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Venezuela
am Morgen der Unterzeichnung eines
Enteignungsdekrets:
REGIERUNG
KANN SIDOR AUCH OHNE EINIGUNG BEIM UNTERNEHMENSPREIS ENTEIGNEN
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Caracas
,
28. April 2008, Tribuna Popular TP.- Morgen läuft die Frist
ab, in der die Leitungen von TERNIUM-SIDOR die Verhandlungen für den
Uebergang von 60% der Aktien des venezolanischen Metallhüttenunternehmens
SIDOR an den venezolanischen Staat beenden, andernfalls würde dann die
Regierung Venezuelas das Enteignungsdekret unterzeichnen.
So
drückte es der Präsident der Bolivarischen Republik Venezuela, Hugo
Chavez Frias, in seinem Programm „Alo Presidente“ Folge 309 am
vergangenen Sonntag 27.04.2008, aus. Er sagte vom Sendeort Chuao im
Staat Aragua aus, dass er am nächsten Mittwoch das Enteignungsdekret im
Fall des Unternehmens TERNIUM-SIDOR unterschreiben würde, wenn das
Unternehmen nicht die Verkaufspreisverhandlungen mit einer realistischen
und gerechtfertigten Preisvorstellung beendet.
Laut
ABN informierte der Bevollmächtigte des Ministeriums für
Grundstoffindustrie und Bergbau, Rodolfo Sanz, dass nach zwei Monaten
der Analyse von Dokumenten des Metallhüttenbetriebes festgelegt wurde,
dass sein Wert 800 Millionen US-Dollar und nicht zwischen 3,2 Millionen
US-Dollar und 4,8 Millionen US-Dollar beträgt, wie dessen Aktionäre
sagten.
Chavez
bekräftigte, dass beim Untersuchen des Unternehmens falsche
Abrechnungsvorgänge, Steuervorgänge, Umwelt- und Arbeitskostenangaben
aufgetaucht sind, die in Rechnung zu stellen sind, um zu einem
abschliessenden Ende beim endgültigen Angebot der Aktionäre zu kommen.
Quelle:
http://www.tribuna-popular.org/ |