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Philippinen:
Dreiste
Lüge der Söldnergeneräle
NICHT
EINE EINZIGE GUERRILLA-FRONT DER NPA 2010 AUFGERIEBEN
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke
Mitteilung
der Kommunistischen Partei der Philippinen (CPP) vom 4. Januar 2010. (auf Kommunisten-online vom 11. Januar 2011) –
Die Kommunistische Partei der Philippinen (CPP) dementierte
heute Behauptungen der Streitkräfte der Philippinen, wonach drei
Guerilla-Fronten 2010 aufgerieben worden seien: „Nicht eine einzige
Guerilla-Front der NPA wurde von den Streitkräften der Philippinen 2010
aufgerieben“, erklärte die KP der Philippinen (CPP).
Und
weiter: „Meistens sind die revolutionären Kräfte imstande gewesen, in
der bewaffneten Auseinandersetzung mit den faschistischen Verbänden die
Initiative zu behalten. Dies durch eine aufopferungsvolle und
disziplinierte Volksarmee unter Bedingungen sich vertiefender und
verbreiternder Unterstützung des Volkes und der Überlegenheit in den
Guerilla-Taktiken sowie bei der genauen Aufklärung der Schwächen und
Bewegungen des Gegners und bei meisterhafter Beherrschung des Terrains.“
Die
KP der Philippinen (CPP) beschreibt die Guerilla-Front als das standardmäßige
Operationsgebiet und die Massenbasis der NPA. Die Größe eines solchen
Gebiets entspricht einem Wahlkreisgebiet für ein Kongressmitglied.
Eine
voll entwickelte Guerilla-Front wird von einer Einheit kommunistischer Kämpfer
in Kompaniestärke gehalten. Sie verfügt über zumindest einen Zug
kommunistischer Kämpfer, die das Schwerpunktzentrum der Front halten und
ein oder zwei Züge in relativ versprengten Einsätzen zwecks Propaganda,
Bildung, organisatorischer und Mobilisierungsarbeit unter den Massen,
Hilfe in den Produktionstätigkeiten der Massen und bei anderen sozialökonomischen
Aktivitäten, Anleitung der Volksmilizen und Selbstverteidigungsverbände
vor Ort, Rekrutierung von neuen kommunistischen Kämpfern und Unterstützen
der Erweiterung der Front und Eröffnung von neuen Fronten.
In
ihrer jüngsten Stellungnahme zum 42. Jahrestag der KP der Philippinen
erklärte das Zentralkomitee unserer Partei, dass die Neue Volksarmee (New
People's Army - NPA) derzeit in 110 bis 120 Guerilla-Fronten aktiv tätig
ist, was erhebliche Teile von 800 Ortschaften in 70 Provinzen umfasst.
„Die Zahl der Guerilla-Fronten schwankt wegen der konzentrierten
gegnerischen Offensiven unterschiedlicher Dauer. Der Gegner hat keine
Kapazität, um auf mehr als 10% der Guerilla-Fronten der NPA gleichzeitig
Angriffe zu konzentrieren.“
Die
KP der Philippinen (CPP) plant, Guerilla-Fronten aufzubauen, um die
meisten der 179 ländlichen Kongresswahlkreise in den nächsten paar
Jahren damit abzudecken. Entsprechend ersten Berichten stieg allein die
Zahl der Guerilla-Fronten in Mindanao von 37 auf 42 zum letzten
Jahresende.
Quelle:
E-Mail der KP der Philippinen an die Redaktion
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Neujahrsbotschaft
der KP der Philippinen für 2011
MEHR
STANDFESTIGKEIT, MUT
UND AUSDAUER IN 2011!
An
alle revolutionären Kräfte und das philippinische Volk!
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke
Auf
Kommunisten-online am 4. Januar 2011 –
Ich möchte meine heißesten
Grüße zum Neuen Jahr überbringen. Wir gehen in das Jahr 2011
angesichts sich verschlimmernder Krise, Armut und Leiden für das Volk.
Nachdem wir in den letzten Monaten die neue Aquino-Regierung erlebten,
wissen wir, daß wir keinerlei Veränderungen erwarten können, die
irgendwas Gutes oder Nützliches für die geschundenen Volksmassen
bringen.
Laßt
uns mit dem Neuen Jahr unsere Entschlossenheit erneuern, die revolutionäre
Veränderung zu erreichen. Die Revolution ist das einzige Licht, welches
durch den bewölkten Himmel bricht und dem Volk Hoffnung gibt. Laßt uns
viel mehr glänzende Siege erringen, die wir in den letzten Jahren erkämpft
haben. Laßt uns 2011 neue und größere Siege auf allen Kampffeldern
erreichen. Trotz der Härten und des Schmerzes, laßt uns all unsere Kräfte
und Fähigkeiten in das Voranschreiten und in den Sieg der Revolution
stecken.
Mehr
Standfestigkeit, Mut und Ausdauer in 2011!
Gregorio
„Ka Roger“ Rosal
Nationalsprecher
der Kommunistischen Partei der Philippinen (CPP)
Quelle:
E-Mail der KP der Philippinen an die Redaktion
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Wir
gratulieren den Genossen auf den Philippinen
42.
Jahre KP DER PHILIPPINEN (CPP)
von
Jens-Torsten Bohlke
Kommunisten-Online,
27. Dezember 2010.-
Wie wir einer Pressemitteilung der Kommunistischen Partei der
Philippinen (CPP) entnehmen, kamen etliche tausende Menschen am 26.
Dezember 2010 zu den Treffpunkten im Untergrund in den Guerilla-Gebieten
des Landes und nahmen an den Feierlichkeiten zum 42. Jahrestag der KP
der Philippinen (CPP) teil. Die Genossen schätzen ein, dass es sich um
„eine der größten Massenveranstaltungen anlässlich der revolutionären
Erfolge des philippinischen Volkes“ gehandelt hat, bei welcher „das
anhaltende Anwachsen der revolutionären Bewegung unter Führung der KP
der Philippinen zum Ausdruck kam“. Dabei verweisen die Genossen auch
auf die Fotos.
Gleichzeitig
prangerte die KP der Philippinen die Söldnertruppen und die Polizei des
US-gestützten Aquino-Regimes wegen „Errichtung von Straßensperren
mit Kontrollpunkten“ an, welche dazu dienten, „entlang den Routen in
die Guerilla-Gebiete anreisende Teilnehmer zu belästigen und sie daran
zu hindern, an die Plätze zu gelangen, wo die Feierlichkeiten
stattfanden. Dieses Vorgehen der Sicherheitskräfte des Regimes
verletzte Geist und Absicht des 19-tägigen Waffenstillstands.“
GANZTÄGIGE
MASSENVERANSTALTUNG DER NDFP IN MINDANAO
Laut
Jorge „Ka Oris“ Madlos, dem Sprecher der National-Demokratischen
Front der Philippinen (NDFP) in Mindanao, kamen einige tausend
anreisende Menschen nicht zum Veranstaltungsort durch, weil sie von den
Straßensperren und Kontrollpunkten des Militärs und der Polizei
gehindert wurden: „Kontrollpunkte wurden von der 4.
Infanterie-Division in der gesamten Region von Caraga eingerichtet. Dies
war ein verzweifelter Versuch der Streitkräfte der Philippinen, dass
Volk von seiner Teilnahme an den Feierlichkeiten zum 42. Jahrestag der
CPP abzuhalten.“
Gegen
8 Uhr kam es zu ca. 2 km Stau an der Hauptfernverkehrsstraße in
Richtung San Agustin in der Provinz Surigao del Sur in Mindanao. Militär
und Polizei blockierten etliche Fahrzeuge, die Personen beförderten.
Laut Genossen Oris „blockierten Militär und Polizei grundlos die
Bewegungsfreiheit des Volkes. Sie bestanden darauf, alle
Fahrzeugkennzeichen zu notieren. Sie kontrollierten die Fahrzeugpapiere
und die Führerscheine der Fahrer.“
An
ihren Kontrollposten gaben die Militärangehörigen und Polizisten nur
dann nach, wenn Reporter und Kameraleute der Medien vor Ort und von
internationalen Medien ankamen und die Belästigungen dokumentierten:
„Die Bestrebungen, das Volk dabei zu stoppen, an den Feierlichkeiten
der CPP teilzunehmen, verletzten Geist und Absicht des
Waffenstillstands, welcher unter anderem zum Ziel hatte, dem Personal
beider Seiten zu ermöglichen, bei den Angehörigen und Freunden zu sein
und dort die Feiertage zu begehen.“
Genosse
Oris weiter: „Trotz der Belästigungen fanden die Feierlichkeiten sehr
erfolgreich statt.“ Etliche tausend Bauern, Fischer, Lumaden sowie
Arbeiter und Studenten aus den Städten versammelten sich mit einer
Kompanie der NPA auf einem von Kokospalmen und Reisanbauflächen umsäumten
Feld. Die Massenveranstaltung „zeigte die tiefe und umfassende Unterstützung
der Volksmassen für die Kommunistische Partei und die revolutionäre
Bewegung.“
Dies
bot kommunistischen Kämpfern die Möglichkeit, ihre Angehörigen zu
empfangen.
Während
in Süd-Mindanao die zentrale Massenveranstaltung der Kommunistischen
Partei der Philippinen stattfand, kam es an den Guerilla-Fronten der NPA
überall im Lande zu kleineren Festveranstaltungen. Gefeiert wurde auch
in Fabriken, Schulen, Büros, privaten Wohnstätten, in städtischen
Siedlungen und an zentralen Plätzen von Städten.
Quelle:
E-Mail der KP der Philippinen an die Redaktion
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Originalgröße
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Die
kommunistischen Kämpfer und die Teilnehmer treffen schon zu Sonnenaufgang
ein.
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Letzte
Vorbereitungen an der Dekoration, als die Teilnehmer eintreffen.
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Teilnehmer
kommen an in allen Arten von Fahrzeugen: LKW's, Vans, Jeeps usw.
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In
2 km Verkehrsstau Richtung San Agustin (Provinz Surigao del Sur /
Mindanao) stehen mit Teilnehmern gefüllte Jeeps, weil Militär und
Polizei mit Kontrollstellen die Straßen blockieren (die beiden vorherigen
Fotos)
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Genosse
Oris stellt sich Reportern vor Programmbeginn. Er prangert die
Kontrollposten von Polizei und Militär an, die Teilnehmer daran hindern,
bei den Feierlichkeiten dabei zusein. |

Genosse
Oris begrüßt die Menschenmenge von der einen Tag zuvor gebauten Bühne
aus.
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Vorbeimarsch
einer Kompanie kommunistischer Guerrilla-Kämpfer als Auftakt. |

Genosse
Oris berichtet über die Erfolge der revolutionären im ablaufenden Jahr.
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Von
den Guerilla-Fronten der NPA in den
Philippinen
NPA
FORDERT GERECHTIGKEIT FÜR LEONARD Co, SOFRONO CORTEZ UND JULIUS BORROMEO
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke
Mitteilung
des Mt. Amandewin Kommandos der NPA Leyte vom 9. März 2011 (auf
Kommunisten-online am 10. März 2011) – Das Mt. Amandewin Kommando
der New People's Army Leyte erklärte heute: Es gab kein Gefecht mit
Kreuzfeuer, sondern ein reines Massaker beim Töten eines prominenten
Botanikers und seiner Mitarbeiter am 20. November 2010. Das 19.
Infanterie-Bataillon machte einen Raubzug, nachdem es zuvor schwere
Verluste durch die NPA zugefügt bekommen hatte. „Es war keine
NPA-Einheit in der Gegend der Energy Development Corporation (EDC) in
Kananga, Leyte, am 15. Oktober 2010, als Leonard Co und seine Assistenten
vom 19. Infanterie-Bataillon angegriffen wurden“, sagte Genosse Ka
Dodong Malaya, Sprecher des Mt. Amandewin Kommandos der NPA. „Die NPA
schätzt das EDC-Gelände als nachteilig für ihre Manövrierfähigkeit
ein, weil es zu stark vom 19. Infanterie-Bataillon, der Polizei, paramilitärischen
CAFGU-Verbänden und privaten Sicherheitsbediensteten bewacht wird. Warum
also sollte sich die NPA selbst einem unnötigen Risiko aussetzen, wenn
sie bessere Möglichkeiten zum Durchführen taktischer Angriffe hat? Mehr
noch, selbst wenn die NPA einen taktischen Angriff zur gleichen Zeit trotz
aller genannten Aspekte ausgeführt hätte, dann wäre von ihr das 19.
Infanterie-Bataillon nicht angegriffen worden, eben weil Co und die
anderen Zivilpersonen durch einen Angriff in eine Gefährdung gekommen wären.
Die NPA hält sich streng an die Kriegsgesetze und beachtet die Rechte
aller Zivilpersonen.“
Genosse Malaya fügte hinzu, dass es einen Hintergrund für das Massaker
gibt, bei welchem Leonard Co, Sofronio Cortez und Julio Borromeo getötet
wurden. Das 19. Infanterie-Bataillon befand sich verzweifelt auf einer
Such- und Zerstöraktion in Leyte, bei welcher es von der NPA schwerste
Verluste zugefügt bekommen hatte. „Die Militarisierung in Leyte verlief
parallel zu der auf Samar innerhalb der letzten Monate des Jahres 2010,
als der Operationsplan Bantay Laya 2 zum Jahresende abgeschlossen und vom
Operationsplan Bayanihan abgelöst werden sollte. Viele Zivilpersonen
wurden bei den ausgedehnten militärischen Handlungen in den Städten
Albuera, Burauen, Kananga, Cangara und Capoocan mißhandelt. Es ist
traurig, dies zu sagen, aber Co und seine Mitarbeiter erlitten das
Schlimmste bei all dem, nur weil sie in dem Moment angegriffen wurden, als
das 19. Infanterie-Bataillon gerade schwere Verluste durch einen
erfolgreichen Angriff der NPA zu verkraften hatte.“
Genosse Malaya
sagte, dass das 19. Infanterie-Bataillon seine Niederlagen an gerade jenem
Tag zu bemänteln gedachte. Selbst die Medien und die Öffentlichkeit
standen der Verlautbarung sehr skeptisch gegenüber, warum angeblich
Kreuzfeuer in einem Gefecht die drei Zivilpersonen getötet haben könnte,
wo doch das 19. Infanterie-Bataillon jahrelang behauptet hatte, dass es
mit der NPA in Leyte vorbei sei. „Das 19. Infanterie-Bataillon lässt
die Öffentlichkeit im Dunkeln darüber, dass die revolutionäre Bewegung
sich in Leyte vorwärts entwickelt. Im Hintergrund führte dies zu diesem
Massaker. Einen Monat vor dem Massaker, am 6. Oktober 2010, griff ein Zug
des Mt. Amadewin Kommandos der NPA im Kampfeinsatz befindliche
Truppenangehörige des 19. Infanterie-Bataillons im Barangay Salvación in
Albuera in Leyte an. Sieben Söldner wurden getötet und zwei Elemente
verwundet. Laut Berichten der Aufklärung der NPA war das 19.
Infanterie-Bataillon nach dieser Niederlage wie betäubt und versuchte
alles, um die Information darüber vor den Medien geheim zu halten, obwohl
sehr viele Zeugen vor Ort den Hergang bestätigen konnten. Im weiteren
Verlauf der Kämpfe wurden die Mannschaften des 19. Infanterie-Bataillons
weiter demoralisiert und gingen immer paranoider und feiger in ihren Einsätzen
vor, wie es dann auch wirklich geschah, als Leutnant Ronald Odchimar und
seine Truppenangehörigen Co, Cortez und Borromeo am 15. Oktober
niederschossen. Diese drei Zivilpersonen, die ihre Ausrüstung bei sich führten,
wurden offenbar irrtümlich für kommunistische Kämpfer gehalten, die in
einiger Entfernung ihre Gewehre mit sich herumtragen.
„Das
19. Infanterie-Bataillon erlitt noch schwerere Verluste im Dezember. Trotz
des Mediendonners nach dem Massaker führte das 19. Infanterie-Bataillon
weiterhin militärische Einsätze durch und misshandelte dabei
Zivilpersonen in den Städten Kananga, Carigara, Capoocan, Ormoc, Albuera,
Baybay, Burauen und Jaro. Diese monatelangen ausgedehnten Einsätze aller
verfügbaren Truppenstärken im Zielgebiet liefen bis zum Waffenstillstand
der Streitkräfte der Philippinen Ende Dezember. Während das 19.
Infanterie-Bataillon seit Monaten herumplünderte, besaß es noch die
Frechheit, die NPA in den Medien der Bösartigkeit wegen der Angriffe vom
14. Dezember auf die faschistischen Truppen zu beschuldigen. Das waren
zwei Tage vor der von den Streitkräften und der NPA getrennt verkündeten
Waffenstillstandsperiode. Bei jenem Angriff zwischen den Barangays Tigbaw
und Candigahob in Carigara wurden 10 Söldner getötet und 5 Elemente
verwundet. Die Zahl an Getöteten wurde vor den Medien verschwiegen, ist
aber bestens bei vielen Leuten im Volk von Carigara bekannt. Selbst die
Polizei und Mayor Evi Apostol wissen das bestens, weil das 19.
Infanterie-Bataillon Hilfe für seine Toten und Verletzten anforderte.“
Genosse
Ka Dodong Malaya brachte sein Beileid für die Familienangehörigen der
vom 19. Infanterie-Bataillon ermordeten drei Zivilpersonen zum Ausdruck.
Er rief sie auf, Gerechtigkeit einzufordern, weil die Wahrheit auf ihrer
Seite ist. „Das Massaker an Leonard Co, Sofronio
Cortez und Julius Borromeo ist das I-Tüpfelchen der Straffreiheit,
welcher sich derzeit das 19. Infanterie-Bataillon bei seinen
Misshandlungen erfreut. Es darf auch nicht vergessen werden, dass heute
viele andere Zivilpersonen weiterhin leiden durch das, was von diesem
faschistischen Bataillon ausgeht. Dies neben all den mehr als ein
Jahrzehnt lang verübten Massakern und anderen vom 19.
Infanterie-Bataillon begangenen Menschenrechtsverletzungen. Viele Bauern-
und Landarbeiterfamilien leiden heute in Leyte an Hunger, nachdem ihnen
die Arbeit auf ihrem Land oder das Verrichten anderer alltäglicher Dinge
verboten worden ist, nur unter dem Vorwand, dass sie die NPA unterstützen.
Andere Bauern und Landarbeiter wurden gezwungen, die Söldner bei deren
gefährlichen militärischen Streifzügen auf Wegen durch das Gelände zu
führen. Die Söldner quartieren sich üblicherweise in den Häusern von
Zivilpersonen ein, sie nisten in Barangay-Bürgermeistereien und
Grundschulen. Dorfbewohner werden oft verhört und belästigt von den
faschistischen Elementen.“
Genosse
Malaya rief andere Gruppen von Menschen dazu auf, den Kampf für
Gerechtigkeit im Fall der Opfer des Kananga-Massakers zu unterstützen und
dies auch für die anderen Opfer der Menschenrechtsverletzungen durch das
19. Infanterie-Bataillon zu tun. „Das Massaker an Co, Cortez und
Borromeo geschah, als der weit verhafte Operationsplan Bantay Laya nach
fast einem Jahrzehnt voller Menschenrechtsverletzungen endete. Aber das
Blutvergießen geht weiter, denn der neue Operationsplan Bayanihan richtet
sich buchstabengetreu nach dem US-Handbuch für „Aufstandsbekämpfung“.
Wie die NPA deutlich gemacht hat: Zivilpersonen werden derzeit zu
Zielpersonen der „Aufstandsbekämpfung“ der Aquino-Regierung, erklärtermaßen
oder unerklärtermaßen. Daher ruft die NPA das Volk dazu auf, sich zu
erheben und für seine Rechte zu kämpfen. Die Straffreiheit für das 19.
Infanterie-Bataillon muß ein Ende haben. All seine
Menschenrechtsverletzungen müssen untersucht werden. Und das gesamte
Bataillon muß demobilisiert werden, weil es ein schwerwiegender Verletzer
der Kriegsregeln ist.“#
Quelle:
E-Mail der KP der Philippinen an die Redaktion
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NPA
HAT NICHTS MIT BUS-VORFALL IN BILIRAN ZU TUN
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke
Mitteilung
des Efren Martires Kommandos der NPA Visayas vom 9.März 2011.
(auf Kommunisten-online am 10. März 2011) –
Wir dementieren Verlautbarungen der Polizei und
Beschuldigungen, die NPA sei in das Niederbrennen von zwei Bussen der
Gesellschaft Silver Star Bus Liner in Almeria, Biliran, verwickelt, wobei
auch zwei Busfahrer am 5. März ums Leben kamen. „Die NPA hat nichts mit
dem Bus-Vorfall in Biliran zu tun“, erklärte Genosse Ka Karlos Manuel,
Sprecher des Efren Martires Kommandos der NPA. „Aber AFP zitierte
Polizeisprecher Chief Superintendent Agrimero Cruz mit seiner Behauptung,
eine 'anfängliche Untersuchung' deute auf die NPA hinter dem
Niederbrennen der Busse wegen 'Revolutionssteuern'
hin. Cruz zeigte dabei nicht mal einen Schnipsel an Beweiskraft.
Nachrichtenmeldungen
zeigten klar auf, dass es sich bei dem Vorfall um ein gemeines Verbrechen
handelte. Die Anschuldigung der Polizei gegen die NPA ist also nichts
weiter als ein fauler Trick. Sie entbehrt jeder sachlichen Grundlage und
zeigt die Inkompetenz der polizeilichen Ermittlungen, wenn man sich dort
auf blühende Phantasie stützt. Das Ganze zeigt auch, dass die Polizei
gezielte Desinformationen gegen die NPA in Umlauf bringt. Dies nach dem
erfolgreichen Angriff der NPA gegen Elemente der Polizei in Arteche,
Ost-Samar, am vergangenen 26. Februar 2011.“
Manuel
fügte hinzu, dass das revolutionäre Steuersystem eine Sache der
politischen Behörden ist und keine Strafhandlung darstellt.
„Unternehmen, die innerhalb des revolutionären Gebiets geschäftstätig
sind, müssen sich an die Gesetze und die politischen Bestimmungen der
volksdemokratischen Regierung halten. Dies schließt die Respektierung der
beteiligten Dorfgemeinschaften sowie auch das Seinlassen konterrevolutionärer
Umtriebe, den Umweltschutz und andere aufgelistete Regeln ein.
Revolutionssteuern
sind nur eines der Gesetze und politischen Regeln, an was sich geschäftstätige
Firmen zu halten haben, die innerhalb revolutionären Gebiets aktiv sind.
Wobei die Revolutionssteuer nicht mal das Entscheidende ist.
Beispielsweise ist großer Bergbau völlig geächtet wegen seiner
pro-imperialistischen, volksfeindlichen und Umwelt zerstörerischen Natur.
Ganz ähnlich ist auch kommerzielles Holzfällen völlig geächtet. Bäume
dürfen nur von den Bauern und Landarbeitern für ihren persönlichen
Bedarf wie Hausbau gefällt werden.
Die
Lügen der Polizei über 'revolutionäres Besteuern' der NPA durch so was
wie den Vorfall mit dem Niederbrennen der Busse in Biliran ist nichts
weiter als gezielte Desinformation aus uralten hässlichen
Hirngespinsten.“#
Quelle:
E-Mail der KP der Philippinen an die Redaktion |
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