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Neues von den Guerrilla-Fronten der NPA in den Philippinen

SCHLAG GEGEN SÖLDNERARMEE UND PARAMILITÄRS

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke

Mitteilung der NPA Süd-Mindanao vom 9. Dezember 2010. (auf Kommunissten-online am 16. Dezember 2010) – Die 1.Pulang Bagani Kompanie der NPA führte eine militärische Strafmaßnahme gegen die Todesschwadronäre des 10. Infanterie-Bataillons im Stadtteil Paquibato von Davao durch und brannte die Unterkunft des 69. Infanterie-Bataillons „Palparan“ als Vergeltungsmaßnahme für die andauernden Menschenrechtsverletzungen und Verbrechen gegen die Volksmassen durch die dortigen Militärangehörigen und Paramilitärs nieder.

Am 28. November 2010 führte ein Kommando der kommunistischen Kämpfer den Strafbefehl gegen Roberto Kulot Repe (Seriennummer DS-G10-000241) in Paquibato, Davao, aus.

Repe ist ein aktiver Paramilitär und Rekrut der 1003. Brigade der 10. Infanterie-Division der Streitkräfte der Philippinen. Er wurde vom Geheimagenten Ruben Labawan geworben und war aktiver Teil der Kriegsmaschinerie, die die Zivilbevölkerung in Paquibato terrorisiert. Repe gehörte zum Bahani-Zug langer Reichweite von Labawan und war als Angehöriger der Söldnertruppen aktiv bei Kampfeinsätzen und geheimdienstlicher Wühlarbeit vor Ort dabei. Nachdem Labawan ihn erst für die paramilitärischen Verbände der Streitkräfte der Philippinen angeworben hatte, überstellte er ihn dann rasch an die 10. Infanterie-Division der Streitkräfte der Philippinen unter Brigadegeneral Carlos Holganza. Er wurde dann dem Streifenposten in Mapula/Paquibato, der 16. CAFGU-Einheit bei der 1003. Brigade der Söldnertruppen zugewiesen.

Am 3. September 2010 ermordete Repe zusammen mit weiteren zwei Todesschwadronären der Streitkräfte der Philippinen Reynaldo Labrador in seinem Haus vor dessen Familienangehörigen. Reynaldo Labrador war ein ziviler Einwohner von Paquibato/Davao und aktiv in der Bauernbewegung vor Ort. Reynaldo Labrador stand neben anderen zivilen Personen auf einer schwarzen Liste der 10. Infanterie-Division der Streitkräfte der Philippinen als jemand, der angeblich zum Genossen Ka Parago Verbindungen unterhält.

Das kriminelle Element Repe wurde bereits vor drei Jahren vom Volksgericht wegen schwerwiegender Verbrechen am Volk wie Mord, Brandstiftung und Raub zum Tode verurteilt. Sein Fall wurde ständig kontrolliert und gleichzeitig an übergeordnete revolutionäre Ebenen eskaliert. Die revolutionären Behörden wiesen die vom Volksgericht vor Ort beschlossene Todesstrafe ab und setzten deren Vollstreckung zeitweilig aus.

Im Juni 2010 wurde Repe für die paramilitärischen Strukturen der Streitkräfte der Philippinen rekrutiert. Von da an war er ständig aktiv in konterrevolutionäre und volksfeindliche Handlungen gegen die Volksmassen in Paquibato einschließlich den Mord an Labrador verwickelt.

Die Volksmassen freuen sich darüber, dass gegen den Paramilitär Repe die revolutionäre Gerechtigkeit vollstreckt worden ist.

Drei Tage nach Repes Tod verließen die feindlichen Truppenangehörigen des 69. Infanterie-Bataillons der Streitkräfte der Philippinen im Morgengrauen ihre Unterkunft in Paquibato, welche sich ca. 200 Meter entfernt von der Stelle befand, an der die Höchststrafe am Todesschwadronär Repe vollstreckt worden war. Am 3. Dezember brannte ein Kommandotrupp der 1. Pulang Bagani Kompanie der NPA die verlassenen 20 Hütten des Standorts des 69. Infanterie-Bataillons in Paquibato als Strafmaßnahme wegen der andauernden Mißhandlungen der feindlichen Söldner an der Bevölkerung nieder. Die feindlichen Verbände der Söldnertruppen zogen in den Kommandoposten Dalisay/Panabo der Armee, wo sie Häuser von Zivilpersonen besetzten und unter Bruch der Kriegsprotokolle eine Garnison der Streitkräfte der Philippinen errichteten.

Die jüngsten militärischen Aktionen der NPA in Paquibato sollen als starke Warnung an die 1003. Brigade der 10. Infanterie-Division der Streitkräfte der Philippinen für die schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen an den Volksmassen dienen. Es ist reiner Hohn auf die Menschenrechte, dass der einstige Kommandeur der 1003. Brigade der Streitkräfte, Oberst Domingo Tutaan, zum menschenrechtsverantwortlichen Chef der Streitkräfte ernannt wurde. Oberst Tutaan machte sich schwerer Verbrechen im Hinterland von Davao und in der Provinz Mindoro bei der 7. Infanterie-Division „Palparan“ der Streitkräfte der Philippinen schuldig, woher er kam. Dies förderte seine Karriere und spricht Bände über die Streitkräfte der Philippinen als Schlächter des Volkes.

Ka Parago, 1. Pulang Bagani Kompanie, Merardo Arce Kommando

NPA Süd-Mindanao

Quelle: E-Mail der KP der Philippinen an die Redaktion  

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Von den Guerrillafronten der NPA in den Philippinen:

WAFFENSTILLSTAND IN PROVINZ RIZAL VERLETZT

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke

Mitteilung der NPA Rizal vom 16. Dezember 2010. (auf Kommunisten-online am 17. Dezember 2010) – Die NPA Rizal unter dem Narciso Antazo Aramil Kommando (NAAC-NPA-Rizal) leitete nach Erhalt des Befehls der Kommunistischen Partei der Philippinen (CPP-MLM) und der National-Demokratischen Front der Philippinen (NDFP) unter der Kontrolle der revolutionären Machtorgane in der Provinz Rizal die Ausführung des Befehls zum Waffenstillstand ein. Alle NPA-Truppenangehöre in der Provinz einschließlich der bewaffneten Stadtguerrilleros und Volksmilizionäre stoppten alle offensiven militärischen Handlungen gegen die bewaffneten Einheiten der Streitkräfte der Philippinen einschließlich ihrer paramilitärischen CAFGU-Verbände und die Truppen der Philippinischen Nationalen Polizei, welche in der Provinz Rizal stationiert sind, seit Mitternacht 00:01 Uhr am heutigen 16. Dezember 2010 mit der Absicht, den Waffenstillstand bis um 23:59 Uhr am 3. Januar 2011 andauern zu lassen. Alle NPA-Einheiten in der Provinz Rizal sind derzeit in Verteidigungsstellungen innerhalb der Gebiete der volksdemokratischen Regierung und in Bereitschaft zur Selbstverteidigung zum Schutz des Lebens von Zivilpersonen, sofern Angriffe seitens der Söldnertruppen der Streitkräfte und der Polizei erfolgen.

Während die NPA Rizal den gegenseitig vereinbarten und erklärten Waffenstillstand zwischen der Regierung der Republik der Philippinen und der National-demokratischen Front der Philippinen durchzusetzen begonnen hat, befolgen die Angehörigen der Streitkräfte und Polizei des 56. Infanterie-Bataillons der philippinischen Armee und Polizeitruppen nicht die Befehle ihres Oberkommandierenden Benigno „Noynoy“ Aquino III. Sie drangen wiederholt in das Grenzgebiet der Provinzen Rizal und Bulacan zum Zeitpunkt des beginnenden Waffenstillstands ein, um militärische Angriffshandlungen gegen Angehörige der NPA Rizal zu führen. Zwei Züge besagter Einheiten der philippinischen Armee und Polizei treiben sich derzeit in San José del Monte City, Rizal, herum. Sie verbreiten dort Angst und Terror unter Bauern und Bewohnern der Dörfer.

Wir verurteilen diese Handlungen der Söldnertruppen der Armee und Polizei. Sie stellen eine klare Verletzung des gegenseitig erklärten Waffenstillstands zwischen der Regierung der Republik der Philippinen und der NDFP dar. Die andauernde militärische Offensive des 16. Infanterie-Bataillons, des 56. Infanterie-Bataillons und der Polizeitruppen wird den einsetzenden Waffenstillstand ganz sicher gefährden. Wir machen die Regierung der Republik der Philippinen und die Streitkräfte- sowie Polizeiführung für das Scheitern des Waffenstillstands in der Provinz Rizal verantwortlich. Sie müssen den im Einsatz befindlichen Truppen befehlen, unverzüglich das Gebiet zu verlassen und in ihre Standorte zurückzukehren. Auch wenn die NPA Rizal den Waffenstillstand will, sind wir vorbereitet, den Kampf aufzunehmen, wenn Militär und Polizeitruppen zu NPA-Stellungen vorrücken. Die Regierung der Republik der Philippinen und ihre Söldnertruppen der Streitkräfte und Polizei werden für jegliche Gefechte verantwortlich gemacht, die in der Provinz Rizal zwischen Angehörigen der NPA und der Streitkräfte/Polizei aufkommen könnten.

Wir rufen auch die jungen Truppenoffiziere und gewöhnlichen Soldaten des 16. Infanterie-Bataillons, des 56. Infanterie-Bataillons und der Polizeitruppen dazu auf, nicht in NPA-Gebiet vorzurücken und den Feindkontakt mit NPA-Einheiten zu vermeiden. Schließlich wollte Ihr auch die Feiertage lebend mit Euren Familienangehörigen verbringen können.

Wenn es dennoch dazu kommen sollte, dass Ihr auf NPA-Angehörige trefft, müsst Ihr sofort Eure Gewehre und alle Waffen kapitulierend übergeben. Es macht keinen Sinn, wenn Ihr Euer Leben opfert, um den Launen und Übeleien Eurer höheren Offiziere zu folgen, die lediglich in höhere Positionen bei Streitkräften und Polizei aufsteigen wollen.

Wiederholt nicht Euren Fehler, in NPA-Gebieten vorzurücken, welchen Ihr am 1. Dezember 2010 begangen habt! Dies führte zu 3 Toten und 3 Verletzten auf Eurer Seite. Eure 3 toten Kameraden werden nicht die Weihnachtstage feiern können, weil sie an militärischen Angriffshandlungen beteiligt waren. Seid nicht wie sie! Lasst Euch Euer Leben etwas wert sein! Feiert Weihnachten und Neujahr lebend mit Euren Familienangehörigen!

Respektiert den gegenseitig erklärten Waffenstillstand, um den nächsten Tag in Frieden zu erleben!

Es lebe die Neue Volksarmee (NPA)!

Es lebe die Kommunistische Partei der Philippinen - MLM!

Es lebe die National-Demokratische Front der Philippinen (NDFP)!

Es lebe das philippinische Volk!

Genosse Macario „Ka Karyo“ Liwanag

Sprecher des Narciso Antazo Aramil Kommandos der NPA Rizal

Quelle: E-Mail der KP der Philippinen an die Redaktion

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