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Freiheit
für Genossen José Ma. Sison!
Kommunistische
Partei der Philippinen
29.
August 2007
Die
Kommunistische Partei der Philippinen (CPP) und die gesamte revolutionäre
Bewegung verurteilen auf das schärfste die ungesetzliche Festnahme und
Inhaftierung des Genossen José Maria Sison, Politischer Chefberater der
National-Demokratischen Front der Philippinen (NDFP), durch die niederländischen
Polizeikräfte.
Die
CPP verurteilt gleichfalls den im Gestapo-Stil erfolgten Überfall, die rüde
Hausdurchsuchung des Wohnsitzes von Sison, des NDFP International
Information Office in Utrecht/Niederlande wie der Wohnstätten der anderen
NDFP-Bevollmächtigten und -Mitarbeiter in Utrecht und Abcoude und die
illegale Beschlagnahme von Computern, Friedensprozess-Unterlagen und persönlicher
Habe. Die Rollkomandos zeigten keinerlei richterliche
Hausdurchsuchungsanordnung. Sie brachen Türen ein und erzwangen sich
Zutritt in die Heimstätten der NDFP Friedens-Panel-Bevollmächtigten und
-Mitarbeiter. In einigen Fällen zeigten sie völlige Missachtung gegenüber
dem Befinden der Kinder, die in den Wohnungen waren.
Die
CPP und die revolutionären Kräfte der Philippinen machen das
Arroyo-Regime und die niederländische Regierung für den faschistischen
Angriff gegen Genossen Sison und die anderen NDFP-Bevollmächtigten und
-Mitarbeitern in den Niederlanden verantwortlich. Die CPP und die
revolutionären Kräfte in den Philippinen werden diese Regierungen voll
haftbar machen für jeglichen Schaden und jede schmutzige Handlung, die
Genossen Sison in niederländischem Gewahrsam widerfährt, einschliesslich
einer möglichen ausserordentlichen Auslieferung an die Vereinigten
Staaten oder irgendein anderes Land.
Beim
Auftischen neuer Beschuldigungen gegen Genossen Sison will das
US-Arroyo-Regime seine kürzlichen gesetzlichen und politischen Siege
gegen die Belästigungshandlungen des Regimes kippen. Kürzlich hat der
Oberste Gerichtshof der Philippinen eine Reihe falscher, bösartiger und
politisch begründeter Anzeigen gegen ihn und einige andere Genossen zurückgewiesen.
Vergangenen Monat kritisierte und annullierte der Europäische Gerichtshof
in 1. Instanz (EGH1), dass die EU-Kommission Genossen Sison auf ihre
„Terroristenliste“ gesetzt hat und urteilte, dass seine Rechte und
Sicherheit sowie entsprechende Regeln verletzt worden sind.
Genossen
Sison zu inhaftieren signalisiert die Intensivierung aller Arten der
rechtlichen Manipulationen, gerichtlichen Verfahren und schmutzigen Tricks
gegen das NDFP-Personal, um die NDFP zu zwingen, sich den Forderungen des
US-Arroyo-Regimes zu beugen. Seit einer langen Zeit will Arroyo die NDFP
zwingen, einen vorzeitigen und verlängerten Waffenstillstand zu erklären,
ohne grundlegende Fragen an der Wurzel des bewaffneten Konflikts
anzusprechen und trotz zahlreicher nachteiliger Schlüsselfragen der
Verhandlung des Friedensprozesses. Das Arroyo-Regime wünscht, dass die
revolutionären Kräfte ihre Waffen niederlegen, um den Streitkräften der
Philippinen zu ermöglichen, mehr Angriffe und weitere Gewalt- und Unterdrückungsaktionen
gegen die revolutionären und fortschrittlichen Kräfte und das ganze Volk
auszuführen.
Die
gegen Genossen Sison vorgebrachten Anschuldigungen sind vorgeschoben und
haben in keinem fairen Gerichtsverfahren Bestand. Genosse Sison soll auf
falsche und üble Art der Schein einer Verantwortung für von der Neuen
Volksarmee (NPA) unter dem Kommando und der erklärten Leitung der im
Heimatland ansässigen Führung der CPP, NPA und revolutionären
Volksbewegung durchgeführte Handlungen verpasst werden. Gloria Arroyo
unterliegt einer völligen Täuschung, wenn sie erklärt, dass die
Inhaftierung von Sison „ein Schub zum Frieden“ ist. Tatsächlich ist
es Genosse Sison gewesen, der kräftig auf grundsätzliche Wege gedrungen
hat, um die Friedensverhandlungen zwischen der philippinischen Regierung
und der NDFP wiederzubeleben. Durch seine Inhaftierung haben die niederländische
Regierung und das US-Arroyo-Regime lediglich die Bemühungen eines der
erstrangigen Beweger des Friedensprozesses weiterhin torpediert. Die
Inhaftierung des Genossen Sison und die politische Verfolgung gegen
NDFP-Verhandlungsführer führen nur weiter zur Beendigung des
Friedensprozesses zwischen der Regierung der Philippinen und der NDFP.
Arroyo
zeigt, dass sie überhaupt nicht an Friedensverhandlungen interessiert
ist. Ihr Regime ist nicht nur gescheitert beim Einhalten früherer
Vereinbarungen und Verpflichtungen, seine Sicherheitskräfte haben
Angriffe auf in die Friedensverhandlungen eingebundene NDFP-Berater und
-Mitarbeiter ausgeführt. In völliger Missachtung der bestehenden
Vereinbarungen wie auch internationaler Konventionen und Protokolle für
zivile, politische und soziale Rechte und eine zivilisierte Kriegsführung
haben die Sicherheits- und Streitkräfte Arroyos kürzlich anhaltende Entführungen
der in den Philippinen ansässigen NDFP-Berater Leo Velasco, Prudencio
Calubid, Rogelio Calubad, Cesar Batralo und ihrer Mitarbeiter ausgeführt.
Genosse Sison ist nur das letzte Opfer der faschistischen Angriffe des
Arroyo-Regimes mit dem Ziel, den Friedensprozess vollständig abzuwürgen.
Die
US-Regierung, Gloria Arroyo und ihre Sicherheits-, Militär- und
Polizeibeamten weiden sich allesamt an der Festnahme und Inhaftierung des
Genossen Sison. Sie irren im Glauben, dass seine Inhaftierung die
Entschlossenheit der revolutionären Kräfte schwächen würde. Sie liegen
ganz falsch in dem Gedanken, dass sie durch Einkerkerung des Genossen
Sison dem rasanten Anwachsen der revolutionären Kräfte in den
Philippinen ein Ende bereiten. Durch die Inhaftierung des Genossen Sison
liefert das US-Arroyo-Regime nur weiterhin Antrieb für die revolutionäre
Bewegung und die Wut des philippinischen Volkes gegen ihr brutales Regime.
Solche brutalen Handlungen gegen die Kritiker des US-Arroyo-Regimes stählen
lediglich den Entschluss des Volkes, Widerstand an allen Fronten zu
leisten.
Die
Kommunistische Partei der Philippinen ruft alle freiheitsliebenden und
patriotischen Filipinos, die philippinische Gemeinschaft und Freunde in
den Niederlanden und anderen Ländern, die internationale
fortschrittliche, antiimperialistische und Bürgerrechtsbewegung und
andere antiimperialistische und demokratische Kräfte und Menschen
weltweit auf, jetzt zu handeln und zu helfen, die Rechte und das Leben des
Genossen Jose Maria Sison zu sichern. Wir drücken unsere volle Unterstützung
und Solidarität mit den Protestaktionen in den Philippinen, den
Niederlanden, Hong Kong, den USA, Australien, Belgien und anderen Ländern
aus. Wir sehen weiter sich intensivierende Protestaktionen in den nächsten
Tagen voraus, um die Inhaftierung anzuklagen, von der niederländischen
Regierung die sofortige Freilassung des Genossen Sison zu fordern und die
Regierungen der USA, der Philippinen und der Niederlande zu stoppen, ihn
zum Gegenstand weiterer faschistischer Angriffe und Belästigungen zu
machen.
Gleichzeitig
werden alle Einheiten der Neuen Volksarmee (NPA) beauftragt, landesweit
taktische Offensiven weiterhin auszuführen, um den Krieg des Volkes hin
zu einer höheren Stufe zu intensivieren und zu den gemeinsamen
Anstrengungen des philippinischen Volkes beizutragen, dem verrotteten und
unbarmherzigen Arroyo-Marionettenregime ein Ende zu setzen.
übersetzt
von der Redaktion
Quelle:
http://www.philippinerevolution.net |