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Anmerkung Roter Webmaster/06. Dezember 2007:

Hugo Chavez wird das Volk jetzt bewaffnen 

(siehe Artikel unten)

Die Provokationen der von den USA gelenkten und finanzierten Opposition gegen die Regierung von Hugo Chávez machten das schon lange nötig. Damit hat Chávez den Fehler nicht gemacht, den seinerzeit in Chile Präsident Allende machtem der als einzige bewaffnete Kraft nur das Militär duldete - trotz ernsthafter Warnungen vor einen Putsch des Militärs. Allende betrachtete noch bis zum Putsch Pinochet als seinen Vertrauten.

Wie wacklig die „Anhänger“ von Chávez in Soldatenuniform sind, zweigt der erst kürzlich erfolgte Verrat des Generals Raúl Isaías Baduel. Der veriet Chávez und lief zu den Lakaien der USA-Imperialisten im Land über. Generals Raúl Isaías Baduel wwurde allgemein als der Nachfolger von Chávez gehandelt.

Die Entscheidung, Bolivarischen Milizen zu bilden, wird de Putschgelüste dämpfen. Ein bewaffnetes und gut aufgeklärtes Volk wird Putschisten entschiedenen Widerstand entgegen setzen.

G.A.

„Gegen die venezolanische Moral kommen sie nicht an!“

Präsident Chavez kündigt Bildung von Bolivarischen Milizen an

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel

Caracas , 6. Dezember 2007, Tribuna Popular TP/ABN.- Der Präsident der Bolivarischen Republik Venezuela, Hugo Chávez Frías, kündigte die Bildung der Bolivarischen Milizen durch eine Änderung des Organgesetzes über die Nationalen Streitkräfte („Ley Orgánica de Fuerza Armada Nacional“ / Lofan) an.

Am Mittwoch erklärte Chávez auf der Pressekonferenz im Simón-Bolívar-Saal des Regierungspalastes Miraflores, dass er die Bildung der Bolivarischen Milizen umsetzen wird, die Teil des Verfassungsreformvorschlages war, über den am vergangenen Sonntag abgestimmt wurde.

In den vom Staatsoberhaupt in der Verfassungsreform vorgeschlagenen Übergangsregelungen heisst es: „Die Einheiten und Körperschaften der militärischen Reserve werden in Einheiten der Bolivarischen Volksmiliz umgewandelt.“

Außerdem wies der Präsident die Gegner der Verfassungsreform darauf hin, dass sie sich vorbereiten mögen, „denn es kommt die zweite Offensive mit Kurs auf die Reform“. Er sagte, die neue Offensive könne mit dem bisherigen Reformvorschlag aus der Abstimmung vom 2. Dezember oder einem veränderten oder vereinfachten Entwurf erfolgen.

Er empfahl den „Pyrrhussiegern“ des vergangenen Referendums, ihren Sieg gut zu verwalten und auch die Niederlage zu akzeptieren, die sie bei der nächsten Volksbefragung zur Verfassungsänderung erleiden werden. „Beim nächsten Referendum, welches wir gewinnen werden, werden wir sehen, ob sie unseren Sieg akzeptieren werden. Das Imperium und seine Lakaien werden gegen uns nicht ankommen, sie werden nicht gegen dieses venezolanische Volk ankommen und nicht gegen diese Soldaten, sie werden nicht gegen die venezolanische Moral ankommen.“

Chávez dankte den Bewohnern der Llanos und den Indios für die Unterstützung und die überwältigende Mehrheit unter ihnen für das JA bei der erfolgten Volksabstimmung. Gleichfalls gratulierte er den im Rahmen des Plans gegen Provokationen eingesetzten aktiven Angehörigen der Nationalgarde (Guardia Nacional/GN) und der Armee (Ejercito/Ej.) und hob dabei hervor, dass sie alles „bis ins Detail“ unter Kontrolle hatten, um Gewalthandlungen zu begegnen, welche die Gegner der Verfassungsreform für den Moment gleich nach dem Sieg des JA angekündigt hatten.

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel

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