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Ein verbalradikal sich gebender pseudokommunistisch angerichteter Aufruf

SIE NENNEN SICH FALSCH „KOMMUNISTISCHE INITIATIVE“

Von Jens-Torsten Bohlke

Kommunisten-online vom 28. September 2008 – Ein verbalradikal sich gebendes pseudokommunistisch angerichtetes Pamphlet wird nicht besser, wenn unsereins hier versucht, es mit marxistisch-leninistischer Kritik zu versehen. Da die Verfasser um Flegel, Opperskalski und Konsorten in ihrem Dunstkreis von ca. 20 Leuten (sicherlich zu hoch gegriffen!) auch nach einer konstruktiv gemeinten inhaltlich harten Kritik seitens Kommunisten-Online bei ihrem ursprünglichen Wortlaut dieses Aufrufes bleiben und ihren ekletkizistischen Brei verteidigen, erübrigt sich eigentlich die Zeitvergeudung, sich mit einer sehr detaillierten Kritik gegenüber diesen revoluzzernden Phrasen zu befassen. Einige erste da unsereins in Auge stechenden Details wollen wir aber hier gerne mal benennen:

Die Einleitung zum Aufruf zur Bildung der Kommunistischen Initiative erweckt auf den ersten Blick und ganz im Sinne der Erwartung jedes Kommunisten den Eindruck, eine Analyse des weltweiten Kräfteverhältnisses vorzulegen. Wenn sie ein sich als solcher ausweisender oder bekannter Linksliberaler so formuliert hätte, könnte ich auch gut mit ihm ins Gespräch kommen. Unter Kommunisten kann dieses Papier aber keiner Prüfung standhalten und gehört in den nächsten Mülleimer, unwiderruflich.

Guten Appetit beim „Leipziger Allerlei“ oder „Kesselbuntes“!

1. Pauschal schreibt der Verfasser von „nationalen und revolutionäre Befreiungsbewegungen“ (Lenin formulierte „nationale und soziale Befreiungsbewegungen“! „National-revolutionäre“ Kräfte sind bei Lenin was ganz anderes und unbedingt dem ausschließlich bürgerlichen Spektrum zuzuordnen. Man denke dabei an die Baath-Partei im Irak und ähnliche durchaus „national-revolutionär“ sich gebende und letztlich Kommunisten abschlachtende bürgerliche Parteien!). Diese Bewegungen nun sollen sich entweder aufgelöst haben oder durch existenzbedrohende Kompromisse mit dem imperialistischen Feind (als Antiimperialisten wären sie „nationale und soziale Befreiungsbewegungen“) paralysiert worden sein. So der Textwortlaut.

Einwand:

Nicht nur die Terminologie ist fernab von Grundlagen des Marxismus-Leninismus, auch die Aussage ist falsch. Kommunisten-Online hat der Verfasser nie gelesen, denn eine seit nahezu 40 Jahren erfolgreich sich entwickelnde und mittlerweile über alle Landesteile der Philippinen ausgeweitete NPA nimmt er nicht zur Kenntnis. Auch die Entwicklungen der Sandinistas, der Bolivarianer, der Anhänger von Evo Morales in Bolivien ... auf nichts davon treffen diese falsch pauschalisierten Aussagen zu.

2. Zwischen kommunistischer Bewegung und der nationalen und sozialen (antiimperialistischen) Befreiungsbewegung hat nicht nur lapidar ein Komma zu stehen, sondern ein abgrenzender Punkt. Die NDFP der Philippinen als antiimperialistisches Kräftebündnis für die nationale und soziale Befreiung des Landes ist doch wohl was anderes als die KP der Philippinen. Die Nationale Front der DDR war doch wohl nicht gleichsetzbar mit der KPD, selbst die SED war nicht gleichsetzbar mit der KPD.

Der Entwurf schmeißt das alles in einen Topf. Guten Appetit beim „Leipziger Allerlei“ oder „Kesselbuntes“! Damit negiert der Entwurf die konkreten Leninschen Trennungslinien zwischen Kommunisten, revolutionären Demokraten, radikalen Demokraten, großbürgerlichen Reformern. Dies nenne ich klar revisionistisch.

3. Die Widerspruchsanalyse fußt nur auf oberflächlich Erscheinungen und Eindrücke wiedergebenden Überbau-Einblicken. Da ist von Ländern und Organisationen die Rede. Kein Wort zum Grundwiderspruch der Epoche und der bürgerlichen Gesellschaft, dem Widerspruch zwischen Kapital und Arbeit. Von ihm abgeleitet nehmen wir als Kommunisten Klassenkämpfe wahr. Die Geschichte ist eine Geschichte von Klassenkämpfen.

Kommunisten sollen diesen Aufruf verfasst haben?

Ich habe den Eindruck, dass der Verfasser jenes kommunistisch sich nennen wollenden Unfugs nicht mal das „Manifest der Kommunistischen Partei“ von Karl Marx jemals gelesen und begriffen haben kann, wie seine kleinbürgerlich-verbalradikale Analyse schon im Ansatz des Aufrufpapiers klar belegt.

Im Aufrufspapier heißt es: „Jugoslawien, Kongo, Irak, Tschetschenien, Libanon, Kolumbien, Georgien – die Liste der Kriege ließe sich verlängern; sie steht für die sich zuspitzenden imperialistischen Versuche, nach dem Sieg der Konterrevolution in Ost-Europa die Welt neu aufzuteilen.“

Frage: Wo bitte gibt es in Kolumbien oder dem Libanon einen „Kampf um die Neuaufteilung der Welt“? Und was bitte heißt hier „Versuche, ... neu aufzuteilen“? Wo wir es da doch ganz eindeutig mit „imperialistischen Raubkriegen“ (Lenins Begriff!) zu tun haben. (Von „sich zuspitzenden Versuchen“ faselte ein Lenin nirgendwo.) Von Widerspruchskategorien im Marxismus-Leninismus wie „Grundwiderspruch“ und „Hauptwidersprüchen“ haben die Autoren jenes „Aufrufs zur Bildung einer Kommunistischen Initiative“ offenbar auch nie Kenntnis genommen.

Weiter im Aufrufspapier: „Dieser Aggression des Imperialismus nach außen entspricht eine wachsende Aggression nach innen: immer rasanter werdender Sozialabbau, Zerschlagung demokratischer und sozialer Rechte bis hin zu Faschisierungstendenzen, aggressiver Chauvinismus, Rassismus, die Vernichtung der ökologischen Grundlagen des Lebens.“

Frage: Wird hier wirklich die „Aggression nach innen“ gekennzeichnet?

„Aggression nach innen“ hieße Militär-Einsatz gegen streikende Arbeiter, Zunahme politischer Morde an Aktiven der Arbeiter- und Volksbewegungen. Innerhalb der EU gibt es all dies sehr wohl diese reaktionäre Tendenz auf dem Papier, und zwar im „EU-Verfassungsvertrag“, das wird bei Prof. Schachtschneider und anderen bürgerlich-demokratischen Rechtsexperten bestens erläutert. (Anzuschauen und mit viel Genuss anzuhören bei youtube.)

Aber damit befassen sich die Autoren des „Aufrufs zur Bildung einer Kommunistischen Initiative“ erst gar nicht, denn dieses EU-Vertragswerk ist ja so meilenweit weg von auch ihrem Blick. Da sind sie sehr uneins mit vielen mittlerweile aufgeklärten Menschen in Deutschland, mit der Mehrheit der Niederländer, Franzosen und Iren. Derartige Realitätsferne sollte Kommunisten nie passieren!

Wie wir an den Parteiaufbau heran gehlen

Fassen wir doch einfach mal im Ergebnis unserer eingehenden Diskussion im Redaktionskollektiv von Kommunisten-Online zusammen, mit welcher Ausgangsposition wir von K-Online an organisatorische Schritte Richtung Neugründung der in Deutschland seit 1956 verbotenen KPD herangehen:

- eindeutiges Bekenntnis zum Marxismus-Leninismus als Grundlage, einschließlich Bekenntnis zu Stalin und zur UdSSR zu Stalins Lebzeiten;

- klare Abrechnung mit dem modernen Revisionismus in der Nach-Stalin-Zeit in der UdSSR und den Bruderparteien der KPdSU in Europa;

- Bekenntnis zur DDR als größte Errungenschaft des Kampfes auch der deutschen Arbeiterbewegung, wobei die kritische und selbstkritische Aufarbeitung der modernen revisionistischen Totengräber der DDR unerlässlich bleibt. (Nein zur „DDR-Nostalgie“!)

Das soll lt. unserem Genossen Günter Ackermann so auch mit jenen politischen Abenteurern Flegel, Opperskalski und Konsorten diskutiert und einvernehmlich geklärt gewesen sein vor einem halben Jahr, wenn ich mich recht entsinne.

Ein Kessel Buntes oder

Trotzkisten wird Tür und Tor geöffnet

Mit dieser Ausgangserwartung gingen wir als Redaktionskollektiv von Kommunisten-Online dann an das „Projekt Kommunistische Initiative“ inhaltlich heran. Hierzu allerdings wird nun im inzwischen vorliegenden und publizierten Aufrufstext zur Bildung einer „Kommunistischen Initiative“ (wohlgemerkt ohne unser Zutun!) formuliert:

„Diese Klarheit muss im Wesentlichen aus drei Elementen bestehen, die durch den wissenschaftlichen Sozialismus deutlich formuliert werden:

1) das Anerkennen ALLER wissenschaftlichen Grundlagen des Marxismus-Leninismus, so besonders der Gültigkeit der Leninschen Imperialismus-, Staats-, Revolutions- und Parteitheorie, des proletarischen Internationalismus sowie auch der heroischen Geschichte der kommunistischen Bewegung als notwendige Antwort auf die reformistische Versumpfung und den Klassenverrat der Sozialdemokratie;

2) das Anerkennen der Rolle der sozialistischen Länder, insbesondere der Sowjetunion und der DDR als größter Errungenschaft der deutschen Arbeiterbewegung. Der Sozialismus, für den wir im imperialistischen Deutschland kämpfen, wird vom revolutionären Erbe der DDR, des ersten Arbeiter- und Bauernstaates auf deutschem Boden, geprägt sein. Damit wird das klare und eindeutige Verhältnis zur DDR zum Prüfstein für jeden deutschen Kommunisten, gerade und insbesondere auch heute!

3) Das Anerkennen der Notwendigkeit des Kampfes der Kommunistischen Partei gegen jede Form des Revisionismus und Reformismus, denn der Revisionismus war und ist die Hauptbasis für den zeitweiligen Sieg der Konterrevolution in Europa, die Spaltung, Zersplitterung und Schwächung der kommunistischen Bewegung!

Nach Lenin steht Klarheit hinsichtlich dieser politisch-ideologischen Basis vor Einheit. Für diese Klarheit soll auch die „Kommunistische Initiative“ in Deutschland stehen.“

Frage: Was wird gemeint mit „ALLER“, und wieso wird genau dies so geschrieben und hervorgehoben durch Grossbuchstaben? Ist da nur der Zeigefinger im schon im Himmel der „Möchtergern-Politbüro“kraten auf Wolke sieben angekommenen Küchenkabinettler der „Kommunistischen Initiative“ Deutschlands oben hängengeblieben? Oder steckt nicht, wie ich es sehr annehme, weitaus mehr in diesem inhaltlich zu bewertenden Detail?

1. Hier wird doch nicht nur der Anschein erweckt, dass dem Trotzkismus ein Einfallstor errichtet wird. Indem bei Lenin stehengeblieben wird und Stalin erst gar nicht auftaucht, wird genau dieses Einfallstor für Trotzkisten weitest möglich geöffnet. Und im ganzen Textwortlaut fehlt jede Abgrenzung zum Trotzkismus.

2. Dass nach Stalins Ableben der moderne Revisionismus mit Chruschtschow auch in der DDR unter Walter Ulbricht rasch zur Staats- und Parteidoktrin wurde, bleibt völlig unbenannt und wird bewusst weggelassen. Womit der Punkt 3 auf verbalradikalen Rahmen beschränkt wird, gewünscht überlagert von DDR-Nostalgie.

Beide Punkte weisen darauf hin, dass Trotzkisten in der „Kommunistischen Initiative“ vom Küchenkabinett Flegel, Opperskalski und Konsorten erwünscht sind, und zwar ebenso wie DDR-Nostalgiker und Pseudolinke aller Art mit diffusen Träumen von welchem auch immer „Sozialismusmodell“, über was dann herzlichst gestritten werden darf. Natürlich mit wichtigtuerischen Mienen. Und letztlich dem erhobenen Zeigefinger eines der selbsternannten „Politbüro“-Mitglieder aus dem Küchenkabinett Flegel, Opperskalski und Konsorten.

Als Kommunisten unterscheiden wir klar zwischen Anlass und Ursachen

Besagtes Aufrufspapier, welches ich wie alle Redaktionsmitglieder von Kommunisten-Online wegen schwerwiegender inhaltlicher Differenzen niemals unterschreiben würde, ist Anlass dafür, dass unser Redaktionskollektiv von Kommunisten-Online auf Distanz zu Offen-siv und der sich in ihrem Dunstkreis aus ca. vier Handvoll Leuten bildenden „Kommunistischen Initiative“ geht. Als Marxisten-Leninisten unterscheiden wir klar zwischen Anlass und Ursachen. Um die Ursachen zu ergründen, muss weiter in die Vorgeschichte ausgeholt werden:

Denn, es passierten zuvor bereits seltsame Dinge seitens Flegel und Opperskalski. Der von Flegel und Opperskalski handverlesene Kreis zur Vorbereitung eines Projektes „Kommunistische Initiative“ wurde letzten Mai erneut kleiner. Genosse Gossweiler sagte mir nach der Konferenz, dass er gar nicht gewusst hatte, dass ich dort teilnehmen sollte. Da war von Genossen Ackermann kurz die Rede, der Wochen zuvor absagte und mich entsandte und darüber auch Flegel informierte. Aber dass ich dann zu dem Treffen erwartet wurde, fand dann auf dem Treffen keine Erwähnung. Da wurde mein Name schon mal unterschlagen. Zufall? Kaum. Das Treffen des Kreises fand dann im gut versteckten Hinterstübchen statt, als ob es um eine putschistische Verschwörung gehen würde. Weshalb ich trotz viel Sucherei im ganzen Gebäude nichts davon mitbekam. Ist das etwa nicht merkwürdig und befremdlich? Ich nenne es intrigant.

Intrigenwirtschaft auch zuvor schon beim 90. Geburtstag des Genossen Gossweiler. Der Beitrag von Kommunisten-Online für den Jubiläumsband wurde von den diesen Band herausgebenden Offensiv-Machern einfach weggelassen, ohne dass dies vorher im Herausgeberkreis von Offen-siv, ordentlich zu diskutieren und ohne, dass Günter Ackermann oder andere aus der Redaktion von K-online informiert wurden, dass unser Beitrag nicht übernommen wird und auch nicht wieso nicht. Einige von uns aus dem Redaktionskollektiv von Kommunisten-Online nach Berlin damals angereiste Genossen bemerkten das Fehlen unseres Beitrages erst, als wir jenen Band für allein uns überraschend ohne unseren Beitrag dann auf der Geburtstagsfeier des Genossen Gossweiler erstmals in die Hand bekamen. Maßgeblich im Herausgeberkreis sind Flegel und Opperskalski als Küchenkabinett, etwa wie Brie/Bisky/Gysi in der PDS. Ist dies, was Flegel und Opperskalski da treiben, nicht intrigant und seltsam? Ich nenne es intrigant und seltsam.

Wollten Flegel und Opperskalski Kommunisten-Online liquidieren?

Kommunisten-Online sollte sich auf „neue technische Grundlagen“ einlassen und „Einverständnis zur Modernisierung der Website“ gegenüber KPD/B usw. geben. All dies entpuppt sich mittlerweile als Worthülse lediglich zwecks versuchten Einleitens der Übernahme der Website und Bestimmung über Kommunisten-Online durch Leute, die nicht zur Redaktion gehören und nie für Kommunisten-Online etwas getan haben... .

Stichwort Daniel Weigelt, über den ich daraufhin mal online recherchierte. Das Ergebnis: Daniel Weigelt ist schon dubios und politisch abenteuerlich, auch wenn er den antideutschen Teil seiner www.woschod.de mittlerweile etwas versteckt und abtarnt.

Ansonsten wird der Kreis nicht quadratischer, nur weil wir als Marxisten-Leninisten uns jenen Aufruftext länger anschauen. Das Papier ist inhaltlich eine Verhöhnung für jeden Marxisten-Leninisten. Dies so zu sehen, bedarf mal gerade der Lektüre eines sehr kleinen Buches, des „Manifestes der Kommunistischen Partei“. Allein unter gedanklichem Rückgriff auf dieses wirkliche Standardwerk jedes Marxisten-Leninisten ergab sich bei mir der Ansatz zu einer schon vernichtend zu nennenden Kritik und Ablehnung gegenüber jenem Aufrufsentwurf.

Grundwiderspruch Kapital - Arbeit

Worte sind nicht nur Worte. Worte sind Gedanken und haben Inhalt. Sprache und Denken stehen immer in einem ganz unmittelbaren und engen Zusammenhang. Und wenn der Grundwiderspruch zwischen Kapital und Arbeit in einem Aufrufsentwurf zur Gründung einer marxistisch-leninistischen Partei-Initiative schlicht weggelassen wird, bei der Analyse der gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklung, dann ist das schlicht mehr als nur mal eben so eine kleine Unterlassungssünde. Dieser Aufrufsentwurf ist ideologisch blanker peinlichster Eklektizismus, bunt zusammen gewürfelter verbaler Radikalismus ohne Inhalt. Dass sich denkende Menschen Kommunisten nennen und dieses Papier befürworten, kommt mir nur im best-anzunehmenden Fall eigenartig vor. Im Normalfall mögen sich diese denkenden Menschen von mir aus Kommunisten nennen, ich nenne sie bestenfalls Rechtsopportunissten und bestenfalls Zentristen. Das könnten auch gedungene „agents provocateurs“ geschrieben haben, deren Ziel es ist, Verwirrung in uns Kommunisten zu tragen.

Von Herausgebern eines sich kommunistisch nennenden Blattes wie Offen-siv erwartete ich da zumindest annehmbare inhaltliche Qualität, wenn schon nicht Perfektion im Formulieren. Stattdessen stellten sie uns dieses Krötenpapier zu. Welches wir einfach schlucken sollen. Stellungnahme erwünscht, aber gefälligst nur als Beifall! Auch hierzu meine ich: Bestenfalls eigenartig, normalerweise pseudokommunistisch und dann auch mit der Frage zu versehen, um was für ein Blatt es sich eigentlich handelt.

Intrigante Art des Umgangs seitens der Aufrufsverfasser

Diese oben beschriebene sich so abgespielt habende selbstherrliche intrigante Art des Umgangs miteinander kennen wir bereits zu gut. Aus der DDR, seitens des Politbüros der SED um die abgehobenen Genossen Revisionisten Honecker, Hager und Mittag. Man bedenke nur, wie Gen. Walter Ulbricht aus Amt und Würden gejagt wunde oder – das soll auch gesagt werden – wie der Intrigant Honecker dann selbst Opfer einer Intrige wurde.

Günter Ackermann und ich kennen Intrigantenstadls aus unseren Zeiten in der PDS. Die anderen Redaktionsmitglieder könnten da aus eigenem Erleben auch berichten. Da hätten allein wir, Günter und ich, Weltmeisteranwärter im Krötenschlucken werden können. Bei Kritik droht da erfahrungsgemäß sofort die massive Verleumdungskampagne! Wie sie nun mit nicht nur einer Antwort-Mail von Opperskalski kürzlich, sondern auch öffentlich im Stalinwerke-Forum jenes Daniel Weigelt seitens der Pseudokommunisten bzw. „agents provocateurs“ eröffnet worden ist. Genau daher gebührt sich nun auch seitens unseres Redaktionskollektivs eine öffentlich zu machende Stellungnahme.

Mit Lenins gefordertem „demokratischen Zentralismus“ hat das Sektentreiben von Opperskalski und Flegel nichts zu tun, sondern konterkariert lediglich die Leninschen Prinzipien des Aufbaus der Partei neuen Typus. Mit einfach nur Fairness im Umgang untereinander und Ehrlichkeit hat der Intrigantenstadl Flegel, Opperskalski und Konsorten auch nichts zu tun, außer das Gegenteil abzugeben. Wohl aber hat er was mit Machtkampf, persönlicher Intrigenwirtschaft, Ellbogenmentalität zu tun. Was typische bürgerliche Wesensmerkmale des Politikgeschäftes sind. Im Hintergrund läuft dann in der Regel Auftragsarbeit und Korruption ab. Verrat wird belohnt. Und für Geld verkauft mancher deutsche Michel mittlerweile seine eigene Großmutter.

Sektenverhalten des Klüngels um Offen-siv

Ich will hier an dieser Stelle gerne mal anschaulich das Sektenhafte jenes Klüngels um Opperskalski, Flegel und Konsorten darlegen. Indem deren Küchenkabinett jeden Schritt auskungelt, entsteht nach außen jene Abgeschlossenheit und das Zirkelhafte mit dem nun schon jahrelangen Zirkelfürstentum, den ständig nichtssagenden Streitereien im kleinen Kreise, einer herablassend zu nennenden Haltung gegenüber den proletarischen Massen, der erwiesenermaßen fehlenden Kritikfähigkeit nach innen und gänzlich ausbleibenden Selbstkritikfähigkeit jener Zirkelfürsten. Statt Vertrauen in die Arbeiterklasse zu haben, ziehen sich diese pseudokommunistischen kleinbürgerlichen Intellektuellen auf „die Kraft des Wortes“ zurück. Sie meinen, mit ihrer erarbeiteten Theorie dann bei der Arbeiterklasse punkten zu müssen und betonen ständig die Schwäche der derzeitigen Arbeiterbewegung in Deutschland und weltweit, dagegen die Stärke der reformistischen Parteien und Bewegungen. Siehe ihren Text des Aufrufes zur Bildung einer „Kommunistischen Initiative“ in Deutschland!

Diese abgeschlossene Zirkelgruppe wird wohl so weiterexistieren können. Aber politisch bewegen kann sie gar nichts. Es fehlt ihr nicht nur die ideologische Klarheit, es fehlt ihr auch die Massenbasis. Außer einigen Kleinbürgern und mal gelegentlich einen Blick der Schlapphüte wird sie niemand erreichen. Den Schlapphüten kann nur sehr recht sein, wenn da Wirrköpfe aller Art und Küchenkabinette a la Flegel, Opperskalski und Konsorten ihr Unwesen unter Kommunisten zu treiben versuchen. So nutzen diese Kleinbürger dem Klassenfeind der Arbeiterklasse, sind sie objektiv „agents provocateurs“.

Kommunisten-Online:

Keine Beteiligung an Versuchen, Verwirrung zu stiften

Wir von Kommunisten-Online beteiligen uns daran nicht, sondern bleiben wachsam und werden falsch unter roter Flagge segelnde Abenteurer und Möchtegern-Revoluzzer stets mit Rössern und Reitern schonungslos beim Namen nennen. Weshalb ich mich glücklich schätze, als in Belgien lebender deutscher Kommunist und geachtetes Mitglied einer kommunistischen Partei der Arbeiterklasse, der PTB/PvdA, in der Redaktion der Genossen von Kommunisten-Online aktiv und natürlich völlig intrigenlos mitzuarbeiten. Inhalte wie den Verlauf des revolutionären Befreiungskampfes auf den Philippinen hier darstellen zu können, was nahezu nirgendwo sonst weder online noch in Printmedien im imperialistischen Deutschland möglich ist. Gegenöffentlichkeit herzustellen in Solidarität mit unseren kämpfenden Genossinnen und Genossen in der KP der Philippinen, in den kommunistischen Parteien Lateinamerikas mit Schwerpunkt Venezuela. In den übersetzten Artikeln von Genossen aus jenen Ländern bringen wir der geneigten Leserschar ganz konkrete Klassenkampfsituationen nahe. Was auch auf meine Beiträge aus Belgien zutrifft, denn die von mir hier miterlebten Klassenkämpfe der belgischen Arbeiterklasse werden kaum bis gar nicht in anderen deutschsprachigen Medien beachtet. Bei Kommunisten-Online pflegen wir die klare Parteilichkeit von Marxisten-Leninisten und entlarven pseudokommunistisches Verwirrung stiftendes Phrasendreschen.

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