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Erklärung
der Kommunistischen Partei
Venezuelas / Bundesstaat Táchira*
„REGIONALREGIERUNG
BESCHLOSS SCHWARZE WEIHNACHT FÜR TACHIRA“
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
San
Cristóbal, 17. Dezember 2009, Tribuna Popular TP/Quelle Augusto
Medina/La Nación.-
„Das Volk von Táchira muß wissen, dass eine kleine Gruppe
faschistischer Studenten de Experimentellen Universität von Táchira,
infiltriert von durch die Regionalregierung unter César Alejandro Pérez
finanzierten und befehligten paramilitärischen Banden beschlossen hat,
die Weihnachtsfeierlichkeiten des Volkes von Táchira zu stören und
ihren sogenannten Plan „Schwarze Weihnacht“ ausführt.
Dies
gaben die kommunistischen Lehrer Josefina Rojas, Bladimir Rincón, Jean
Carlos Zambrano, Mary Pérez und Joel Ostos bekannt.
Ihren
Aussagen nach besteht der erwähnte Plan darin, dass die Studenten der
Experimentellen Universität von Táchira „an zwei aufeinander
folgenden Tagen die Einrichtungen der Bolivarischen Universität von
Venezuela (UBV) belagern, dabei gewaltsame und niederträchtige
Handlungen wie Vandalismus, Zusammenschlagen eines Universitätsmitarbeiters,
und als ob dies noch zu wenig wäre, Verbrennen eines Lastwagens von
PDVAL mit Tötung einer unschuldigen Person vorgenommen haben, was wir
sehr bedauern und wogegen wir mit Nachdruck protestieren. All dies
geschah unter den Augen von Komplizen aus den Polizeibehörden des
Bundesstaates Táchira, welche von der Regionalregierung geführt
werden.“
„Der
Aufruf zu einem Regionalstreik seitens einiger Persönlichkeiten, die
die faschistische Regierung von Táchira unterstützen wie z.B. die
Gewerkschaft der Werktätigen, die mafiöse Transportgewerkschaft und
einige mittelständische Unternehmer ist Teil dieser hinterlistigen,
betrügerischen und zusammengebastelten Politik, um den Menschen aus San
Cristóbal und allgemein Táchira die „Schwarze Weihnacht“ zu
bereiten“, so die kommunistischen Funktionäre.
Sie
glauben, dass hinter diesem Plan die Tatsache sich steckt, dass man
beginnen will mit Bestrebungen des politischen und geographischen
Separatismus, als ob der Bundesstaat Táchira eine kleine Republik wäre,
die sich nach ihrer Brillenoptik regieren ließe. „Daher fordern wir
die Volksstaatsanwaltschaft auf, mindestens ein einziges Mal in ihren
Handlungen zuständig zu werden und den Rechten der Bürger von Táchira
als Venezolaner, die wir sind, gemäß dem bei uns herrschenden
rechtlichen und gesetzlichen Zustand Geltung zu verschaffen.“
„Wir
glauben, dass die gegen den Genossen und Parlamentsabgeordneten Henry
Parra losgetretene Verfolgung und Niedertracht Teil des tiefsitzenden
separatistischen Hasses sind, welchen der Gouverneur des Bundesstaates
seinen Gegnern entgegenzubringen pflegt. Wir erinnern daran, dass 'der
Hahn' einer der kämpferischsten Abgeordneten und erklärter Gegner der
korrupten Politik dieses Gouverneurs ist. Er enthüllte, was es mit den
zu bauenden Häusern in La Apolonia auf sich hatte. Einem Projekt, von
dem keine Propaganda mehr gemacht wurde. Er ist der einzige Abgeordnete,
der die über 2000 Arbeiter verteidigt hat, die Pérez Vivas feuerte,
und die unter einer Wiedereinstellungsmaßnahme stehen, welche der
faschistische Gouverneur nicht befolgt hat.“
Sie
sagten, dass Henry Parra ein sozialer Kämpfer aus vollem Herzen ist.
Die Menschen kennen seine politische Geschichte. „Er wird nicht ein
Gouverneur dieses Schlages sein wie jener, der sein tadelloses Verhalten
beschmutzt. Wir machen diese kleine Regierung von César Pérez Vivas, Sánchez
Frank als Rektor der Expermentellen Universität Táchira, Wilma
Zabaleta als Pseudo-Studentenanführer, Gustavo Delgado vom Regionalen
Gesetzgebenden Rat, die Abgeordneten Daniel Ceballos und Gustavo Azócar
für ihre skandalösen Erklärungen verantwortlich. Und zwar für alles,
was Henri Parra oder irgend einem Angehörigen seiner Familie zustoßen
kann“, so die Gruppe kommunistischer Lehrer.
Quelle:
http://www.pcv-venezuela.org/
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Táchira ist einer der 23 Bundesstaaten Venezuelas und befindet sich in
der andinen an Bodenschätzen reichen Grenzregion nahe Kolumbien (Kohle,Kupfer,
Phosphor, Uran). Dieser vergleichsweise sehr kleine Bundesstaat (11.100
Quadratkilometer Fläche und 1,15 Mio Einwohner) wird von einem
erzreaktionären Politiker der christdemokratischen Partei COPEI regiert
(Quelle: Wikipedia)
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