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Von
den Guerilla-Fronten der NPA in den
Philippinen
NPA
LÄSST KRIEGSGEFANGENEN HADJAIE NACH 12 TAGEN FREI
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke
Quelle:
E-Mail der KP der Philippinen an die Redaktion
Mitteilung
des Merardo Arce Kommandos der NPA Süd-Mindanao vom 28. November 2010.
(auf Kommunisten-online vom 2. Dezember 2010) – Das Merardo Arce
Kommandos der New People's Army (NPA) Süd-Mindanao hat die Freilassung
des Corporals Daiem Amsali Hadjaie vom 25. Infanterie-Bataillon der 10.
Infanterie-Division der Streitkräfte der Philippinen (Seriennummer
813144) nach 12 Tagen Kriegsgefangenschaft im Gewahrsam des Conrado
Heredia Kommandos der Guerilla-Front 20 der NPA befohlen. Das Conrado
Heredia Kommando der NPA als Bewachungseinheit des Kriegsgefangenen
Corporal Hadjaie nimmt die ordnungsgemäße und sichere Freilassung
dieses Kriegsgefangenen am heutigen 28. November 2010 im
Guerrillagebiete der Compostela Valley Provinz von Mindanao vor.
Der
Befehl zur Freilassung von Corporal Hadjaie ist ein Beweis für die den
revolutionären Streitkräften eigene politische Autorität und gründet
sich auf humanitäre Erwägungen. Dies entspricht der seit langer Zeit
von der revolutionären Bewegung praktizierten Politik des humanen
Umgangs mit Kriegsgefangenen und der ernsthaften Umsetzung der Erklärung
der National-Demokratischen Front der Philippinen zur Anwendung der
Genfer Konvention von 1949 und des Protokolls 2 von 1977. Die
Freilassung dieses Kriegsgefangenen erfolgt in Anbetracht der von
ehrbaren Einzelpersonen, von einer Organisation des Moro-Volkes und von
Verbündeten einschließlich einiger Vertreter der Aquino-Regierung vor
Ort gemachten entsprechenden Appelle. Der Fall des Kriegsgefangenen
Corporal Hadjaie ist archiviert worden.
Bei
seiner Festnahme und während seiner Kriegsgefangenschaft beachtete die
Bewachungseinheit der NPA vollauf die Rechte und den Status des
Kriegsgefangenen gemäß internationalen humanitären Rechts und der
Genfer Konventionen. Die NPA war auch stets feinfühlig hinsichtlich
seiner Religionsausübung. Ihm wurde die notwendige gesundheitliche und
medizinische Betreuung unter Guerilla-Bedingungen gewährt. Und sein
Wohlbefinden und seine Sicherheit wurden in den Guerrillagebiete der
Volksdemokratischen Regierung gewährleistet.
Die
abgedroschene schwarze Propaganda der Streitkräfte der Philippinen bezüglich
solcher rechtmäßiger Handlungen der NPA als angebliche
„Geiselnahme“ und „Kidnapping“ zeigt nur weiterhin den mörderischen
Charakter der Streitkräfte der Philippinen und ihre Ignoranz bezüglich
der Kriegsprotokolle. Das ist nicht verwunderlich für eine Söldner-Armee,
die sich der Folter, des Konstruierens von Beweismitteln, erzwungener
gewaltsamer Verschleppungen und außergerichtlicher Tötungen von nicht
nur festgenommenen NPA-Kämpfern, sondern auch Aktiven von
Massenbewegungen, reinen Zivilpersonen und Nichtkämpfenden schuldig
macht. Das ist nicht verwunderlich für diese arroganten Streitkräfte
der Philippinen, die gescheiterte Rettungsaktionen in Form von militärischen
Einsätzen gestartet hat, die immer wieder nur das Leben von
Kriegsgefangenen Angehörigen der Streitkräfte der Philippinen in
Gefahr bringen.
Corporal
Hadjaies sichere Freilassung in den Kreis seiner Familienangehörigen
soll, wie die sichere Freilassung zahlreicher anderer kriegsgefangener
Angehöriger der Streitkräfte der Philippinen, auch als Aufforderung an
den Präsidenten der Republik der Philippinen, Benigno Aquino III
dienen, alle politischen Gefangenen im Land freizulassen.
Die
Festnahme des Kriegsgefangenen Corporal Hadjaie am 16. November in
Monkayo, Compostela Valley Provinz in Mindanao soll auch als eine
Warnung an all jene dienen, die als Schutzleute im Gefolge der Streitkräfte
der Philippinen und in Gestalt der sogenannten Friedens- und
Entwicklungsteams oder der Investitionsschutztruppen der Großplantagen,
Abholzungs- und umweltvernichtenden Bergbaukonzerne in der Region
agieren.
Rigoberto
F. Sanchez
Sprecher
des Merardo Arce Kommandos der NPA Süd-Mindanao
Quelle:
E-Mail der KP der Philippinen an die Redaktion
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