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Kommentierte
Zitate aus dem Godesberg-Chemnitzer Programm der PDS:
ja
nichts Konkretes sagen:
"Sozialismus
ist für uns ein Wertesystem, in dem Freiheit, Gleichheit und Solidarität,
Emanzipation, Gerechtigkeit, Erhalt der Natur und Frieden untrennbar
miteinander verbunden sind."
blabla,
Luftblasen und leeres Stroh:
"Menschen
müssen ihre Fähigkeiten und Bedürfnisse, produktiven Kräfte und
sittlichen Maßstäbe entwickeln können. Die Verfügung über diese Güter
entscheidet, ob Menschen frei oder unfrei sind. Es sind grundlegende
Freiheitsgüter. Der Anspruch auf gleiche Teilhabe an ihnen ist zugleich
Anspruch auf Wahrnehmung fundamentaler Menschenrechte. Es war die
Internationale, die den Kampf um diese Menschenrechte zu ihrer
weltumspannenden Botschaft machte."
Kapitalismus
mit menschlichem Antlitz oder Profitmacherei ist gut, wenn der Profit
nicht des Profites willen gemacht wird. Oder...?
"Die
gesellschaftliche Dominanz der Profitlogik ist daher mit der durch das
Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland gebotenen
Sozialpflichtigkeit des Eigentums unvereinbar. Unternehmerisches
Handeln und Gewinninteressen sind wichtige Voraussetzungen für Innovation
und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit."
Bitte,
liebe Konzernherren, seid nicht mehr die herrschende Klasse, maximiert den
Profit nur aus Edelmut und bitte auch unter gesellschaftlicher Kontrolle.
"Unternehmerisches
Handeln und Gewinninteressen sind wichtige Voraussetzungen für Innovation
und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Doch solange sie auf die
betriebswirtschaftliche Logik der einzelnen Unternehmen beschränkt
bleiben und dem Profitstreben des Einzelkapitals unterworfen sind,
verwandeln sie sich in ihr Gegenteil. Sozial-ökologisches Wirtschaften
setzt gesellschaftliche Kontrolle und demokratische Mitbestimmung voraus.
Ohne Mitbestimmung, gewerkschaftliche Gegenmacht und sozialstaatliche
Regulierung führen private Unternehmerinteressen zu volkswirtschaftlich
verlustreichen, zu sozialen und umweltzerstörerischen Fehlentwicklungen."
Schaumschlägerei
und Geschwafel
"Wir
wollen, dass eine dynamische Entfaltung der produktiven Kräfte der
Gesellschaft die materiellen Grundlagen für eine alternative
Wirtschafts-, Sozial- und Umweltpolitik stärkt. Wir wollen die Sackgasse
eines sozial und ökologisch zerstörerischen Wachstums verlassen und
stattdessen den Weg eines Wachstums im Rahmen nachhaltiger Entwicklung
gehen."
Man sieht es bei den Grünen, wohin sie gekommen sind
oder:
wie radikal ist die PDS?:
"Eine
radikale Ökologisierung der Gesellschaft, die damit verbundene neue Art
wirtschaftlichen Wachstums und wissenschaftlichen und technischen
Fortschritts bedürfen einer alternativen Produktions- und Lebensweise."
aber
bitte nicht enteignen oder: die SPD war vor Godesberg linker, ebenso wie
die CDU im Ahlener Programm: die forderten noch Enteignung der
Grundstoffindustrie.
"Die
Alternative zu kapitalistischem Eigentum besteht deshalb nicht im
allumfassenden Staatseigentum, sondern in der demokratischen Entscheidung
über gesellschaftliche Grundprozesse und über die Förderung jener
Eigentumsformen, die es am ehesten erlauben, die menschlichen Grundgüter
effizient bereitzustellen und gerecht zu verteilen."
Privatisierung
öffentlichen Besitzes ist ok oder: mit diesem Argument verscherbelte Kohl
die Bahn und die Post, privatisieren die Städte ihre Stadtwerke und
Kindergärten.
"Wir
unterstützen den Übergang staatlichen Eigentums in die Verfügung
anderer Träger, wenn diese wirtschaftlich effektiv und auf sozial und ökologisch
orientierte Weise zusammenwirken und die Verfügungsmacht im Interesse des
Gemeinwohls gestärkt wird. Das setzt staatlich geplante Rahmenbedingungen
voraus."
Man
sieht es in Berlin. Dort wird vom PDS/SPD-Senat auf Kosten der
Arbeitslosen, Sozialhilfeempfänger, der Bildungseinrichtungen usw. den
Millonären, die sich an der Berliner Bankgesellschaft reich gezockt
haben, Staatsknete in den Rachen geworfen,.
"Die
Politik der PDS soll dazu beitragen, die Vorherrschaft der
Kapitalverwertungsinteressen abzuschwächen, schließlich zu überwinden
und die ihr zu Grunde liegenden Macht- und Eigentumsverhältnisse zu verändern.
Aus dieser Politik sollen sich Möglichkeiten für weitergehende
Umgestaltungen ergeben."
"Die
PDS ist eine konsequente Antikriegspartei."
aber:
der Weltsicherheitsrat möge doch neutral sein, nicht die Interessen der
Großmächte vertreten und bitte sowas wie 1953 in Korea nicht
wiederholen. Die PDS ist sonst gegen dich, lieber Weltsicherheitsrat:
"Diesem
Anspruch haben nicht alle Entscheidungen des Weltsicherheitsrates
entsprochen. Der Weltsicherheitsrat darf das allein ihm durch die Charta
übertragende Recht, auch militärische Mittel, wenn alle zivilen ausgeschöpft
sind, zur Abwendung der Gefährdung des Weltfriedens einzusetzen, nicht
unter dem Druck und im Interesse der Großmächte missbrauchen. Ebenso
darf sich kein Staat der Welt und kein Staatenbündnis dieses Recht anmaßen;
die UNO muss sich solchen Anmaßungen widersetzen."
Siehe
nochmals Berlin: den Zockern, Betrügern, Steuerhinterziehern den
Millionären, kurz, denen die die Pleite der Berliner Bankgesellschaft
verursacht haben, Geldgeschenke in Millionen Euro - den anderen, die
kleinen Leuten, aber sparen predigen: die Politik der PDS in der
Regierung!
"Spannungen
ergeben sich auch daraus, dass bei extremen Haushaltsdefiziten ständig
eine Abwägung zwischen unterschiedlichen Interessen verschiedener
sozialer Gruppen und Organisationen verantwortet werden muss. Das verlangt
der PDS ein Höchstmaß an Transparenz der zu entscheidenden Probleme und
der Beteiligung von Betroffenen an den Entscheidungen ab."
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