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„Menschen,
ich hatte euch lieb, seid wachsam.“ (Julius Fučik)
Unter
dem Banner des Kommunismus
Von
Julius Fučik
Auf Kommunisten-online am 4. Januar 2011 – Anläßlich
der Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg durch durch die
Konterrevolution im Januar 1919 schrieb der tschechische Kommunist
Julius Fučik den folgenden Artikel. Er hat seine Gültigkeit nach
wie vor nicht verloren. Zu jener Zeit war es schon „fast geschafft“.
Bald darauf hatte die ruhmreiche Sowjetarmee den Faschismus besiegt, und
es schien fast so, als sei dieser Sieg unumkehrbar. Doch 1989 holte die
Konterrevolution uns – die DDR-Bürger – auf den Boden der Tatsachen
zurück, und es trat genau das ein, wovor J.W. Stalin immer gewarnt
hatte:
„...man
darf also die Partei nicht einlullen, sondern muß in ihr die
Wachsamkeit entwickeln, darf sie nicht einschläfern, sondern muß sie
im Zustand der Kampfbereitschaft halten, darf sie nicht entwaffnen,
sondern muß sie bewaffnen... Daraus ergibt sich die erste Schlußfolgerung:
Sich nicht von den
erzielten Erfolgen hinreißen lassen und nicht überheblich werden.“
(Stalin, Werke, Bd.13, S.334)
Hier
sind nun einige Auszüge, erschienen 1942 in der illegalen Zeitung „Rudé
právo“
" (Sascha)
UNTER
DEM BANNER DES KOMMUNISMUS
Von
Julius Fučik
Januar
– der Monat Lenins, Liebknechts und Luxemburgs. Dreier großer Toter
gedenken wir in diesem Monat: Am 15. Januar 1919 wurden in Berlin die
tapferen Kämpfer gegen den Krieg und den deutschen Imperialismus
ermordet: Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg.
Am
21. Januar 1924 hat in Gorki bei Moskau das erhabene und schöne Herz
unseres Lehrers, des ersten Soldaten der siegreichen sozialistischen
Revolution, das Herz Lenins, zu schlagen aufgehört.
Dieser
drei großen Toten gedenken wir heute – und wir gedenken ihrer auf dem
Marsch. Die Erinnerung an ihre teuren Namen hat für uns niemals ein
Stehenbleiben bedeutet, war niemals ein Sichzurückwenden. Ihr Banner
weht uns voran. Selbst in das Weinen der Sirenen und die unendliche
Trauer der Millionen über dem offenen Sarg Lenins erklang das Wort des
Lebens, das vorwärts, in die Zukunft, gewendete Stalinwort: „Lenin
ist tot – der Leninismus lebt!"
Er
lebt!
Tot
sind Lenin, Liebknecht, Luxemburg, aber ihr Werk lebt, es lebt der erste
sozialistische Teil der Welt, die Union der Sozialistischen
Sowjetrepubliken, ihre Kommunistische Partei, die Weltarmee für die
Befreiung der Menschheit lebt und ist unzerstörbar, es lebt jenes
unendliche, unerschrockene, zielbewußte, reale Streben nach
Verwirklichung der höchsten menschlichen Ideale, von denen
jahrhundertelang die größten Geister der Geschichte träumten und für
die Lenin, Liebknecht und Luxemburg alle ihre Kräfte hergaben.
Tot
sind Lenin, Liebknecht, Luxemburg, tot sind schon Tausende und
Hunderttausende anderer edler Kämpfer um eine neue Welt, vorzeitig
erschöpft, zu Tode gemartert, erschlagen – aber es lebt die
geschichtliche Kraft, der sie gedient, die sie geführt haben, es lebt
das Beispiel, das sie ihren Erben im Kampf gegeben haben, es lebt, was
sie vollbracht haben, weil sie es nicht für sich taten, sondern für
die Gesamtheit, es erstehen Millionen neuer Kämpfer, die weitergehen,
immer vorwärts, immer vorwärts bis zum Endsieg – unter dem Banner
Lenins, Liebknechts und Luxemburgs.
Wer
sind eigentlich die Kommunisten?
„Wir
Kommunisten sind Menschen von besonderem Schlag. Wir sind aus besonderem
Material geformt. Wir sind diejenigen, die die Armee des großen
proletarischen Strategen bilden, die Armee des Genossen Lenin. Es gibt
nichts Höheres als die Ehre, dieser Armee anzugehören. Es gibt nichts
Höheres als den Namen eines Mitglieds der Partei, deren Gründer und Führer
Genosse Lenin ist." [1] So beginnt der Schwur, den Genosse Stalin
in den Tagen der Trauer über Lenins Tod im Namen der Partei auf dem
Sowjetkongreß der UdSSR geleistet hat. – Wir sind Menschen von
besonderem Schlag. Ja! Weil wir Menschen sind.
-
Wir Kommunisten lieben das Leben.
Und deshalb zögern wir nicht, das eigene Leben jederzeit einzusetzen,
um den Weg zu bahnen für ein wahres, freies, volles und fröhliches
Leben, das diese Bezeichnung verdient. Auf den Knien zu leben, in
Fesseln, in Knechtschaft und Ausbeutung — das ist kein Leben, das ist
menschenunwürdiges Dahinvegetieren. Darf sich ein wahrer Mensch, darf
sich ein Kommunist damit zufriedengeben, darf er sich den Sklavenhaltern
und Ausbeutern schwächlich unterwerfen? Niemals! Deshalb schonen die
Kommunisten ihre Kräfte nicht und scheuen keine Opfer im Kampf um ein
wirkliches, wahrhaft menschliches Leben.
-
Wir Kommunisten lieben den Menschen.
Nichts Menschliches ist uns fremd, wir kennen den Wert selbst der
allerkleinsten menschlichen Freuden und verstehen, sie zu genießen. Und
gerade deshalb zögern wir nicht, unsere eigenen, eng persönlichen
Interessen jederzeit zu opfern, um für den wahren, freien, gesunden,
freudigen Menschen einen Platz an der Sonne zu erkämpfen; für den
Menschen, der nicht den Schrecken der anarchischen Ausbeuter„ordnung"
preisgegeben ist, mögen es die Schrecken des Krieges oder der
Arbeitslosigkeit sein. Eine Ordnung, in der das Hauptmotiv der
menschlichen Handlungen Profit, Profit und wieder Profit ist, eine
Ordnung, welche die Beziehungen zwischen den Menschen durch
Geldbeziehungen ersetzt hat und in der das Geld einen größeren Wert
hat als der Mensch, ist keine Ordnung. Darf ein Mensch, der den Menschen
liebt, darf ein Kommunist tatenlos zusehen, wie Menschen der Menschenwürde
beraubt werden, darf er der Not und dem Leiden der Millionen seiner Brüder
den Rücken zukehren? Niemals! Deshalb schonen die Kommunisten ihre Kräfte
nicht und scheuen keine Opfer im Kampf um den ganzen, freien, wahrhaft
humanen Menschen.
-
Wir Kommunisten lieben die Freiheit.
Und deshalb zögern wir keinen Augenblick, uns der strengsten Disziplin
unserer Partei freiwillig zu unterwerfen, der militärischen Disziplin
der Armee des Genossen Lenin, damit wir die wirkliche Freiheit
erreichen, die breiteste, die einzige dieses Namens würdige: die
Freiheit für die ganze Menschheit. Die Freiheit weniger einzelner, die
„Freiheit" des Raubs für die einen und des Hungertods für die
anderen – ist keine Freiheit, das ist im Gegenteil die Knechtschaft
aller. Darf sich ein Kommunist mit einem solchen Zustand zufriedengeben,
darf er sich zufriedengeben mit einer, gleich wie gearteten, persönlichen
kleinen Idylle solcher „Freiheit"? Niemals! Deshalb schonen die
Kommunisten ihre Kräfte nicht und scheuen keine Opfer im Kampf um
wirkliche Freiheit, um immer größere Freiheit, um Freiheit für alle.
-
Wir Kommunisten lieben schöpferische Arbeit,
Aufbau und Wachstum, die die Zukunft der Menschheit schaffen. Deshalb zögern
wir keinen Augenblick, das niederzureißen – und nur das –, was sich
den großartigen schöpferischen Kräften des Menschen in den Weg
stellt. Tausende, Hunderttausende Talente, durch welche die menschliche
Kultur bereichert, die menschliche Organisation vervollkommnet, die
menschliche Technik zu ungeahnter Blüte geführt werden könnte,
Tausende, Hunderttausende solcher Talente liegen jetzt brach. Millionen
und Dutzende Millionen fleißiger und geschickter Hände, die der
Menschheit Überfluß an allem, was sie braucht, schaffen könnten,
Millionen und Dutzende Millionen solcher Hände werden gezwungen, in
immer häufiger wiederkehrenden Krisen müßig zu sein. Darf ein
Kommunist gegenüber dem schrecklichen Schaden blind sein, den das der
menschlichen Gesellschaft verursacht? Nein, er darf es nicht! Deshalb
schonen die Kommunisten ihre Kräfte nicht und scheuen keine Opfer im
Kampf um die Verwirklichung einer Ordnung, in der sämtliche schöpferischen
Kräfte der Menschheit und jedes einzelnen Menschen zur Geltung kommen
und sich voll entfalten.
-
Wir Kommunisten lieben den Frieden.
Und dafür kämpfen wir. Wir kämpfen gegen alle Kriegsursachen, wir kämpfen
um eine Weltordnung, in der es keinen Verbrecher mehr geben kann, der
Millionen Menschen zugunsten weniger in den Tod schickt, in das Grauen
der Kriegsraserei, die die lebensnotwendigen Werte vernichtet. Dort, wo
der Mensch mit dem Menschen um jedes Stück Brot ringen muß, gibt es
und kann es keinen Frieden geben. Deshalb schonen die Kommunisten ihre
Kräfte nicht und scheuen keine Opfer im Kampf um einen wirklichen
Frieden, um den endgültigen Frieden, der durch eine neue Organisation
der Gesellschaft gesichert ist.
-
Wir Kommunisten lieben unser Volk.
Es kann keine freie Menschheit, kein freies Aufblühen aller schöpferischen
menschlichen Kräfte, keinen endgültigen, gesicherten Frieden geben,
wenn auch nur ein Volk unterdrückt wird, es kann keine wirkliche
Freiheit geben, wenn auch nur ein Volk ein anderes unterdrückt. Und
keines unserer großen Ideale können oder wollen wir anders
verwirklichen als in den Lebensformen unserer eigenen Nation, weil sie
sonst gar nicht zur Wirklichkeit werden, gar nicht leben könnten. Wir
lieben unser Volk mit aufrichtiger Sohnesliebe. Deshalb sind wir stolz
auf alles, womit es zum Blühen und zum Ruhm der Menschheit und damit zu
unserem eigenen Blühen und Ruhm beigetragen hat und beiträgt, deshalb
auch bekämpfen wir alles, was unser Volk verunstaltet, das sich an ihm
mästen will, auf ihm schmarotzt, es schwächt. Wir lieben unser Volk.
Deshalb schonen wir unsere Kräfte nicht und scheuen kein Opfer im Kampf
um die völlige Befreiung unserer Nation, damit sie als Gleiche unter
Gleichen frei unter den freien Völkern der Welt lebe.
Welche
Aufgaben stehen uns bevor?
All
das stellt uns ungeheure Aufgaben.
Sie
auszuführen und zu erfüllen verpflichtet uns die Ehre, zur Weltarmee
des großen proletarischen Strategen, zur Armee des Genossen Lenin zu
gehören. Sie voll und ganz zu erfüllen bedeutet, die Einheit und
Reinheit dieser Armee, die Einheit und Reinheit der Kommunistischen
Partei wie unseren Augapfel zu hüten; es bedeutet, mehr und mehr die
besten Kräfte der Nation und der ganzen Menschheit zu mobilisieren,
immer größere Scharen von Verbündeten zu gewinnen, immer dort zu
sein, wo die Massen sind, ihnen stets unermüdlich und geduldig den Weg
zu weisen, ihnen ohne Unterlaß ins Bewußtsein zu prägen, wohin die
geschichtliche Entwicklung strebt und was sie von ihnen in ihrem
ureigenen Interesse fordert; es bedeutet, ihnen stets und überall ein
Beispiel klarer, realer Überzeugung zu sein, der Tapferkeit,
Ergebenheit, Opferbereitschaft und des Zielbewußtseins.
Für
wen gilt das und wen sprechen wir damit an?
-
Das gilt dir, Genosse Kommunist,
dir, der du Mitglied der Armee Lenins bist. Auf welchem Abschnitt du
auch arbeitest, in welchem Schützengraben der Revolution du um die
Freiheit der Menschheit kämpfst, wo du auch stehst, und sei es allein
auf vorderstem Posten, sei es gefesselt im Kerker der Tyrannen – lege
über deine Taten und Gedanken täglich Rechenschaft ab: Bin ich der
Ehre, Soldat der Armee des großen Lenin zu sein, wert, bin ich fähig,
den Schwur, den Genosse Stalin auch für mich geleistet hat, treu zu erfüllen,
wachse ich genug, um auch weiterhin die Aufgaben zu erfüllen, die uns
die Geschichte auferlegt?
-
Das gilt auch dir, mein Freund,
der du mit uns sympathisierst! Ganz gleich, wo du in den Reihen des kämpfenden
Volkes stehst, ganz gleich, in welcher seiner Schichten, denke stets
daran, auf daß deine Sympathien immer aktiver werden, auf daß du enger
und enger mit der Partei zusammenarbeitest, auf daß der Rhythmus deiner
Schritte immer mehr mit dem Rhythmus ihres Marsches verschmelze, auf daß
du eines Tages selbst in ihre Reihen treten kannst an Stelle derer, die
dir ein Beispiel waren und die in diesem erbitterten Kampfe fielen.
-
Und das gilt auch euch, die ihr uns noch vor kurzem nicht kanntet,
die ihr auf unsere Partei mit schiefem Blick saht, mit denen wir jetzt
einen festen Händedruck wechselten, durch den Befreiungskrieg gegen die
Mörderbanden Hitlers in einer Front verbunden! Wir wissen, daß ihr
aufmerksam auf uns schaut, daß ihr unsere Taten aufmerksam verfolgt.
Ja, schaut gut auf uns, beobachtet jeden unserer Schritte, analysiert
und kritisiert jede unserer Handlungen – es gibt nichts, was wir vor
euch zu verheimlichen, was wir vor dem Volk zu verbergen hätten. Vor
euren Augen, vor dem Angesicht des ganzen Volkes gehen wir im Kampf um
seine Freiheit durch das Feuer der schwersten Prüfung, und selbst der
verbissenste Feind wagt nicht zu behaupten, daß wir irgend zurückgewichen
wären, irgend versagt hätten. Beobachtet gut! Ihr werdet erkennen, was
heute schon der Großteil der Welt zu begreifen beginnt: daß es zur
Freiheit, zum Frieden und zum menschlichen Glück keinen anderen außer
den Weg gibt, den wir Kommunisten gehen. Ihr werdet erkennen: Wer nicht
mit uns geht – geht gegen sich!
Von
allen Parteien (...) durchschritt nur eine einzige dieses Feuer als
Ganzes, nur eine einzige hat sich erhalten, nur eine einzige arbeitet
und kämpft als Partei in den für die Nation schwersten Stunden: die
Kommunistische Partei. (...)
Warum
kann die Kommunistische Partei nicht vernichtet werden?
Woher
kommt das? Warum kann die Kommunistische Partei selbst durch den
grausamsten Terror nicht vernichtet werden, warum wächst und erstarkt
sie im Gegenteil ununterbrochen?
-
Das kommt daher, daß wir
alles tun, was notwendig ist, damit die Menschheit ihrem schönsten
Zeitalter entgegengehe. Wir denken uns unsere Aufgaben nicht aus, wir
erkennen sie nur klar und werden uns ihrer voll bewußt, der Aufgaben,
die dem Menschen von der geschichtlichen Entwicklung gestellt werden und
die früher oder später erfüllt werden müssen.
-
Das kommt daher, daß wir
uns gerade um die baldige Erfüllung dieser Aufgaben bemühen, denn jede
Verspätung kostet die Menschheit unendliche Verluste. Jeder wird sich
heute bewußt, mit welch furchtbaren Opfern die ganze Welt den
faschistischen Versuch, die geschichtliche Entwicklung aufzuhalten,
bezahlen muß. Aber wer das Rad der Geschichte zurückdrehen will, wird
von ihm schließlich stets zermalmt. Wer der Entwicklung den Weg bahnt,
kann niemals vernichtet werden.
-
Das kommt daher, daß wir
uns auf die größte Macht der Gegenwart stützen, auf die
Arbeiterklasse, auf ihr Bewußtsein, ihre Funktion, ihre riesige, in Kämpfen
geschmiedete internationale Organisation, ihren siegreichen, in einer
Staatsmacht organisierten Teil, auf die Union der Sozialistischen
Sowjetrepubliken.
-
Das kommt daher, daß wir
recht haben und daß diese Tatsache stets von neuen Millionen Menschen
aus eigener – leider größtenteils bitterer – Erfahrung erkannt
wird. (...)
Was
muß getan werden?
Wir
haben uns niemals nur damit begnügt, vorauszusehen, was kommen kann,
sondern haben immer auch gesagt, was getan werden muß. Wir wußten, daß
die Menschheit Kräfte genug besaß, um den Krieg zu verhindern, den
Faschismus zu zermalmen, ehe er die ganze Welt in die Schrecken der
Vernichtung und des Mordens hineinzerrte. Deshalb haben wir uns ohne
Unterlaß um die Vereinigung all dieser Kräfte bemüht, haben wir ständig
auf die Schaffung der breitesten Front der Werktätigen, der breitesten
Front der Nation hingearbeitet, deshalb haben wir ohne Zögern jedem die
Hand angeboten, der gegen Faschismus und Krieg ehrlich kämpfen wollte.
Es kann unter euch niemand geben, der sich daran nicht erinnerte, der
nicht wüßte, wie unermüdlich wir diese Einheitsfront durchzusetzen
suchten – und wie wir zurückgewiesen wurden. Wir setzten uns jedoch
über die größten Hindernisse hinweg, die sich uns in den Weg
stellten, über die Ablehnung und die groben Beleidigungen, mit denen
uns viele sogenannte sozialistische Führer in unglaublicher Verblendung
traktierten; wir haben angesichts unserer Anstrengungen niemals
verbittert abgewinkt, denn das Interesse des Volkes und der Nation
forderte bedingungslos die Herstellung der Einheit im Kampf. (...)
Und
niemand wird uns aufhalten...
...
es genügt nicht, eine neue Welt nur zu wollen, es ist notwendig, auf
sie hinzuarbeiten, um sie zu kämpfen. Das gilt dir, Genosse Kommunist,
das gilt dir, mein Freund, der du mit uns sympathisierst, das gilt auch
euch, Mitkämpfer für die Befreiung der Nation, mit denen wir durch den
Kampf gegen die Mordbanden Hitlers in einer Front fest verbunden sind.
Niemand mehr darf diese feste Einheit des Volkes zerschlagen! Niemand
mehr darf das Volk aufhalten auf seinem ruhmreichen Marsch zur Freiheit,
zum Frieden und zur Gerechtigkeit! Und niemand mehr wird es aufhalten!
Nicht umsonst sind wir durch die grausamen Erfahrungen der letzten Jahre
gegangen, nicht umsonst ist das Blut der Märtyrer aller Schichten
unseres Volkes geflossen.
Nicht
umsonst hat der geniale proletarische Stratege, der Führer der mächtigsten
Armee der Welt, Genosse Lenin, auch für uns gelebt und gearbeitet.
Unter dem Banner dieser Armee haben wir immer unseren Kampf um die
Freiheit der Menschheit gekämpft. Unter ihrem Banner gehen wir auch in
die letzte, die entscheidende Schlacht.
Extraausgabe
des illegalen „Rudé právo",
Januar
1942
Zitat:
[1]
J.W. Stalin, Werke, Bd. 6, S. 41.
Quelle:
Julius
Fučik, Wir lieben unser Volk, Letzte Artikel und Betrachtungen,
Dietz Verlag 1956, S.236-248. (Zwischenüberschriften und Hervorhebungen
von mir - N.G.)
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