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Raúl
Castro:
Kubanische
Regierung besorgt über Ereignisse in Bolivien
KUBA
PRANGERT USA-EINMISCHUNG AN
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Havanna, 15. September 2008, Tribuna Popular TP.-
In einer Erklärung vom letzten Samstag des Präsidenten
von Kuba, Raúl Castro Ruz, wird die Sorge Kubas wegen der Ereignisse in
Bolivien zum Ausdruck gebracht. Kuba verurteilt den politischen,
wirtschaftlichen und medialen Druck gegen die Regierung des
bolivianischen Präsidenten Evo Morales und die Einmischung der
US-Regierung, die die territoriale Unantastbarkeit des Landes bedrohen.
Kuba betont, dass die in Bolivien geschaffene Lage von den Bolivianern
selbst gelöst werden muss. Dies unter strikter Einhaltung der Grundsätze
der Souveränität, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung.
"Die
verfassungsmässige Ordnung und die territoriale Unantastbarkeit
Boliviens müssen beachtet werden. Kuba fordert zur kontinentalen
Solidarität auf, denn die in Bolivien sich abspielenden Ereignisse
einer gefährlichen Gewaltspirale bedrohen auch den Frieden und die
Integrität des Kontinents, besonders in Südamerika, was nur den
Feinden der regionalen Integration nützt.
Wie
bekannt, befinden sich in den neun Departamentos arbeitende kubanische
Mitarbeiter, die ausschliesslich in Gesundheits- und Bildungsprogrammen
zum Nutzen unseres bolivianischen Brudervolkes tätig sind.
Am
gestrigen 12. September 2008 kam die Kubanische Medizinerbrigade auf 17
Millionen Untersuchungen.
Laut
letzten bekannten Nachrichten konnten sich 225 von 327 Ortschaften des
Landes in die Kategorie frei von Analphabetentum einstufen. Schon
664.000 Bolivianer sind alphabetisiert worden. Ende diesen Jahres sollen
es voraussichtlich 327 Ortschaften sein. Dieses Ziel soll dank der
Mitarbeit von Venezolanern und Kubanern erreicht werden.
Kuba
bekräftigt seine Bereitschaft, weiterhin uneigennützig bei voller
Wahrung des Prinzips der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten
Boliviens mitzuhelfen, solange die bolivianische Regierung und das
bolivianische Brudervolk so entscheiden.
Uns
befriedigen die Nachrichten über den Gang der Ereignisse in diesen
Momenten, die Wiederherstellung des Friedens im Departamento Pando, die
Fortsetzung des Dialogs und die Befolgung der Entscheidungen des Präsidenten
Evo Morales.
Die
Revolutionäre Regierung der Republik Kuba bekräftigt ihre festeste
Unterstützung für die legitime Regierung des Genossen Evo Morales, der
von einer breiten Mehrheit gewählt und im Amt bestätigt worden ist.
Kuba bekräftigt seine Solidarität mit dem bolivianischen Brudervolk
Armeegeneral
Raul Castro Ruz"
Quelle:
http://www.tribuna-popular.org/ |