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Mehr
als Zwanzigtausend Moskauer bei der Kundgebung
Der
92. Jahrestag der Oktoberrevolution in Moskau
Von
Oleg Komolow (comstol)
Übersetzung:
V.M.
СЛОВО
РАБОЧЕМУ („Wort
an den Arbeiter“) auf Kommunisten-online am 15. November 2009 –
Am 7. November 2009 fand in Moskau, in der Twerer Straße (der
ehemaligen Gorki-Straße) eine große Demonstration zu Ehren des 92.
Jahrestages der Großen Sozialistischen Oktober-Revolution statt.
Zehntausende von Demonstranten, darunter eine Menge junger Menschen,
Kampflieder -- gespielt von einem Blasorchester und ein Meer roter
Fahnen und Transparente waren kennzeichnend für dieses gewaltiges
Meeting. Diese machtvolle Versammlung hat keinen gleichgültig gelassen,
der hier dabei war -- selbst nicht in den letzten Reihen.
Nicht
einmal den bürgerlichen Massenmedien Rußlands konnten verschweigen, daß
es in diesem Land eine Partei gibt, der es gelang, an diesem kalten,
herbstlichen Tag unter ihren Bannern 30.000 Menschen zu versammeln, um
an der festlichen Kundgebung von Kommunistischen Partei der Russischen Föderation
(KPRF) teilzunehmen. Auch wenn die Zahl der Demonstranten auf 3.000
heruntergelogen wurde.
Gegen
11 Uhr morgens setzte sich der Marsch der Demonstranten vom
Puschkinplatz aus in Bewegung, und zog von der Twerer Straße hin zum
Bolschoi-Theater, wo sich auch das Karl-Marx-Denkmal. An der Spitze des
Zuges marschierten die Vorsitzenden der KP, die genossen Es leiteten die
Prozession die Leiter der kommunistischen Partei: G.A. Sjuganow, W.I.
Kaschin und W.D. Ulas.
Direkt
am Denkmal für Karl Marx war eine Bühne errichtet, von der aus Genosse
Sjuganow die Kundegebung eröffnete. Die Kommunisten und ihre Anhänger
füllten den gesamten riesigen Platz.
Sjuganow
erklärte: „Im zwanzigsten Jahrhundert wurde erstmals im Leben der
Menschheit die soziale Gerechtigkeit hergestellt, und unser Land war das
erste Land der Welt, in welchem dies geschah. Wir haben die
nuklearstrategische Gleichgewicht geschaffen und unseren Planeten vor
einem Kernwaffenkrieg bewahrt. Doch die Regierenden unseres Landes haben
die Ideale des Roten Oktobers, der Völkerfreundschaft und der
Gerechtigkeit verraten und uns in eine Katastrophe geführt. Die letzten
zwanzig Jahre hat die Konterrevolution unter der Wlassow-Fahne nicht
einen einzigen Sieg erreicht, sondern im Land unter ihrer Macht unzählige
schreckliche Verbrechen begangen.
Das
erste Verbrechen ist verbunden mit dem Verlust der Sowjetmacht und
riesiger Gebiete, die wir fast tausend Jahre zu unserem Land gehörten.
Das
zweite Verbrechen ist die Vernichtung von 70 Tausend Betrieben in
unserem Land, mit der Vernichtung ganzer Industriezweige, ohne die wir
keine Zukunft haben.
Das
dritte Verbrechen ist verbunden mit dem Verlust der Sicherheit und
der Verteidigungsfähigkeit unseres Landes. (...) heute führen wir eine
beklagenswerte Existenz.
Ein
weiteres Verbrechen ist der Verlust der sozialen
Errungenschaften, die uns der Große Oktober gebracht hat, beginnend mit
der kostenlosen Allgemeinbildung bis hin zur Gewährleistung der
Sicherheit im Alter.“
Der
Erste Sekretär Moskauer Stadtkomitees der KPRF, der Abgeordnete der
Staatsduma Wladimir Ulas wies in seiner Rede darauf hin, daß es Karl
Marx war, der Begründer des wissenschaftlichen Kommunismus, welcher den
Verlauf der weltweiten Krise des Kapitalismus, die Unvermeidlichkeit
solcher Krisen und die Unabwendbarkeit des Sieges der sozialistischen
Revolutionen bewiesen hat. Er verglich die gegenwärtige Lage Rußlands
mit der vorrevolutionären Situationen im Jahre 1917, und zog eine
Parallele von der Politik der gegenwärtigen russischen Regierung zur Tätigkeit
der provisorischen Regierung. Der Kommunist führte aus: „Warum hassen
die jetzigen bürgerlichen Machthaber den Roten Oktober? Warum
verspotten sie unsere großen sowjetischen Geschichte mit Provokation um
das Lenin-Mausoleum und das Banner des Sieges? Weil sie es fürchten!
Sie fürchten sich vor der Geschichte, sie fürchten die Stunden ihres
Gerichtes.“
Die
Festveranstaltung setzte sich fort mit dem Auftreten der Vertreter der
Arbeiter, der Ärzte, der Bauern und der betrogenen Bezugsempfänger.
Mit einem Konzertteil patriotischer Lieder und mit Gedichten endete
diese beeindruckende Manifestation. Zum Abschluß bezeugte das
Kampflieder der Arbeiterklasse „Die Internationale“ die Unzerstörbarkeit
und die Einheit der linken Oppositionskräfte im Kampf gegen die
liberalen Machthaber in Rußland.
Übersetzung:
V.M.
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