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Venezuelas Regierung arbeitet mit ETA zusammen?

PUTSCHPLAN GEGEN VENEZUELA

von El Andariego

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel

Caracas, 3.3.2010, Tribuna Popular TP. – Im Mai 2008 trafen sich putschbereite Vertreter der venezolanischen Opposition in Madrid mit ihren Mentoren und Unterstützern aus Spanien und Vertretern imperialistischer Geheimdienste sowie dem spanischen faschistischen Politiker Aznar. Sie berieten und beschlossen einen Putschablaufplan zum Sturz der gegenwärtigen venezolanischen Regierung unter Hugo Chávez Frías. Beteiligt an jener Beratung waren auch Vertreter der konterrevolutionären kubanischen Mafia, ein Arm der „Mas Canossa“, die Komplizen von Aznar sind. Aznar erhält auch Geldmittel von Mafiakreisen zur Finanzierung von verdeckten „Operationen“.

An der Madrider Beratung nahmen auch Vertreter des Mossad, der CIA, des Kommandos von Bogotá unter direkter Leitung von Brownfield teil. Es war abzusehen, dass es um neue Provokationen gegen die venezolanische Regierung gehen würde. Diese ETA-Story mit den klassischen Legenden von Drogenschmuggellinien durch venezolanisches Territorium und all den konstruierten Lügen um „Menschenrechte“ wurde auf dem Madrider Treffen bereits konzipiert.

Der Putschplan sieht verschiedene Handlungsebenen vor: Weltweite Kampagne gegen Venezuela unter Einsatz aller Mittel einschließlich von Regierungen, Geldzuwendungen für den abgestimmten Einsatz der internationalen und venezolanischen Massenmedien, Einsatz paramilitärischer Einheiten aus dem Ausland in Venezuela und Ausbildung venezolanischer Paramilitärs. Dies waren unter anderem die wesentlichen Punkte des auf dem Treffen erarbeiteten Putschplans.

Die Inhalte jenes Treffens wurden in Spanien durch kommunistische Genossen und Veröffentlichungen in der „Prensa Popular Solidaria“ bekannt. Auf dem Treffen wurden die Parameter der „Arbeitsteilung“ bei der internationalen Kampagne gegen Venezuela und konkrete geplante Aktionen in Venezuela festgelegt. Die „Delegierten“ aus Venezuela informierten sich umfassend darüber. Zu ihnen gehörten Borges, Planas und Barboza. Da ging es um die Verbreitung von Lügen und Verleumdungen in verschiedener Thematik und sogar die gemeinsame oder getrennte Beteiligung eingeplanter Organisationen an der Beratung und anderen Treffen in Vorbereitung von gewaltsamen Ausschreitungen und auch des Mordes am Präsidenten, Sabotagehandlungen, Druck auf Militärs Richtung Putschaufwiegelung, Brandstiftungen gegen Handelseinrichtungen und Beeinflussung der internationalen Beziehungen von Venezuela.

Auf der Beratung kreisten „Musterdokumente“ und „Musterinformationen“ zur Verwendung in den Sudelkampagnen, ein Handbuch für Erklärungen an die Presse, Lagebeurteilungen und Handlungen nach den zu schaffenden Situationen, Modelle zur Kombination von konstruierten Anschuldigungen mit Dokumenten sowie scheinbar historischen Verweisen zum Gebrauch von oben nach unten und unten nach oben bei Erklärungen an die Presse, Radiosender usw.

Daher verwundert die kürzliche Übereinstimmung beim Vorlegen von „Argumenten und Dokumenten“ überhaupt nicht, mit all den Anschuldigungen erfundener Tatsachen, die wie eine Realität dargestellt werden, mit Datum, Redaktion, Dokumenten und sogar ganz konkreten Fotos. Dabei verschiedenen „Führern“ der Putschisten und ihren verschiedenen Parteien „vor Ort“ in verschiedenen Städten zugeordnet. Dasselbe erscheint dann ganz genau wie nach einem Leitfaden in der Presse an verschiedenen Orten.

Auch wurden in dieser Beratung von Madrid Hinweise über Agieren bei den Wahlen und Kombinationshandlungen gewaltsamer Ausschreitungen behandelt. Es ging um die Entwicklung internationaler Kampagnen, um Venezuela anzuprangern, insbesondere wegen Drogenschmuggels. Ebenso ging es um Kampagnen und „Anschuldigungen“ wegen der Zusammenarbeit Venezuelas mit international agierenden Organisationen wie der FARC, ELN, ETA, arabischen Befreiungsbewegungen, der Zapatistischen Bewegung, der Bewegung der Emigranten in den USA und den Ländern der EU. Und gleichzeitig sollten Anklagen gegen Venezuela wegen Menschenrechtsverletzungen, Verletzungen der Pressefreiheit, politischem Druck usw. inszeniert werden.

All dies begleitet von Plänen für Aktionen auf der Straße und Unruhen. Es ging um das Wirken von Paramilitärs in Venezuela, Verschleppungen und andere Komponenten des imperialistischen Arsenals gegen Venezuela.

Im Fall von Spanien informierte Aznar, dass all dies als „Staatsfrage“ behandelt werden würde, so dass nicht nur der König, sondern auch die Mitglieder der „sozialistischen“ Regierung im gegebenen Moment direkt an Handlungen der Regierung teilnehmen würden, dazu verpflichtet wären, denn schon der König würde diese Handlungen als Teil des Planes durchsetzen.

Hinreichend viele Informationen dazu sind in der „Prensa Popular Solidaria“ und anderen Bereichen des Netzwerkes der Kommunistischen Kommunikation Miranda angeprangert worden, weil sie ausgeführt werden. Darunter Mord nach Verschleppen im Fall des sozialrevolutionären Führungsfunktionärs Will Anderson Pérez Salom durch Paramilitärs am 23. Januar 2010 in Caracas.

Plan für die Wahlen zur Nationalversammlung

Wo jetzt der Wahlkampf immer näher rückt, verdichten sich die Aktionen mit den herkömmlichen Anschuldigungen wegen Menschenrechtsverletzungen, dem Palaver um Toleranz bis hin zum Vorspiegeln des „staatlichen Schutzes“ für Drogenschmuggel auf venezolanischem Territorium. Dies obgleich Venezuela das Land mit der höchsten Menge an beschlagnahmten Drogen im weltweiten Vergleich ist, in Prozentzahlen. Dabei handelt es sich um Drogen, die die Schmuggler durch Venezuela schmuggeln wollen. Was nur ein ganz geringer Teil dessen ist, was die mächtigen Drogenkartelle in Kolumbien schmuggeln. Wobei auch diese Kartelle derzeit nicht eigene kolumbianische Kartelle sind, sondern im Wesentlichen derzeit ganz offensichtlich gelenkt und verwaltet werden von Kommandostellen der in Kolumbien stationierten US-Streitkräfte. Deren Offiziere lösten die kolumbianischen Großschmuggler als Organisatoren der Kartelle ab. US-Militärs beherrschen den Anbau, die Herstellung und Verarbeitung sowie den Handel und die Verteilung von Drogen aus Kolumbien in anderen Ländern.

Gemäß dem Operativen Handbuch aus Madrid werden auch die Rufe wegen angeblichen politischen Drucks manipuliert. In Wirklichkeit handelt es sich bei den da als Beispiel aufgeführten Strafgefangenen um gewöhnliche Verbrecher, die Haftstrafen für Mord, Raub usw. verbüßen.

Die gesamte Planung sieht auch das Konstruieren von „Zusammenarbeit Venezuelas mit der ETA“ vor. Dies als Auftakt für weitere üble Unterstellungen wie der Unterstützung für Humala und Sendero Luminoso in Peru, die Zapatistenbewegung in Mexiko usw. Im derzeitigen Stadium dieser Verleumdungskampagne fällt die Verleumdung hinsichtlich der angeblichen Zusammenarbeit Venezuelas mit der ETA den Verleumdern auf die Füße, denn sie beziehen sich da auf den „ETA-Terroristen Cubillas“, welcher unter der bürgerlichen Regierung von Felipe González entsprechend deren Abkommen mit dem bürgerlichen venezolanischen damaligen Präsidenten Carlos Andrés Pérez nach Venezuela entsandt wurde. Aznar jedoch gewährleistete die Mitwirkung des „Staates“ Spanien am Putschplan, so dass nicht selten die derzeitige spanische Regierung bei den Lügenkonstrukten tatkräftig mithilft.

Bei all diesen Lügenkonstrukten im vorliegenden Fall ist „die eigene Note Spaniens“ unverkennbar. Dies zeigt sich in der wachsenden Einmischung des Königshauses und dessen Einflussnahme in Gestalt von Juan Carlos, dem Bourbonen, auf die spanische Öffentlichkeit. Venezuela ist deren unverkennbares Feindbild. Sie benutzen die ETA und eine angebliche Unterstützung der ETA durch Venezuela zur Verleumdung Venezuelas und erfüllen so ihre antivenezolanischen Beschlüsse vom Mai 2008, welche von den faschistischen und bürgerlich-realpolitischen Kräften in Spanien und Venezuela gleichermaßen getragen werden. Der Putschplan ähnelt jenem vom April 2002, als auch der König von Spanien und Spaniens Premierminister direkt beteiligt waren. Das Eselchen Aznar, - sie alle stellten die spanische Botschaft für konspirative Treffen zur Verfügung. Was nur eine Form der Unterstützung ist. Es gibt da weitaus mehr.

Die angesehene spanische Zeitung „La República Es“ kommentierte dazu: „Es wird ein neues Kapitel in der Kampagne gegen Venezuela aufgemacht, welche von den Hauptgruppierungen der Medienallmacht und wirtschaftlich Mächtigen Spaniens betrieben wird und auch unterstützt wird von angeblich fortschrittlichen Medien wie Público, im Dienste des Imperiums MEDIAPRO, die ein Mal mehr die terroristische Bande ETA benutzen, genau wie die USA es mit dem islamischen Terrorismus machen, um die spanische Öffentlichkeit zu beeinflussen und sich zu unterwerfen.“

Wir müssen aufzeigen, dass es nicht verwunderlich ist, wie weit vereinheitlicht in der Kampagne die Komponenten Spanien und Kolumbien erscheinen. Dies entspricht dem Stand der Versammlung vom Mai in Madrid und dem gesamten Plan insbesondere jetzt bei der Umsetzung des Plans mit den Anschuldigungen gegen Venezuela wegen Unterstützung und Zusammenarbeit mit der ETA und der FARC.

Laut „La República Es“ zeigt sich der Beweis dafür in folgendem:

„Der Richter des Obersten Gerichtshofes Eloy Velasco hat gesagt, dass es Anzeichen dafür gibt, dass die Regierung von Venezuela im Bündnis zwischen ETA und FARC Kolumbiens `mitwirkt`.

Alle Medien des Regimes haben auf dieselbe befürwortende und unkritische Weise diese Nachricht wiedergegeben. Sie haben darin eine neue goldene Gelegenheit gesehen, die Regierung Venezuelas weiterhin anzugreifen, weil sie einen Veränderungsprozess in Lateinamerika derzeit anführt, wo die wirtschaftlichen Interessen von großen Kapitalgruppen wie PRISA und all die reaktionären Wirtschaftsoligarchien mit ihrer traditionellen Machtrolle im Südkegel sich gefährdet sehen.“

Nicht mehr und nicht minder im Rahmen des Plans von Madrid und im Beisein von Aznar, der Galionsfigur aus der Straße der üblen Gespinste der spanischen Krone, wozu „La República Es“ bemerkt: „Sie erarbeiten Schritte in diesem Prozess, der die Zusammenarbeit der venezolanischen Regierung offenbart als geheime Zusammenarbeit zwischen FARC und ETA und insbesondere Arturo Cubillas Fontán, der ein öffentliches Amt in Venezuela bekleidet, wie es bei Richter Velasco heißt.“

In jedem Fall widersprechen sich die Medien da selbst, wie „La República Es“ zeigt:

„Die Erklärung des Richters Velasco und die Veröffentlichungen der Medien des Regimes besagen nicht, dass Arturo Cubillas von der spanischen Regierung von Felipe González gemäß einer Vereinbarung mit dem venezolanischen damaligen Präsidenten Carlos Andrés Pérez nach Venezuela entsandt worden war, als Chávez längst nicht an die Macht gekommen war. ... Offenbar hat der mit einer venezolanischen Bürgerin verheiratete Cubillas einige öffentliche Ämter bekleidet, seit Hugo Chávez 1999 an die Macht gekommen ist, wie ja heute in unserem Lande Spanien frühere Mitglieder der ETA Mitglieder der PSOE sind. Die Pressemeldungen und die Erklärung von Richter Velasco besagt nichts, wonach Cubillas irgendwas Gesetzwidriges begangen hat, seit er auf venezolanischem Territorium lebt.“

Schlussfolgernd stellt „La República Es“ dann fest: „Es wird ein neues Kapitel in der Kampagne gegen Venezuela aufgemacht, welche von den Hauptgruppierungen der Medienallmacht und wirtschaftlich Mächtigen Spaniens betrieben wird und auch unterstützt wird von angeblich fortschrittlichen Medien wie Público, im Dienste des Imperiums MEDIAPRO, die ein Mal mehr die terroristische Bande ETA benutzen, genau wie die USA es mit dem islamischen Terrorismus machen, um die spanische Öffentlichkeit zu beeinflussen und sich zu unterwerfen.“*

Wir müssen aufzeigen, dass es nicht verwunderlich ist, wie weit vereinheitlicht in der Kampagne die Komponenten Spanien und Kolumbien erscheinen. Dies entspricht dem Stand der Versammlung vom Mai in Madrid und dem gesamten Plan insbesondere jetzt bei der Umsetzung des Plans mit den Anschuldigungen gegen Venezuela wegen Unterstützung und Zusammenarbeit mit der ETA und der FARC. Die reaktionärsten weltweit miteinander verflochtenen Mafia-Gruppierungen schufen somit einen vollständigen Putschplan gegen Venezuela, der alle Elemente des imperialistischen Arsenals mit Destabilisierung, Gewalt und Verschwörung, Plan zum  Präsidentenmord wie in El Salvador und andere Aktionen  wie Treffen, Planungen, Erfüllungseinschätzungen innerhalb und außerhalb Venezuelas einschließt.*

Quelle: Prensa Popular Solidaria / LaRepública.Es

in: http://www.pcv-venezuela.org/

*Anmerkung des Übersetzers: Doppelung wie im Originaltext!

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