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Doppelmord
nach Plan
Rosa
Luxemburg und Karl Liebknecht mit Billigung der SPD-Führung ermordet
jungeWelt
vom 12.01.2009
Die
Morde an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht gehören zu den
folgenschwersten politischen Morden des 20. Jahrhunderts. Aber nicht nur
in der bürgerlichen Presse werden sie gern mit dem Mantel des »nie
ganz Geklärten« umhüllt. Dabei sind alle Details zweifelsfrei
erforscht.
Vergangenheit, die nicht
vergeht
Am
Abend des 15. Januar 1919 betreten der Kaufmann Bruno Lindner, der
Destillateur Wilhelm Moering und drei weitere Männer ein Lokal in der
Mannheimer Straße in Berlin. Sie tragen Feldgrau und weiße Armbinden:
»Bürgerwehr Wilmersdorf«. Die Herren holen beim Wirt Erkundigungen über
die im Nebenhaus gelegene Wohnung eines gewissen Marcusson ein. Kurz
darauf dringen sie widerrechtlich dort ein. Der Staatsanwalt Ortmann,
der später gegen sie wegen Freiheitsberaubung ermittelt, das Verfahren
aber alsbald einstellt, berichtet über ihre Vernehmung: »Einen Herrn,
der sich im Zimmer befand, hätten sie auf Papiere durchsucht. Dabei hätten
sie Legitimationskarten auf den Namen Liebknecht« gefunden. Beim Durchwühlen
der Wohnung begegnet den Bürgern in Uniform noch eine »verdächtig
auffallende« Frau. Auf die Frage: »Sind Sie Fräulein Luxemburg?«
antwortet diese: »Frau Luxemburg«.1
Ratlos,
was er mit seinen Geiseln tun soll, ruft der Anführer in der
Reichskanzlei an. Dort sitzt die Rumpfrevolutionsregierung, allesamt gemäßigte
Sozialdemokraten: Friedrich Ebert (Regierungschef), Philipp Scheidemann
(Auswärtiges), Otto Landsberg (Justiz) und Gustav Noske (Militär). Ein
Trupp von Männern, der nachweislich mitverantwortlich ist für Ausbruch
und Dauer des 1. Weltkriegs. Ein Trupp, der die Mitschuld am Tod von
Millionen Soldaten und 700 000 (allein im Deutschen Reich) Verhungerter
trägt. Längst haben sich diese Führer der Sozialdemokratie verbündet
mit den alten Militärs, die seit dem Waffenstillstand aus ihren Truppen
»unter der Decke« und im Einverständnis mit der SPD-Regierung (so
General Groener unter Eid) schlagkräftige Freikorps bildeten:
Herummarschierende, bis an den Stahlhelm bewaffnete Banden, die zu allem
entschlossen und zu jedem Mord bereit waren. »Die Pest dieses Landes.«2
Oberster Befehlshaber dieser Truppen war Noske, eine präfaschistische
Figur, die »Eiche unter diesen sozialdemokratischen Pflanzen« (Adolf
Hitler).3 Schon nach Noskes Jungfernrede im Reichstag 1907 kommentierten
die Lustigen Blätter:
Kommandiert
der Herr Major:
»Feuer
vorn und hinten!«
Ruft
ein arbeitsscheues Corps:
Aber
dennoch Mut! nur Mut!
Laßt’s
euch nicht verdrießen,
denn
wir wissen absolut:
Noske,
der wird schießen!
Weihnachten
1918 sprach der Mann dann unter Zustimmung seiner Kabinettskollegen auch
aus, wie das neue Programm der Sozialdemokratie lauten würde: »Schießen
und zwar auf jeden, der der Truppe vor die Flinte läuft.« Der preußische
Kriegsminister kommentierte: »So ändern sich die Zeiten.«
»Da
zählt nur der Erfolg«
Schon
Anfang November in Kiel hatte Noske versucht, den Keim der Revolution zu
ersticken und mit Nachdruck die Bildung von Marineoffiziersbrigaden gefördert.
Ein Mann der Tat eben. Im Januar 1919 kam dann seine große Stunde.
Unter Einsatz von Artillerie, Flammen- und Minenwerfern und ohne
Behinderung durch rechtliche Schranken – »da zählen Paragraphen
nichts, da zählt nur der Erfolg« (Noske vor dem Parlament) – ließ
er seine Freikorps den sogenannten Spartakusaufstand niederkartätschen.
Dabei wurde innerhalb Deutschlands der Terror gegen Zivilisten eingeführt,
Genickschüsse und Erschießungen »auf der Flucht«, aber ohne Recht,
praktiziert. Noske sah die Sache gelassen und kommentierte, er wäre der
letzte, »der hinter einem kleinen Leutnant wegen einer vielleicht nicht
ganz gerechtfertigten Erschießung herlaufen und ihm den Prozeß machen
würde.« Der größte dieser Terror-Verbände war die
Garde-Kavallerie-Division (GKSD), faktisch angeführt von Hauptmann
Waldemar Pabst, den Noske als seinen »rührigsten Helfer« bezeichnete.
Als nun die mutigen Wilmersdorfer Bürger in jener Nacht vom 15. auf den
16. Januar 1919 in der Reichskanzlei nicht zu Noske durchgestellt
werden, wenden sie sich an ihre übergeordnete Dienststelle – die GKSD
des Hauptmanns Pabst. Der kleine eitle Mann mit hochglanzpolierten
Stiefeln residiert im ersten Stock eines Hotels, dessen Namen das
Paradies verspricht: Eden. Als er den Hörer aufgelegt hat, kann er es
kaum fassen: Luxemburg und Liebknecht gefangen. Er sieht die Chance
seines Lebens. Endlich kann er Rache nehmen, Rache für den verlorenen
Krieg, Rache für die »Novemberrevolution«. Rache dafür, daß eine »Polin
mosaischen Glaubens« die Massen faszinierte wie ein neuer Messias.
Pabst
denkt kurz nach. Wie kann man die beiden ohne großes Aufsehen
liquidieren? Dafür benötigt Pabst absolut zuverlässige Leute. Sein
Ordonnanzoffizier Horst von Pflugk-Harttung weiß, wer dafür in Frage käme.
Die Truppe seines Bruders, des Kapitänleutnants Heinz von
Pflugk-Harttung, eine der von Noske früh geförderten
Marineoffiziersbrigaden. Marineoffiziere, die mit Ebert eines gemein
haben, den Haß auf die Revolution. Ein U-Boot-Kommandant, Martin Niemöller,
hat dies später auf den Punkt gebracht: »Damals versank mir eine Welt!«
Für diesen Untergang sollen Luxemburg und Liebknecht büßen.
Getrennt
werden sie ins Hotel gebracht. Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die
Nachricht von ihrer Gefangenschaft. Ein kollektiver Erregungszustand
durchzittert das Nobelhotel. »Tötet Liebknecht« haben schon im
Dezember Volksverhetzer auf unzähligen Plakaten gefordert, auch im Vorwärts,
dem SPD-Organ, ist in einem Schmähgedicht dazu aufgerufen worden.
Ein
anderes, weniger bekanntes Vorwärts-Gedicht lautete:
»Ich
sah der Massen räuberische Streife,
sie
folgten Karl dem blinden Hödur nach,
Sie
knieten hin vor blutigen Idolen,
bauchrutschten
vor der Menschheit Spott und Hohn,
vor
Braunstein, Luxemburg und Sobelsohn.«7
Die
drei letztgenannten sind Juden, wobei Braunstein der frühere Name Leo
Trotzkis und Sobelsohn der Karl Radeks war. Das Gedicht erschien drei
Tage vor Luxemburgs und Liebknechts Ermordung.
Die
für damalige Verhältnisse enorme Summe von 1 700 Mark erhält ein
jeder der braven Bürgerwehrler aus Wilmersdorf für die Ablieferung der
Arbeiterführer im Hotel ohne Wiederkehr. Die Summe wird vom »Großbürgerrat«
des Bankiers Marx gespendet. Marx zählt mit dem Großindustriellen Hugo
Stinnes zu Pabsts Finanziers. Sie sorgen dafür, daß er und seine 70
Offiziere mehr als nur ihre Hotelrechnung bezahlen können.
Inzwischen
hat Hauptmann Pflugk-Harttung die »Marinespezialeinheit« herangeholt.
Es sind dies außer seinem Bruder vier junge Marineoffiziere: der
Oberleutnant zur See Ulrich von Ritgen, der Leutnant zur See Heinrich
Stiege, der Leutnant zur See Bruno Schulze und der Leutnant zur See
Hermann W. Souchon. Zur Tarnung tragen sie Uniformen einfacher Soldaten.
Man geht nach oben ins ehemalige Casino zu Hauptmann Pabst. Dort beraten
sich die Herren Offiziere.
Liebknecht
zu beseitigen erscheint ihnen relativ einfach. Man will die bereits
wenige Tage zuvor erprobte Methode anwenden: »Erschießen auf der
Flucht.« Doch was tun mit Frau Luxemburg? Einer hinkenden kleinen Frau
kann man schwerlich auf der Flucht »eins verpassen«. Also denkt man
sich etwas Besonderes aus. Wie wäre es, wenn man es so aussehen ließe,
als sei sie Opfer der »Volksseele« geworden?
Pabst
überzeugt sich von der Identität Rosa Luxemburgs. »Sind Sie Frau Rosa
Luxemburg?« »Entscheiden Sie bitte selber.« »Nach dem Bilde müßten
Sie es sein.« »Wenn Sie es sagen!« Rosa Luxemburg setzt sich in eine
Ecke und liest in Goethes »Faust«.
Freibrief
zur Ermordung
In
seinen unveröffentlichten Memoiren schreibt Pabst zur »Exekution«
Liebknechts und Luxemburgs: »Daß sie durchgeführt werden mußte, darüber
bestand bei Herrn Noske und mir nicht der geringste Zweifel, als wir über
die Notwendigkeit der Beendigung des Bürgerkrieges sprachen. Aus Noskes
›Andeutungen‹ mußte und sollte ich entnehmen, auch er sei der
Ansicht, Deutschland müsse so schnell wie möglich zur Ruhe kommen. Über
das ›daß‹ bestand also Einigkeit.«
Pabst
geht nach nebenan und telefoniert mit der Reichskanzlei. Ein Mann wie er
scheitert nicht wie die Mittelständler, er wird nach oben durchgestellt
zu seinem Chef Gustav Noske. Pabst bittet ihn – so teilt er es in
seinen Memoiren mit – um den Mordbefehl. Noske antwortet: »Das ist
nicht meine Sache! Dann würde die Partei zerbrechen, denn für solche
Maßnahmen ist sie nicht und unter keinen Umständen zu haben.«
Und
wie das denkwürdige Telefongespräch weiterging, berichtete Pabst 1968
dem ehemaligen Marinerichter und Rechtsanwalt Otto Kranzbühler. Noske
habe Pabst aufgefordert, die Genehmigung des Generals von Lüttwitz zur
Erschießung der beiden Gefangenen einzuholen und nach der Einwendung
Pabsts, »die werde er nie bekommen«, mit den Worten reagiert, »dann müsse
er selbst verantworten, was zu tun sei«. Pabst versteht dies zu Recht
als Freibrief zur Ermordung der beiden ehemaligen Genossen Noskes und
schreitet zur Tat.
Zuerst
wird Liebknecht von den getarnten Marineoffizieren abgeführt. Um
Aufsehen zu vermeiden, bringt man ihn zum Nebenausgang. Das wurmt jedoch
den Jäger Otto Wilhelm Runge, der an der Drehtür des Hauptportals
Wache steht. Denn Runge, ein verwirrter Mensch, ist von einem Offizier
namens Petri bestochen worden. Petri weiß nichts von den Beschlüssen
im ersten Stock und fürchtet, der verhaßte Liebknecht könnte lebend
davonkommen. Also hat er Runge 100 Mark gegeben. Er solle Liebknecht mit
dem Gewehrkolben den Schädel einschlagen. Runge sieht, wie sein Opfer
zu entschwinden droht, rennt um das hermetisch abgeriegelte Hotel herum
und kommt gerade hinzu, als Liebknecht neben den Offizieren Platz nimmt.
Er versetzt ihm einen Kolbenschlag. Schwer getroffen sinkt Liebknecht in
den Sitz, dabei tropft Blut auf die Hose eines der Offiziere. Liebknecht
sagt: »Es blutet«, keiner kümmert sich darum. Das Auto fährt los.
Nach
kurzer Fahrt haben sich die Offiziere im Tiergarten »verfranst«. Was
dann passiert, schildert Horst Pflugk-Harttung einem anderen
Marinekameraden am nächsten Tag. Pflugk »erzählte gegen die
Verpflichtung absoluter Geheimhaltung, daß er bei der Überführung
Liebknechts in das Gefängnis eine Autopanne im Tiergarten fingierte,
Liebknecht dann am Arm nahm, um ihn zu führen, ihn absichtlich losließ,
um ihm die Gelegenheit zu einem Fluchtversuch zu geben und dann nach
kurzem Abwenden hinter L. herschoß; Liebknecht wurde getroffen und von
mehreren Schüssen getötet«. Der Marinekamerad, ein wohlerzogener
Junge aus gutem Hause, müßte jetzt eigentlich seinen Freund bitten,
sich zu stellen. Doch Ernst von Weizsäcker (der Vater von Richard von
Weizsäcker) hat eine andere Lösung parat: »Ich rate Pflugk zur
Flucht.« Wer Liebknecht hinterrücks erschossen hat, ist auch belegt:
die Offiziere Horst von Pflugk-Harttung, Ulrich von Ritgen, Heinrich
Stiege und Rudolf Liepmann. Sie liefern seine Leiche an der
Rettungsstation gegenüber dem Eden ab. Dann gehen sie zu Pabst und
melden Vollzug. Der läßt jetzt auch Rosa Luxemburg wegbringen.
Erschlagen,
erschossen, ertränkt
Der
Oberleutnant a. D. Vogel »geleitet« Rosa Luxemburg durchs Hauptportal.
Hier steht immer noch der Jäger Runge, der sich seine 100 Mark »redlich«
verdienen will. Er schlägt zweimal mit dem Gewehrkolben auf sie ein.
Schon nach dem ersten Schlag stürzt sie zu Boden, verliert einen Schuh
und ihre Handtasche. Den Schuh nimmt ein Soldat als Trophäe mit. Die
Handtasche gerät in die Hand eines Offiziers: Albert Freiherr von
Wechmar. Er entwendet daraus einen Brief Clara Zetkins und verkauft ihn
1969 an den Historiker Hermann Weber. Für mehrere hundert Mark.
Die
halbtote Rosa wird in den Wagen geworfen. Das offene Auto fährt
Richtung Cornelius-Brücke. Etwa 40 Meter vom Hotel entfernt fällt ein
Schuß, aus nächster Nähe abgefeuert, »der links vor dem Ohr eintrat«
und zu einer »Sprengung der Schädelgrundfläche« führte. So der
Obduktionsbericht. Rosa Luxemburg ist sofort tot. Abgegeben hat den Schuß,
so stellt sich erst Jahrzehnte später heraus, der Leutnant zur See
Hermann Souchon.
Der
Transportführer Vogel läßt die tote Frau in den Landwehrkanal werfen,
wo sie erst fünf Monate später gefunden und sofort von Noske und
seinen Militärs konfisziert wird. Selbst vor der Leiche fürchten sich
die Sozialdemokraten noch.
Am
Tag nach dem Doppelmord meldet sich Pabst zum Rapport in der
Reichskanzlei. Sicherheitshalber hat er einen Trupp seiner
schwerbewaffneten Männer mitgebracht. Sie sollen die Reichskanzlei stürmen,
falls doch ein Sozi auf die Idee käme, ihn verhaften zu lassen. Doch
die Angst ist unbegründet. Sowohl Ebert als auch Noske geben ihm
dankbar die Hand. Ebert, den Kurt Tucholsky treffend als Radieschen
charakterisierte – »außen rot und innen weiß« –, gesteht einem
Parteifreund: »Albert, noch zwei solcher Siege wie die über Liebknecht
und Luxemburg, und wir haben gesiegt!«
»Der
Grundstein der Demokratie«
Die
SPD setzt zur Untersuchung des Vorfalls ein Militärgericht ein, das aus
den Kameraden von Hauptmann Pabst besteht, darunter Wilhelm Canaris, der
spätere Abwehrchef Hitlers. Der eingesetzte Ermittlungsrichter Paul
Jorns (später am »Volksgerichtshof« der Nazis als Richter tätig) gehört
ebenfalls der GKSD an. Alle zusammen vertuschen mit dem Segen der SPD
den Doppelmord. Die meisten Täter kommen frei, Runge und Vogel erhalten
lächerliche Strafen. Vogel wird schließlich von Canaris aus dem Gefängnis
geholt und ins Ausland verfrachtet. Ein Jahr später begnadigt ihn Noske
– entgegen dem Rat des Kriegsministeriums. Die eigentlichen Täter wie
Pabst und Souchon kommen selbstverständlich nie vor Gericht. Von Noske
ganz zu schweigen.
Robert
Kurz schreibt treffend in seinem Schwarzbuch des Kapitalismus: »Die
Leichen von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, die stellvertretend für
die Toten der ›Gesellschaftsrettung‹ von 1918/19 stehen, waren
gewissermaßen wie ein archaisches Menschenopfer in den Grundstein
dieser Demokratie eingemauert. Und das war kein historischer Unfall,
sondern legte den wahren Charakter der Demokratie offen.« Tucholsky würde
hinzufügen, »und den der Sozialdemokratie.«
Und
der große konservative Publizist Sebastian Haffner gab am Ende seines
Lebens als seinen größten Fehler an, daß er beim Ausfüllen des berühmten
FAZ-Fragebogens unter der Rubrik »Was sind für Sie die verachtenswürdigsten
Gestalten der Geschichte« nicht angegeben hat: Noske und Ebert.
1
Protokoll der Hauptverhandlung in der Strafsache wegen Ermordung von Dr.
Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, Band 2, S. 213, Bundesarchiv Militärarchiv,
PH 8V/13
2
Kurt Tucholsky: Gesammelte Werke, Band 4, Reinbeck bei Hamburg 1995, S.
285 3 Völkischer Beobachter, 3.3.1933. Zitiert nach Wolfram Wette:
Gustav Noske – Eine politische Biographie, Düsseldorf 1987, S. 756
4
Aufzeichnungen des Hauptmanns Gustav Böhm, Adjutant im Preußischen
Kriegsministerium.Hg. von Heinz Hürten und Georg Meyer. Stuttgart 1977,
S.108
5
Aussage des Majors a.D. Hans von Lützow am 18.Juli 1925 im Prozeß
gegen zwei Freikorpsmänner, die im Mai 1919 zwölf Münchner Bürger
ermordet hatten. Zitiert nach Friedrich Hitzer: Der Mord im Hofbräuhaus,
Frankfurt 1981, S. 238
6
Gustav Noske: Von Kiel bis Kapp. Berlin 1920, S. 72
7
Vorwärts, Nr. 34, 12.1.1919
8
Dieses und das vorige Zitat: Bundesarchiv Militärarchiv, Nachlaß
Pabst, N 620/5, S. 65f.
9
Brief von Otto Kranzbühler an den Verfasser vom 12.1.1993
10
Tagebucheintragung Ernst von Weizsäcker. In: Leonidas Hill: Die Weizsäcker-Papiere,
Berlin/Frankfurt/Wien 1982, S. 315
11
Siehe Klaus Gietinger: Eine Leiche im Landwehrkanal, Berlin 1995, S. 91
ff.
12
Zitiert nach Kurt Tucholsky: Gesammelte Werke, Bd. 4, Reinbeck bei
Hamburg 1995, S. 265
13
Robert Kurz: Schwarzbuch des Kapitalismus, München 2002, S. 548
*
Klaus Gietinger ist Autor, Soziologe, Regisseur. Sein Buch »Eine Leiche
im Landwehrkanal
–
Die Ermordung der Rosa Luxemburg«, Berlin 1995, ist im Buchhandel
vergriffen, kann aber unter www.gietinger.de/
Von
Klaus Gietinger
Quelle:
jungeWelt vom 15.01.2004 |