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Die
Wikileaks-Enthüllungen offenbaren auch
SCHLECHTE
NOTEN FÜR US-SÖLDNER IN KUBA
Ihnen
geht’s nur ums Geld aus den USA
von
Juan Fernández López, für Cubadebate
übersetzt
Jens-Torsten Bohlke
Havanna,
17. Dezember 2010, Cubadebate. (auf Kommunisten-online am 22. Dezember
2010) – Eine der jüngsten Veröffentlichungen von WIKILEAKS
bringt eine Meldung des derzeitigen Chefs der US-Interessenvertretung in
Havanna, Jonathan Farrar, wonach dieser im April 2009 die „kubanische
Opposition als eine mit der Gesellschaft nicht in Verbindung stehende
Gruppe“ einschätzte, die „sich mehr darum kümmert, Geld zu
erhalten, als ihre Ansichten bei breiteren Teilen der kubanischen
Gesellschaft einzubringen“.
Der
Bericht von Farrar besagt: „Die informellen Befragungen, die wir unter
den Antragstellern für Visa und Flüchtlingen gemacht haben, zeigen
auf, dass die Dissidenten oder ihre Ansichten praktisch unbekannt
sind“. Außerdem erkennen die US-Diplomaten an, dass es „wenige
Anhaltspunkte“ dafür gibt, dass diese Dissidenten tausende Kubaner
repräsentieren, wie sie selbst meinen. Die Prüfung im allgemeinen Gefängnis
ergänzt: „Die Dissidenten sind nur ganz wenige, die mit einer für
eine künftige Regierung brauchbaren Ansicht vorhanden sind.“
Weiter
vorn im Text führt er an: „Es stimmt, dass sie beginnen, einen
gewissen Grad an Einheit der Ziele als Opposition zu erreichen oder
zumindest aufhören, soviel Energie dafür zu vergeuden, sich
gegenseitig die Hölle heiß zumachen.“
Zu
den finanziellen Ambitionen offenbart die Meldung: „Eine Organisation
einer politischen Partei sagte offen und aufrichtig dem Chef der
US-Vertretung, dass sie Finanzmittel braucht, um Löhne zu zahlen. Sie
legte ihm einen Haushaltsplan vor mit der Erwartung, dass die
US-Vertretung das zahlt (...) Wenn also die Suche nach Geld ihre
Hauptsorge ist, dann ist die zweite wichtigere wohl das Begrenzen oder
Seinlassen der Aktivitäten von ihren früheren Verbündeten, um sich
selbst die Macht und auch den Zugang zu den spärlichen Geldern zu
reservieren.“
Zu
den Beziehungen der Söldner der US-Vertretung in Kuba mit den
Exilkubanern, die ihnen „einen guten Teil ihrer Geldmittel „ senden
würden, räumt die Meldung ein, dass da nicht viel bei rauskommt, weil
sie überzogene Ambitionen hinsichtlich von Zusagen auf künftige
Positionen haben: „Die Angehörigen der Opposition aller Strömungen
beklagen sich über die Absicht der Exilkubaner, die Oppositionsgruppen
vor Ort in Kuba klein zuhalten, um sich selbst an die Macht zu bringen,
so bald die Castros weg sind.“
Und
die Meldung fügt hinzu: „Die von der Insel beschuldigen die
Exilkubaner von Miami und Madrid, dass sie versuchen, ihre Aktionen von
weit weg aus zu organisieren und ihre Aspekte nicht richtig den
Architekten der Politik von Washington vorzulegen.“
Es
ist schon bemerkenswert, dass angesichts so schlechter Bewertungen der
eigenen Hätschelsöldner immer noch welche von ihnen für
internationale Preise ausgewählt werden, dotiert mit hunderttausenden
Euro oder Dollar, eben für Unbekannte, Verbindungslose und nutzlose
Personen.
Persönlichkeiten
von Weltruf beschweren sich, dass die Preise zu brutalen Geschäften der
Stifter verkommen sind, um „Persönlichkeiten“ hervorzuzaubern, „Führer“,
„Künstler“, weltweites Söldnertum, Oppositionelle, Lakaien, und
gleichzeitig jene ganz maschinell aussperren, die diese Preise verdient
hätten. Die von WIKILEAKS da veröffentlichte Meldung der
US-Interessenvertretung in Havanna bestätigt dies vollauf.
Quelle:
http://www.cubadebate.cu/
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