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Analyse:
Die
CIA und ihr menschliches Antlitz
Die
NROs - der neue Arm der US-Diplomatie
Quelle:
Tribuna-Popular,
Zentralorgan der KP-Venezuelas
geschrieben
von „Voltaire“
exclusiv
für kommunisten-online übersetzt von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel (6.
Juni 2007), Hervorhebungen von Übersetzer und Redaktion
Obgleich
die kürzlichen Veränderungen in Georgien und der Ukraine als
„Revolution“ bezeichnet wurden, ist die Realität dort eine andere.
Schon weil ihr Ziel nicht die Umgestaltung der Gesellschaft war, sondern
ganz einzig einen Regierungswechsel zugunsten der USA-Verbündeten zu
schaffen. Die Strassenproteste und -bewegungen wurden von
Nichtregierungsorganisationen (NROs) organisiert, die direkt oder indirekt
durch Washington gemäß einem Plan finanziert und geführt worden sind,
welcher in einem amtlichen Bericht von USAID vor über einem Jahr
auftauchte. Binnen wenigen Jahren sind gewisse NGOs vom operativen Bereich
der CIA in trojanische Pferde umgestaltet worden.
Der
Sturz des georgischen Präsidenten Eduard Tschewardnadse im November 2003
und der Aufstieg zur Macht von Viktor Juschtschenko in der Ukraine im
Dezember 2004 bestätigen laut der Mehrheit der europäischen Politologen
den Sieg der demokratischen Zivilgesellschaft in den früheren
sowjetischen Satellitenstaaten. Beim Hören des Schaumschlagens der
„westlichen Presse“ scheint es, alle könnten sich lediglich alle darüber
freuen, wie die einst von der früheren UdSSR unterworfenen Völker heute
ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen und sich vereinen mit dem
sozusagen einzigen gerechten Band, welches repräsentiert wird durch den
Westen, Europa und die NATO -ohne weitere Auswahl-. All dies dank der
ansehnlichen Bearbeitung vor Ort und der Mobilisierung durch zahlreiche
NROs oder ausländische Organisationen zum Überzeugen der Georgier, der
Ukrainer und vielleicht morgen auch der Bjelorussen, dass es wichtig sei,
die eigenen Rechte geltend zu machen.
Die
Realität ist komplexer und sicherlich weniger idyllisch. Im Ergebnis
scheint es gemäß der Linie der in der Albert-Einstein-Institution (1)
entwickelten Theorien des US-Politologen Gene Sharp, dass die USA seit
Ende des kalten Krieges eine neue Doktrin des sanften Staatsstreiches mit
Anwendung nichtgewaltsamer Techniken ausgearbeitet haben. Inspiriert durch
die Wirksamkeit der politischen Kämpfe in Indien unter Mahatmar K. Ghandi
versucht Washington seit ca. 10 Jahren nichtgenehme Regierungen mit einem
Arsenal zu stürzen, welches ihm die Unterstützung der weltweiten Öffentlichkeit
sichert. Als Mittelpunkt der neuen Doktrin spielen die bei den
Massenmedien so populären NROs eine wesentliche Rolle. Wie der Journalist
von Counterpunch, Jacob Levich, aufzeigte, „sind die NROs als
theoretisch unabhängige Vereinigungen mit dem Ruf des Menschlichen offen
in die Gesamtstrategie Washingtons zur Festigung seiner globalen
Vormachtstellung einbezogen“ (2).
Die
Tatsache, dass der grösste Teil der NROs, vor allem die wichtigsten NROs,
durch „privat-öffentliche“ Fonds finanziert seien, ist nicht neu.
Seit einiger Zeit haben Regierungshilfsstellen zum Ziel, zumindest teils
auf die Entwicklung spezialisierte humanitäre Organisationen zu
subventionieren. Zahlreiche NROs akzeptieren gleichfalls Fonds des Open
Society Institute von George Soros, obwohl dessen Verbindungen mit der
US-Geheimdiplomatie bestens bekannt sind (3). Dennoch hat der dubiose
Charakter dieser Finanzierungen (die die Definition dessen in Abrede
stellen, was eine NRO sein soll) viele
Jahre lang keinen wirklichen Einfluss auf die Integrität, mit der sie
ihre Aktivitäten durchführten.Die Anzahl der beispielsweise vom Open
Society Institut unterstützten NROs schliesst die Verwendung dieses Weges
aus, um Kontrolle über die zahlreichen auf den Weg gebrachten Vorhaben zu
erlangen (4).
Aber
ab Beginn 2000 änderten sich die Dinge, und der Wechsel wurde
beschlossen. In der Vergangenheit finanzierten die USA gewöhnlich
politische und bewaffnete Gruppen sowie Gewerkschaften (5). Seit Bush an
der Macht ist wurden die NROs im Januar 2001 immer stärker in den
US-Einmischungsapparat integriert. Die Idee gewann erst die Oberhand in
einigen neokonservativen think tanks (Zentren für Analyse, Propaganda und
Weiterverbreitung von Ideen hauptsächlich politischen Charakters), dann
in der United States Agency for International Development (USAID) (6).
Diese vom State Department abhängige US-Regierungsstelle ist das Äquivalent
des französischen Kooperationsministeriums. Gegründet von John F.
Kennedy 1961 unterstützt die USAID „das langfristige und billige
Wirtschaftswachstum und treibt die US-Aussenpolitik voran, wobei unterstützt
wird: das Wirtschaftswachstum, die Landwirtschaft und den Handel, die
Gesundheit, die Demokratie, die Konfliktprävention und die humanitäre
Hilfe“. Dafür hat die USAID Direktiven aus dem State Department zu
folgen und wird aus öffentlichen Mitteln finanziert. Ihre Handlungen vor
Ort bestehen vor allem aus der Umverteilung dieser Mittel in den Ländern,
denen Washington zu „helfen“ wünscht, vor allem über NROs (7).
Die
Ankunft einer kriegstreiberischen Administration an der Macht im Januar
2001 darf nicht ohne Folgen für eine so mit der US-Aussenpolitik
verflochtene Organisation bleiben. Vor allem, wenn in Rechnung gestellt
wird, dass der Leiter der Behörde, Andrew S. Natsios, mit der neuen
Regierungsmannschaft sehr verbunden ist. Als Anhänger des „barmherzigen
stringenten Konservatismus“ war Natsios Mitglied der Mannschaft, die
1980 den Wahlkampf von George H. W. Bush leitete, welcher ihn dann später
1988 für das Hilfsbüro für Katastrophen im Ausland nominierte, bevor
Natsios dann der christlichen karitativen Vereinigung WorldVision ab 1992
beitrat (8). Gleich dem Weissen Haus veränderte das USAID seine Beziehung
mit den NROs, um sie fortschreitend in den Einmischungsapparat um das
Zusammenspiel NED/CIA zu integrieren. Dies enthüllt die Lektüre eines
Berichts dieser Behörde im Januar 2003. Eines Dokumentes, auf dass sich
niemand der Irak-Kriegsvorbereitung entgegenstellt. Der Bericht führt
detailliert aus, wie das State Department die NROs zu benutzen wünscht.
Und zwar unter dem Titel „Internationale Hilfe im Namen nationalen
Interesses“: die Freiheit, die Sicherheit und opportune Bedingungen
voranstellend setzt uns der Bericht ins Bild von den neuen Prioritäten
der USAID. Die Behörde erstellt ihre Programme nicht mit dem einzigen
Ziel, das menschliche Elend zu mildern, sondern sie soll sich besser dem
„Stimulieren demokratischer Reformen“ widmen (9).
Dieser
Politikwechsel ist Folge der vom Weissen Haus im September 2002 veröffentlichten
neuen Nationalen Sicherheitsstrategie für die USA. Die
Bush-Administration bekräftigt in dieser Strategie, dass die USA ihre
eigene Sicherheit durch das Einsetzen demokratischer Regimes in
feindlichen Ländern garantieren müssen. Dies ist die Position, die USAID
in der Planung angenommen hat, dass „Freund-“ Regime mit der Zuweisung
von Finanzierung für Entwicklungsprojekte belohnt werden sollen, während
„feindliche“ Länder Zielscheibe von durch NROs angewendete Programme
der „Reformen“ werden. Die
NROs werden demzufolge von den Programmautoren gesteuert. Sie hängen
immer mehr von ihren Geldquellen ab und büssen damit viel von ihrer Unabhängigkeit
ein: „Die NROs arbeiten in einer guten Entfernung von
Spenderregierungen, aber mit der Zeit ist diese Beziehung enger
geworden“.
Im
Klartext ausgesprochen, üben die Regierungen gegenwärtig viel Kontrolle
über von ihnen finanzierte Programme aus, was ermöglicht, dies als
Instrument einzusetzen. Genau dies schlägt die USAID vor zu tun. Fast
unverhüllt erklärt die Behörde, wie die NROs zu nutzen sind, um
Staatsstreiche zu begünstigen: „Es ist möglich, denjenigen Reformern
eine Hilfe beizusteuern, die zulassen werden, die wichtigsten Gewinner und
Verlierer auszumachen, den Aufbau von Koalitionen und
Mobilisierungsstrategien zu entwickeln und Öffentlichkeitskampagnen
auszuarbeiten (...) Diese Art Hilfe kann eine Investition in die Zukunft
darstellen, wenn der politische Wechsel die wirkliche Macht den Reformern
zufliessen lässt“ (Seite 51).
Dies
passierte konkret in Georgien im November 2003. Nachdem der Präsident
Edward Schewardnadse bis dahin ein treuer Verbündeter der USA gewesen
war, sah er sich plötzlich von Washington wegen seiner demokratischen
„Führung“ im Lande kritisiert, als er eine Annäherung an das
Russland von Wladimir Putin einleitete. Ziel des Besuches von James Baker
III in Georgien im Frühjahr 2003 war es, die Gelegenheit zu nutzen, so
dass der ehemalige Staatssekretär den georgischen Präsidenten warnte und
einlud, den rechtmäßigen Ablauf der Präsidentschaftswahlen zu
garantieren. Seine Rede ermöglichte anschliessend, das Aufkommen von
zahlreichen NROs mit dem Ziel der Kontrolle des Wahlgangs zu begründen.
Parallel wendete Washington buchstabengetreu die USAID-Empfehlungen an und
leitete dringend die Unterweisung von Michail Saakatschwili als pro-USA
ausgerichtetem Amtsnachfolger ein. Im Frühjahr wird dieser Jurist als
Mitglied des Anwaltkollegiums von New York und ehemaliges Mitglied der
georgischen Regierung zu einem Seminar in Belgrad eingeladen „um zu
lernen wie man eine 'samtene Revolution' wie jene der Serben realisiert.
Der Herr Saakatschwili erhielt detaillierte Instruktionen, denen er
buchstabengetreu folgte“ (10). Dieses sogenannte Seminar war organisiert
vom Zentrum für den gewaltfreien Widerstand Belgrads, einer vom Open
Society Institute von George Soros subventionierten NRO (11). Zur selben
Zeit finanziert dieser „Philantroph“ eine Bewegung junger
Oppositioneller, darunter einige kaum 15 Jahre alt, um in Georgien
Bedingungen für einen Volksaufstand zu schaffen. Unter dem Namen Kmara
(„Es reicht!“) folgt die Struktur dieser Organisation dem Modell der
serbischen Bewegung Otpor, welche Milosevic in Belgrad 2002
herausforderte, dies auch dank den Mitteln vom Open Society, von Soros.
Zahlreiche Kader von Otpor wurden nach Georgien entsandt, um dort die künftigen
Kader der „gewaltfreien Revolution“ zu formieren.
(((
Hier die Logos der Organisationen Otpor und Pora Zwei von
US-Geheimdiensten kontrollierte Jugendorganisationen )))
Der
Auslösefaktor hängt auch von den NROs ab. Es geht darum, die Sauberkeit
des Wahlgangs während der Präsidentschaftswahlen im November 2003 in
Zweifel zu ziehen. Bei denen erzielten die Pro-Regierungs-Organisationen
einen eingeschränkten Sieg, dicht gefolgt von der Opposition mit deren
Repräsentanten Michail Saakatschwili und Nina Bourdjanadse, der
Parlamentspräsidentin. Aber es sind nicht jene Letztgenannten, die die
Proteste einleiteten, sondern ein US-Verantwortlicher namens Adam Ereli,
Sprecher des State Departments. Er spricht von „massivem Betrug“ und
„weitgefassten Manipulationen bei der Stimmenauszählung“. Ereli gründet
seine Argumente auf den vorhandenen Unterschied zwischen den Zahlen, die
die georgische Wahlkommission ca. drei Wochen nach dem Urnengang vom 2.
November veröffentlicht, und jenen von „angesehenen unabhängigen
Organisationen“ (12). Unter diesem Aspekt ist die Rolle der NROs
bestimmend. Die Meinungsumfragen wurden wirksam von verschiedenen
Organisationen gemacht. Die erste, die vom British Council finanzierte
Fair Elections Society (ISFED) und seitens der USA durch die USAID und die
NED mittels National Democratic Institute finanzierten International
Foundation for Election Systems (IFES) und das International Republican
Institute (13). Die zweite Meinungsumfrage wurde durch eine auf
Wahlanalyse spezialisierte US-Gesellschaft namens Global Strategy Group
mit Hilfe der Open Society Georgien von George Soros realisiert, von der
Eurasia Foudation (auch USAID finanziert und geführt von einem ehemaligen
Verantwortlichen des State Department namens Charles William Maynes) und
der 1994 dank Finanzmitteln von George Soros geschaffenen „unabhängigen“
Fernsehkette Rustavi 2 (14).
Parallel
verbreiten georgische Menschenrechtsvereinigungen mittels ihrer Plätze in
Internet und durch Pressemitteilungen alarmierende Berichte über die
gegen die Opposition gerichtete Unterdrückung und die Allmacht der
Korruption. Diese Mutmaßungen, von denen ständig ein Echo seitens der
westeuropäischen Massenmedien widerhallte, stammen in Wirklichkeit von
einer Hauptquelle: der NRO Liberty Foundation, finanziert von der USAID
und bis Mai 2003 geleitet gewesen von ... Michail Saakatschwili. (15). Das
Bild ist so mächtig, dass es keine Möglichkeit des Scheiterns gibt. Ende
November tritt Edward Schewardnadse von der Macht ab. Ihn löst die
Parlamentspräsidentin Nina Bourdjanadse ab, bis nach der Wahl vom Januar
2004 Michail Saakatschwili auf dem Präsidentenstuhl sitzt.
Saakatschwili
vergaß nicht die „Zivilgesellschaft“, die ihn zur Macht brachte: Der
Sternenbannerträger der Kette Rustavi 2, Nika Tabatadse, wurde zum
stellvertretenden Aussenminister, bevor er zum Präsidenten der
Fernsehkette im Oktober 2004 ernannnt wurde (16). Der Verantwortliche vom
Open Society Institute in Georgien, Kacha Lomaja, wird zum
Bildungsminister der Regierung Saakatschwili berufen. Weitere Persönlichkeiten
gesellen sich zu ihm von der Kategorie „Mitglieder von NROs“ hin zum
Range von Regierungsmitgliedern.
Derselbe
Leitfaden wiederholte sich in der Ukraine im November und Dezember 2004
(17). Dort finden wir erneut eine von George Soros finanzierte
Oppositionsbewegung sowie einen der NATO sehr gutgesonnenen
Oppositionskandidaten, Meinungsumfragen „vor dem Urnengang“ und
realisiert von verschiedenen durch NED/CIA finanzierten NROs und zugunsten
der Opposition sowie eine russophobe gewaltsame Pressekampagne innerhalb
der EU. Der US-Parlamentarier Ron E. Paul geht noch weiter. Laut ihm wird
mit dem International Center for Policy Studies eine der aktivsten NROs in
der Ukraine von der US-Regierung mittels der Poland-America-Ukraine
Cooperation Initiative (PAUCI) finanziert. Und diese Organisation wird von
USAID subventioniert und von Freedom House verwaltet (18). Viktor
Juschtschenko ist Mitglied des Verwaltungsrates dieser Organisation, die
vom Open Society Institute gegründet worden war. Noch schlimmer, der
US-Parlamentarier Ron E. Paul klagt eine US-Öffentlichkeitsagentur namens
Development Associates Inc. an, dass sie 100 Mio Dollars von der
US-Regierung erhielt, im wesentlichen um die Absicherung der „orangenen
Revolution“ in der Ukraine zu garantieren (19). Eine neue Form der
Einmischung ist geboren. Mittels Verwendung von Elementen der
„Zivilgesellschaft“ hat sie als wesentliche Methode die, Zweifel über
Wahlprozesse zu säen und wichtige Propagandakampagnen zu organisieren, um
die Führungspersonen anzuschwärzen, die Washington zu eliminieren
beschlossen hat.
Ausser
den beiden kürzlichen Beispielen sind
Länder wie Venezuela, Simbabwe und Bjelarus gegenwärtig Zielscheiben ähnlicher
Druckausübungen, bisher ohne Erfolg. Ein Projekt von auf die Überwachung
von Wahlen spezialisierten Organisationen, das European Network of
Election Monitoring Organizations (ENEMO), entstand im September 2001. Die
Aufzählung der Mitglieder, darunter die OSZE, das National Democratic
Institute und das Open Society Institute, ist hinreichend, um eine
Vorstellung von den Interessen zu haben, die sie verteidigen. In diesem
Arsenal spielen die NROs eine Katalysatorrolle. Vor zehn Jahren hatte man
bereits den Verdacht, dass viele von ihnen unter dem Deckmäntelchen der
humanitären Aktion Geheimdienstarbeit mit Blick auf die Vorbereitung
militärischer Interventionen durchführen. Die Welt lebt heute im
Rhythmus von CNN. Von Bedeutung ist nicht die Wirklichkeit einer
Revolution oder eines Staatsstreiches, sondern das Bild, welches vom
Geschehen rübergebracht wird. Daher sind heute gewisse NROs aufgerufen,
nicht nur zu informieren, sondern direkt im Schoße von Regimes zu
intervenieren, als trojanische Pferde.
geschrieben
von „Voltaire“
exclusiv
für kommunisten-online übersetzt von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel,
Hervorhebungen
von Übersetzer und Redaktion
Quellen/Anmerkungen:
[1]
Ver: «La Albert Einstein Institution: no violencia según la CIA», por
Thierry Meyssan, Voltaire, 10 de febrero de 2005.
[2]
«When NGOs Attack : Implications of the Coup in
Georgia
», por Jacob Levich, Counterpunch, 6-7 de diciembre 2003.
[3]
Ver: «George Soros, especulador y filántropo», Voltaire, 3 de febrero
de 2004.
[4]
No es menos cierto que el generoso donante dispone siempre de un
importante medio de presión sobre la organización que financia: la
posibilidad de no renovar su subvención. Un elemento muy real para las
ONG aquí mencionadas, tanto más cuanto que el Open Society Institute
ocupa actualmente una situación excepcional en el «mercado» de la
filantropía, lo que hace que sea muy importante la posibilidad de
conservar su aprobación.
[5]
Ver: «¿AFL-CIO o AFL-CIA?->article123396]», por Paul Labarique,
Voltaire, 19 de enero de 2005; «1962-1979: La AFL-CIO y la
contrainsurgencia sindical», Voltaire, 19 de enero de 2005.
[6]
«La USAID y las redes terroristas de Bush» por Edgar Gonzales Ruiz,
Voltaire, 15 de julio de 2004.
[7]
Desde 2003, Estados Unidos emprendió un amplio proyecto de ayuda a los países
en vías de desarrollo en el seno de una nueva agencia, la Millenium
Challenge Corporation. Esta exige que los países beneficiados organicen
la liberalización de sus economías y su apertura a los inversionistas
extranjeros. Reclama además importantes reformas políticas muy similares
a verdaderos cambios de regímenes. Ver «Millenium Challenge,
colonialisme libéral», texto en francés, por Paul Labarique, Voltaire,
19 de febrero de 2004.
[8]
«USAID Director Keeps an Eye on Long-Term Recovery», por Robin Wright,
Washington Post, 6 de enero de 2005.
[9]
Foreign Aid in the National Interest : Promoting Freedom, Security and
Opportunity
, USAID, enero de 2003.
[10]
«’It looks disturbingly like a coup’», The Guardian, 25 de noviembre
de 2003.
[11]
«US-Supported OTPOR now Ignites
Ukraine
», Zaman, 27 de noviembre de 2004.
[12]
«
Washington
dénonce l’élection en Géorgie et désavoue Chevardnadzé» (
Washington
denuncia la elección en
Georgia
y desaprueba a Chevardnadzé), por Christophe de Roquefeuil, AFP, 20 de
noviembre de 2003.
[13]
Ver el sitio de la USAID Georgia.
[14]
Ver: «Médias audiovisuels: qui détient le 4ème pouvoir en Géorgie?»,
par Célia Chauffour, Regards sur l’Est, n°35, enero-marzo de 2004.
[15]
«
Georgia
human-rights organization accused of meddling», Zviad Pochkhua, The World
Paper, 1ero de mayo de 2003.
[16]
«Géorgie: la chaîne TV Rustavi 2 aux mains de l’ex-numéro 2 du
ministère des Affaires étrangères», por Célia Chauffour, Regards sur
l’Est, n°35, 13 de octobre de 2004.
[17]
Ver: «Ucrania: la calle contra el pueblo», Voltaire, 29 de novembre de
2004.
[18]
«Freedom House: cuando la «libertad» no es más que un pretexto»,
Voltaire, 3 de enero de 2005.
[19]
«US Hypocrisy in
Ukraine
», Ron E. Paul Statements, 7 de diciembre de 2004.
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