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Austritt-Erklärung von drei ehemaligen Funktionären der DKP-Saar wegen revisionistischer Linie der Führung

Anmerkung Roter Webmaster:

Mit sehr viel Sympathie haben wir unten veröffentlichte Nachricht zur Kenntnis genommen. Man muss eben, wenn eine KP  revisionistisch entartet ist, irgendwann den Schlussstrich ziehen. Das haben die Genossen aus dem Saarland getan.

Es ergibt sich allerdings die Frage: „Wie weitermachen?“ Diese Frage ist schwer zu beantworten. Wir, von K-online sehen uns außerstande eine Empfehlung zu geben, welche Gruppe sich die Genossen anschließen sollten, erscheint doch keine wirklich vorbehaltlos unterstützenswert.

Wir können nur empfehlen, was die kommunistischen Genossen aus der Kommunistischen Partei Österreichs machten: Sie haben auch die Trennung von der revisionistischen Führung vollzogen und sich in der Kommunistischen Initiative organisiert.

Während der Revisionist Baier das Vermögen der KPÖ verbrasst,  sich und einigen seiner Gefolgsleute gute Gehälter zahlt und teure Reisen unternimmt, aber noch nicht einmal das Geld zu haben vorgibt, um die Zeitung der KPÖ „Volksstimme“ weiter erscheinen zu lassen, geben die kommunistischen Genossen um Otto Bruckner die „Neue Volksstimme“ (NVS) heraus, machen lebendige Basisarbeit und unterhalten das Internet-Portal Ko minform“ siehe. Und das ohne viel Geld!

Ich kann den kommunistischen Genossen der DKP nur empfehlen, es den österreichischen Genossen nachzumachen. So können sie am ehesten dazu beitragen, eine revolutionäre marxistisch-leninistische Kommunistische Partei Deutschlands aufzubauen helfen

Rotfront

Günter Ackermann

Uns erreichte schon Ende Juni folgender Erklärung:

Hiermit erklären wir den Austritt aus der DKP.

Als z.T. langjährige Mitglieder verfolgen wir das Abgleiten in den Revisionismus schon länger. Als Höhepunkte sehen wir gerade im letzten Jahr die Rechtfertigung der Kolaboration der IKP mit den USA. Die Politik der Parteiführung führt zu einer Liquidierung der marxistisch-leninistischen Grundsätze. Dieses Abweichen drückt sich in den Theorien des kollektiven Imperialismus, der daraus abgeleiteten Unmöglichkeiten des Sozialismus in einmem Land, dem fallen lassen der Avantgarde, der pluralistischen Beantwortung der Eigentumsfrage sowie die Unklarheit in der Machtfrage. Wir sehen keine Möglichkeit im Moment, innerhalb der DKP diesen Kurs zu stoppen. Deswegen haben wir uns schweren Herzens entschlossn, sich von ihr zu trennen. Wir verweisen auch auf die praktische Politik der DKP-Führung, die auf fragwürdige Bündnisse mit Trotzkisten setzt - die letzten Endes sogar zu einer Auflösung in eine Europäische Antikapitalistische Linke führen könnte.

Wir bleiben solidarisch mit den Marxisten-Leninisten in der DKP, fordern sie jedoch auf, ernsthaft zu prüfen, ob eine Trennung von der revisionistischen Parteiführung nicht unumgänglich ist.

Wir brauchen eine starke kommunistische Partei auf dem Boden des Marxismus-Leninismus.

Dafür kämpfen wir weiterhin.

Ehemaliges Mitglied des Bezirksvorstandes 

Christian  Kunz, Saarbrücken

M.M . Saarbrücken

Ralf Böckel, Saarbrücken

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