Proletarischer Internationalismus

Wichtige Rubriken und Beiträge

+++Neu+++

Newsletter bestellen

zur Homepage

zurück

Der Krieg der herrschenden Klasse gegen das Volk

Kampf den ideologischen Diversanten

Für den Aufbau der Kommunistischen Partei Deutschlands

Gegen den imperialistischen Krieg

Black Channel

Betrieb&Gewerkschaft

Bildung, Kultur & Wissen

Wider den Block der
Rechten und Trotzkisten

zur Geschichte
der internationalen kommunistischen und Arbeiterbewegung

Wissenschaftlicher Sozialismus

Aus den Ländern

Links

Impressum

Archiv

Intern

Proletarischer Internationalismus

zurück

Präsident Chávez reagiert auf Kirchenkanzeln:

„Bischöfe lügen gesichtslos zur Reform“

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel

Quelle: Presseamt des Präsidenten

Caracas, 24. November 2007, Tribuna Popular TP / Präsident Chávez nahm Stellung zu den Ausführungen des Kardinals Jorge Urosa Sabino. Nach seiner Meinung sind die Kleriker, welche das Verfassungsänderungsprojekt ablehnen, nichts weiter als „Berufspolitikaster“.

Bei seiner Teilnahme am Fernsehprogramm „La Hojilla“ als Sondergast letzten Freitagabend begegnete Präsident Hugo Chávez den kürzlichen Äusserungen einer Gruppe von Bischöfen zur Ablehnung des Verfassungsreformvorhabens, welches am kommenden 2. Dezember 2007 dem Referendum unterworfen werden wird.

Die Bemerkungen des Staatsoberhauptes erfolgten unmittelbar nach Schau eines Videos, wo der Kardinal Jorge Urosa Sabino und der Rektor der Katholischen Universität Andrés Bello, der Priester Luis Ugalde erscheinen und Einwände zum Vorschlag des venezolanischen Regierungschefs vorbringen.

„Sie wissen, dass sie gesichtslos lügen, und genau das macht ein paar Vagabunden aus ihnen“, meinte Prädident Chávez. Er drängte die Kirchenfunktionäre, mit der Wahrheit zu arbeiten und nannte als Beispiel die Sozialarbeit, die Monsignore Mario Moronta in den venezolanischen Anden entfaltet.

Nach seiner Meinung sind die Kleriker, welche das Verfassungsänderungsprojekt ablehnen, nichts weiter als „AD- und COPEI-Berufspolitikaster“. Denen er das Kreuz macht im Namen von allen echten Christen des Landes. „Sie sind es nicht. Sie können sich als Kardinäle, Bischöfe und alles kleiden, aber Sie sind der Teufel selbst“, sagte er, an die genannten Kleriker gerichtet.

Das Staatsoberhaupt meinte, dass Urosa Sabino manipuliert, wenn er von der Umwandlung des sozialen und Rechtsstaates in einen sozialistischen Staat spricht. Er erinnerte daran, dass dieselben Kardinäle, die heute das Verfassungsprojekt angreifen, sich der Verfassung von 1999 widersetzten. Und dass sie jetzt nicht mal die Moral aufbringen, sie verteidigen zu wollen.

Die vom Kardinal Urosa in einem vom Fernsehkanal Globovision übertragenen Programm geäusserten Konzepte orientieren sich in derselben Richtung, wie sie am vergangenen 9. November 2007 öffentlich gemacht wurden, wo die Bischofskonferenz das Reformvorhaben diskriminierend und den politischen Pluralismus angreifend nannte.

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel

Quelle: Presseamt des Präsidenten

http://www.tribuna-popular.org

zurück

Spenden für die Homepage: Günter Ackermann, Konto-Nr.: 433 407 436,
IBAN DE62 3601 0043 0433 4074 36., BIC PBNKDEFF, BLZ: 360 100 43
Postbank Essen. Verwendungszweck: Homepage 
(Bitte eMail-Adresse und Verwendungszweck immer angeben!)

  Bitte immer angeben!