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Leserbriefe
I
zur
Auseinandersetzung um die rechtsopportunistischen Zentristen der Zeitschrift
Offen-siv
|
Liebe
Leserinnen und Leser,
9.
Oktober 2008
wir
wollen heute unsere Auseinandersetzung mit den rechtsopportunistischen
Zentristen um die Zeitschrift Offen-siv erstmal zum Abschluss bringen. Weder sind die ca. 20
Leute so wichtig, dass es sich denn lohnte, noch verdienen sie es, dass
man sich mit ihnen weiter beschäftigt. Wir haben nur getan, was getan
werden musste, nun ich vorläufig Schluss. Wir werden allerdings die
Auseinandersetzung dann weiter führen, wann wir es für erforderlich
erachten.
Die
Zentristen reagierten auf unsere Kritik auf ihr opportunistisches
Geschreibsel, indem sie Günter Ackermann, Webmaster von K-online und
verantwortlichen Redakteur, aus dem Herausgeberkreis ihrer Zeitschrift
heraus warfen. G.A. wurde nicht einmal um Stellungnahme gebeten, bis
heute kennt er nicht die „Anklageschrift“ gegen sich.
Na
ja, wir
wollen hier nicht lamentieren, das ist eben der Stil von
Rechtsopportunisten, die erwischt worden sind. Klar, denn
marxistisch-leninistische Argumente haben sie nicht.
Da
sie keine kommunistischen Argumente haben, schimpften sie in diversen
Foren gegen uns. Sogar anonyme provokatorische Mails aus ihrer Richtung kamen.
Liebe Genossinnen und Genossen, unten findet ihr eine Auswahl von Mails
an uns. Beiliebe nicht nur zustimmende. Auch harsche Kritik ist dabei.
Diese nehmen wir auch ernst und werden keinen, nur deshalb, weil er
unsere Meinung nicht teilt, beschimpfen. Wenn er unsere Argumente
nicht verstanden hat, dann kann es ja sein, dass wir sie falsch
vermittelt haben.
Wir
sind dessen sicher, dass wir uns in der Auseinandersetzung mit der
Zeitschrift Offen-siv sauber verhalten haben. Wir übten Kritik an
etwas, das nach Kritik schrie. Und wi durften nicht zulassen, dass gute
Genossen rechtsopportunistischen Scharlatanen auf den Le4im gingen.
Wenn
Frank Flegel diese Kritik im Ton zu hart vorkam, so beauere ich das
zarte Seelchen des Kirchenangestellten sehr, aber wir kämpfen hier
nicht gegen Pastorentöchter, sondern gegen einen Feind, der bereit und
in der Lage ist, die Menschheit in den Abgrund zu reißen. Auch
sei festgestellt, dass wir
mit offenem Visier kämpfen und dabei die Sprache der Menschen draußen
sprechen. Im Gegensatz dazu die Flegel-Postille. Daraus, zum guten
Abschluss, ein Zitat über den Begriff Revisionismus aus Offen-siv:
„Auf Grund seiner letalen Wirkung für
Millionen muss man vom „Gift des Revisionismus“ als einer nachgerade
mörderischen Geistes-Waffe sprechen. Sie entfaltet ihre zerstörerische
Wirkung langsam, aber desto so nachhaltiger. Solange kein Gegenmittel
entwickelt wird, kann sich die toxische Substanz weiter ungehindert
ausbreiten. Anders als zu Zeiten Lenins ist aber heute selbst die
Nennung der gefährlichen Erscheinung bei ihrem Namen „verboten“. Im
Zeitalter postmoderner Entrümpelung des klassischen Begriffsvokabulars
verkam der Begriff „Revisionismus“ zum Unwort. Wer von der Mehrheit
der Gesellschaft ernst genommen werden will, meidet den Begriff, er ist
unschick.“
Alles
klar und verstanden? Nein? Ich auch nicht.
Rotfront
Günter
Ackermann
Redaktion
Kommunisten-online
|
|
Ulrich aus
Nikaragua
|
„Nach
Dir
(gemeint ist Offen-siv-Herausgeber Frank Flegel, Red. K-online)
wären Lenin und Stalin, etc.
auch solche Schwerenöter, die permanent an den Fehlern
und verräterischen Strömungen im eigenen Lager herumgenörgelt
haben. Zu behaupten, daß der revolutionäre Kurs einer Partei
oder die einmal errungene Arbeitermacht nicht umkehrbar seien,
schlägt allen wissenschaftlichen, philosophischen und
materiellen Erfahrungen und Erkenntnissen ins Gesicht und ist
nur dazu gut und dafür da, die Wachsamkeit der kommunistischen
Revolutionäre abzulenken und einzuschläfern und das Ergebnis
liegt da ja nun auf der Hand.“ |
Werte
Genossen!
Man
sollte grundsätzlich bei solchen Diskussionen die persönliche
Diskriminierung herauslassen. Die Kritik an der ¨kommunistischen¨
Initiative ist im Wesentlichen richtig. Eventuell ist dem Genossen
Bohlke ein Fehler unterlaufen in Bezug auf was national-revolutionär
ist oder nicht. Aber auch diese mögliche Gegenkritik definiert nicht,
was genau mit ¨revolutionär¨ gemeint ist. Das kann mehrerlei heißen
und da hat der Genosse Bohlke recht.
Der
Genosse Frank Flegel bringt, wahrscheinlich ohne es zu merken, die
Kritik von Genossen Ackermann auf einen Punkt, wenn er sagt:
Wir
werden die KPdSU und die SED niemals als Parteien des
„Klassenverrats“ bezeichnen. Die alten Hüte der alten so genannten
„ML“ in Westdeutschland von der „neuen herrschenden Klasse“ in
den sozialistischen Ländern, von der „sozialimperialistischen
Sowjetunion“ usw. kannst Du getrost für Dich behalten.
Lieber
Frank, ohne dein Blut zum
Wallen bringen zu wollen, damit elimimierst du Dich selbst als
Kommunist. Hier in Nikaragua ist ein Sprichwort geläufig, das man den
Gerichtsverfahren abgekupfert hat: Auf
Grund von Geständnis
enthebe ich (der Richter) der Beweispflicht.
Du hast nichts Anderes gesagt, als daß
Du dich mit dem Opportunismus und Revisionismus innerhalb der
kommunistischen Parteien und der Arbeiterbewegung nicht
auseinandersetzen willst. Ich wiederhole: Genau das hast du gesagt. mit
diesem Satz. Nach Dir wären Lenin und
Stalin, etc. auch solche
Schwerenöter, die permanent an den Fehlern und verräterischen Strömungen
im eigenen Lager herumgenörgelt haben. Zu behaupten, daß der
revolutionäre Kurs einer Partei oder die einmal errungene Arbeitermacht
nicht umkehrbar seien, schlägt allen wissenschaftlichen,
philosophischen und materiellen Erfahrungen und Erkenntnissen ins
Gesicht und ist nur dazu gut und dafür da, die Wachsamkeit der
kommunistischen Revolutionäre abzulenken und einzuschläfern und das
Ergebnis liegt da ja nun auf der Hand. Wenn ich mich nicht irre, war es
Lenin, der gesagt hat, daß der gefährlichste Feind im Zentralkomitee
sitze. Und da saß er auch. Die beste Solidarität mit dem sowjetischen
Proletariat, mit seiner Avantgardepartei und seinem Arbeiterstaat ist
ganz genau die, die der Leninschen Kritik am Opportunismus folgt und so
die sowjetische Arbeitermacht schützt. Ein fetischistischer Kult tut
das genaue Gegenteil. Ich kenne nur wenige Positionen, die die
Sowjetunion und die DDR so effizient verteidigt haben wie die
Kommunistische Internetzeitung. Das ignorieren zu wollen, geht nur mit
fest geschlossenen Augen.
Lieber
Frank Flegel und lieber
Michael Opperskalski. Nehmt die Sachen nicht persönlich, sondern
begreift bitte, daß die kommunistische Sache in hohem Maß
Professionalismus, Wissenschaftlichkeit und Genauigkeit erfordert, wie
jedes proletarische Werk – sei es nun eine Maschine (bin
Maschinenbauer) oder die Weltrevolution. Ungenauigkeiten und Irrtümer
hat man immer sehr, sehr teuer bezahlt – in der Regel mit Blut und
harten Niederlagen. Das ist eine hohe Verantwortung und – bei allem
Respekt – dieser seid ihr nicht gerecht geworden. Das ist ohne persönlichen
Arg, aber pickelhart. Denkt mal drüber nach. Ich halte es da mit den
Genossen Ackermann und Bohlke.
Mit
kommunistischem Gruß
Ulrich
aus Nikaragua
|
|
Opperskalski lügt:
Lieber
Genosse Ackermann,
ich
habe Deine Mail samt der angehängten Texte gelesen. Deshalb erlaube ich
mir hierzu einige, kurze Kommentare:
1)
Der ENTWURF (ich betone dieses Wort, weil es noch kein endgültiger Text
sein soll) war in DIESER Phase für die zunächst interne Diskussion
innerhalb des Herausgeberkreises bestimmt; das schließt eine Öffentlichkeit
der Diskussion (noch) aus. Du
hast sie dennoch öffentlich gemacht, indem Du sie an Nicht-Mitglieder
des Herausgeberkreises geschickt hast. Dies stellt aus meiner Sicht
Deine Organisationsdisziplin hinsichtlich des Herausgeberkreises in
Frage;
|
Hier lügt er bewusst,
denn er wusste an wen unsere Texte geschickt wurden: an
Mitglieder des Herausgeberkreises von Oven-siv und zwar an:
opperskalski@geheim-magazin, webmaster@tundp.info,
redaktion@trotz-alledem.info, info@kpdb.de, webmaster@stalinwerke.de,
lenin84@web.de, post@k-p-d-online.de; michael@opperskalski.org,
jetobo@gmx.de[1],
pontos@t-online.de,[2]
mail@kurt-gossweiler.de |
2)
Pauschalkritik hilft nicht weiter. Konkrete Veränderungsvorschläge hätten
weitergeholfen. Zudem: es handelt sich dabei um einen Aufruf, der vom
Charakter her zusammenfassend und damit auch verkürzend sein muss, und
NICHT um ein Programm, dass natürlich wesentlich analytischer sein
muss. Außerdem: eine Pauschalkritik ohne jegliche Veränderungsvorschläge,
die einzelne Passagen oder Formulierungen herausgreift, um den Text
insgesamt als revisionistisch einzustufen, disqualifiziert sich aus
meiner Sicht selber;
3)
Was die „Kritik“ des Herrn Bohlke betrifft, so möchte ich tatsächlich
NICHT mit so einer Person eine „Kommunistische Initiative“ aufbauen.
Schon die Sprache (Beispiel: „Verarschung“) charakterisiert den
Schreiber, der zudem dummdreist Behauptungen aufstellt, die der Text
nicht hergibt (und auch nicht hergeben soll!). Und weiter: er schreibt
etwas zur „Baath-Partei“; der Mann weiß offensichtlich nicht, worüber
er schreibt (die Baath-Partei ist in ihrer Geschichte und Entwicklung
wesentlich komplizierter, als dieser Herr mit seinem Bücherschrank
offensichtlich voller vieler Klassiker, die er allerdings einmal
entstauben und erneut lesen sollte, den Leser wahr haben lassen möchte).
Jedenfalls manövriert er sich mit seiner Einschätzung in den
Kandidatenstatus zur Mitgliedschaft in der so genannten „Irakischen
Kommunistischen Partei“, die zur Marionettenorganisation der
Yankee-Besatzer verkommen ist. Nein, danke: dieses Geschreibsel
erinnerst mich fatal an Erfahrungen mit linkssektiererischen Kräften,
die ich auch persönlich in den 70er und 80er Jahren – nicht nur (!)
– in der BRD machen musste: diese Kräfte waren schon damals vielfach
objektiv an der Seite des Feindes, manchmal sogar Agenten des
Feindes….
Kurzum:
so geht man nicht unter Genossen miteinander um (wobei ich Herrn Bohlke
aus oben genannten Gründen als solchen nicht akzeptieren wurde)!
Mit
kommunistischen Grüßen
Michael
Opperskalski
|
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Offen-siv-Herausgeber
und KI-Hauptstrippenzieher Frank Flegel an Kommunisten-online ist zart
besaitet, schreibt voller Hass wegen unserer klaren
marxistisch-leninistischen Positionen
1.
E-Mail
|
Hier
trennen sich unsere Wege. Wir werden die KPdSU und die SED
niemals als Parteien des „Klassenverrats“ bezeichnen. Die
alten Hüte der alten so genannten „ML“ in Westdeutschland
von der „neuen herrschenden Klasse“ in den sozialistischen Ländern,
von der „sozialimperialistischen Sowjetunion“ usw. kannst Du
getrost für Dich behalten. Du wirst die Sozialimperialismus-
bzw. Sozialfaschismusthese bei uns auch nicht über die Hintertür
einführen können, das kann ich Dir versichern. |
Lieber
Genosse Ackermann,
sowohl
Inhalt als auch Form der Kritiken am Aufruf für eine KI in Deutschland
haben mich sehr befremdet.
I.
Bohlke
Zu
Punkt 1, erster Teil, bei
Bohlke: Aus nationalen und revolutionären Befreiungsbewegungen macht
Herr Bohlke „national-revolutionäre“. Was soll das? Nationale und
revolutionäre Befreiungsbewegungen sind zwei im Charakter völlig
unterschiedliche Befreiungsbewegungen, nämlich „nationale“, also im
Charakter bürgerlich-nationalrevolutionäre und „revolutionäre“,
also sozialistische – oder was meint Herr Bohlke, welche Revolution im
Spätkapitalismus wohl ansteht?
Wieso
produziert man hier - da so an den Haaren herbeigezogen offensichtlich
bewusst - ein solches Missverständnis?
Zu
Punkt 1, zweiter Teil, bei Bohlke: Den Niedergang der vor der
Konterrevolution vorhanden Widerstandskräfte gegen den Imperialismus zu
benennen zeigt die Haupttendenz der jetzigen konterrevolutionären
Epoche. Was soll es, dagegen - völlig idiotisch - mit einzelnen gegenläufigen
Beispielen zu polemisieren? Seid Ihr der Auffassung, dass wir in
Mitteleuropa in der Phase revolutionärer Aufschwünge leben, oder wie
soll ich das verstehen?
Zu
Punkt 2 bei Bohlke: Dass es eine Frage des Kommas oder des Punktes ist,
ob man konkrete Analysen darstellt oder alles wie „Leipziger
Allerlei“ oder „Kesselbuntes“ mischt, war mir bisher nicht klar.
Ich dachte immer, es ginge um Inhalte. Wieso benutzt man hier dermaßen
abwegige Analogien für vernichtende Urteile?
Zu
Punkt 3 bei Bohlke: Ein „kommunistisch sich nennen wollender Unfug“
sind, wie die kurz erwähnten Beispiele der „Kritikpunkte“ des Herrn
Bohlke zeigen, nicht der Entwurf, sondern seine Einlassungen dazu.
Zu
Punkt 4 bei Bohlke: „Schwachsinn“ und „Verarsche“ (Zitate Bohlke).
II.
Ackermann
Ich
nehme hier den zentralen Punkt heraus: „Wo aber bleibt der
Klassenverrat der KPdSU, der SED, DKP und der PDS/Linke? Fehlanzeige!“
Das klagst Du fragend an.
Hier
trennen sich unsere Wege. Wir werden die KPdSU und die SED niemals als
Parteien des „Klassenverrats“ bezeichnen. Die alten Hüte der alten
so genannten „ML“ in Westdeutschland von der „neuen herrschenden
Klasse“ in den sozialistischen Ländern, von der
„sozialimperialistischen Sowjetunion“ usw. kannst Du getrost für
Dich behalten. Du wirst die Sozialimperialismus- bzw.
Sozialfaschismusthese bei uns auch nicht über die Hintertür einführen
können, das kann ich Dir versichern.
Ansonsten
ist dies das einzig erwähnenswerte Inhaltliche an Deinen Ausführungen,
der Rest bewegt sich auf einem Niveau ähnlich der Kritik an der
Formulierung „Das Verständnis für die Notwendigkeit…“. Darauf
einzugehen lohnt die Mühe nicht
Bleibt
zum Schluss nur die Frage, warum Leute, die eine Kooperation mit uns
angestrebt haben, in der jetzigen Situation so voller Schaum vor dem
Mund und wild um sich schlagend reagieren und wie mit der Lupe im
vorgelegten Text nach möglichst großartig aufblasbaren Kritikpunkten
suchen, und seien es auch nur Punkt und Komma. Die Antwort wisst nur
Ihr, ich nicht.
Gruß,
Frank Flegel
Anmerkung Roter Webmaster:
Wir strebten und streben die Kooperation mit allen Kommunisten an –
wenn sie denn welche sind. Wird uns aber das Gegenteil klar
und sie sind in Wirklichkeit Revisionisten, stellen wir uns gegen ihre
opportunistische Position – ohne wenn uns aber. So auch hier. |
|
Wegen
marxistisch-leninistischer Kritik am Aufruf gefeuert:
Frank
Flegel an Roter Webmaster:
2.
E-Mail
Lieber
Günter,
wie
die Situation zusammenpasst...
Bei
seiner Sitzung am 13. 9. 08 hat das Herausgebergremium von offen-siv
einstimmig beschlossen, Dich aus diesem Gremium auszuschließen.
Begründung:
unüberbrückbare Differenzen in der Frage der Auswirkungen des modernen
Revisionismus und in der Frage der Einschätzung der (real-)sozialistischen
Länder in Europa und ihrer führenden Parteien.
Gruß,
Frank Flegel
P.S.:
Zu Deinen Anmerkungen über mich: Wer eine bestimmte Form - nämlich die
schriftliche - der Diskussion wünscht (da ein unverbindliches Gequassel
am Telefon, da nicht objektiv vermittelbar, niemandem nützt, eine
schriftliche Form aber eine Auseinandersetzung nachvollziehbar macht und
so für andere sowohl lehrreich sein kann als auch die Möglichkeit für sie
bietet, sich daran zu beteiligen), der verweigert nicht die Diskussion
und lehnt nichts ab. Im Gegenteil, so jemand will Nachvollziehbarkeit
und Öffentlichkeit.
|
|
Ein ehemaliger DDR-Bürger, vormals Mitglied
der SED und Arbeiter:
Lieber
Genosse Webmaster,
ich
möchte die unten stehenden Daten bestätigen und ergänzen: Das
„O.“ steht für „Olaf“, Telefon 036xxx / xxxxx und organisiert
bin ich in der DKP Thüringen. Anlass für die Bestellung des
Newsletters war die Diskussion über den KI – Aufruf.
RotFront
Name
ist der Redaktion bekannt
|
|
Brief
an Roter Webmaster (Name ist der Redaktion bekann):
|
Weil
ich für die Einheit von Marxisten-Leninisten bin, habe ich den
KI-Aufruf als einer der ersten unterzeichnet. |
Lieber Günter,
jetzt kenne ich Dich schon so
lange als einen leidenschaftlichen Kommunisten, dass es mir nun umso
schwerer fällt, Dir kräftig die Meinung zu geigen, aber das ist nun
wirklich bitter nötig. Nach Deinen Veröffentlichungen der letzten zwei
Tage zum Thema „Offensiv“ stelle ich fest: Das, was ich auf K-Online
dazu gelesen habe, ist falsch, an den Haaren herbeigezogen,
zurechtgebogen, in der Sache unsinnig und der Sache undienlich!
Deinem historischen Abriss folgt
unter 2.
Zentrismus als Handlanger des Revisionismus heute
und 3.
Gegen das Paktierertum mit dem Revisionismus heute
eine nicht sachlich belegte (!) persönliche Stellungnahme, die ähnlich
daneben ist wie das, was Jens vor einiger Zeit zu dem Aufruf zur KI-Gründung
zusammenschrieb. Weder Deine Belege zur KPF noch zu Sander kann ich
ernst nehmen; das zur KPF ist so zusammengedacht, bis es Dir in Deine
ideologische Linie passte, und das zu Sander... Leninhilf, den BRAUCHT
MAN NICHT ZU KOMMENTIEREN!!! Leute, die Offensiv abonnieren, haben schon
eine Menge kapiert und brauchen keine Anleitung dazu, wie man
richtig den Kopf schüttelt oder sich totlacht. Letzteres tat ich - auch
ohne Anleitung.
Den Genossen Frank und Michael zu
unterstellen - ja, es ist eine Unterstellung! - dass sie „sich
ganz bewusst anerkannter, antirevisionistischer Autoren bedienen, um
Kommunisten zu täuschen und getarnt hinter dem Glanz der Autoren ihre
zentristischen Fäden zu spinnen“ ,
finde ich ehrlich gesagt eine abseitige Frechheit, und damit halte ich
mich jetzt gar nicht auf.
Nur eins noch: Es fällt deutlich
auf, dass Dein politischer Freundeskreis sich zunehmend verkleinert. Das
liegt NICHT daran, dass alle sich plötzlich als Revisionisten
entpuppen, sondern daran, dass Du Dich / Euch offenbar als einzig
sattelfeste/n Kommunisten verstehst. Alle anderen scheinen nach und
nach bourgeoisen Interessen zu dienen, sind „Sumpf“,
„Subjekte“, „Paktierer“, „Verräter“ usw. Jede Abweichung
von Deiner Weltsicht ist gleich „revisionistisch“; immer dann, wenn
Du etwas Trennendes entdeckst, entlarvst Du gleich wieder „Agenten“
der Bourgeoisie - mensch Günter, so läuft das nicht, leidest
Du an Verfolgungswahn? Oder an Geltungssucht? Jedenfalls sollte es
Dir arg zu denken geben, dass auf der letzten
Offensiv-Herausgebertagung alle (alle? außer Dir alle!) da waren und für
Deinen Ausschluss stimmten. Alles Revisionisten / Zentristen / Kapitalsbüttel? Alle
von „den Flegels“ getäuscht, auch der von Dir geschätzte
Gossweiler?
Nun ja... Nach Deiner Lesart muss
wohl auch Allende objektiv den Kapitalsinteressen gedient haben, weil er
eine Volksbewaffnung versäumte...
So: Weil ich für die Einheit von
Marxisten-Leninisten bin, habe ich den KI-Aufruf als einer der ersten
unterzeichnet. Er ist ein Aufruf und kein Programm, das natürlich ausführlicher
wäre, und ich freue mich über alle, die auch unterzeichnen. Es ist ja
auch ok, wenn Du das nicht tust. Ich hatte allerdings gehofft, dass Du
Dich mit Bewertungen und „Entlarvungen“ zurückhältst und etwas
solidarischer an's Ganze herangehst. Nur das, was Du nun ins Netz
gestellt hast, ist eher peinlich - FÜR DICH! Lass es,
bessere nicht nach, das wird nix.
Rote
Grüße
(Name ist der Redaktion bekann)
|
|
G J. an
Kommunisten-online:
|
Mir
hat Deine/Eure negative Herangehensweise an diesen
vielleicht etwas voreiligen, unbeholfenen Versuch einer
„Kommunistischen Initiative“ nicht gefallen. Ich kenne
die Verfasser dieses Aufrufs nicht und weiß auch nicht, wie
seriös das ist. Irren ist menschlich - das weißt Du selber! |
Lieber
Günter,
Du
hattest gestern versucht, mich telefonisch zu erreichen, deshalb schnell
ein paar Zeilen per eMail.
Ich
weiß, daß Du und Deine Mitstreitern eine sehr umfangreiche Arbeit
leisten, um Klarheit zu schaffen in der täglichen Auseinandersetzung
mit dem imperialistischen Klassenfeind. Das ist nicht leicht. Und ich
gehe davon aus, daß bei alledem Seriosität zu erwarten ist, sonst
hätte ich Deinen/Euren Newsletter nicht gewollt.
Tatsächlich
ist es nicht immer einfach, zwischen gut und schlecht zu
unterscheiden. Nicht immer erkennt man gleich, wer ehrlich ist, wer sich
maskiert, wer sich lediglich irrt, oder wer sich nur
herumstreiten und irgendwelche Dummheiten verbreiten will. Die
zahlreichen Foren im Internet geben davon ein anschauliches Beispiel.
Erst wenn man den Menschen kennt, der hinter diesen Zeilen steckt, kann
man sich ein Bild davon machen, was davon überhaupt ernst zu nehmen ist
und was nicht.
Mir
hat Deine/Eure negative Herangehensweise an diesen vielleicht etwas
voreiligen, unbeholfenen Versuch einer „Kommunistischen Initiative“
nicht gefallen. Ich kenne die Verfasser dieses Aufrufs nicht und
weiß auch nicht, wie seriös das ist. Irren ist menschlich - das weißt
Du selber!
Allerdings
hat mich jemand jetzt auf ein Video dieses Michael Kubi aufmerksam
gemacht hat. Wenn das zutrifft, dann ist mir der Typ echt ein paar Nummern
zu klein.
http://de.youtube.com/watch?v=17AZj_vlQkc
Und
dann ist es eher lächerlich, überhaupt darauf zu reagieren. Dann ist das
eher lapidar...
Also
nimm's nicht persönlich - es geht um die Sache!
Ein
paar freundliche Grüße und Dir ein schönes Wochenende! :o)
G.
J. |
|
Lieber
Guenter Ackermann,
Liebe
Genossinnnen und Genossen,
(…)
3)
Den Bruch zwischen Euch und Flegel bedauere ich, aber wenn Flegel gesagt
und/oder geschrieben hat, dass er der KPdSU zu keinem Zeitpunkt
Klassenverrat bescheinigen werde, dann ist der Bruch unvermeidlich
gewesen. Ich denke naemlich auch, dass die antikommunistische Wende der
UdSSR der Jahre 1953 bis 1956 niemals zurueck genommen wurde, mithin
Gorbatschow "nur" vollendete, was Chruschtschow begonnen und
Breschnew weitergefuehrt hatten (wenngleich jeweils auf seine eigene
Weise). Es gab darueber 2004/2005 eine in "offensiv"
ausgetragene Kontroverse zwischen mir und Heinz-W. Hammer und anderen.
Wegen der Bewertung der Ereignisse in der CSSR 1968 gab es dann einen
Bruch zwischen der Gruppe Neue Einheit und "offensiv".
Rotfront!
S.
Y. (Zaandam) |
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Brief von J. Nr.
1 (Name der Redaktion bekann)
Bitte
entfernt mich aus der Newsletterliste, dieser Wahnsinn, zur
Kommunistischen Initiative, den ihr da verbreitet, ist ja nicht mehr
auszuhalten... da gibt es Gestalten in der Geschichte die euch ähnlicher
sind als ihr glaubt...
|
|
Brief von J.
Nr. 2 (Name der Redaktion bekann)
|
Das
Problem, was ich im Moment mit K-Online habe, sehe ich weniger
an dem Inhalt des Aufrufs noch an eurer Kritik, als vielmehr an
dem Tenor und der objektiven Stoßrichtung eurer Reaktion. |
Genosse
Günther,
(…)
Das
Problem, was ich im Moment mit K-Online habe, sehe ich weniger an dem
Inhalt des Aufrufs noch an eurer Kritik, als vielmehr an dem Tenor und
der objektiven Stoßrichtung eurer Reaktion. Ich halte es für Wahnsinn,
ja Wahnsinn ist das, gegen eine Initiative, die im Interesse der
gesamten deutschen kommunistischen Bewegung liegt, in solch einer
Art und Weise vor zu gehen. Wäre euch überhaupt etwas daran gelegen, hättet
ihr zumindest vorerst eine eher bedeckte Haltung einnehmen können,
Kritikpunkte nicht gleich hemmungslos in alle Richtungen raus gefeuert
und auf diese Weise den ein oder anderen von der prinzipiellen Unterstützung
abgehalten. Genosse Opperskalski sagte es doch, es ist ein Entwurf, die
KI ist noch weit von ihrem ersten Ziel, eine Organisation zu werden,
entfernt.
Das
ich nun den Newslettter abbestelle, natürlich kaum mehr als nur ein
Zeichen, tat ich wegen der Diffamierung der Initiative als
rechtsopportunistisch und pseudokommunistisch,... und dann der Vorwurf
Genosse Flegel wollte K-Online gewissermaßen auslöschen... Sowie eure
Ankündigung ihr wollt nun gegen Offensiv vorgehen...
Ich
halte eure Reaktion für übertrieben und absolut unüberlegt... wenn
ihr erwartet, dass eine kommunistische Initiative oder spätere Partei,
genau euren Auffassungen und Einschätzungen folgt, dann gründet die
Partei doch sofort und entfernt euren Spruch „Für den Aufbau der
Kommunistischen Partei Deutschlands“, nichts anderes ist die
Konsequenz aus euren derzeitigen Standpunkten.
PS:
Ich dachte weniger an Plechanow als an Trotzki.
Mit
kommunistischen Grüßen
J.
(Name der Redaktion bekann) |
|
Antwort Roter
Webmaster vom 30. Sept. 2008
|
Wir
sollten mal wieder Streitkultur lernen. Der moderne
Revisionismus hat genau das auch abgeschafft: Friede, Freude,
Eierkuchen, das ZK wird’s schon richten und wir schlucken
alles. Die Klassiker beherrschten Streitkultur im hohen Maße.
Viele der wichtigsten Schriften sind solche Streitschriften, sei
es „Kritik des Gothaer Programms“, sei es der „Antidühring“,
sein es „Was tun?“, „Der linke Radikalismus“ usw.:
Streitschriften und oft mit harten Bandagen. |
Lieber
Genosse J.,
Du
schreibst.
„Ich halte es für
Wahnsinn, ja Wahnsinn ist das, gegen eine Initiative, die im Interesse
der gesamten deutschen kommunistischen Bewegung liegt,
in solch einer Art und Weise vor zu gehen. Wäre euch überhaupt
etwas daran gelegen, hättet ihr zumindest vorerst eine eher bedeckte
Haltung einnehmen können, Kritikpunkte nicht gleich hemmungslos in alle
Richtungen raus gefeuert und auf diese Weise den ein oder anderen von
der prinzipiellen Unterstützung abgehalten.“
1.
Kritikpunkte nicht gleich hemmungslos in alle Richtungen raus gefeuert
und auf diese Weise den ein oder anderen von der prinzipiellen Unterstützung
abgehalten.
Genau
das, was du anmahnst, haben wir getan. Ich war ja bis zum 12. d.Mts. im
Herausgeberkreis und bekam den Entwurf des Aufrufs in Papierform per
post. Ich rief Flegel an und bat um digitale Übersendung. Flegel aber
sagte, das sei so fürchterlich schwierig, das könne er nicht. Er bat
mich aber, da ich am 13. September nicht nach Berlin kommen konnte (ich
war seit März 2008 im Herausgeberkreis), schriftlich mich zum Inhalt zu
äußern. Das tat ich dann auch und er entstand meine erste Kritik.
Siehe
http://www.kommunisten-online.de/Kommunisten/ki_dokumente.htm
Diesen
Text verschickte ich per Mail an jene, von denen ich wusste, dass sie im
Herausgeberkreis sind und deren Mail-Adresse ich hatte. Und das mit
offenem Verteiler, also sie wussten, an wem es ging. Meine Kritik war
inhaltlich und sie wurde auch erst offiziell gestern veröffentlicht.
Aber,
was da inhaltlich steht, dazu stehe ich immer noch. Der Aufruf ist ein
rechtsopportunistisches Papier, zentristisch ausgerichtet und fern
jeglicher ML-Theorie.
Du
schreibst: „Genosse Opperskalski sagte es doch, es ist ein Entwurf, die KI ist
noch weit von ihrem ersten Ziel, eine Organisation zu werden,
entfernt.“
Opperskalski
sagt viel, aber nicht immer die Wahrheit. Ein Entwurf war das Papier,
als ich es bekam. Aber jetzt ist es ein Beschluss. Ein Aufruf für eine
Sammlung, die eine kommunistische Partei aufbauen zu wollen behauptet.
Sei
doch nicht so blauäugig. Wenn der Aufruf zum KI schon so schwach ist,
dass eigentlich fast jeder reingehen kann – ausgenommen Kritiker am
modernen Revisionismus, wie wir – dann kann vielleicht ein
linkssozialdemokratischer Wahlverein rauskommen, aber keine KPD.
Ich
denke, Flegel und Co wollten gar keine Kritik, sie wollten nur Abnicken.
Aber, lieber Genosse, ich nicke nichts ab, das solche schwerwiegenden
Fehler hat und dabei solch hohen Anspruch stellt. Das ist Handwerkelei
– gelinde ausgedrückt.
Eine
KI, die sie aus diesem Text entstehen wird, können wir verzichten. Es
ist nur ein Verein mehr.
Und
dann sehe dir doch mal die Einleitung an. Das erweckt den Eindruck, am
13. Sept.2008 sei Berlin von Kommunisten überlaufen wurden und die hätten
mit erhobenen Fäusten und Rotfront-Rufen die KI gefordert. Wie viele es
war, weißt du genau, wenn du in Berlin dabei warst (um die 20
Teilnehmer – am Gründungsparteitag der KPD/ML 1968 waren es
entschieden mehr und das waen Delegierte).
Und daraus zu schließen, dass die Bedingungen deshalb nie so gut
waren, ist vermessen.
Du
schreibst: „Sowie eure Ankündigung ihr wollt nun gegen Offensiv vorgehen...“
Wo
steht, dass wir gegen Offensiv vorgehen wollen? Wir wollen allerdings
gegen den Zentrismus vorgehen und Offensiv ist zentristisch, das wurde
uns im Laufe der Auseinandersetzung klar Flegel: „Hier
trennen sich unsere Wege. Wir werden die KPdSU und die SED niemals als
Parteien des „Klassenverrats“ bezeichnen.“
Wer
hat wen gefeuert? Wer war nicht bereit zu diskutieren? Wer unterstellte
mir, die Sozialfaschismus-These aufzuwärmen?
Lieber
Genosse J.. Suche die Verhinderer einer KI, als kommunistische und damit
antirevisionistische Gruppierungen, nicht bei uns, suche sie bei den
Flegels. Wir haben Ansichten geäußert, diese auch hart formuliert
vorgetragen, die kommunistische waren und kritisierten den
Aufrufentwurf. Die Antwort war Rausschmiss. Das ist die Realität.
Und
was machen diese Leute jetzt? Auf dem Forum des zwielichtigen Subjekts
Weigelt diffamieren sie persönlich, schicken mir dumme Mails, wo sie
Beschimpfungen loslassen und das unter falschen Namen. Diese Art der
Auseinandersetzung pflegen WIR nicht, Das überlassen wir den Flegels
und deren Wadenbeißern.
Ich
kann dir nur raten, sehe da ganz genau hin und informiere dich gen au.
Wir haben alles dokumentiert und wir haben uns mit Argumenten
auseinander gesetzt. Siehe:
Eine
Kommunistische Partei wird aus den Klassenkämpfen und der Abgrenzung
zum modernen Revisionismus entstehen, Kritische Analyse zum Aufruf:
„Schafft die Kommunistische Initiative in Deutschland“ von Günter
Ackermann
http://www.kommunisten-online.de/Kommunisten/antiflegel1.htm#Inhalt
Dass
hier auch mit harten Bandagen gekämpft wird, liegt in der Natur der
Sache.
Zum
Schluss: Wir sollten mal wieder Streitkultur lernen. Der moderne
Revisionismus hat genau das auch abgeschafft: Friede, Freude,
Eierkuchen, das ZK wird’s schon richten und wir schlucken alles. Die
Klassiker beherrschten Streitkultur im hohen Maße. Viele der
wichtigsten Schriften sind solche Streitschriften, sei es „Kritik des
Gothaer Programms“, sei es der „Antidühring“, sein es „Was
tun?“, „Der linke Radikalismus“ usw.: Streitschriften und oft mit
harten Bandagen. Denke mal an das Sumpfzitat von Lenin:
„O
ja, meine Herren, ihr habt die Freiheit, nicht nur zu rufen, sondern
auch zu gehen, wohin ihr wollt, selbst in den Sumpf; wir sind sogar der
Meinung, daß euer wahrer Platz gerade im Sumpf ist, und wir sind
bereit, euch nach Kräften bei eurer Übersiedlung dorthin zu helfen.
Aber laßt unsere Hände los, klammert euch nicht an uns und besudelt
nicht das große Wort Freiheit, denn wir haben ja ebenfalls die
„Freiheit“, zu gehen, wohin wir wollen, die Freiheit, nicht nur
gegen den Sumpf zu kämpfen, sondern auch gegen diejenigen, die sich dem
Sumpfe zuwenden!“
Das
schrieb er nicht an die Adresse des Zaren, sondern an die von führenden
Mitgliedern der SDAPR, seiner Partei. Lenin hat in Was tun?, daraus
stammt das Zitat, in Richtung seiner „Genossen“ die „Kritikpunkte
(…) gleich hemmungslos in alle Richtungen raus gefeuert und auf diese
Weise den ein oder anderen von der prinzipiellen Unterstützung
abgehalten.“
Ja,
das hat er: die potentiellen Unterstützern der Menschewiki, der
Zentristen, der Ökonomisten und Volkstümler davon abgehalten, den
menschewistischen Rattenfängern auf den Leim zu kriechen. Die Ernte
dieser „bösen Tat“ fuhren die Bolschewiki dann am 7. November 1917
ein.
(…)
Rotfront
Günter
|
|
Brief von J.
Nr. 3 (Name der Redaktion bekann)
|
Mir
lag vor allem daran, dass erst einmal möglichst viele Personen
in die Sammlung und die Gespräche einbezogen werden, natürlich
keine Sozialdemokraten oder Trotzkisten usw. (Die werden sich
auch nicht melden) ... viele potentielle Mitstreiter würden
dies aber nicht tun, wenn sie gleich von Anfang an zu der
Meinung kommen, ach das sind ja nur „Stalinisten“. |
Hallo
Günter,
erst
einmal danke für die schnelle Antwort deinerseits. Ich habe deinen Text
aufmerksam gelesen, zwar hatte ich allerlei Informationen zur KI, schon
vor den meisten anderen, da ich zu der „Weigelt - KPD(B) -
Stalinwerke“ Gruppe gewisser Maßen dazu gehöre, ist ja kein
Geheimnis, aber so manches wusste ich nun doch nicht.
Daher,
deine Position kann ich mit diesen Informationen besser nachvollziehen.
So wie sich mir die ganze Sache gerade darstellt, bestätigt es nur eine
Ahnung, die ich schon die ganzen Tage zuvor hatte. Die ganze Sache ist
zu schnell abgelaufen, und für die Akteure ein schwieriges „Ding“.
Was
will ich damit sagen, diese Diskussion, bzw. dieser Streit, der nun
stattfindet hätte längst geführt werden sollen, ich will hier
niemanden die Schuld geben, schätze aber mal das alle einen gewissen
Teil der Schuld mittragen.
Du
sagtest: „Das schrieb er nicht an die Adresse des Zaren, sondern an
die von führenden Mitgliedern der SDAPR „ Stimmt, es war aber
sicherlich mehr für diese Personen geschrieben die sich bereits in
jener Organisation befanden, also der russischen Sozialdemokratie, jene
ging es direkt und unmittelbar etwas an, die Situation heute ist eine
andere, selbst wenn sich die Zielgruppe als Einheit begreifen würde, so
sind sie zersplittert in Einzelorganisationen usw. da bestehen andere
Abhängigkeiten und dies verändert die Bedingungen. Aus diesen
Bedingungen würde ich meinen, wäre es sehr wichtig gewesen, dass
dieser Konflikt nicht so offen, wie er im Moment geführt wird,
ausgetragen wird. Denn, da er nun derart geführt wird, also K-Online
gegen die „Anderen“, mit der ständigen Bezugnahme nach Außen hin,
sprich zu den möglichen Personen die eventuell in der KI mit machen würden,
ergeben sich Diskussionsbedingungen unter denen es sicherlich erschwert
ist eigene Positionen zu revidieren, usw. usf. Kurz: auf dieser, für
mich, verfrühten Entwicklungsstufe des Aufrufs sollte das Gespräch
noch unter anderen Bedingungen geführt werden.
Dein
Punkt zur Streitkultur ist richtig, es ist aber auch alles eine Frage
des „wie“ und „wann“, ich denke das bei dem Versuch der KI, mehr
ist es ja nicht, einige Fehler gemacht wurden, gibt es denn nicht die Möglichkeit,
für dich oder aber eben auch für andere, zu versuchen zu einer
„internen“ Diskussion zurück zu kehren? Im Moment gibt es keine
richtige Bewegung, ich denke dies liegt an der „Öffentlichkeit“ des
Ganzen, schließlich ist der Prozess der Entwicklung längst nicht
abgeschlossen, und damit meine ich nicht nur den Aufruf selbst
betreffend sondern auch den Aufbau einer gesamt KI. Auf der
Internetseite der KI steht z.B. unter dem letzten Punkt „Die Möglichkeiten
einer „Kommunistischen Initiative“ in Deutschland“ das man erst
einmal versucht eine „Perspektive für eine von uns angestrebte
Sammlung und Organisierung von Genossinnen und Genossen.“ zu
errichten, und weiter „Zunächst wollen wir deshalb mit diesem Aufruf
alle ansprechen, die für die Einheit der Kommunisten auf
marxistisch-leninistischer Grundlage in Deutschland eintreten. Wir
wollen damit die Unterstützerinnen und Unterstützer dieses Aufrufs zunächst
einmal sammeln.“. Um dann „die nächsten organisatorischen Schritte
für die Gründung der „Kommunistischen Initiative“ in Deutschland
als eines organisierten Sammelbeckens aller marxistisch-leninistischen
Kräfte vorzubereiten.“. Hier war ja auch schon der Bezug zum ML mit
drin, was jeder darunter versteht ist natürlich eine andere Frage, aber
Kurt Beck z.B. würde sich hier sicher nicht angesprochen fühlen.
Auch
mit diesen Text:
„http://www.kommunisten-online.de/Kommunisten/antiflegel1.htm#Inhalt“
Stellt
sich für mich daher eure Position weniger dar, als ein Versuch
konkreter bis konstruktiver Kritik, sondern eher einer Kampfansage und
der kategorischen Ablehnung dieser Initiative, vermittelt über die
Zeitschrift Offensiv sowie FF und MO.
Deine und die deines Genossen anfangs eingereichte, sicher auch
berechtigte, Kritik ausgenommen, denn da gibt es nicht diese Vorwürfe
der aktuellen Qualität von „Verrätertum“, wenn ich es so
zusammenfassend sagen kann.
Aber
wie zu Anfang erwähnt, kann ich eure Position nun besser
nachvollziehen, es kann nicht sein das FF und MO konkrete
Verbesserungsvorschläge einfach ignorieren. Sicher hast du auch Recht
wenn du schreibst: „Aber jetzt ist es ein Beschluss. Ein Aufruf für
eine Sammlung, die eine kommunistische Partei aufbauen zu wollen
behauptet.“, ich sehe das aber noch nicht so endgültig, erstmal
abwarten.
Du
sagst weiter:
„Sei
doch nicht so blauäugig. Wenn der Aufruf zum KI schon so schwach ist,
dass eigentlich fast jeder reingehen kann ausgenommen Kritiker am
modernen Revisionismus, wie wir dann kann vielleicht ein
linkssozialdemokratischer Wahlverein rauskommen, aber keine KPD.“
Hm,
hier habe ich eine ganz andere Meinung, in deiner Kritik sagst du: „Wo
wird hier die Gültigkeit der „heroischen Geschichte der
kommunistischen Bewegung“ unter der marxistisch-leninistischen Führung
des Genossen Stalin hervor gehoben“ Ich muss dir ganz ehrlich sagen,
dass ich befürchtet hatte, im negativen Sinne, dass Stalin in dem
Schreiben erwähnt wird, und dann war ich sehr beruhigt, als ich sah das
er nicht drin vorkommt.
Mir
lag vor allem daran, dass erst einmal möglichst viele Personen in die
Sammlung und die Gespräche einbezogen werden, natürlich keine
Sozialdemokraten oder Trotzkisten usw. (Die werden sich auch nicht
melden) ... viele potentielle Mitstreiter würden dies aber nicht
tun, wenn sie gleich von Anfang an zu der Meinung kommen, ach das sind
ja nur „Stalinisten“.
Es
gibt leider viele die ein Bild von „uns“ haben, dass allein auf
Vorurteilen beruht... überwiegend in der DKP, ich habe selber die
Erfahrung gemacht, wenn man gleich zu Anfang jemanden mit Stalin kommt
ist es aus, da verbaut man sich letztlich alles von vorn herein. Natürlich
sind diese Erwägungen erst einmal auf Quantität ausgelegt, doch verhält
es sich wie die Taktik zur Strategie, langfristig liegt natürlich
unsere Priorität auf der Qualität (also dann zur tatsächlichen Gründung
der KI sollten wir zu Stalin klaren Bezug nehmen).
Zumindest
sehe ich den Aufruf in diesem Licht, und mit dieser Perspektive, ich
halte daher eine kategorische Ablehnung eurerseits, zu diesem Zeitpunkt
für übertrieben.
Das
mal zu meiner Position, ich hoffe das ihr im Falle einer positiven
Konkretisierung, der Positionen der KI ,eure Einschätzung dann
dementsprechend anpassen würdet, ich persönlich ging und gehe
jedenfalls von einer solchen Entwicklung aus.
„Wo
steht, dass wir gegen Offensiv vorgehen wollen? Wir wollen allerdings
gegen den Zentrismus vorgehen und Offensiv ist zentristisch, das wurde
uns im Laufe der Auseinandersetzung klar Flegel: „Hier trennen sich
unsere Wege. Wir werden die KPdSU und die SED niemals als Parteien des
„Klassenverrats“ bezeichnen.“ „
Naja,
Genosse Flegel und Genosse Opperskalski stehen letztlich für Offensiv.
Wenn ich mich recht entsinne ist diese Position von Offensiv doch nichts
Neues, daher wirkt es nicht nur auf mich, wie eine Überreaktion, schließlich
hattet ihr doch, soweit mir bekannt, bisher schlicht lobende Worte für
Offensiv übrig gehabt. „Ich kann dir nur raten, sehe da ganz genau
hin und informiere dich gen au. Wir haben alles dokumentiert und wir
haben uns mit Argumenten auseinander gesetzt. Siehe:“
Bleibt
zu hoffen das sich die Anderen damit auseinander setzen, ich bin
jedenfalls gespannt wie sich das ganze Entwickelt, meine Position hatte
ich ja schon dar gelegt.
Aber
hierbei auch wieder so was: „Wir halten den Aufruf für einen Versuch
Verwirrung unter Kommunisten zu stiften, die ideologische Entwaffnung zu
vertiefen und weitere Keile in die Bewegung zu treiben. Wir werten
diesen Aufruf als ein Pamphlet von Zentristen. Im Folgenden unsere
Kritik:“
„0.
Der Aufruf ist ein Versuch mit linken Phrasen, den Parteiaufbau und den
Kampf gegen den modernen Revisionismus zu verhindern“
USW. Was ich die letzten Jahre gehört habe wer alles ein
Zentrist ist... und auch Revisionist etc... fast die ganze
kommunistische Bewegung wäre es, zählte man die Behauptungen zusammen,
und immer diese Unterstellung des bösen Willens der Personen...da gibt
es nie die Möglichkeit das dem Gegenüber eventuell nur ein Fehler
unterlaufen sein kann usw. usf. Immer nur ist alles Absicht. So wie es
im Moment in der ganzen kommunistischen Bewegung ist kommen wir vor
lauter Geschreibsel wohl nie mehr dazu irgendetwas „gemeinsam“ zu
unternehmen... in der zwischen Zeit kamen die Neofaschisten und
Sozialchauvinisten fünfmal zum Zug... Wen wundert es da das die ganzen
Menschen lieber zu Leuten wie Robert Kurz oder Gysi rennen...
Eine
Veröffentlichung lehne ich ab, dass aber nicht nur bei dir sondern
generell, unterm Strich will ich mich in dieser Sache raus halten, außerdem
fehlt mir das nötige fachliche Wissen eine der beiden Seiten inhaltlich
kritisieren zu können.
Mit
kommunistischen Grüßen
(Name
der Redaktion bekann) |
|
Antwort Roter Webmaster von 1. Oktober 2008
|
Wenn das den Flegeln
nicht passte, wenn sie das nur abgenickt haben wollten, dann
haben sie schon allein damit Grundlagen des Marxismus-Leninismus
verletzt. Kommunisten klären über gesellschaftliche Zusammenhänge
auf, sie Enthüllen die Nebelwände der kapitalistischen
Manipulation, aber sie legen selbst keine Nebelwände um ihre
Ziele zu tarnen. Wenn, wie in diesem Papier, nur larifari steht
und da, wo es konkret wird, es falsch oder unvollständig ist,
dann muss ein Kommunist „Stopp, bis hier und nicht weiter!“
sagen. Sich mit Unwissenheit entschuldigen, gilt nicht. Dann
mache dich wissend und schweige und beuge dich nicht! Durch
Schweigen konnte
sich der moderne Revisionismus durchsetzen. |
Lieber
Genosse J.,
Zu
einigen Deiner Positionen unten möchte ich antworten.
1. „Die ganze Sache ist zu schnell
abgelaufen, und für die Akteure ein schwieriges „Ding“.“
Nun,
meine Antwort „Jain“. Zu kurz, weil der „Aufruf“ mit ganz heißer
Nadel gestrickt ist. Allerdings erläuterte mir MO schon 2007 im Februar
dieses Projekt. Das waren vor 21 Monaten, also fast zwei Jahre. In der
Zeit hätte wirklich etwas geschrieben werden können, das fundierter
ist. Und dann dieses dürftige Papierchen …
Leute,
für die so was ein „schwieriges Ding“ ist, sollten die Finge von
der Gründung einer KP lassen,
Die
Diskussion um den modernen Revisionismus ist geführt. Sie wurde in den
60ern auch innerhalb der verbotenen KPD geführt und danach außerhalb
auch. Dabei wurden Fehler gemacht. Ich war bekanntlich Mitglied einer
dieser antirevisionistischen Gruppen (KPD/ML), kenne diese Fehler als
auch und habe sie z.T. mitgemacht. Fehler war aber nicht die Kritik an
den Revisionisten. Es hat die Geschichte gezeigt – und ist wohl unter
uns unumstritten – dass der moderne Revisionismus zum Untergang des
sozialistischen Lagers, allen voran der Sowjetunion, geführt hat.
Folglich
kann man in einen Aufruf einer KI, die sich als antirevionistisch
versteht, es nicht dabei belassen, dass die SPD Klassenverrat begangen
hat. Das ist eine olle Kamelle. Also mahnte ich die Kritik an
Chruschtschows Nachfolgern und ihren Befehlsempfängern außerhalb der
SU an. Flegen aber lehnte es ab (siehe seine Maul an mich).
Lieber
Genosse, wir sind als Kommunisten verpflichtet, uns selbstkritisch mit
unserer Geschichte zu befassen. Nur wir können das wirklich, Machen wir
es nicht, macht es der Klassenfeind und das macht er ja bereits fleißig.
Da wird die DDR als etwas Ähnliches wie das Nazireich hingestellt. In
Erfurt z.B. kann man einen ehemaligen Untersuchungsknast besichtigen und
sehen – grusel – so waren die Häftlinge untergebracht. Das ist ein
ganz normaler Knast aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts und da waren
ganz normale Untersuchungshäftlinge drin. Natürlich auch solche, die
dem MfS in die Fänge ging, aber auch normale Verbrecher. Der Knast
steht nur unmittelbar neben der ehemaligen Bezirksbehörde des MfS.
Oder
die Gedenkstätten der ehemaligen KZs der Nazis werden umfunktioniert in
Gedenkstätten der Opfer des Stalinismus, weil dort die sowjetische
Staatssicherheit Nazi internierte. Mache mal eine Führung in
Sachsenhausen oder Buchenwald mit, da erfährst du, wie man es macht.
Wenn
wir unsere eigene Geschichte nicht aufarbeiten, schaden wir uns selbst.
Es geht nicht darum, den Menschen ihre Vergangenheit zu nehmen. Es geht
darum, der heutigen jungen Generation und allen zukünftigen
Generationen ein wahrheitsgerechtes Bild der ehemaligen sozialistischen
Länder zu vermitteln. Genau das habe ich angemahnt und dabei einige
gravierende Fehler der SED angeführt: Die sog, „Ökonomische
Hauptaufgabe“ von 1958, als die SED Chruschtschow abkupferte und die
BRD im Verbrauch an Konsumgüter einholen und überholen wollte und der
Offene Brief der SED an die SPD. Darauf geht Flieger (kann er das nicht,
weil er es nicht kennt?) gar nicht erst ein und schrieb mir: „Hier
trennen sich unsere Wege. Wir werden die KPdSU und die SED niemals als
Parteien des „Klassenverrats“ bezeichnen. Die alten Hüte der alten
so genannten „ML“ in Westdeutschland von der „neuen herrschenden
Klasse“ in den sozialistischen Ländern, von der
„sozialimperialistischen Sowjetunion“ usw. kannst Du getrost für
Dich behalten. Du wirst die Sozialimperialismus- bzw.
Sozialfaschismusthese bei uns auch nicht über die Hintertür einführen
können, das kann ich Dir versichern.“
http://www.kommunisten-online.de/Kommunisten/ki_dokumente.htm#Unten
Kein
Argument gegen mich, gleich Rauswurf. Verfährt man so unter Genossen?
Nein,
Genosse, es ist kein Problem von zu wenig Zeit, es ist eins der
politischen Position und die ist – in günstigstem Fall – versöhnlerisch
dem modernen Revisionismus gegenüber. Meine Kritik ist somit
gerechtfertigt.
2.
Auseinandersetzung öffentlich führen
Zunächst
führten wir sie intern. Mein du Gen. Bohlkes Text wurden nur jenen zugänglich
gemacht, die mit Sicherheit im Herausgeberkreis Mitglied sind. Zwar
nicht allen, denn ich habe nicht alle Mail-Adressen. Öffentlich hat die
Sache Flegel MO und vor allem Weigelt. Wir setzten es erst kurz vor der
offiziellen Veröffentlichung (29. Sept.) auf die Homepage und da fand
einer – hukuspokus – den nicht verlinkten Beitrag, aber nur das, was
eh bekannt war.
Dass
ist meine Kritik im Herausgeberkreis herumschickte, hat dann MO dazu
bewogen, mir so quasi Geheimnisverrat vorzuwerfen. Nur die Redaktion von
K-online habe ich den Entwurf des Aufrufes geschickt, aber nicht auf
K-online veröffentlich. Michael
Opperskalski lügt bewusst, denn er wusste das. Er wollte nur meinen
Rausschmiss am 13. September formal vorbereiten.
Aber
zum Themas Auseinandersetzungen öffentlich führen: du schreibst; Stimmt, es war aber sicherlich mehr für diese Personen geschrieben die
sich bereits in jener Organisation befanden, also der russischen
Sozialdemokratie, jene ging es direkt und unmittelbar etwas an,
Lenins
„Was tun“ erschien 1902, geschrieben 1901 bis 1902. Es war für die
Veröffentlichung geschrieben. Lenin führte solche inhaltlichen
Auseinandersetzungen immer öffentlich. Ebenso Lenis Schrift „Der
„Linke Radikalismus“, die Kinderkrankheit
im Kommunismus von 1920.
Ebenso
hielt es Friedrich Engels mit seiner bitterbösen Polemik „Herrn
Eugen Dührings Umwälzung der Wissenschaft (Anti-Dühring“). Die Anhänger
Dührings in de SPD wollten ihm sogar verwehren, seine Kritik an Dühring
in der SPD-Presse zu veröffentlichen. Eben mit dem Argument, dass man
so was nicht öffentlich mache. Wäre der damals im Herausgeberkreis von
Offensiv gewesen, man hätte ihn rausgeworfen, wie mich jetzt. Und
schließlich die Polemik von Marx „Kritik des Gothaer Programms“.
Das alles sind grundlegende Werke des Marxismus-Leninismus und von
Anfang an öffentlich geführt. Sie haben der Sache genutzt und nicht
geschadet.
Aber der Verzicht auf öffentliche
Kritik schadete. Denke mal daran, dass Karl Liebknecht und Rosa
Luxemburg aus Parteidisziplin sich einer öffentlichen Kritik an der
SPD-Führung enthielten. Als 1914 der Krieg begann, konnte sich der
Kaiser hinstellen und sagen, er kenne keine Parteien mehr, nur Deutsche.
Obwohl damals in Deutschland sicher eine Kriegsbegeisterung herrschte. Hätten
sie sich offen von den chauvinistischen Positionen der Parteiführung
distanzieren müssen. Diesen Fehler machten sie noch lange, wenn auch
abgeschwächt. Erst Ende 1918 erfolgte die Trennung von der
Sozialdemokratie – zu spät! Karl und Rosa, Leo Jogiches und andere
bezahlten es mit ihrem Leben und die Revolution wurde verraten.
Nein grundlegende
Diskussionen müssen auf offener Bühne geführt werden, so was muss die
kommunistische Bewegung vertragen können.
Wenn nun die Flegel eine
solche Diskussion nicht wollen oder ertragen können, mögen sie in die
DKP eintreten und brav Beiträge zahlen. Aber selbst da fängt man an zu
diskutieren. Und das ist für einen Kommunisten auch ganz normal.
Damit habe ich auch Deine Frage beantwortet, die
lautete: „Dein Punkt zur Streitkultur ist richtig, es ist aber auch alles eine
Frage des „wie“ und „wann“, ich denke das bei dem Versuch der KI
, mehr ist es ja nicht, einige Fehler gemacht wurden, gibt es denn nicht
die Möglichkeit, für dich oder aber eben auch für andere, zu
versuchen zu einer „internernen“ Diskussion zurück zu kehren?“
Ich
hatte es versucht, klar, erstmal direkt und intern kritisieren. Aber die
Flegels machten es öffentlich. Warum sollen wir es intern machen? Es
geht um Grundsätzliches, also soll jeder die Gelegenheit haben, sich zu
informieren.
3. Stalin benennen!
Lieber Genosse, wieso
sollen wir Stalin nicht benennen? Weil Stalin von Gegners des
Kommunismus verteufelt wurde? Trotzki nannte Stalin und Hitler ein
Zwillingsgestirn, Churchill als zwei tolle Hunde, Chruschtschow sagte
ihm Verbrechen nach usw. Weil die das in die Welt setzten, sollen wir
schweigen und insgeheim die Anschuldigungen bestätigen? Na hör mal!
Nein, ganz im Gegenteil.
Wir sollten und müssen uns zu diesen großen Marxisten-Leninisten
bekennen und das auch, weil
er vom Klassenfeind und den Revisionisten verteufelt wird. Alles andere
wäre billigster Opportunismus und schon das wäre Zurückweichen vor
den Revisionisten. Und genau das unterstelle ich den Flegeln!
Marx und Engels schreiben
1848 im „Manifest“:
„Ein
Gespenst geht um in Europa - das Gespenst des Kommunismus. Alle Mächte
des alten Europa haben sich zu einer heiligen Hetzjagd gegen dies
Gespenst verbündet, der Papst und der Zar, Metternich und Guizot, französische
Radikale und deutsche Polizisten.
Wo
ist die Oppositionspartei, die nicht von ihren regierenden Gegnern als
kommunistisch verschrien worden wäre, wo die Oppositionspartei, die den
fortgeschritteneren Oppositionsleuten sowohl wie ihren reaktionären
Gegnern den brandmarkenden Vorwurf des Kommunismus nicht zurückgeschleudert
hätte?“
Und sie folgern daraus:
„Es
ist hohe Zeit, daß die Kommunisten ihre Anschauungsweise, ihre Zwecke,
ihre Tendenzen vor der ganzen Welt offen darlegen und dem Märchen vom
Gespenst des Kommunismus ein Manifest der Partei selbst
entgegenstellen.“
So
ist es auch mit Stalin. Stalin ist der Belzebub des Kommunismus, seine
„Verbrechen“ seien nur vergleichbar mit den Hitlers usw. Wollen wir
davor kapitulieren? Wie auch er „richtige“ Teufel eine Angst einflößende
Legend der Kirchen ist, deren Zweck es ist, die Frommen bei der Stange
zu halten, so ist es auch eine Legende, dass Stalin ein Verbrecher sei,
um die Arbeiterklasse von Kommunismus abzuhalten. Aber wir glauben weder
an Gott noch Teufel und der dialektische Materialismus zerreißt die
frommen Märchen und ersetzt sie durch wissenschaftliche Aufklärung. So
muss es auch mit Stalin geschehen. Wenn wir uns davor drücken, weichen
wir vor den Revisionisten zurück.
Du
wir müssen allen – ich wiederhole: allen – die sich uns anschließen,
klar machen, was wir wollen und was wir vertreten. Eine Kommunistische
Partei ist die Avantgarde des Proletariats, also eine Partei von
Menschen, denen die marxistisch-leninistischen Inhalte nicht fremd sind.
Und
denen willst Du einen Bären aufbinden? Sie werden sich nicht hinters
Licht führen lassen. Das willst du auch gar nicht, aber in der Praxis
meinst du, man müsse einen wesentlichen Teil verschweigen, weil sich
sonst welche abgestoßen fühlen könnten.
Denke
an das oben verwendete Zitat aus dem Manifest. Wäre Marx der Logik
verfallen, vor der Opportunität nachzugeben, das Manifest wäre nie
geschrieben worden.
Die
Stalinfrage ist eine grundsätzliche. Stalin führte die Sowjetunion ca
30 Jahre. Unter Stalin erreichte die UdSSR den Sozialismus, unter Stalin
besiegte die UdSSR den Faschismus und unter Stalin entstand das
sozialistische Lager. Im „Aufruf“ steht:
„Das
Anerkennen der Rolle der sozialistischen Länder, insbesondere der
Sowjetunion und der DDR als größte Errungenschaft der deutschen
Arbeiterbewegung.“
Dem
stimme ich zu. Aber wie geht das ohne Stalin? Wie geht das, wenn ich
Stalin verschweige? Ist das nicht Kapitulation vor den Verleumdern der
Sowjetunion? Bedenke das mal.
4. „Außerdem fehlt mir das nötige
fachliche Wissen eine der beiden Seiten inhaltlich kritisieren zu können.“
Das,
Genosse mag sein, aber: Eigne es dir an, frage nach, lerne und lese und
vor allem: hinterfrage! Lege den Finger drauf und frage: „Warum? Was
steckt dahinter?“
Das
ist mein Rat – eigentlich für einen Kommunisten eh klar. Wir wollen
die Gesellschaftsordnung der Ausbeuter zerschlagen, wir wollen einen
qualitativ neuen Staat, die Diktatur des Proletariats, aufbauen. Wir
wollen das radikalste machen, was denkbar ist. Wenn da einige
selbsternannte Scheinautoritäten einen Wisch schreiben, den sie „Aufruf:
Schafft die
Kommunistische Initiative in Deutschland!“ nennen, warum sollen wir
den abnicken? Auch, wenn der Text makellos und richtig wäre – was er
nicht ist – müssen wir ihn hinterfragen. Das haben wir gemacht und
den Aufruf von der Warte aus kritisiert.
Wenn das den Flegeln
nicht passte, wenn sie das nur abgenickt haben wollten, dann
haben sie schon allein damit Grundlagen des Marxismus-Leninismus
verletzt. Kommunisten klären über gesellschaftliche Zusammenhänge
auf, sie Enthüllen die Nebelwände der kapitalistischen
Manipulation, aber sie legen selbst keine Nebelwände um ihre
Ziele zu tarnen. Wenn, wie in diesem Papier, nur larifari steht
und da, wo es konkret wird, es falsch oder unvollständig ist,
dann muss ein Kommunist „Stopp, bis hier und nicht weiter!“
sagen. Sich mit Unwissenheit entschuldigen, gilt nicht. Dann
mache dich wissend und schweige und beuge dich nicht! Durch
Schweigen konnte
sich der moderne Revisionismus durchsetzen.
Mit kommunistischen Grüßen
Rotfront
|
|
Anonyme
Provokationsmail 1 (
an
die Redaktion Kommunisten-online. Der Absender ist erkennbar falsch. Da
ein fast gleichlautender Text Im Forum des zwielichtigen Daniel Weigelt
erschiien, ist davon austzgehen, dass es auch dieser Richtung kommt)
Guten
Tag,
heute
bin ich auf kommunisten-online.de hingewiesen wurden und ich muß sagen
ich bin begeistert!
Die
Rubrik „Kampf den Versöhnlern mit dem modernen Revisionsmus“ ist
einfach phantastisch, habe lange nichts so erheiterndes mehr gelesen und
möchte daher gerne den Newsletter abonnieren.
So
gute Comedy ist wirklich selten, gibt es event. auch Live-Auftritte?
mit
solidarischen Grüßen
Heinz
Schmidt
(Name offenkundig falsch)
Antwort Roter
Webmaster:
„du
hast es erfasst. Wir sind schon Spaßvögel - oder bist du einer?“
|
|
Anonyme
Provokationsmail 2
an die Redaktion
Kommunisten-online. Der Absender ist erkennbar falsch. (
Ok,
erwischt... hier Michael Opperskalski.
Aber
mal ehrlich, ernst nehmen kann man deinen veröffentlichten Blödsinn
auch herzlich wenig. Eine Umbenennung in Comedy-online.de wäre
angebracht.
Zum
anderen, OPC aus den Forum bin NICHT ich!
mit
solidarischen Grüßen Michael
Antwort K-online:
ach
so: wenn du Michael Opperskalski bist und kein Fake, dann schreibe das
alles von seiner Adresse aus.
So
blöd, dass er diese dummen Scherze macht, dürfte Opper nicht sein.
Aber, wie gesagt, schreibe von seiner offiziellen adi aus - wenn du es
kannst.
|
|
Anonyme
Provokationsmail 3 (
an die Redaktion
Kommunisten-online. Der Absender ist erkennbar falsch.
lach*
Ich
werd nicht wieder, du hast tatsächlich drüber nachgedacht, ob ich
vielleicht Opperskalski sein könnte.... aber sei beruhigt, er hat
wichtigeres zu tun als seine Späßchen mit dir zu treiben :-)
Eine
erkenntnis hat mir unser netter Briefwechsel aber gebracht, du hast
anscheinend kein „Männchen mit Schlapphut“, was dir die wahre
Identität der Absender ins Ohr flüstert, bist also nur ein armer
Irrer....
mit
solidarischen Grüßen
Heinz
Schmidt
|
|
O. W. an K-online:
|
Es
ist kein Geheimnis, dass Kommunisten hart diskutieren, ebenso
aber auch, dass sie fair und sauber argumentierend die
Auseinandersetzung suchen, in etwa so, wie Du es in deiner
„Kritische Analyse zum Aufruf: „Schafft die Kommunistische
Initiative in Deutschland“ Teil I getan hast. Damit kann ich
etwas anfangen, mit dem „öffentlichen abbürsten“ wie es
mitunter bei euch „Mode“ ist, gehe ich nicht ganz konform,
aber das ist eure Sache! Als Ihr mir in der Vergangenheit den
„Kopf gewaschen“ habt (dankbarer Weise nur intern), hat mir
euer „rüder Ton“ nicht geschadet, ich verkrafte so etwas
und habe dann sorgfältig nachgedacht, was an eurer Meinung dran
ist, wobei mir ein Licht aufging! |
Lieber
Genosse Günter Ackermann,
wie
Du siehst, es tut sich was. Nur nicht so, wie wir es alle gerne hätten!
So
ist dieser Aufruf von Offen-siv auch alles andere, als ein Aufruf zu
einer Kommunistischen Initiative!
Zwar
pluralistisch Links, jedoch wahrlich kein stabiles Gerüst zur Anlehnung
an kommunistische Prinzipien!
Denn
hier ist nichts marxistisch-leninstisch untermauert und ich erkenne auch
kein Fundament zur Einbettung auf das man bauen könnte. Wenn die
Linkspartei etwas ehrlicher zu sich selbst wär, hätte vorliegender
Entwurf auch aus ihrer Feder stammen können! Aber so ist es nur eine
Aneinandereihung sichtbarer Fakten, die allen Menschen mehr oder minder
bekannt sind. Kann ja sein, dass unsere Widersacher daran etwas
„kommunistisches“ erkennen. Ihr von K-Online und ich nicht!
Nun
habe ich im Betreff dieses Briefes „Kritik an der Kritik“
formuliert, daher lasst mich bitte auch hierzu etwas sagen:
Es
ist kein Geheimnis, dass Kommunisten hart diskutieren, ebenso aber auch,
dass sie fair und sauber argumentierend die Auseinandersetzung suchen,
in etwa so, wie Du es in deiner „Kritische Analyse zum Aufruf:
„Schafft die Kommunistische Initiative in Deutschland“ Teil I getan
hast. Damit kann ich etwas anfangen, mit dem „öffentlichen abbürsten“
wie es mitunter bei euch „Mode“ ist, gehe ich nicht ganz konform,
aber das ist eure Sache! Als Ihr mir in der Vergangenheit den „Kopf
gewaschen“ habt (dankbarer Weise nur intern), hat mir euer „rüder
Ton“ nicht geschadet, ich verkrafte so etwas und habe dann sorgfältig
nachgedacht, was an eurer Meinung dran ist, wobei mir ein Licht aufging!
Gewiss,
wir sollten uns gegenseitig klaren Wein einschenken, aber gleich
„Verarsche“ und ähnlich boshaftes zu unterstellen, ist nicht förderlich!
Ihr spaltet ja, bevor etwas gewachsen ist! Wir brauchen aber eine
heranwachsende Kommunistische Partei! Woraus wollt ihr die denn
rekrutieren? Aus einem Verein kommunistischer Rentner? Setzt doch nicht
gleich immer Wissen vorraus, was schlicht nicht mehr vorhanden zu sein
scheint. Baut auf linke Ansichten, formt und kritisiert, aber schlagt
denen nicht gleich vor den Kopf! Mir hat es nicht geschadet, jedoch habe
ich in der DDR eine gute Schule gehabt. Heute gibt es keine „guten
Schulen“ mehr, demnach redet ihr mehrheitlich mit ideologischen „Anfängern“!
Da
nun gleich den „Oberlehrer“ zu Mimen, ist nicht gerade ein Zeichen
politischer Klugheit!
Keiner
wird als Kommunist geboren, sie werden heran(gebildet) und im
Klassenkampf geformt und der hat ja nach langer Pause erst mal
angefangen, wieder anzufangen. Die Zeichen stehen jedenfalls danach!
Treibt
ihn nicht in die falsche Richtung, nur weil einige nicht merken, einem
Ochsen aufzusitzen. Holt sie da runter und macht sie zu Verbündeten, um
unserem Ziel näher zu kommen! Schaffen wir eine echte KPD, wie es die
KPD Ernst Thälmanns war!
Rotfront!
O
W.
|
|
O.W. im Forum von
Daniel Weigelt, dem großen „Aufklärer“ zensiert und gelöscht:
Nun
mal langsam!
Wenn
jemand wie G.A. auf K-Online seine schnörkellose Meinung kundtut und
dabei kein Blatt vor den Mund nimmt, ist er vielleicht mit wenig Feingefühl
gerüstet, aber schließlich ist er Kommunist und kein Pfarrer!
Und
was diesen Entwurf für eine „Kommunistische Initiatve“ betrifft, hätte
den auch „irgendein Linker“ verfassen können, der glaubt, er sei
Kommunist und derer gibt es viele! Wie nun der „Entwurf“ nun gemeint
war und wie „geheim“ er sein oder bleiben sollte, ist erst mal
nebensächlich! Wenn er „Kommunistisch“ wäre, hätte man nicht
darum so ein Gewese machen müssen!
Ich
sehe in G.A. so etwas wie einen K.E.v.Schnitzler aus dem DDR-Fernsehen.
Der war unter Zentralisten und „Zweck-SED-Mitgliedern“ auch nicht
„beliebt“, geschweige denn gern gesehen. Wer darin einen
„Sektierer“ erkennt, dümpelt recht einfältig an der Oberfläche,
ohne von M/L je etwas verstanden zu haben! Er (G.A.) verteilt nun mal
keine „Liebesbriefe“ und vergisst auch gern einmal ein Lob, wenn
Einer „nur Links“ ist! Das trifft auch nicht in jedem Fall mein
Geschmack, so ist es doch aber ehrlich! Er hat eben Charakter, wenn
dieser auch nicht gerade für viel Einfühlsamkeit oder Beliebtheit
steht. Mag sein, dass er damit nicht Bundeskanzler wird. Dazu liebt er
zu sehr die bittere Warheit und die will scheinbar keiner gern hören!
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O.W. an K-online:
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„So
sieht es aus, meine Herren Salonkommunisten und Möchtegerns!
Also reißt euch mal zusammen und überlegt, bevor ihr wie wild
gewordene Affen losbrüllt!“ |
Hier werden alberne
Kindergartenspiele betrieben!
Da
lese ich auf Kommunisten Online, wie sich angebliche Kommunisten auf ein
Podium stellen wollen und eine „Kommunistische Initiative“ verkünden.
Dann lese ich von Genossen Günter Ackermann seine berechtigten Einwände
hierzu. Statt aber Stellung zu nehmen, der zugebener Maßen derben
Kritik zu entgegnen oder besser anzunehmen, hagelt es unsachlicher
Beschimpfungen und anonymer Rauchbomben! Ich frage mich, wo ich hier
bin? Doch nicht unter Kommunisten?!
(…)
(Sie)
Wollen die „Revolution“ ausrufen und legen ein Niveau an den Tag, welches kleinen Kindern entspricht, oder bestenfalls linker Rosstäuscher!
Da ich bei denen gerade bin! Wer sich opportunistischer Phrasen bedient
und den Sinn der Klassiker des M/L missbraucht, verdreht oder schlicht
keine Ahnung davon hat, sollte sich dem Sammelsurium der Linkspartei
anschließen und sich hüten das Wort „Kommunist“ in den Mund zu
nehmen!
So
sieht es aus, meine Herren Salonkommunisten und Möchtegerns! Also reißt
euch mal zusammen und überlegt, bevor ihr wie wild gewordene Affen
losbrüllt!
Rotfront!
O.W.
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Zu guter Letzt:
Ein Nazi bringt
die Beschimpfungen gegen Kommunisten-online dann auf den Punkt:
Ihre
Internet Seite ist eine Beleidigung für alle deutsche Kameraden die
heldenhaft ihr Leben gelassen haben um das Volk vor Vergewaltigung,
Unterdrückung und Mord durch Bolschewisten schützen wollten. Sie
sollten sich schämen!
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