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Zur
Diskussion über die sogenannte
kommunistische Initiative:
von
Ulrich aus Nikaragua
Liebe
Genossen!
Was
mir an den Gegenkritiken zum Genossen Ackermann auffällt, ist, daß sie
einfach nicht zur Sache kommen – nirgendwo.
Zur
Kritikform Folgendes, da das ja nun so der Stein des Anstoßes ist:
Ich
habe ja schon gesagt, daß man persönliche Diskriminierung so gut es
geht, herauslassen soll.
Meine
persönliche Methode ist: Das Beste ist exquisite Höflichkeit und
Respekt und in der Sache hart. Selbst falls ich mal einen Faschisten an
die Wand stellen sollte, werde ich das Selbe tun – aber, bitte sehr:
Piff paff. Man selbst sollte höchste
Gelassenheit gegenüber jeglicher formeller persönlich
erlittener Unbill an den Tag legen und ebenfalls zur Sache antworten.
Ich glaube das ist gute kommunistische Umgangsform.
Es
kann nicht schaden, über subjektive Umgangsformen nachzudenken.
Gute
proletarische Umgangsform in meiner Branche kenne ich so: sich
gelegntlich hart um richtige Vollendung einer Maschine, z.B., zu
streiten, denn: sie funktioniert nur so oder sie funktioniert nicht.
Nach Feierabend können wir uns alle bei einem Bier einig sein, über
das, was richtig ist, WENN WIR ES WIRKLICH WOLLEN UND DAZU FÄHIG SIND.
Die funktionierende Maschine wird das schon klarstellen. Das Wchtige ist
die Verantwortung mit dem Werk selbst und die Liebe zur Qualität. Es
ist dabei ziemlich wurscht ob man alleine dasteht oder ob man eine
Mehrheit bildet – das macht das Werk nicht funktionsfähig. wenn die
Mehrheit sich irrt, dann funktioniert es halt nicht und das haben wir ja
nun erfahren.
Es
scheint aber da viele Genossen zu geben, die sich selbst mehr lieben als
die Sache und deswegen stellen sie persönliche Verletztheit in den
Vordergrund und dafür ist nun wirklich keine Zeit. Da fehlt Wille und Fähigkeit.
Stellt euch einen Feuerwehrmann vor, der mitten in einem gefährlichen
Brandeinsatz anfängt weinerlich zu werden, weil er angeschrien
wird.
Es
ist außerdem höchst verantwortungslos, denn vom Erfolg des Kommunismus
hängt die Erlösung zahloser Generationen der Menschheit von unsäglichem
Leiden und Elend ab – ihr Lebenssinn schlechthin – Dieses und nichts
weniger. Das ist der
¨”Brandeinsatz” des Kommunismus.
Wer
dabei Angst hat vor der Angst der anderen, was man auch Oportunismus zu
nennen pflegt, und Stalin nicht gleich erwähnen will, den möchte ich
fragen:
Wann
solls denn nun – bitte
sehr - los gehen mit unserer
Sache:
Wenn
der Lampenputzer Erich Mühsams endlich sein Buch zu Ende geschrieben
hat, wie man revoluzzt und dabei noch Lampen putzt?
Kommunisten
on-line sollte dieses Lied hier mal abdrucken. Es paßt so schön. Das
ist ein formeller Antrag.***
Mit
kommunistischem Gruß
Ulrich
aus Nikaragur ***
schon erledigt:
Der
Revoluzzer, Gewidmet
der deutschen Sozialdemokratie, von
Erich Mühsam mehr
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