|
Erklärung
von Elias Jaua, Vizepräsident Venezuelas
ES
GIBT EIN RECHT AUF EIGENTUM DES VENEZOLANISCHEN VOLKES
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Caracas,
6. September 2010, Correo del Orinoco. (auf Kommunisten-online am 8.
September 20110) – Elias Jaua erklärte, dass die Absicht der
Bolivarischen Regierung von Venezuela darin besteht, dasjenige Eigentum
zu verteidigen, welches der Kapitalismus dem venezolanischen Volk
vorenthielt: „Das Volk hatte nur das Recht auf nichts weiter als den
Spekulanten in die Hände zu fallen.“
Die
Bolivarische Regierung schützt nach den Worten von Elías Jaua „das
Recht des Volkes auf die Dinge, die den Wohlstand hervorbringen“.
Jaua
wies darauf hin, dass im ersten Halbjahr 2010 die Revolution in Schlüsselbereichen
des Kapitalismus intervenieren konnte. Konkret im Finanzsystem. Als
Beispiel nannte er die verantwortungsbewusste Aktion der Behörden des
venezolanischen Staates bei der Intervention in der Banco Federal, deren
Eigentümer Nelson Mezerhane auch Großaktionär beim
Oppositionsfernsehsender Globovisión ist. Die Banco Federal gefährdete
die Spareinlagen von über 500.000 Sparern durch Verluste von fast 4,9
Milliarden Bolívares Fuertes.
„In
diesem Halbjahr haben wir diese Mafias unter Kontrolle gebracht, die
sich im Finanzsystem eingenistet haben, um die Sparer zu betrügen“,
äußerte Jaua vor den Mikrofonen der Radiokette Radio Nacional de
Venezuela (RNV). Der Vizepräsident meinte dann weiter, dass das
Hauptanliegen der Regierung darin wurzelt, das Eigentum zu vergrößern,
welches in der Geschichte Venezuelas das herrschende wirtschaftliche und
politische System niemals der venezolanischen Bevölkerung zugestanden
hat.
Der
hohe Regierungsfunktionär erwähnte auch den Immobilienbereich: „Die
Mittelschichten kommen derzeit heraus aus ihrer Zeit des Verkaufens und
bitten um Hilfe (...) Wir werden das Eigentum der Familie verteidigen,
den Haushalt der Familie, das Familienhaus, die Familiensachen. Allein
im Sozialismus ist das Eigentum der Familie gewährleistet.“
Am
Ende sagte er, dass am 25. Mai 2010 die Staatsmacht erneut in einer
Aktion aus gesellschaftlicher Verantwortung in einem Börsenunternehmen
intervenieren musste. Es handelte sich um Ecoinvest. Bei diesem
Unternehmen gab es administrative Unregelmäßigkeiten und Delikte wie
Identitätsdiebstahl und Fälschung öffentlicher Dokumente, was
kapitalistisches Spekulantentum und Kapitalflucht erzeugte.
T/CO
Quelle:
RNV, AVN
Quelle:
http://www.correodelorinoco.gob.
|