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Ein
verbalradikal sich gebender
pseudokommunistisch angerichteter Aufruf
SIE
NENNEN SICH FALSCH „KOMMUNISTISCHE INITIATIVE“
Von
Jens-Torsten Bohlke
Kommunisten-online
vom 28. September 2008 – Ein verbalradikal sich gebendes
pseudokommunistisch angerichtetes Pamphlet wird nicht besser, wenn
unsereins hier versucht, es mit marxistisch-leninistischer Kritik zu
versehen. Da die Verfasser um Flegel, Opperskalski und Konsorten in
ihrem Dunstkreis von ca. 20 Leuten (sicherlich zu hoch gegriffen!) auch
nach einer konstruktiv gemeinten inhaltlich harten Kritik seitens
Kommunisten-Online bei ihrem ursprünglichen Wortlaut dieses Aufrufes
bleiben und ihren ekletkizistischen Brei verteidigen, erübrigt sich
eigentlich die Zeitvergeudung, sich mit einer sehr detaillierten Kritik
gegenüber diesen revoluzzernden Phrasen zu befassen. Einige erste da
unsereins in Auge stechenden Details wollen wir aber hier gerne mal
benennen:
Die
Einleitung zum Aufruf zur Bildung der Kommunistischen Initiative erweckt
auf den ersten Blick und ganz im Sinne der Erwartung jedes Kommunisten
den Eindruck, eine Analyse des weltweiten Kräfteverhältnisses
vorzulegen. Wenn sie ein sich als solcher ausweisender oder bekannter
Linksliberaler so formuliert hätte, könnte ich auch gut mit ihm ins
Gespräch kommen. Unter Kommunisten kann dieses Papier aber keiner Prüfung
standhalten und gehört in den nächsten Mülleimer, unwiderruflich.
Guten
Appetit beim „Leipziger Allerlei“ oder „Kesselbuntes“!
1.
Pauschal schreibt der Verfasser von „nationalen und revolutionäre
Befreiungsbewegungen“ (Lenin formulierte „nationale und soziale
Befreiungsbewegungen“! „National-revolutionäre“ Kräfte sind bei
Lenin was ganz anderes und unbedingt dem ausschließlich bürgerlichen
Spektrum zuzuordnen. Man denke dabei an die Baath-Partei im Irak und ähnliche
durchaus „national-revolutionär“ sich gebende und letztlich
Kommunisten abschlachtende bürgerliche Parteien!). Diese Bewegungen nun
sollen sich entweder aufgelöst haben oder durch existenzbedrohende
Kompromisse mit dem imperialistischen Feind (als Antiimperialisten wären
sie „nationale und soziale Befreiungsbewegungen“) paralysiert worden
sein. So der Textwortlaut.
Einwand:
Nicht
nur die Terminologie ist fernab von Grundlagen des Marxismus-Leninismus,
auch die Aussage ist falsch. Kommunisten-Online hat der Verfasser nie
gelesen, denn eine seit nahezu 40 Jahren erfolgreich sich entwickelnde
und mittlerweile über alle Landesteile der Philippinen ausgeweitete NPA
nimmt er nicht zur Kenntnis. Auch die Entwicklungen der Sandinistas, der
Bolivarianer, der Anhänger von Evo Morales in Bolivien ... auf nichts
davon treffen diese falsch pauschalisierten Aussagen zu.
2.
Zwischen kommunistischer Bewegung und der nationalen und sozialen
(antiimperialistischen) Befreiungsbewegung hat nicht nur lapidar ein
Komma zu stehen, sondern ein abgrenzender Punkt. Die NDFP der
Philippinen als antiimperialistisches Kräftebündnis für die nationale
und soziale Befreiung des Landes ist doch wohl was anderes als die KP
der Philippinen. Die Nationale Front der DDR war doch wohl nicht
gleichsetzbar mit der KPD, selbst die SED war nicht gleichsetzbar mit
der KPD.
Der
Entwurf schmeißt das alles in einen Topf. Guten Appetit beim
„Leipziger Allerlei“ oder „Kesselbuntes“! Damit negiert der
Entwurf die konkreten Leninschen Trennungslinien zwischen Kommunisten,
revolutionären Demokraten, radikalen Demokraten, großbürgerlichen
Reformern. Dies nenne ich klar revisionistisch.
3.
Die Widerspruchsanalyse fußt nur auf oberflächlich Erscheinungen und
Eindrücke wiedergebenden Überbau-Einblicken. Da ist von Ländern und
Organisationen die Rede. Kein Wort zum Grundwiderspruch der Epoche und
der bürgerlichen Gesellschaft, dem Widerspruch zwischen Kapital und
Arbeit. Von ihm abgeleitet nehmen wir als Kommunisten Klassenkämpfe
wahr. Die Geschichte ist eine Geschichte von Klassenkämpfen.
Kommunisten
sollen diesen Aufruf verfasst haben?
Ich
habe den Eindruck, dass der Verfasser jenes kommunistisch sich nennen
wollenden Unfugs nicht mal das „Manifest der Kommunistischen Partei“
von Karl Marx jemals gelesen und begriffen haben kann, wie seine kleinbürgerlich-verbalradikale
Analyse schon im Ansatz des Aufrufpapiers klar belegt.
Im
Aufrufspapier heißt es: „Jugoslawien, Kongo, Irak, Tschetschenien,
Libanon, Kolumbien, Georgien – die Liste der Kriege ließe sich verlängern;
sie steht für die sich zuspitzenden imperialistischen Versuche, nach
dem Sieg der Konterrevolution in Ost-Europa die Welt neu aufzuteilen.“
Frage:
Wo bitte gibt es in Kolumbien oder dem Libanon einen „Kampf um die
Neuaufteilung der Welt“? Und was bitte heißt hier „Versuche, ...
neu aufzuteilen“? Wo wir es da doch ganz eindeutig mit
„imperialistischen Raubkriegen“ (Lenins Begriff!) zu tun haben. (Von
„sich zuspitzenden Versuchen“ faselte ein Lenin nirgendwo.) Von
Widerspruchskategorien im Marxismus-Leninismus wie
„Grundwiderspruch“ und „Hauptwidersprüchen“ haben die Autoren
jenes „Aufrufs zur Bildung einer Kommunistischen Initiative“
offenbar auch nie Kenntnis genommen.
Weiter
im Aufrufspapier: „Dieser Aggression des Imperialismus nach außen
entspricht eine wachsende Aggression nach innen: immer rasanter
werdender Sozialabbau, Zerschlagung demokratischer und sozialer Rechte
bis hin zu Faschisierungstendenzen, aggressiver Chauvinismus, Rassismus,
die Vernichtung der ökologischen Grundlagen des Lebens.“
Frage:
Wird hier wirklich die „Aggression nach innen“ gekennzeichnet?
„Aggression
nach innen“ hieße Militär-Einsatz gegen streikende Arbeiter, Zunahme
politischer Morde an Aktiven der Arbeiter- und Volksbewegungen.
Innerhalb der EU gibt es all dies sehr wohl diese reaktionäre Tendenz
auf dem Papier, und zwar im „EU-Verfassungsvertrag“, das wird bei
Prof. Schachtschneider und anderen bürgerlich-demokratischen
Rechtsexperten bestens erläutert. (Anzuschauen und mit viel Genuss
anzuhören bei youtube.)
Aber
damit befassen sich die Autoren des „Aufrufs zur Bildung einer
Kommunistischen Initiative“ erst gar nicht, denn dieses
EU-Vertragswerk ist ja so meilenweit weg von auch ihrem Blick. Da sind
sie sehr uneins mit vielen mittlerweile aufgeklärten Menschen in
Deutschland, mit der Mehrheit der Niederländer, Franzosen und Iren.
Derartige Realitätsferne sollte Kommunisten nie passieren!
Wie
wir an den Parteiaufbau heran gehlen
Fassen
wir doch einfach mal im Ergebnis unserer eingehenden Diskussion im
Redaktionskollektiv von Kommunisten-Online zusammen, mit welcher
Ausgangsposition wir von K-Online an organisatorische Schritte Richtung
Neugründung der in Deutschland seit 1956 verbotenen KPD herangehen:
-
eindeutiges Bekenntnis zum Marxismus-Leninismus als Grundlage, einschließlich
Bekenntnis zu Stalin und zur UdSSR zu Stalins Lebzeiten;
-
klare Abrechnung mit dem modernen Revisionismus in der Nach-Stalin-Zeit
in der UdSSR und den Bruderparteien der KPdSU in Europa;
-
Bekenntnis zur DDR als größte Errungenschaft des Kampfes auch der
deutschen Arbeiterbewegung, wobei die kritische und selbstkritische
Aufarbeitung der modernen revisionistischen Totengräber der DDR unerlässlich
bleibt. (Nein zur „DDR-Nostalgie“!)
Das
soll lt. unserem Genossen Günter Ackermann so auch mit jenen
politischen Abenteurern Flegel, Opperskalski und Konsorten diskutiert
und einvernehmlich geklärt gewesen sein vor einem halben Jahr, wenn ich
mich recht entsinne.
Ein
Kessel Buntes oder
Trotzkisten
wird Tür und Tor geöffnet
Mit
dieser Ausgangserwartung gingen wir als Redaktionskollektiv von
Kommunisten-Online dann an das „Projekt Kommunistische Initiative“
inhaltlich heran. Hierzu allerdings wird nun im inzwischen vorliegenden
und publizierten Aufrufstext zur Bildung einer „Kommunistischen
Initiative“ (wohlgemerkt ohne unser Zutun!) formuliert:
„Diese
Klarheit muss im Wesentlichen aus drei Elementen bestehen, die durch den
wissenschaftlichen Sozialismus deutlich formuliert werden:
1)
das Anerkennen ALLER wissenschaftlichen Grundlagen des
Marxismus-Leninismus, so besonders der Gültigkeit der Leninschen
Imperialismus-, Staats-, Revolutions- und Parteitheorie, des
proletarischen Internationalismus sowie auch der heroischen Geschichte
der kommunistischen Bewegung als notwendige Antwort auf die
reformistische Versumpfung und den Klassenverrat der Sozialdemokratie;
2)
das Anerkennen der Rolle der sozialistischen Länder, insbesondere der
Sowjetunion und der DDR als größter Errungenschaft der deutschen
Arbeiterbewegung. Der Sozialismus, für den wir im imperialistischen
Deutschland kämpfen, wird vom revolutionären Erbe der DDR, des ersten
Arbeiter- und Bauernstaates auf deutschem Boden, geprägt sein. Damit
wird das klare und eindeutige Verhältnis zur DDR zum Prüfstein für
jeden deutschen Kommunisten, gerade und insbesondere auch heute!
3)
Das Anerkennen der Notwendigkeit des Kampfes der Kommunistischen Partei
gegen jede Form des Revisionismus und Reformismus, denn der
Revisionismus war und ist die Hauptbasis für den zeitweiligen Sieg der
Konterrevolution in Europa, die Spaltung, Zersplitterung und Schwächung
der kommunistischen Bewegung!
Nach
Lenin steht Klarheit hinsichtlich dieser politisch-ideologischen Basis
vor Einheit. Für diese Klarheit soll auch die „Kommunistische
Initiative“ in Deutschland stehen.“
Frage:
Was wird gemeint mit „ALLER“, und wieso wird genau dies so
geschrieben und hervorgehoben durch Grossbuchstaben? Ist da nur der
Zeigefinger im schon im Himmel der „Möchtergern-Politbüro“kraten
auf Wolke sieben angekommenen Küchenkabinettler der „Kommunistischen
Initiative“ Deutschlands oben hängengeblieben? Oder steckt nicht, wie
ich es sehr annehme, weitaus mehr in diesem inhaltlich zu bewertenden
Detail?
1.
Hier wird doch nicht nur der Anschein erweckt, dass dem Trotzkismus ein
Einfallstor errichtet wird. Indem bei Lenin stehengeblieben wird und
Stalin erst gar nicht auftaucht, wird genau dieses Einfallstor für
Trotzkisten weitest möglich geöffnet. Und im ganzen Textwortlaut fehlt
jede Abgrenzung zum Trotzkismus.
2.
Dass nach Stalins Ableben der moderne Revisionismus mit Chruschtschow
auch in der DDR unter Walter Ulbricht rasch zur Staats- und
Parteidoktrin wurde, bleibt völlig unbenannt und wird bewusst
weggelassen. Womit der Punkt 3 auf verbalradikalen Rahmen beschränkt
wird, gewünscht überlagert von DDR-Nostalgie.
Beide
Punkte weisen darauf hin, dass Trotzkisten in der „Kommunistischen
Initiative“ vom Küchenkabinett Flegel, Opperskalski und Konsorten erwünscht
sind, und zwar ebenso wie DDR-Nostalgiker und Pseudolinke aller Art mit
diffusen Träumen von welchem auch immer „Sozialismusmodell“, über
was dann herzlichst gestritten werden darf. Natürlich mit
wichtigtuerischen Mienen. Und letztlich dem erhobenen Zeigefinger eines
der selbsternannten „Politbüro“-Mitglieder aus dem Küchenkabinett
Flegel, Opperskalski und Konsorten.
Als
Kommunisten unterscheiden wir klar zwischen Anlass und Ursachen
Besagtes
Aufrufspapier, welches ich wie alle Redaktionsmitglieder von
Kommunisten-Online wegen schwerwiegender inhaltlicher Differenzen
niemals unterschreiben würde, ist Anlass dafür, dass unser
Redaktionskollektiv von Kommunisten-Online auf Distanz zu Offen-siv und
der sich in ihrem Dunstkreis aus ca. vier Handvoll Leuten bildenden
„Kommunistischen Initiative“ geht. Als Marxisten-Leninisten
unterscheiden wir klar zwischen Anlass und Ursachen. Um die Ursachen zu
ergründen, muss weiter in die Vorgeschichte ausgeholt werden:
Denn,
es passierten zuvor bereits seltsame Dinge seitens Flegel und
Opperskalski. Der von Flegel und Opperskalski handverlesene Kreis zur
Vorbereitung eines Projektes „Kommunistische Initiative“ wurde
letzten Mai erneut kleiner. Genosse Gossweiler sagte mir nach der
Konferenz, dass er gar nicht gewusst hatte, dass ich dort teilnehmen
sollte. Da war von Genossen Ackermann kurz die Rede, der Wochen zuvor
absagte und mich entsandte und darüber auch Flegel informierte. Aber
dass ich dann zu dem Treffen erwartet wurde, fand dann auf dem Treffen
keine Erwähnung. Da wurde mein Name schon mal unterschlagen. Zufall?
Kaum. Das Treffen des Kreises fand dann im gut versteckten Hinterstübchen
statt, als ob es um eine putschistische Verschwörung gehen würde.
Weshalb ich trotz viel Sucherei im ganzen Gebäude nichts davon
mitbekam. Ist das etwa nicht merkwürdig und befremdlich? Ich nenne es
intrigant.
Intrigenwirtschaft
auch zuvor schon beim 90. Geburtstag des Genossen Gossweiler. Der
Beitrag von Kommunisten-Online für den Jubiläumsband wurde von den
diesen Band herausgebenden Offensiv-Machern einfach weggelassen, ohne
dass dies vorher im Herausgeberkreis von Offen-siv, ordentlich zu
diskutieren und ohne, dass Günter Ackermann oder andere aus der
Redaktion von K-online informiert wurden, dass unser Beitrag nicht übernommen
wird und auch nicht wieso nicht. Einige von uns aus dem
Redaktionskollektiv von Kommunisten-Online nach Berlin damals angereiste
Genossen bemerkten das Fehlen unseres Beitrages erst, als wir jenen Band
für allein uns überraschend ohne unseren Beitrag dann auf der
Geburtstagsfeier des Genossen Gossweiler erstmals in die Hand bekamen.
Maßgeblich im Herausgeberkreis sind Flegel und Opperskalski als Küchenkabinett,
etwa wie Brie/Bisky/Gysi in der PDS. Ist dies, was Flegel und
Opperskalski da treiben, nicht intrigant und seltsam? Ich nenne es
intrigant und seltsam.
Wollten
Flegel und Opperskalski Kommunisten-Online liquidieren?
Kommunisten-Online
sollte sich auf „neue technische Grundlagen“ einlassen und
„Einverständnis zur Modernisierung der Website“ gegenüber KPD/B
usw. geben. All dies entpuppt sich mittlerweile als Worthülse lediglich
zwecks versuchten Einleitens der Übernahme der Website und Bestimmung
über Kommunisten-Online durch Leute, die nicht zur Redaktion gehören
und nie für Kommunisten-Online etwas getan haben... .
Stichwort
Daniel Weigelt, über den ich daraufhin mal online recherchierte.
Das Ergebnis: Daniel Weigelt ist schon dubios und politisch
abenteuerlich, auch wenn er den antideutschen Teil seiner www.woschod.de
mittlerweile etwas versteckt und abtarnt.
Ansonsten
wird der Kreis nicht quadratischer, nur weil wir als
Marxisten-Leninisten uns jenen Aufruftext länger anschauen. Das Papier
ist inhaltlich eine Verhöhnung für jeden Marxisten-Leninisten. Dies so
zu sehen, bedarf mal gerade der Lektüre eines sehr kleinen Buches, des
„Manifestes der Kommunistischen Partei“. Allein unter gedanklichem Rückgriff
auf dieses wirkliche Standardwerk jedes Marxisten-Leninisten ergab sich
bei mir der Ansatz zu einer schon vernichtend zu nennenden Kritik und
Ablehnung gegenüber jenem Aufrufsentwurf.
Grundwiderspruch
Kapital - Arbeit
Worte
sind nicht nur Worte. Worte sind Gedanken und haben Inhalt. Sprache und
Denken stehen immer in einem ganz unmittelbaren und engen Zusammenhang.
Und wenn der Grundwiderspruch zwischen Kapital und Arbeit in einem
Aufrufsentwurf zur Gründung einer marxistisch-leninistischen
Partei-Initiative schlicht weggelassen wird, bei der Analyse der gegenwärtigen
gesellschaftlichen Entwicklung, dann ist das schlicht mehr als nur mal
eben so eine kleine Unterlassungssünde. Dieser Aufrufsentwurf ist
ideologisch blanker peinlichster Eklektizismus, bunt zusammen gewürfelter
verbaler Radikalismus ohne Inhalt. Dass sich denkende Menschen
Kommunisten nennen und dieses Papier befürworten, kommt mir nur im
best-anzunehmenden Fall eigenartig vor. Im Normalfall mögen sich diese
denkenden Menschen von mir aus Kommunisten nennen, ich nenne sie
bestenfalls Rechtsopportunissten und bestenfalls Zentristen. Das könnten
auch gedungene „agents provocateurs“ geschrieben haben, deren Ziel
es ist, Verwirrung in uns Kommunisten zu tragen.
Von
Herausgebern eines sich kommunistisch nennenden Blattes wie Offen-siv
erwartete ich da zumindest annehmbare inhaltliche Qualität, wenn schon
nicht Perfektion im Formulieren. Stattdessen stellten sie uns dieses Krötenpapier
zu. Welches wir einfach schlucken sollen. Stellungnahme erwünscht, aber
gefälligst nur als Beifall! Auch hierzu meine ich: Bestenfalls
eigenartig, normalerweise pseudokommunistisch und dann auch mit der
Frage zu versehen, um was für ein Blatt es sich eigentlich handelt.
Intrigante
Art des Umgangs seitens der Aufrufsverfasser
Diese
oben beschriebene sich so abgespielt habende selbstherrliche intrigante
Art des Umgangs miteinander kennen wir bereits zu gut. Aus der DDR,
seitens des Politbüros der SED um die abgehobenen Genossen
Revisionisten Honecker, Hager und Mittag. Man bedenke nur, wie Gen.
Walter Ulbricht aus Amt und Würden gejagt wunde oder – das soll auch
gesagt werden – wie der Intrigant Honecker dann selbst Opfer einer
Intrige wurde.
Günter
Ackermann und ich kennen Intrigantenstadls aus unseren Zeiten in der
PDS. Die anderen Redaktionsmitglieder könnten da aus eigenem Erleben
auch berichten. Da hätten allein wir, Günter und ich, Weltmeisteranwärter
im Krötenschlucken werden können. Bei Kritik droht da erfahrungsgemäß
sofort die massive Verleumdungskampagne! Wie sie nun mit nicht nur einer
Antwort-Mail von Opperskalski kürzlich, sondern auch öffentlich im
Stalinwerke-Forum jenes Daniel Weigelt seitens der Pseudokommunisten
bzw. „agents provocateurs“ eröffnet worden ist. Genau daher gebührt
sich nun auch seitens unseres Redaktionskollektivs eine öffentlich zu
machende Stellungnahme.
Mit
Lenins gefordertem „demokratischen Zentralismus“ hat das
Sektentreiben von Opperskalski und Flegel nichts zu tun, sondern
konterkariert lediglich die Leninschen Prinzipien des Aufbaus der Partei
neuen Typus. Mit einfach nur Fairness im Umgang untereinander und
Ehrlichkeit hat der Intrigantenstadl Flegel, Opperskalski und Konsorten
auch nichts zu tun, außer das Gegenteil abzugeben. Wohl aber hat er was
mit Machtkampf, persönlicher Intrigenwirtschaft, Ellbogenmentalität zu
tun. Was typische bürgerliche Wesensmerkmale des Politikgeschäftes
sind. Im Hintergrund läuft dann in der Regel Auftragsarbeit und
Korruption ab. Verrat wird belohnt. Und für Geld verkauft mancher
deutsche Michel mittlerweile seine eigene Großmutter.
Sektenverhalten
des Klüngels um Offen-siv
Ich
will hier an dieser Stelle gerne mal anschaulich das Sektenhafte jenes
Klüngels um Opperskalski, Flegel und Konsorten darlegen. Indem deren Küchenkabinett
jeden Schritt auskungelt, entsteht nach außen jene Abgeschlossenheit
und das Zirkelhafte mit dem nun schon jahrelangen Zirkelfürstentum, den
ständig nichtssagenden Streitereien im kleinen Kreise, einer
herablassend zu nennenden Haltung gegenüber den proletarischen Massen,
der erwiesenermaßen fehlenden Kritikfähigkeit nach innen und gänzlich
ausbleibenden Selbstkritikfähigkeit jener Zirkelfürsten. Statt
Vertrauen in die Arbeiterklasse zu haben, ziehen sich diese
pseudokommunistischen kleinbürgerlichen Intellektuellen auf „die
Kraft des Wortes“ zurück. Sie meinen, mit ihrer erarbeiteten Theorie
dann bei der Arbeiterklasse punkten zu müssen und betonen ständig die
Schwäche der derzeitigen Arbeiterbewegung in Deutschland und weltweit,
dagegen die Stärke der reformistischen Parteien und Bewegungen. Siehe
ihren Text des Aufrufes zur Bildung einer „Kommunistischen
Initiative“ in Deutschland!
Diese
abgeschlossene Zirkelgruppe wird wohl so weiterexistieren können. Aber
politisch bewegen kann sie gar nichts. Es fehlt ihr nicht nur die
ideologische Klarheit, es fehlt ihr auch die Massenbasis. Außer einigen
Kleinbürgern und mal gelegentlich einen Blick der Schlapphüte wird sie
niemand erreichen. Den Schlapphüten kann nur sehr recht sein, wenn da
Wirrköpfe aller Art und Küchenkabinette a la Flegel, Opperskalski und
Konsorten ihr Unwesen unter Kommunisten zu treiben versuchen. So nutzen
diese Kleinbürger dem Klassenfeind der Arbeiterklasse, sind sie
objektiv „agents provocateurs“.
Kommunisten-Online:
Keine
Beteiligung an Versuchen, Verwirrung zu stiften
Wir
von Kommunisten-Online beteiligen uns daran nicht, sondern bleiben
wachsam und werden falsch unter roter Flagge segelnde Abenteurer und Möchtegern-Revoluzzer
stets mit Rössern und Reitern schonungslos beim Namen nennen. Weshalb
ich mich glücklich schätze, als in Belgien lebender deutscher
Kommunist und geachtetes Mitglied einer kommunistischen Partei der
Arbeiterklasse, der PTB/PvdA, in der Redaktion der Genossen von
Kommunisten-Online aktiv und natürlich völlig intrigenlos
mitzuarbeiten. Inhalte wie den Verlauf des revolutionären
Befreiungskampfes auf den Philippinen hier darstellen zu können, was
nahezu nirgendwo sonst weder online noch in Printmedien im
imperialistischen Deutschland möglich ist. Gegenöffentlichkeit
herzustellen in Solidarität mit unseren kämpfenden Genossinnen und
Genossen in der KP der Philippinen, in den kommunistischen Parteien
Lateinamerikas mit Schwerpunkt Venezuela. In den übersetzten Artikeln
von Genossen aus jenen Ländern bringen wir der geneigten Leserschar
ganz konkrete Klassenkampfsituationen nahe. Was auch auf meine Beiträge
aus Belgien zutrifft, denn die von mir hier miterlebten Klassenkämpfe
der belgischen Arbeiterklasse werden kaum bis gar nicht in anderen
deutschsprachigen Medien beachtet. Bei Kommunisten-Online pflegen wir
die klare Parteilichkeit von Marxisten-Leninisten und entlarven
pseudokommunistisches Verwirrung stiftendes Phrasendreschen. |