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12.
JUNI 1990 – TAG DER SCHANDE FÜR RUSSLAND
verfasst
von Civilización Socialista
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke
Moskau,
16. Juni 2011, Tribuna Popular TP. (auf Kommunisten-online am 5- Juli
2011) – Am 12. Juni 2011 führten die Moskauer
Parteiorganisationen der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation
(KPRF), des Kommunistischen Jugendverbands (Komsomol), der Bewegung
Front der Linken und weitere Organisationen das Meeting „12. Juni 1990
- Schwarzer Tag Russlands“ durch.
1992,
zwei Jahre später, wurde dieser Tag vom Verräter Boris Jelzin zum
Nationalfeiertag Russlands, dem „Tag der Unabhängigkeitserklärung“
deklariert. Seitdem ist dieser Tag einer der größten Feiertage des bürgerlichen
Russlands, welches bereits die in der UDSSR bestandenen großen
Feiertage wie den Tag des Sieges der Oktoberrevolution, den 7. November,
abgelöst und inhaltlich verändert hat.
Die
Genossen hoben in ihren verschiedenen Beiträgen im Meeting die wichtige
Resolution des Kongresses der Volksdeputierten der Russischen Republik
vom 12. Juni 1990 hervor, die sogenannte „Souveränitätserklärung“.
Damals tat sich der Agent der ausländischen Mächte, Michail
Gorbatschow, als Generalsekretär der KPDSU und Präsident der UDSSR
hervor.
Das
damalige vom Kongress der noch Russischen Sozialistischen Föderativen
Sowjetrepublik mit 907 Stimmen gegen 13 Gegenstimmen angenommene
Dokument erklärte die übergeordnete Gültigkeit der Verfassung und der
Gesetze Russlands über jene der UDSSR. Damit wurden die rechtlichen
Grundlagen für den Beginn des Zerfalls der UDSSR gelegt. Dies brachte
dann später sehr viele Millionen in das Massenelend gestoßene Menschen
mit sich, sollte die Zerstörung von ganzen Industriezweigen nach sich
ziehen, beseitigte letztlich in der Praxis die blühenden sowjetischen
Wissenschaften, zerstörte die öffentlichen Dienstleistungen, das
Bildungswesen und das soziale Sicherheitssystem im gesamten Gebiet der
UDSSR.
Millionen
von Bürgern der sich auflösenden Sowjetunion sahen sich von Bürgerkriegen
betroffen. Die Bürgerkriege innerhalb der sich auflösenden UDSSR in
den gesellschaftlich und technologisch fortgeschrittenen Teilrepubliken
wurden zu Fehden zwischen korrupten Angehörigen der Bourgeoisie. Für
Russland bedeutete diese Souveränität, dass Millionen seiner
russischen Mitbürger dem Ausland ausgeliefert wurden, wo sie strandeten
und oft von antikommunistischen Banden diskriminiert und verfolgt
wurden. Das Bandenunwesen florierte in etlichen Regionen mit Unterstützung
durch die imperialistische Einmischung für die reaktionären und
faschistischen Kräfte. Dieselbe falsche Souveränität leitete den Weg
des Zerfalls von Russland selbst ein.
Aus
all diesen Gründen kann man den 12. Juni nicht anders als den SCHWARZEN
TAG RUSSLANDS nennen.
In
den Beiträgen der Genossen auf dem Meeting wurde vorgeschlagen, die
Liste der Deputierten „des Volkes“ zu veröffentlichen, die für die
Unabhängigkeitserklärung gestimmt hatten und sie umzubenennen in
infame Schande Russlands, weil sie ihre Hand für diese falsche Unabhängigkeit
hochgehalten hatten und so erreicht wurde, was die faschistischen
Invasionstruppen aus ganz Europa nicht erreichen konnten, als sie am 21.
Juni 1941 mit vielen faschistischen Söldnerdivisionen über die
Sowjetunion herfielen und sie zu zerstören versuchten.
Dieser
12. Juni kann nur als entwürdigender und beschämender Tag der Unabhängigkeit
einiger führender Verräter am eigenen Volk betrachtet werden, als Tag
der Unabhängigkeit der kriminellen Bereicherung einer Clique von
Ausverkäufern und als Tag der Unabhängigkeit des Aufkommens einer
kriminellen Oligarchie betrachtet werden. Das war der Tag des Beginns
des Weges der Umwandlung einer großen Union der freien Völker von
einer sozialen, wirtschaftlichen und militärischen Großmacht namens
UDSSR zu einem einfachen Rohstoffexporteur.
Aus
all diesen Gründen brachten die am Meeting beteiligten Genossen und
Mithelfenden ihre tiefe Abscheu gegenüber jenen „Volks“-Deputierten
zum Ausdruck, die durch vorsätzlichen Verrat, Betrug und
Verantwortungslosigkeit für jenen schändlichen Text stimmten.
In
der Schlusserklärung des Meetings wurden die Namen jener 13 aufrechten
Deputierten erwähnt, die gegen jene infame falsche Unabhängigkeitserklärung
stimmten. Sie werden im dankenden Gedächtnis der wahren Kinder des
Volkes bleiben.
Quelle:
http://www.tribuna-popular.org/
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