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Zwei wichtige Internetseiten

Max Reichpitsch und Albin Köbis und Linienschiff der Kaiserlichen Kriegsmarine Friedrich der Große auf dem sie eine Meuterei der Besatzung anführten

Faschistische Mordstätte in Hamburg:
Schule am Bullenhuser Damm

Mordstätte für 20 Kinder und ihre Betreuer und 24 sowjetischer KZ-Häftlinge am 20. April 1945

oben: Ansicht des Konzentrationslagers Neuengamme

unten: Postkarte eines Häftlings nach Lódz, damals Litzmannstadt

Ruhrarmee März 1920 Lohberg.jpg (14283 Byte)

oben: Rote Ruhrarmee in Lohberg

unten: eine Gruppe der Roten Ruhrarmee aus dem Bergischen Land

Erdlöcher im Kriegsgefangenenlager Stalag 326, 1941

Stalag 326 in Stukenbrock-Senne, 1941

Gedenktafel an die sowjetischen Opfer des Lagers

Gedenkstätten der Arbeiterbewegung und Mahnung gegen Kriege und Unterdrückung 

Eine Internetseite des KJVD

siehe: Gedenkstätten

11. Dezember 2004

In jeder Stadt gibt es ein oder mehrere Denkmäler der Gefallener der imperialistischen deutschen Raubkriege. Dort finden Veranstaltungen mit oft hochrangigen bürgerlichen Politiker, aber oft auch faschistischen Rednern statt.

Aber es gibt auch Gedenkstätten der Arbeiterbewegung, des antifaschistischen Widerstands und der Opfer des Naziterrors. Im Westen ist nur das KZ Bergen-Belsen und die Mordstätte in Berln-Plötzensee bekannt, dann, in viel geringerem Maße, das KZ Dachau.

Dass Plötzensse im Westen besonders bekannt ist hat zur Ursache, dass hier die einzigen, die in der West-BRD als Widerständler angesehen wurden, die Hitler-Attntäter vom 20. Juli 1944, ermordet wurden.

Dachau ist das Ur-KZ der Nazis. Die Eröffnung des Lagers mit einer Aufnahmekapazität von 5.000 Häftlingen wurde von Heinrich Himmler am 20. März 1933 auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Der spätere Chef aller KZ’s, Theodor Eicke, wird erster Kommandant. Das Lager wird zur Lehrstätte der SS-Mörder. Alle späteren Kommandanten der Nazi-Mordstätten gingen hier zur Lehre.

Die Macher dise Homepage haben sich große Mühe gegeben bei der Gestaltung dieser Dokumentationen. Sie sind recht informativ und geben die Geschichte so wieder, wie sie verlief: Als die Geschichte von Klassenkämpfen, nicht jedoch als die Geschichte großer Männer.

Aber einen Wermutstropfen muss ich den KJVD-Genossen doch in den Wein gießen: Zwar werden die wichtigsten Gedenkstätten in den östlichen Ländern dokumentiert, die im Westen aber nur mangelhaft.

Zwar wird das Geburtshaus von Karl Marx und das Wohnhaus von Ernst Thälmann dokumentiert, das ist gut. Aber es gibt viel mehr.

Weder die im Westen befindlichen KZ-Gedenkstätten Bergen-Belsen, Bürgermoor, Dachau usw. sind dokumentiert, auch nicht die Gedenkstätte Lager Stalag 326 in Stukenbrock-Senne, wo bis 1945 etwa 65.000 zu Tode gequälte sowjetische Kriegsgefangene zu beklagen sind.

Auch keine Gedenkstätte vom Kampf der Matrosen der kaiserlichen Kriegsmarine gegen das sinnlose Morden des 1. Weltkrieges, also von Max Reichpitsch und Albin Köbis, ist zu finden. Deren Grab ist unweit der Stätte ihrer Hinrichtung, in der Wahner Heide bei Köln, zu besichtigen. Das aber ist etwas schwierig, denn die Gräber sind nicht so einfach zugänglich, befinden sie sich doch auf Bundeswehrgelände auf einem Militärfriedhof. Mit Voranmeldung kann man die Gräber der Helden der ersten Meuterei der Matrosen der deutschen Kriegsmarine im Ersten Weltkrieg jedoch besuchen.  

Auch in und bei München gibt es proletarische und antifaschistische Gedenkstätten. So der Ort des Mordens der Freikorps, als sie die Räterepublik niedergeschlagen hatten und Menschen wahllos erschossen. Deren Verbrechen: Sie wurden für Kommunisten gehalten. Es sollen 600 Menschen erschossen worden sein – wohlgemerkt, nicht Tote aus Kampfhandlungen. Der Ort des Morden war – bezeichnend – der Münchner Schlachthof. Und nichts vom Helden der Münchner Räterepublik, von Eugen Leviné, dem zum Tode verurteilten und hingerichteten bayrischen Kommunisten.

In Hamburg gibt es die Gedenkstätte der Schule am Bullenhuser Damm. In der Nacht des 20. April 1945 wurden hier im Keller der ehemaligen Schule am Bullenhuser Damm von SS-Männern zwanzig Kinder, zehn Jungen und zehn Mädchen und ihre Betreuer erhängt; wenige Stunden später wurden dort auch 24 sowjetische KZ-Häftlinge ermordet. Die Kinder waren vom SS-Arzt Dr. Kurt Heißmeyer als Versuchskarnickel im KZ-Neuengamme missbraucht worden und wurden ermordet, um das Verbrechen des Mediziners zu vertuschen.

Die Schule gehörte zum KZ Neuengamme bei Hamburg. Auch auf die Gedenkstätte 

des KZ Neuengamme bei Hamburg. Hier ermordeten die Nazis etwa 40.000 bis 55.000 Menschen.

Und schließlich als letztes Beispiel das Gedenken an die Klassenkämpfe in der Weimarer Republik im Ruhrgebiet, besonders die Kämpfe der Arbeiter während des Kapp-Putsches und der Ruhrkämpfe. Die Kämpfe der Roten Ruhrarmee können als eines der heraus ragensten Beispiele des revolutionären Kampfes der deutschen Arbeiterklasse angesehen werden.

Ich habe nicht die Absicht hier als Besserwisser den Genossen des KJVD den erhobenen Zeigefinger hinzuhalten. Sie haben sich mit ihrer Homepage sehr viel Mühe gemacht und haben sehr gute Internetseite geschaffen.

Aber sie weitgehend auf den östlichen Teil Deutschlands zu beschränken, betrachte ich als Mangel. Die Macher der Homepage sollen durch diese solidarische Kritik nur auf diesen Mangel hingewiesen werden. Ich weiß, das alles zu dokumentieren ist viel Arbeit. sie sollten es aber Zug um Zug in Angriff nehmen.

Ansonsten den KJVD-Genossen aus Sachsen und dem Webmaster der Homepage Daniel Weigel Glückwunsch für die Internet-Repräsentation.

Der Rote Webmaster

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J.W. Stalin

Werke und Texte
(über die Oktoberrevolution, die Rote Armee, Trotzki und Bucharin, die Sowjetunion, den 2. Weltkrieg und vieles mehr)

siehe: J.W. Stalin, Werke und Texte

11. November 2004

Es erfordert schon etwas Mut, von dem, der die Schriften Stalins ins Internet setzt.

Für die bürgerlichen Medien ist klar: Stalin und Hitler sind, wie Trotzki behauptete, ein Doppelgestirn. Stalin wird verteufelt, er ist die Ausgeburt des Bösen. Dass ist nichts als billige Propaganda, die Rache einer Klasse, denen Stalins Politik die schlimmsten Niederlagen beibrachte, wird selbst von vielen Linken nicht erkannt.

Natürlich muss die Stalin-Zeit wissenschaftlich aufgearbeitet werden. Denn über keine Zeit in der kommunistischen Bewegung wird soviel spekuliert, gelogen, mystifiziert und verteufelt wie über die Zeit, als Stalin an der Spitze der KPdSU stand und die kommunistische Weltbewegung anführte.

Fest steht: Unter Stalin festigte sich die Sowjetmacht in der UdSSR, unter Stalins Führung wurde der deutsche Faschismus von der Roten Armee zerschmettert und unter Stalin entstand das sozialistische Lager. Es ist notwendig, sich vorurteilsfrei und wissenschaftlich mit der Stalin-Epoche zu befassen, die Politik Stalins zu analysieren und seine theoretischen Positionen zu begreifen.

Um das zu können, ist die Kenntnis der Schriften des, nach Lenin, wichtigsten Führers der Sowjetmacht und der kommunistischen Weltbewegung nicht nur von Nutzen, sondern unbedingt erforderlich.

Da Stalins Werke nur als bibliophile Raritäten zu haben sind, auch die Raubdrucke aus den 70er Jahren der KPD/ML nicht einfach erhältlich sind, hat hier Daniel Weigelt, der die Homepage mit Stalins-Werken betreut, einen wichtigen Beitrag zur Beschäftigung der Kommunisten mit ihrer eigenen Geschichte geleistet.

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