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Kritik
am Text von Jens-Torsten Bohlkes Text
"Gegenwärtiger
Imperialismus erreicht faschistisches Niveau
"
| „Der
Faschismus an der Macht, Genossen, ist, wie ihn das 13. Plenum
des EKKI richtig charakterisiert hat, die offene, terroristische
Diktatur der reaktionärsten, chauvinistischsten, am meisten
imperialistischen Elemente des Finanzkapitals.“ |
Haben
wir ein faschistisches Regime?
Kritische
Anmerkung zum Beitrag:
„Gegenwärtiger
Imperialismus erreicht faschistisches Niveau“
Von Gerd Höhne/ 11. Juli 2006
Um es kurz zu machen: Nein, natürlich nicht.
Alle Symptome, die der Autor dieses Artikels aufführt, sind richtig.
Der Expansions- und Eroberungsdrang, das ganze Leid und Elend, das die
Imperialisten über die Menschen bringen, der Mord und der Terror gegenüber
anderen Völkern oder dem eigenen, die Verelendung, Krankheiten, Hunger
– alles stimmt. Und dennoch ist das nicht Faschismus, sondern ganz
normaler Imperialismus mit der Herrschaftsform der bürgerlichen
Demokratie. Das, was wir gegenwärtig erleben, ist das Wesensmerkmal des
ganz normalen Imperialismus. Also nichts Außergewöhnliches.
1.
Die kommunistische Definition von Faschismus
Dimitroff
sagte am VII. Weltkongress der Komintern:
„Der Faschismus an der Macht, Genossen, ist, wie ihn das 13. Plenum
des EKKI richtig charakterisiert hat, die offene, terroristische
Diktatur der reaktionärsten, chauvinistischsten, am meisten
imperialistischen Elemente des Finanzkapitals.“
Wir
müssen davon ausgehen, dass das Finanzkapital kein monolithischer Block
ist, sondern, je nach ihren Geschäften, unterschiedlichen Fraktionen
angehört.
So
war vor 1933 die Banken eher liberal ausgerichtet, ebenso die chemische
Industrie, während die Schwerindustrie zunächst den Deutschnationalen,
dann immer mehr zu den Nazis tendierte. Anfangs waren da Bedenken der
Kohle- und Stahlbarone an Rhein und Ruhr gegenüber den Nazis wegen
derer lumpenproletarischen Basis. Die SA und Röhm, die Schlägertypen
von SA und SS, die sozialistische Demagogie der NSDAP, war ihnen suspekt.
Aber einer der ihren, der Boss des Stahlkonzerns Thyssen, Fritz Thyssen,
hatte sich schon früh die Nazis unterstützt. Bereits seit 1923 bekamen
sie von ihm umfangreiche Geldspenden. Thyssen trat 1930 in die NSDAP ein und
1932 vermittelte Thyssen ein Treffen der Kohle- und Stahlbarone mit
Adolf Hitler im Düsseldorfer Industrieclub.
Daraufhin sprudelte das Geld munter in den Parteikassen der
Nazis.
Andere
Großindustrielle waren das wesendlich reservierter. So eben IG-Farben.
Dieser Superkonzern der chemischen Industrie hatte selbst in der
Weltwirtschaftskrise nur geringe Einbusen hinnehmen müssen. Auch gab es
in ihrer Vorstandsetage relativ viele Direktoren jüdischer Herkunft,
die eher rechtsliberal ausgerichtet waren. Daher stand IG-Farben den
Nazis bis 1932 eher reserviert gegenüber.
Natürlich
waren auch IG-Farben nicht grundsätzlich gegen die Faschisten, aber sie
sahen nicht so sehr die Notwendigkeit der Errichtung des Faschismus.
Trotzdem unterstützte die IG-Farben ab 1932 die NSDAP finanziell. Nach
1933 arrangierte sich die IG-Farben sehr schnell mit den Faschisten, Das
Problem der vielen Juden löste man, indem diese gutversorgt, ins
Ausland gingen. So z.B. ging der Chemiker, Nobelpreisträger
(Ammoniaksynthese ).
Erfinder des Giftgases im 1. Weltkrieg und IG-Farben-Aufsichtsrat Fritz Haber (1868 – 1934) nach
England und bekam dort eine Professur.
Die
Spitzen des Finanzkapitals und von denen die Führer der Schwerindustrie
an Rhein und Ruhr, hatten die Niederlage im 1. Weltkrieg nicht überwunden.
Sie hatten wichtige Absatzmärkte und Rohstoffquellen verloren, sie besaßen
keine schlagkräftige Armee mehr – die 100.000 Mann Reichswehr taugte
mal eben als Bürgerkriegsarmee, aber nicht für Kriege. Die vielen Einschränkungen der
deutschen Waffenbeschaffung schränkten ebenfalls die Geschäftsmöglichkeiten
ein und, Deutschland war gegenüber seinen Nachbar, wie sie meinten,
schutzlos.
Der
wichtigste Umstand aber war, dass sich in Deutschland eine mächtige
Arbeiterbewegung entwickelt hatte, Zwar hatte die verräterische
Sozialdemokratie noch starken Einfluss auf die Arbeiter. Die
Gewerkschaften des ADGB wurden von ihnen beherrscht.
Daneben
hatte sich die Kommunistische Partei Deutschlands entwickelt, die sich
nach den rechtsopportunistischen Irrungen unter Heinrich Brandler
und August Thalheimer,
den ultralinken unter Ruth
Fischer
und Akadi Maslow,
schließlich unter der Führung Ernst Thälmanns zur bolschewisierten
Partei neuen Typs und zur stärksten und diszipliniertesten
kommunistischen Partei außerhalb der Sowjetunion entwickelte.
In
der Weltwirtschaftskrise 1929/1930 traten in Deutschland die Widersprüche
stärker hervor als in den anderen Industrieländern. Die
deutsche Industrie war vor dem 1. Weltkrieg sehr stark auf Rüstungsproduktion
ausgerichtet. Nicht nur Krupp und die Schwerindustrie scheffelten
riesige Gewinne an der Hochrüstung des Kaiserreichs, sondern auch die
chemische Industrie, Maschinenbau usw. machten vor dem Krieg einen
erheblichen Teil ihrer
Gewinne mit dem Militär. Nach dem verlorenen Weltkrieg durften eine
ganze Reihe Produkte gar nicht mehr hergestellt werden, andererseits die
kleine Reichswehr brauchte auch nicht mehr so viel.
Da in der
Weltwirtschaftskrise die Märkte für zivile Produkte wegbrachen,
steckte die deutsche Wirtschaft erst recht in der Krise.
Die
finanziellen Mittel des Reichs waren zusätzlich durch die Reparationen
geschwächt und schließlich hatte der Weltkrieg zum Verlust eines Teils
der deutschen Rohstoffquellen und Märkte geführt. Das alles führte
dazu, dass sich die Widersprüche hier extrem zuspitzten.
Das
Finanzkapital musste ernsthaft um seine Macht fürchten. Ihre
Statthalter, die Weimarer Koalition: SPD Zentrum und liberale DDP waren verschlissen.
Der letzte sozialdemokratische Reichskanzler Hermann Müller tritt 1930
zurück. Seine Partei, die SPD, stimmte dem Koalitionskompromiss über
die Kürzung der Arbeitslosenunterstützung nicht zu.
Und
1932 setzte der rechte Franz von Papen die Preußische Regierung (SPD, Zentrum, DDP) unter dem SPD-Ministerpräsidenten
Otto Braun ab, Papen schickte ein paar Reichswehrsoldaten und einen
Leutnant ins preußische Innenministerium. Carl Severing, der preußische
Innenminister, wich, wie er verkündete, der Gewalt. Hier muss erwähnt
werden, dass die preußische Polizei besser ausgerüstet und personell
stärker war, als die Reichswehr.
Preußen,
das waren zwei Drittel des Reiches (die heutigen Bundesländer
Brandenburg, der Teil Vorpommern von Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt,
Niedersachsen (ohne Oldenburg), NRW (ohne
Lippe), Teile von Hessen, die Großstädte Frankfurt am Main und Erfurt, Holstein und die gesamten
damaligen deutschen Gebiete östlich der Oder und Neiße.
Das Finanzkapital, das die Faschisten an die Macht bringen
wollte, war Preußen ein Unsicherheitsfaktor. Deshalb setzte von Papen die preußische
Regierung kurzerhand ab.
Die
Kommunisten forderten den ADGB und die SPD auf, den Generalstreik
auszurufen. Aber, anbetracht eine bevorstehenden Reichstagswahl, sagte
die SPD: „Wahltag ist Zahltag,“ Als dann die Reichstagswahlen vorbei
waren, zog die Nazipartei als stärkste Fraktion in den Reichstag ein. Die
Parteien der Weimarer Koalition mussten riesige Verluste in kauf nehmen,
so verlor allein die SPD 1 Million Stimmen. Mit dem Papenschen Preußenputsch war die
letzte ernsthafte Barriere für die Machtübertragung an die Faschisten
beseitigt. Jetzt konnte nur noch die Einheitsfront der Arbeiterbewegung
den Faschismus verhindern.
Aber
das verhinderten die Sozialdemokraten, die allein auf legalistische Maßnahmen
bauten. Aber auch ultralinke Fehler der KPD begünstigten die SPD in
dieser Haltung. Die „Sozialfaschismusthese“, nach der
Sozialdemokraten Sozialisten mit Worten, aber Faschisten in der Tat
seien und Komintern-Anweisungen, nach denen Bündnisse zwischen KPD und
SPD, auch auf unterer Ebene, verboten sind, war ein schwerrt ultralinker
Fehler der KPD. Noch nach Hitlers Ernennung zum Reichskanzler, der
Faschismus war also bereits an der Macht, endete ein Gespräch zwischen
dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Rudolf Breidscheid (1874-1944) und dem
Vorsitzenden der KPD-Reichstagsfraktion Ernst Torgler (1893-1963) damit,
dass Breidscheid von Torgler als eine Bedingung der Zusammenarbeit
anerkennen sollte, dass die Kommunisten den Nazis zugearbeitet hätten
und Torgler verlangte von der SPD, dass sie die Sozialfaschismusthese
anerkennen solle, Man trennte sich allerdings mit der Zusage, sich bald
erneut zu treffen. Dazu aber kam es nicht mehr.
Nach
der Zerschlagung der Organisationen der Arbeiterbewegung war für das
deutsche Finanzkapital der Weg frei erneut zur Weltherrschaft zu
greifen. Dazu dienten ihnen die Faschisten,
Strategie und Taktik unter Bedingungen der bürgerlichen
Demokratie/faschistischen Diktatur
Die
bürgerliche Demokratie ist die eigentlich geeignete Form der Unterdrückung
der Arbeiterklasse zur Ausbeutung durch die Monopolbourgeoise. Sie ist
die Widerspiegelung der Bedingungen der bürgerlichen Ökonomie in der
Staatsform. Hier sind die Regierungen vom Kapital am besten zu kontrollieren und zu
manipulieren, hier können die unterschiedlichen Fraktionen des
Finanzkapitals am besten ihre Widersprüche, ihre Konkurrenz, austragen
und der Arbeiterklasse wird vorgegaukelt, sie sei an der Regierung
beteiligt und könne etwas durch Wahlen ändern.
Aber
in Ausnahmesituationen, wenn die Unterdrückungsmechanismen des
imperialistischen Staates nicht mehr zu funktionieren drohen, bedient
sich das Finanzkapital der Faschisten. Natürlich gibt es im
Finanzkapital immer faschistische Fraktionen, aber sie kommen oft nur
bedingt zur Geltung.
Die
faschistische Diktatur kann unterschiedliche Erscheinungsformen haben:
einmal als Militärdiktatur (Spanien, Chile), als scheinbare
Massenbewegung (Deutschland, Italien) oder als klerikalfaschistisches
Regime, wie in Österreich unter Engelbert Dollfuß. Auch Mischformen
sind denkbar.
Das
Wesen des Faschismus ist immer, die Herrschaft des Finanzkapitals. Darin
unterscheidet sich Faschismus nicht von der bürgerlichen Demokratie.
Eine faschistische Diktatur verzichtet aber weitgehend auf die Normen
des sog. Rechtsstaates. Anstelle dessen tritt die terroristische
Herrschaft gegen jegliche Opposition – auch gegenüber den Fraktionen
der herrschenden Klasse, die für den Erhalt der bürgerlichen
Demokratie eintreten.
Oft
genug bleiben sogar die bürgerlichen Gesetze bestehen. So z.B. war die
Weimarer Verfassung während der gesamten Nazizeit weiter gültig. Sogar
die Strafgesetze gegen Folter und Mord waren es. Genau genommen hätten
die Mörder in KZ’s bestraft werden können. Natürlich geschah dies
nicht.
Unter
den Bedingungen der bürgerlichen Demokratie arbeitet die Kommunistische
Partei weitgehend legal. Sie beteiligt sich ggf. sogar an Wahlen. Sie
geht, wenn auch unter strenger Beachtung ihres Ziels, der proletarischen
Revolution, Bündnisse mit nichtkommunistischen Organisationen ein, wenn
es für die Erreichung von Etappenzielen sinnvoll erscheint.
Unter
den Bedingungen der drohenden Herrschaft des Faschismus aber, ist die
vom VII. Weltkongress der Kommunistischen Internationale und von der Brüsseler
und Berner Parteikonferenz für die KPD festegelegte Linie der
Volksfront unbedingte taktische Hauptposition. Auch gewinnt schon, bei
akut drohender Machtergreifung der Faschisten, die illegale Arbeit der
Partei an Bedeutung. Es gilt alle Kräfte zu sammeln, die gegen
Faschismus eintreten, um die Machtergreifung der Faschisten zu
verhindern. Unter der Herrschaft des Faschismus ist legales Arbeiten so
gut wie unmöglich, daher arbeitet die Partei illegal.
Volksfrontpolitik
bedeutet, dass die Kommunisten mit allen zusammen arbeiten, die gegen
den Faschismus antreten. Ziel ist, die Verhinderung, bzw. die Beseitigung des
Faschismus und die Wiederherstellung bürgerlich-demokratischer Rechte.
Natürlich
ist die proletarische Revolution nach wie vor Ziel der Partei, aber
dieses Ziel wird in der Volksfront zurück gestellt, was aber nicht
bedeutet, dass die Kommunisten ihre Ziele und Absichten verschweigen
oder gar ihre Ziele aufgeben.
Das
ist der Unterschied in der Herangehensweise der Kommunisten unter den bürgerlich-demokratischen
und den faschistischen Bedingungen.
Wenn
man das verwechselt, wenn man beide Taktiken entgegen gesetzt vollzieht,
kann es zu großen Verlusten unter den Kommunisten kommen. Relativ
einfach zu verstehen ist noch, wenn Kommunisten unter der faschistischen
Herrschaft legal arbeiten. Klar, sie finden sich hinter Gittern und
Stacheldraht wieder.
Aber
auch umgekehrt ist es gefährlich: Wenn die Partei unter den Bedingungen
der bürgerlichen Demokratie, ohne akute Gefahr der Machtergreifung der
Faschisten – wie z.B. derzeit – sich freiwillig in die Illegalität
begibt, dann gibt sie freiwillig wichtige Politikfelder auf und begibt
sie selbst in die Isolation.
Wenn
unter den Bedingungen der faschistischen Herrschaft die wichtige
Volksfront außer Acht gelassen wird und die Partei sich nur auf die
Erreichung ihrer direkten Ziele konzentriert, wird sie scheitern und es
wird eine opferreiche Niederlage sein.
Andererseits,
wenn die Partei unter den Bedingungen der Bürgerlichen Demokratie, ohne
akute faschistische Gefahr, die Volksfront verkündet, würde sie ohne
Not auf die Propagierung ihres eigentlichen Ziel, der proletarischen
Revolution, verzichten und sich somit schwächen. Das z.B. machte
voriges Jahr vor der Bundestagswahl die KPD (Rote Fahne) und die MLPD.
als deren Vorsitzender Lafontaine anbot, gemeinsam mit ihm und der PDS
eine Wahllisten zu machen. Eindeutige rechtsopportunistische Fehler.
Derzeit
funktionieren die bürgerlichen Unterdrückungsmechanismen noch gut. Um
ihre Ziele zu erreichen, bedarf es für das Finanzkapital keiner
faschistischen Diktatur. Zwar hält man diese Parteien auf Vorrat und
finanziert sie so, dass sie ggf, schnell weiter aufzubauen sind. Aber
derzeit bedarf es keiner faschistischen Partei an der Macht.
Faschistische
Organisationen werden stattdessen dafür benutzt, die Unzufriedenheit
der Menschen im Lande über die ständige Lohndrückerei, Abbau von
demokratischen und sozialen Rechten in Bahnen zu kanalisieren, die dem
Kapital ungefährlich sind oder gar nutzen. Daher die soziale Demagogie
der NPD.
Fazit
Ich
warne vor voreiligen Schlüssen. Was wir gegenwärtig erleben, ist ein
Abbau von demokratischen Rechten unter dem Vorwand, des Kampfes
gegen den internationalen Terrorismus. Dass dieses Argument an den
Haaren hebei gezogen ist, brauche ich nicht gesondert zu erwähnen.
Aber
es ist kein Faschismus!
Faschismus
ist auch nicht, dass die imperialistischen Mächte immer aggressiver
gegen Länder werden, für die sie sich wegen deren Rohstoffe und/oder
Absatzmärkte interessieren.
So
hat sowohl die CDU-Konrad-Adenauer-Stiftung in dem Arbeitspapier „Eine
neue sicherheitspolitische Realität?“
und auch die SPD-Friedrich-Ebert-Stiftung hat ein ähnlichen Text
erarbeitet, verkündet, dass das Völkerrecht geändert werden müsse
und fremde Mächte, z.B. die USA oder Europa, sich in die inneren
Angelegenheit einmischen können mussen. Und das bis hin zu
Präventivkriegen..
Wenn
unser Leser Jens-Torsten Bohlke auf die aggressive Politik des
Imperialismus hinweist, ist das zwar richtig, wenn er das Elend in
Afrika und anderswo, das die Imperialisten anrichten, aufführt,
widersprechen wir ihm auch nicht.
Aber
das ist ganz normaler Imperialismus. Daraus auf eine bevorstehende
Machtergreifung des Faschismus zu schließen, ist abwegig. Wenn er
Venezuelas Präsidenten Hugo Chavez zitiert, der nennt Bush „Mister
Danger“, die personifizierte Gefahr, widersprechen wir ebenfalls nicht.
Unser
Kampf gilt dem Imperialismus, egal in welchem Gewande er auftritt. Der Kampf
jedoch wird wirkungsvoller sein, wenn wir Realisten bleiben und nicht etwas
sehen, was nicht vorhanden ist. Wir sind als Kommunisten Anhänger des
wissenschaftlichen Sozialismus und Wissenschaft ist noch immer das
Wesen der Dinge und gesellschaftlichen Prozesse zu sehen und uns nicht
von den Erscheinungsformen täuschen zu lassen.
Ich
stimme in allem, was Gen. Bohlke schrieb, überein, widerspreche ihm
aber vehement, wenn er bereits den Faschismus an der Macht sieht.
Georgi
Dimitroff, Die Offensive des Faschismus und die Aufgaben der
Kommunistischen Internationale, Rede am VII. Weltkongress der
Kommunistischen Internationale siehe
Georgi
Dimitroff, Die Offensive des Faschismus und die Aufgaben der
Kommunistischen Internationale, Rede am VII. Weltkongress der
Kommunistischen Internationale siehe
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