|
Beitrag
zur Diskussion um die plötzliche Deeskalation
nach der Aggression Kolumbiens gegen Ecuador:
...
DER RÜCKSCHLAG FÜR DIE DOKTRIN DES PRÄVENTIVKRIEGS ...
...die
Politik ist die Kunst des Machbaren...
von
Luis González
Übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel/12. März 2008
Das
ganze Land konnte die Konferenzen der OAS und der Rio-Gruppe zusammen
mit unseren lateinamerikanischen Völkern im Fernsehen sehen. Ich wage
mich zu sagen, dass die verschiedenen Fakultäten für Internationale
Studien der Universitäten aus aller Welt mit viel Aufmerksam gesehen
haben, wie sich der Konflikt entwickelte, bei dem ein Land namens
Kolumbien durch die Regierung von Alvaro Uribe Ecuador angriff und
dessen Staatsgebiet mit einer Kriegshandlung gegen eine Rebellengruppe
der FARC-EP verletzte. Wo das internationale Recht und die Forderungen
von UNO, OAS, der Rio-Gruppe von Kolumbien folgenschwer für die Region
verletzt wurden. Das war für mich ein „Lehrstück“ in
internationalem Recht. Auf eine so wahrhaftige Weise weit weg von nicht
kritisch hier zu sehenden gescheiten Professoren und ihren bei diesen
Ereignissen praxisfernen Texten allein diese Tatsache in dieser
Wirklichkeit zu sehen ... was für ein Lehrstück! ... Was wir gesehen
haben, war für nach meiner schlichten Meinung „DIE POLITIK ALS KUNST
DES MACHBAREN“.
Ich
denke nicht daran, eine Beschreibung der Tatsachen vorzunehmen. Dennoch
werde ich eine Bemerkung zur Medienkampagne der Privatmedien machen, die
die legitime Verteidigung des venezolanischen Staates und unserer
Sicherheitskräfte zur Sicherung unserer Grenzen angesichts der
erwiesenen Provokation der Regierung von Kolumbien anheizten. Wir sehen,
wie andererseits die Staatsmedien unverhältnismäßig analysierten,
unser Volk in Verwirrung brachten, ohne den offiziellen Standpunkt
diesbezüglich innezuhaben. Dies ist das egoistische Schauspiel von
Akteuren, die kaum dass es etwas Neues gibt verzweifelt ausschwärmen
und sich vereinen mit Gegenpositionen zu denen der Aussenpolitik des
Landes. Unsere Achtung ruft hervor, dass anarchistische Gruppen mit
Unterstützung der Privatmedien dazu aufrufen, für das Vaterland Blut
zu vergiessen. Während Millionen im Fernsehen verfolgen, welche Lektion
uns die Politik als Kunst des Machbaren verpasste.
Die
Vernunft hat sich gegen den von der Regierung Kolumbiens angewendeten Präventivkrieg
des nordamerikanischen Imperiums durchgesetzt.
Ohne
die Haltung und die Handlungen der Staatschefs in diesem gesamten
Konflikt aufbröseln oder personalisieren zu wollen, sagt uns die Realität,
dass unsere Völker eine Sternzeitepoche durchleben, denn das ist der
Motor der beschleunigten Geschichte, ist der Kampf mit Erfassung der Völker
Lateinamerikas, ist antiimperialistischer Kampf. Das sind die
gesellschaftlichen Bewegungen der Bauern und Indios, die dafür gesorgt
haben, dass jene Regierungschefs eine Verurteilungshaltung vor der
klaren Verletzung des Staatsgebiets des Brudervolkes von Ecuador
eingenommen haben. Das ist nichts weiter als der Klassenkampf mit den
eigenen Merkmalen eines heldenhaften Lateinamerikas, welches fähig ist,
das Machbare zu tun.
luis_gonzalez2502@yahoo.es
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel/12. März 2008
Quelle:
www.tribuna-popular.org |