der Regierungsmacht spielen würde. Sein
erstes Bestreben gilt dem Schönfärben des verbrecherischen Rekords
seiner Einheiten an Menschenrechtsverletzungen und Wahlbetrügereien.
Trotz
Bangits Machenschaften riecht das philippinische Volk den üblen Gestank
der vier „E“ der philippinischen Armee.
Sein
schöntuerisches „Advocacy for Credible Elections“ / „Anwalt für
saubere Wahlen“ ist nichts weiter als eine Inszenierung der reaktionären
Streitkräfte der Philippinen, um ihren abartigen Spielplan für ein Gewährleisten
von Frau Arroyos Sieg bei den bevorstehenden Regierungswahlen und ihrem
weiteren Verbleib an der Macht.
Bangit
täuscht mit seiner Heiligsprechung des Tätigwerdens für friedliche
und saubere Wahlen was vor. Er vergisst dabei bewusst, dass die Armee
die einzige und abhängigste Wahlmaschinerie für Wahlbetrug und
Terrorismus seitens des Arroyo-Regimes ist. Seit dem massiven Wahlbetrug
von 2004 sind die berüchtigten Virgilio Garcillano von der
Wahlkommission (Comelec) und die „Hello Garci“ - Generäle nie
strafrechtlich verfolgt worden.
Wie
bewiesen durch den „Hello Garci“ - Skandal spielte das Militär eine
Hauptrolle beim Manipulieren der Wahlen im Jahr 2004. Militärgeneräle
arbeiteten Politikern vor Ort zu, politische Kriegsherren und das
Comelec führten zu Arroyos Sieg über den unstrittigen Gewinner der
Regierungswahlen Fernando Poe junior.
Darüber
hinaus wurden vom Aufklärungsstab unter Marine-Oberbefehlshaber
Vize-Admiral Mateo Mayuga die hochrangigen Offiziere der Streitkräfte
der Philippinen freigesprochen, die für den massiven Wahlbetrug
verantwortlich waren. Als Steigbügelhalter für Frau Arroyos „Sieg“
wurden sie in höhere militärische und Regierungspöstchen befördert.
Generalmajor Hermogenes Esperon als Operativer Stabschef der Streitkräfte
und Kommandeur der Sondereinsatzgruppe HOPE (Honest, Orderly and
Peaceful Elections) / „HOFFNUNG“ (Ehrliche, Ordnungsgemäße und
Friedliche Wahlen) bei den Wahlen von 2004, wurde zum Armeechef im
August 2005 befördert und darauf folgend im Jahr 2006 Streitkräfte-Chef.
Nach seiner Pensionierung wurde er in verschiedene Regierungspöstchen
gesteckt. Jetzt dient er als Leiter des Management-Stabs der Präsidentin.
Generalmajor Gabriel Habacon wurde vom Kommandeur der 1.
Infanterie-Division in den Wahlen von 2004 befördert zum Southcom-Chief,
dem Chef des Kommandos Süd, während der damalige Southcom-Chief
Generalmajor Roy Kyamko zum Generalleutnant vor seiner Pensionierung
ernannt wurde.
Unterdessen
wurde Garcillano nie unter Anklage gestellt. Er besaß sogar die
Dreistigkeit, sich um einen Sitz im Kongress in der Provinz Bukidnon bei
den Wahlen von 2007 zu bewerben. Das Arroyo-Regime hat stets alle
Anstrengungen unternommen, um ihn zu schützen. Dies in Frau Arroyos
Stil des „I am sorry“ - Entschuldigens in der Öffentlichkeit. Und
so ging es weiter damit, die Wahrheit vor dem philippinischen Volk zu
verbergen.
Bangits
Erklärung, wonach das Militär sich nicht in Partisanenpolitik
engagieren wird, ist doppelzüngig. Denn die Streitkräfte der
Philippinen als Bluthunde bewirkten bereits ihre Parteilisten namens
Anad und Bantay unter Führung eingefleischt antikommunistischer
Personen wie Jun Alcover und des pensionierten Generals Jovito Palparan.
Beide waren aktiv beim Verteufeln von Mitgliedern und Aktiven der
gesetzlich zugelassenen demokratischen Massenorganisationen und
Parteilisten. Der Schlächter Palparan ist schuld an einer großen Zahl
politischer Morde und anderen Menschenrechtsverletzungen. Er bewirbt
sich jetzt um einen Sitz im Senat mit der Absicht, Makabayans Satur
Ocampo und Liza Maza etwas entgegenzusetzen und bringt seine blutige
Kampagne über die Stadt Davao.
Palparan
ist der späteste Angriffshund der 10. Infanterie-Division der Streitkräfte
der Philippinen, die aktiv gegen Kandidaten und Parteilisten in Südmindanao
vorgegangen ist. Es ist dort seitens dieser Militärs übel mit dem
Brandmal als kommunistische Fronten mitgespielt worden. Es wurde
umfangreich psychologische Kriegsführung bei den militärischen Einsätzen
gegen die Massen betrieben. Das in Baganga, Davao Oriental stationierte
67. Infanterie-Bataillon beispielsweise führte aktive Handlungen gegen
fortschrittliche Parteilisten und Kandidaten aus. Andererseits steht
General Eduardo del Rosario als Kommandeur der 1003. Infanterie-Brigade
in seinen antikommunistischen Hassreflexen dem in nichts nach, als er
Bayan Munas Aktive Virador Casilao und Librado zur revolutionären
Bewegung schlug, nachdem der einstige Generalsekretär von Bayan Muna in
Südmindanano, Alvin Luque, erklärte, dass er Zuflucht bei der
Kommunistischen Partei der Philippinen (CPP) sucht.
Die
reaktionäre Armee mit ihrem „Concern for Environment“ / „Einsatz
für Umwelt“ meint lediglich, dass das Militär noch mehr den
Interessen der großen aus- und inländischen Kapitalisten beim Plündern
der Bodenschätze des Landes dienen wird. Mit der
Investitionsschutz-Einsatztruppe dient das Militär als Beschützer der
großen aus- und inländischen Abholzungskonzerne und Bergbaukonzerne,
was zur Massenvertreibung von Bauern und Lumaden,
Menschenrechtsverletzungen, Umweltzerstörung und solchen
Naturkatastrophen wie Erdrutschen und Überflutungen usw. führt.
Anstatt den Folgen von Naturkatastrophen vorzubeugen oder zu begegnen
und den Klimawechsel zu bekämpfen, verschlimmert das Militär dies
alles.
Das
„Concern for Engineering“ / „Einsatz für Entwicklung“ der
philippinischen Armee bedeutet, dass die Armee ihre „Gewinnen der
Herzen und Köpfe Kampagne“ verstärken wird. Dies durch Projekte wie
Straßenbau in Gebieten, wo die US- und philippinische Regierung
gleichermaßen wirtschaftliche Interessen verfolgen, und wo die
revolutionären Bewegungen wie die Moro Islamic Liberation Front (MILF)
und die CPP-NPA.NDF stark vertreten sind. Diese Projekte sind Teil der
Taktiken der psychologischen Kriegsführung in der „Aufstandsbekämpfung“
und überführen die Regierung der Philippinen der Lüge, es ginge dabei
um soziale Dienstleistungen, welche durch zivile Einrichtungen der
Regierung auszuführen wären.
Und
am Ende bedeutet „Advocacy in Combat Excellence“ / „Gewährleisten
von Kampfqualität“ lediglich das Verstärken der letzten Phase des
gescheiterten konterrevolutionären Einsatzes des Operationsplans Bantay
Laya durch das Militär. Es ist zu erwarten, dass weitere Zivilpersonen
und Familienangehörige bekannter Revolutionäre Opfer dieser
verbrecherischen Kampagne werden, wie es im Fall von Rebelyn Pitao
(Genosse Paragos Tochter) und Conrado Canete (Genosse Jinggoys Vater)
geschehen ist. Dies bedeutet einfach nur „Qualität“ beim Ausführen
außergerichtlicher Tötungen, beim Verschleppen und Quälen von
Aktiven, beim Terrorisieren von Kommunisten sowohl in ländlichen wie in
städtischen Siedlungsgebieten.
Durch
Anerkennen von „kriegerischem Kampf als Kernkompetenz“ werden die
Streitkräfte der Philippinen das Jahr 2010 zu einem noch blutigeren
Jahr für Zivilpersonen und den Rest der Filipinos machen.
Quellen:
E-Mails der KP der Philippinen an die Redaktion
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An
den Herausgeber des „Philippine Daily
Inquirer“:
CPP
UND NPA NICHT IN DROGENGESCHÄFTE VERWICKELT
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke. Brüssel
Mitteilung
des Chadli Molintas Kommandos der New People's Army (NPA) der
Ilocos-Cordillera-Region vom 13. Januar 2010.-
Unsere Erklärung bezieht sich auf eine Brief, in welchem
Major Eugenio Julio C Osias IV unter dem im Philippine Daily Inquirer am
13. Januar 2010 veröffentlichten Titel „Die Ironie ist die CPP-NPA“
(„The irony that is the CPP-NPA“) betrügerisch die KP der
Philippinen (CPP) und die NPA bezichtigt, in den gesetzwidrigen
Drogenhandel verwickelt zu sein. Um seine haltlosen Anschuldigungen
aufzublasen, erwähnte Major Osias unterschwellig die angebliche
Aufdeckung von Marihuana-Pflanzungen mit etlichen Millionen Pflanzen in
der Ilocos-Cordillera-Region. Aus Interesse an Fairness und Wahrheit
erlauben wir uns die folgende Erklärung dazu:
Erstens:
Die KP der Philippinen (CPP) und die NPA praktizieren eine strikte
Politik gegen den Gebrauch, den Anbau und den Handel mit Marihuana.
Ebenso strikt handeln sie gegen die Verarbeitung und den Verkauf anderer
gesetzwidriger Drogen. Die KP der Philippinen (CPP) und die NPA haben
niemals und werden niemals den gesetzwidrigen Drogenhandel dulden.
Zweitens:
Einige arme Bauern in der Ilocos-Cordillera-Region sind gezwungen,
Marihuana anzupflanzen und zu verkaufen. Dies als rasche Linderung
gravierender Armut und zur Zahlung öffentlicher Dienstleistungen. Alle
NPA-Einheiten und Parteigruppen in der Region gehen gegen dieses
asoziale Handeln vor. Seit einigen Jahrzehnten haben wir nun schon
Wirtschaftsprogramme für alternative und nachhaltige Lebensführung
gestartet. Wir haben Programme der politischen Propaganda und Bildung
durchgeführt, um die Bauern davon abzubringen, Marihuana anzupflanzen.
Andererseits
bestärken skrupellose Offiziere der Nationalen Polizei der Philippinen
(PNP) und der Streitkräfte der Philippinen (AFP) ihrerseits mit
Materiallieferungen und Schutz die Marihuana-Pflanzer in der
Ilocos-Cordillera-Region. Es ist ein offenes Geheimnis insbesondere
unter den Bauern in den Barangays im Hinterland, dass
Marihuana-Setzlinge von Militär- und Polizei-Angehörigen angeliefert
werden. Bekannte Marihuana-Aufkäufer in der Region können ihre Geschäfte
betreiben, weil sie von Militär oder Polizei geschützt werden. Es ist
eine lächerliche Sache für die Anwohner in der Region, dass
Marihuana-Suchaktionen von Polizei und Militär oft nur dann durchgeführt
werden, wenn die Marihuana-Pflanzungen vermarktungsreif vorgefunden
werden. Nicht aber, wenn die Setzlinge frisch gepflanzt sind und leicht
entwurzelt und vernichtet werden könnten. Diese Suchaktionen von Militär
und Polizei finden derzeit nicht zur Beschlagnahme und Vernichtung von
Marihuana statt. Ihr Ziel ist das Ernten und der rasche Abtransport des
Marihuanas an Bord von Militärhubschraubern. Eines der ausgedehnteren
Anbaugebiete für Marihuana in der Region kann am Mountt Chumanchill in
Tinglayan, Kalinga, gefunden werden. Das Gelände dort wird von der
„Befreiungsarmee des Cordillera-Volkes“ („Cordillera People's
Liberation Army“), einem paramilitärischen Handlanger der Streitkräfte
der Philippinen (AFP) kontrolliert.
Offiziere
von Polizei und Streitkräfte verdienen am Marihuana-Handel auf
verschiedenen Wegen. Sie verdienen sich Beförderungen und Prämien bei
ihren schamhaften sogenannten Suchaktionen. Sie greifen sich ihren Teil
vom Profit aus den Verkäufen. Und sie stecken sich von
Marihuana-Dealern gezahlte Schutzgelder ein.
Major
Osias kann die Tatsachen verhehlen und ausblenden. Er kann seine Fiktion
davon haben, was er für eine Story hält, die für die Öffentlichkeit
akzeptabel sein soll. Aber in Wirklichkeit erreicht er nirgendwo bei
jemandem etwas mit seinen Erfindungen. Die große Gefahr stellt nicht
die revolutionäre Bewegung dar. Die große Gefahr besteht in der
Tatsache, dass die philippinische Politik von politischen Kriegsherren
aus den Abholzungs- und Bergbaukonzernen beherrscht wird, die die Umwelt
zerstören. Und dass sie von den Kriegsherren des Spielcasino- und
Drogengeschäftes beherrscht wird, die sich einen feuchten Kehricht um
die Zukunft der Jugend scheren. Das Vortäuschen der NPA als
willkommenen Prügelknaben für von den politischen Kriegsherren in
Tateinheit mit Streitkräften und Polizei begangene Verbrechen ist eine
verbreitete Taktik, die nichts mehr bewirkt. Oder waren nicht die
Waffen, die Munitionslager und all das Kriegsmaterial in den Besitzungen
der Durchführenden des schrecklichen Massakers von Maguindanao ganz
eindeutig von den Streitkräften und der Polizei?
In
Verbundenheit mit der gemeinsamen Verpflichtung zur Wahrheit,
MARTIN
MONTANA
Sprecher
des Chadli Molintas Kommandos der New People's Army (NPA) der
Ilocos-Cordillera-Region
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