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Philippinen:
Taktische Angriffe der NPA zum 1. Mai in Mindanao
ERFOLG
IN BUKIDNON
von
Mamerto Bagani, Sprecher der NPA Nord-Zentral-Mindanao
(Rexan
Perez Kommando der NPA, Guerrillafront 89)
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke
Mitteilung
der KP der Philippinen (CPP) vom 1. Mai 2012.(auf Kommunisten-online am
3. Mai 2012) – Am 1. Mai gegen 2:30 Uhr richtete eine Kampfeinheit
des Rexan Perez Kommandos der NPA einen Angriff mit Störfeuer gegen das
8. Infanteriebataillon der philippinischen Armee, welches einen Einsatz
im Rahmen der „Organisierung der Siedlungen für ‘Frieden und
Entwicklung’„ (COPD) des Operationsplans Bayanihan (OPB) im Ortsteil
Songco von Lantapan in der Provinz Bukidnon durchführte. Die Söldnereinheit
erlitt 9 Verluste, darunter 2 Tote und 7 Verwundete, laut Berichten
ziviler Augenzeugen. Bei dem Angriff der NPA kamen Schnellfeuerwaffen
und eine manuell gesteuerte Sprengladung zum Einsatz. Die Sprengladung
explodierte an einem militärischen Fahrzeug, welches von den Söldnerkräften
genutzt wurde.
Nach
dem Vorfall wiesen Major Eugenio Osias IV vom 4. Infanteriebataillon
sowie Oberstleutnant Jose Maria Cuerpo vom 8. Infanteriebataillon der
philippinischen Armee zurück, daß einige ihrer Truppenangehörigen bei
dem Angriff getötet worden waren. Sie behaupteten, daß lediglich ein
CAFGU-Paramilitär bei der Aktion verletzt worden wäre.
Major
Osias verunglimpfte die NPA wegen ihres Angriffs am Tag der
Arbeiterklasse. Er behauptete arrogant, die Söldnerstreitkräfte würden
dem Wohl der Arbeiter und des Volkes dienen und nicht verdienen,
Zielscheibe der NPA zu sein. Das Gegenteil trifft zu. Die Söldnerverbände
der Streitkräfte der Philippinen dienen ausschließlich den habgierigen
Interessen einer kleinen Ausbeuterklasse vor Ort und den hinter ihnen
stehenden imperialistischen Geschäftsleuten, die die Bauern von ihrem
Land vertreiben und sie wie die Arbeiter und unterdrücken und ausbeuten
sowie deren natürliche Umwelt zerstören. Dies alles im Namen von
Superprofiten. Das tatsächliche und wahre Motiv für die COPD-Einsätze
in den Siedlungen von Lantapan, Malaybalay und anderen Gebieten in der
Provinz Bukidnon besteht darin, den Weg für die Aneignung von mehr Ländereien
zugunsten solcher Agrarkonzerne wie MKAVI, DOLE, DEL MONTE und SUMIFRU
freizumachen, die ihre Bananen- und Ananasplantagen im Gebiet ausweiten
wollen. Die Präsenz des Militärs soll absichern, daß jegliches
Aufmucken des Volkes vor Ort zum Schweigen gebracht wird.
Cuerpo
und Osias sagten auch, daß die Verwendung von Sprengstoff seitens der
NPA ein Bruch des Vertrages über die Ächtung von Landminen von 1997 wäre.
Es scheint so, daß sie diesen Vertrag nicht gelesen haben, denn sie
begreifen da gar nicht, daß manuell ausgelöste Sprengsätze nicht
unter diese Ächtung fallen. Panzerabwehr- und Fahrzeugabwehr-Minen
werden ebenfalls nicht geächtet. Desweiteren gilt der Minen-Ächtungs-Vertrag
nur für Staaten und nicht „nichtstaatliche Handelnde“, zu welchen
bewaffnete oppositionelle Gruppen im Kampf gegen einen existierenden
Staat zählen. Bei dem Störfeuerangriff wurde eine manuell gezündete
Sprengladung zum Einsatz gebracht, welche nur explodieren konnte, wenn
sie manuell gegen ein bestimmtes militärisches Ziel gezündet wird.
Andererseits
sind die im Rahmen von COPD eingesetzten Truppen von den Tatsachen her
diejenigen, welche die Menschenrechte der Ortsansässigen im Gebiet
verletzen. Sie haben derzeit seit mehr als einem Monat die Gemeinderatshäuser
von Alanib und Songco in Lantapan sowie von Imbayao, Kapitan Angel und
Dalwangan in Malaybalay besetzt. Sie terrorisierten viele Bauern. Sie
benutzten ein ziviles Gefängnis für Verhöre jedes einzelnen
Ortsbewohners. Die Menschen wurden da unter Druck gesetzt und sollten
aussagen, daß sie Unterstützer der NPA seien. Die Söldnerverbände
veranstalteten Disco-Tanzveranstaltungen mit Trinkgelagen und dem Vorführen
von Pornographie-Filmen im Gemeinderatshaus.
Die
reaktionären Streitkräfte sind auch für das willkürliche Flächenbombardement
gegen die Farmen der Bauern in Dalwangan, Malaybalay und Kibenton sowie
Impasug-ong vier Stunden nach dem Feuergefecht mit der NPA am
vergangenen 21. April verantwortlich. Sie konnten der Natur nichts übleres
antun, als da ein Gebiet flächenmäßíg zu bombardieren, welches als
Schutzgebiet von unseren letzten artengefährdeten philippinischen
Adlern bewohnt wird.
Die
Regierungstruppen wollen vor dem Volk die Tatsache verheimlichen, daß
die NPA unter Führung der Kommunistischen Partei der Philippinen (CPP)
aufrichtig die Interessen und das Wohl der Arbeiterklasse und des
gesamten philippinischen Volkes verteidigt und entwickelt. Der Sieg der
NPA ist ein Sieg der Arbeiterklasse und des unterdrückten Volkes in
seinem Kampf gegen die Ausbeuter und Unterdrücker, denen von den Osias
und Cuerpos gedient wird.
Quelle:
E-Mail der KP der Philippinen an die Redaktion
Für
weitere Informationen
http://www.philippinerevolution.net/
COMPOSTELA
VALLEY:
SIEG
DER NPA GEGEN 71. IB
von
Anvil Guinto, Sprecher der NPA Süd-Mindanao,
Crucifino
Uballas Kommando der NPA, Guerrillafront 2
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke
Mitteilung
der KP der Philippinen vom 1. Mai 2012.- .(auf
Kommunisten-online am 3. Mai 2012) –
Kampfverbände des 71. Infanteriebataillons der Streitkräfte
der Philippinen wurden am 28. April 2012 gegen 8 Uhr im Ortsteil Linaw
in Panamin, Stadt Mabini, Provinz Compostela Valley mit einem manuell
gezündeten Sprengsatz angegriffen. Ein gegnerisches Element wurde dabei
getötet, während 7 weitere Söldner verwundet wurden.
Die
Angriffsaktion des Crucifino Uballas Kommandos der NPA von der
Guerrillafront 2 hatte die Abstrafung der faschistischen Söldnertruppen
zum Ziel, welche militärische Angriffshandlungen gegen die Bauern und
die Kleinschürfer in den Städten Mabini und Pantukan durchführen. Die
Volksmassen vor Ort haben die NPA um Hilfe gegen die Einschüchterungen,
Belästigungen, Verhöre und allerhand Machenschaften der
psychologischen Kriegsführung durch die gegnerischen Söldnereinheiten
im Rahmen von deren Einsatzplan Bayanihan gerufen.
Das
71. Infanteriebataillon der philippinischen Armee ging als Schutztruppe
und Privatarmee des US-kanadischen Bergbaukonzerns Russell Mining and
St. Augustine in Pantukan brutal gegen die Widerstand leistenden
Volksmassen vor. Die Söldnerverbände weiteten ihre Angriffe auf die Dörfer
im Hinterland der Stadt Mabini aus, wo sie als Schlägertruppe des
australischen Bergbaukonzerns One Asia Resources Ltd. auftraten, welcher
einen großflächigen Tagebau zur Goldgewinnung im Gebiet errichten
will.
Daher
ist es der Gipfel der Scheinheiligkeit der Streitkräfte der
Philippinen, wenn sie die manuelle Zündung des Sprengsatzes der NPA als
Bruch internationalen humanitären Rechts zu verunglimpfen suchen. Die
NPA wird weiterhin die Interessen der Volksmassen verteidigen, auch wenn
sich die NPA dabei stets streng an die Kriegsprotokolle hält.
Quelle:
E-Mail der KP der Philippinen an die Redaktion
Für
weitere Informationen
http://www.philippinerevolution.net/
SÜD-MINDANAO:
VIELE
FEUERWAFFEN ERBEUTET
von
Rigoberto Sanchez, Sprecher des Merardo Arce Kommandos der NPA
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke
Mitteilung
der KP der Philippinen (CPP) vom 28. April 2012.-
.(auf
Kommunisten-online am 3. Mai 2012) –
Das Merardo Arce Kommando der NPA Süd-Mindanao beglückwünscht
seine Spezialeinheit Cesar Cayon Kommando von der Guerrillafront 4-A für
dessen sehr erfolgreichen Sturmangriff in Kompaniestärke vom 23. April
2012, in dessen Ergebnis 66 Schnellfeuerwaffen mit einer großen Menge
an Munition von einer privaten Wachdienstagentur eines großen
Bergbaukonzerns in der Stadt Butuan erbeutet wurde.
Die
beschlagnahmten Waffen ergeben 46 Sturmgewehre AK-47, drei Scharschützengewehre
Kaliber 308, 10 automatische Gewehre 7,9 Millimeter mit 12 Magazinen und
einer großen Menge an Munition, 147 gefüllte Magazine für die AK-47,
weitere Munitionsbestände und 67 gefüllte Munitionsbehälter. Der
Sturmangriff des NPA-Sonderkommandos fand in der stark militarisierten
Stadt Butuan in der unmittelbaren Umgebung von
Luftlande-Spezialeinheiten, Gebirgsjäger-Einheiten,Verstärkungskompanien,
einer Einheit des militärischen Geheimdienstes und 200 Mann paramilitärischer
Hilfstruppe statt.
Die
kommunistischen Guerrillakämpfer der NPA tarnten sich in vollständiger
Bewaffnung in den Uniformen der NBI-Einwanderungspolizei. Sie trugen
Fahndungspapiere mit sich und brachten binnen 10 Minuten vier Wachmänner
des Earth Savers - Wachschutzes im Besitz des Generals a.D. Nelson P.
Nario, einst Regionalleiter der Polizeiverwaltung im Regionalbüro XIII,
unter ihre Kontrolle.
Nario
hat die Schnellfeuerwaffen für Sicherheitskräfte der Bulawanon Mining
Corp. beschafft. Dieser große Bergbaukonzern nahm seine Tätigkeit in
Bayugan 3, Ortschaft Rosario, Provinz Agusan del Sur im vorigen Jahr
auf. Der Widerstand dort ansässiger Stammesvölkerschaften hielt diesen
Konzern bisher davon ab, großflächigen Bergbau zu betreiben und setzte
seinen Zufluß von Waffen an seine Sicherheitskräfte vor Ort zeitweilig
aus.
Das
NPA-Sonderkommando führte den Sturmangriff mit einer solchen
Genauigkeit und Treffsicherheit aus, daß nicht ein einziger Schuß in
jener Behausung mit ihren 5 Türen fiel, welche die Wachschutzagentur
beherbergt. Dies beweist das hohe Maß an Aufklärung und operativem
Geschick der NPA. Ohne die breite und tiefgehende Unterstützung seitens
der revolutionären Volksmassen und der Verbündeten der NPA hätte
dieser gelungene Schlag nicht möglich sein können.
Dieser
großartige gelungene handstreichartige Sturmangriff erhellt die
Entschlossenheit der NPA, auf Dauer die Initiative zu halten und die
gegen das Volk gerichtete Aggression seitens des Ost-Mindanao-Kommandos
der Streitkräfte der Philippinen als Schutztruppe der Bergbaukonzerne
und Bewaffner von deren Privatsöldnertruppen zurückzuschlagen. Dieser
taktische Angriff der NPA hebt erneut die Überlegenheit der
Guerrilla-Kriegsführung inmitten eines Gebietes intensiver Kampfeinsätze
der 4. Infanteriedivision des Ost-Mindanao-Kommandos der Streitkräfte
der Philippinen hervor. Dieser Angriff hebt des weiteren die
wesenseigenen Schwachpunkte und die Verletzlichkeit des bewaffneten
Gegners der NPA angesichts der sich erweiternden und vertiefenden
revolutionären Massenbasis hervor.
Der
NPA-Sturmangriff erfüllt die Rufe der Volksmassen der geschundenen
Caraga-Region in Mindanao nach Entwaffnung und Bestrafung des Gegners
und der gegnerischen Streitkräfte der großen Bergbaukonzerne. Die
privaten Söldner-Wachschutzeinheiten, die von den Streitkräften der
Philippinen gestützt werden und im Dienst der Bergbaukonzerne stehen,
sind legitime militärische Ziele gemäß den international anerkannten
Regeln des Krieges, weil sie an Kampfeinsätzen gegen die NPA im Rahmen
des Einsatzplanes Bayanihan des US-gestützten Aquino-Regimes
teilnehmen. Die bewaffneten Unterdrückungsinstrumente der Ausbeuter
sind vor allem deshalb angreifbar, weil sie die Feinde des Volkes sind.
Die
NPA traf den Gegner mit einem perfekt gelungen überraschenden
Handstreich nur einen Kilometer entfernt vom Hauptquartier der
Regionalpolizeitruppen und nur zwei Kilometer entfernt vom Hauptquartier
der 402. Brigade der Streitkräfte der Philippinen. Das war gewiß ein
Schlag in das Gesicht der arroganten faschistischen Truppenverbände der
4. Infanteriedivision des Ost-Mindanao-Kommandos, die derzeit in
breitangelegten militärischen Offensiven gegen die Volksmassen und
gegen die revolutionären Kräfte in der Caraga-Region und den
angrenzenden Gebieten in Süd-Mindanao vorgehen.
Das
US-gestützte Aquino-Regime verstärkte die militärischen Einsätze des
Einsatzplans Bayanihan mit einer „Investitionsschutztruppe“ (IDF),
welche Teil des staatlichen Arsenals zur Sicherung des großflächigen
Bergbaus insbesondere seit dem Sturmangriff der NPA auf Taganito Mining
in Surigao vom Oktober 2011 ist.
Die
Erbeutung feindlicher Feuerwaffen entspricht dem Aufruf der
Kommunistischen Partei der Philippinen, die NPA-Zugstärken aufzubauen
und zu bewaffnen in dem Maße, in welchem sich der Volkskrieg verstärkt.
Unter den drängendsten Aufgaben der NPA steht die Zerschlagung und
Zerstörung der reaktionären vom Imperialismus unterstützten Streitkräfte
der Philippinen und der anderen bewaffneten Kräfte in den Händen der
Ausbeuterklassen.
Faktisch
schwächt der Sturmangriff von Butuan die reaktionären Streitkräfte,
weil er die NPA stärkt. Die Sonderkommandos der NPA zersplittern die
Aufmerksamkeit des Gegners, weil sie die revolutionäre Bewegung festigt
und dem letztendlichen Fortschreiten des Volkskrieges zu seiner nächsthöheren
Stufe der strategischen Initiative Gewißheit verleiht.
Quelle:
E-Mail der KP der Philippinen an die Redaktion
Für
weitere Informationen
http://www.philippinerevolution.net/
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