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KP
der Philippinen warnt vor massivem „Braunhemden“-Terror
ARROYO-REGIME
BAUT SA-ÄHNLICHE TODESSCHWADRONEN AUF
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Quelle:
E-Mail der KP der Philippinen an die Redaktion von K-Online –
September 2008 - Die KP der Philippinen warnte heute davor, dass das
Arroyo-Regime aus der derzeitigen Krisenlage in Mindanao Vorteil zu
ziehen versucht und „seine örtliche Version von Hitlers Braunhemden
aufbaut“, so das Informationsbüro der KP der Philippinen in seiner
Mitteilung vom 27. August 2008. Dabei bezieht sich die KP der
Philippinen auf den Regierungssekretär Ronaldo Puno. Er setzte bei
seiner kürzlichen Tour durch die Brennpunkte Mindanaos auf die Förderung
„bewaffneter Bürgerwehren“. „Gemäß dem Beispiel des
Vizegouverneurs der Provinz Nord-Cotabato in Mindanao mit der
Anti-Bangsamoro und Anti-Lumaden-Armee von Llagas setzt Puno jetzt mit
mehr Fördermitteln und Geld auf einen Ausbau der bewaffneten „Bürgerwehren“
in Mindanao und ggf. im ganzen Lande“, heißt es. Anfänglich wurde
die Rechtfertigung mit Kämpfen gegen die MILF geliefert, so die KP der
Philippinen. Aber der Sprecher der philippinischen Polizei, Nicanor
Bartolome, sagte, dass solche Gruppen auch benutzt werden könnten, um
die NPA zu bekämpfen.
„Puno
hat seit dem Kriegsrecht von Marcos damit gepeinigt, vor Ort eine
Version der SA-Braunhemden-Sturmtruppen, von Hitlers verlorener
„zivilen“ Armee, zu errichten, deren schrankenlose, straffreie
Randale gegen Juden und Kommunisten und den ganzen restlichen Widerstand
gegen die Errichtung der Nazi-Macht der offiziellen faschistischen
Umgestaltung des deutschen Staates vorangingen“, sagte die KP der
Philippinen weiter.
Die
KP der Philippinen fügte hinzu, dass Puno anfänglich sein lokales „Braunhemden“-Konzept
rückwärts entwickelte, als Neuauflage, wie er es getan hatte, als er
noch in derselben Abteilung während des Kriegsrechtsregimes tätig war.
„Punos Konzept war dann, zuerst die Wachposten in den Ortschaften
aufzubauen, wie jene „bürgerliche Armee“ in den Ortschaften zur
Zeit von Marcos. Sie werden als eine faschistische Kraft indoktriniert,
dann bewaffnet und dann als inoffizieller Arm der faschistischen nach
Kriegsrecht operierenden Armee auf die Menschen losgelassen werden. Puno
hatte schon eine Zahl geheimer Trainingsschulen in Tagaytay und
verschiedenen anderen Orten für Marcos Braunhemden gebildet, als jener
Plan beim EDSA-Aufstand im Februar 1986 übernommen wurde.“
„Nun,
mit seiner Unterstützung von Privatarmeen örtlicher Kriegsherren und
seiner laufenden Kampagne für das Rekrutieren, Unterweisen, Ausrüsten
und Bewaffnen von weiteren „bürgerlichen freiwilligen
Organisationen“ (CVO) und Polizeihelfern in Mindanao, hat Puno seinen
„Braunhemden“-Plan wiederaufleben lassen, dieses Mal zugunsten von
Gloria Arroyo. Sein Plan ist es, sie nicht nur loszulassen gegen die
MILF und NPA, sondern auch Völkermord gegenüber den Bangsamoros und
Lumaden zu begehen sowie jegliche Opposition gegen die Erhaltung der
Macht des herrschenden Regimes zu unterjochen“, so die KP der
Philippinen.
Puno
hat angewiesen, dass 1.000 Feuerwaffen unverzüglich zur Bewaffnung
dieser „bürgerlichen“ Hilfskräfte bereitgestellt werden.
Basketball-Shorts sind zu Beginn an die „bürgerlichen“ Hilfskräfte
verteilt worden, die noch auf ihre Bewaffnung warten. Puno ist dieser
Tage damit beschäftigt, die Krisengebiete in Mindanao zu bereisen,
Polizei-Ausrüstung zu spenden und aus dem „Ausnahme-Fonds“ Gelder
auszuschütten.
Quelle:
E-Mail der KP der Philippinen an die Redaktion von K-Online |