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Kommentar
des Roten Webmaster:
17.
DKP-Parteitag:
Kritische
kommunistische Berichterstattung unerwünscht
8.
Februar 2005
Der
17. Parteitag der DKP findet vom 12./13.02.2005 in Duisburg Rheinhausen statt. Ein Anlass für
Kommunisten-online, davon zu berichten.
Also
wandten wir uns an den Parteivorstand der DKP mit der Bitte, uns als
Pressevertreter zu akkreditieren.
Auf unsere e-Mail antwortete man
gar nicht erst. Wir schickten dann den Text der Bitte um Akkreditierung
noch einmal als Brief. Die Antwort kam prompt:
„betr.
Akkreditierung als Pressevertreter, Einer Akkreditierung möchten
wir nicht zustimmen. Mit freundlichen Grüßen Rolf Priemer“
Keine
Anrede, keine Begründung. Kommunisten, die nicht nach der Pfeife eines
Heinz Stehr tanzen, sind offensichtlich auf DKP-Parteitagen unerwünscht.
Vor allem dann, wenn sie es wagen, die Politik des großen Vorsitzenden
Stehr als das bezeichnen, was sie ist: purer Revisionismus!
Die
Ablehnung der Akkreditierung trifft uns nicht. Wenn die DKP-Oberen
meinen, dass eine Internetzeitung von knapp 15.000 Zugriffen pro Woche
eine vernachlässigenswerte Größe ist, soll es uns recht sein. Eine
Akkreditierung ohne wenn und aber hätte uns schon sehr gewundert. Die
Ablehnung wundert uns nicht.
Wenn
Wohlanständigkeit Stehr gegenüber die Bedingung für die Gnade über
den Parteitag berichten zu können, gewesen wäre, hätten wir von uns
aus verzichten müssen.
Wir
meinen dagegen, wenn die DKP sich nicht dessen erinnert, was die KPD
einst war, wenn sie ihren Schmusekurs der PDS gegenüber und ihre Samtpfötchenpolitik
gegenüber den politischen Interessensvertretern des Imperialismus nicht
ändert – und nichts deutet darauf hin, dass sie es ändert – wird
die DKP im Mülleimer der Geschichte landen.
Unser
Land braucht eine kommunistische Partei, keine opportunistische
Leisetreterpartei alten Stils nach sozialdemokratischem Muster. Davon
gibt es schon zwei Parteinen – SPD und PDS – wir brauchen eine
Partei, die der entspricht, wie sie einst Karl Liebknecht, Rosa
Luxemburg und Leo Jogiches gründeten und die unter Führung Ernst Thälmanns
zur Partei neuen Stils wurde, die in der Arbeiterklasse verwurzelt den
Kampf gegen Imperialismus und Faschismus führt.
Die
Politik der SPD-Regierung und die der Konzerne führt zur
Massenverelendung. Wenn diese kommunistische Partei nicht entsteht,
werden es die Faschisten sein, die sich den verelendeten Massen sich als
Scheinalternative anbieten.
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