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Kommentar
Roter Webmaster/27. April 2008:
Die DKP ist nicht die
marxistisch-leninistische Partei der Arbeiterklasse und kann es auch
nicht werden
Stalin
sagte bereits 1937:
„Es
ist notwendig, die faule Theorie zu zerschlagen und beiseite zu werfen,
dass der Klassenkampf bei uns mit jedem Schritt unseres Vormarsches mehr
und mehr erlöschen müsse, dass der Klassenfeind in dem Maße, wie wir
Erfolge erzielen, immer zahmer werde. Im Gegenteil, je weiter wir vorwärts
schreiten, je mehr Erfolge wir erzielen werden, um so größer wird die
Wut der Überreste der zerschlagenen Ausbeuterklassen werden, um so mehr
Niederträchtigkeiten werden sie gegen den Sowjetstaat begehen, um so
mehr werden sie zu den verzweifeltsten Kampfmitteln greifen, als den
letzten Mitteln zum Untergang Verurteilter. Man muss im Auge behalten,
dass die Reste der zerschlagenen Klassen in der UdSSR nicht alleine
dastehen. Sie genießen die direkte Unterstützung unserer Feinde
jenseits der Grenzen der UdSSR.”
Chruschtschow und seine Nachfolger jedoch machten
genau das Gegensätzliche: Der Klassenkampf war „beendet“, denn der
Sozialismus ist aufgebaut und alles ist Friede-Freude-Eierkuchen. Aber,
wie Hegel es mal formulierte, es setzte sich die List der Vernunft
durch.
Es ist eben unmöglich, die gesellschaftliche Realität zu leugnen und etwas zu machen, was dieser widerspricht. Die
kapitalistischen Elemente, die sehr wohl in der UdSSR noch vorhanden
waren, wurden nicht mehr bekämpf, sie breiteten sich aus und übernahmen
langsam aber sicher die Macht. Das sozialistische Lager weichte erst auf
und ging dann an Haupt und Gliedern in Fäulnis über, der Widerstand,
gegen die Wiedereinführung kapitalistischer Zustände, erlahmte.
Mit dem Agenten
des Imperialismus Gorbatschow erreichte dieser Prozess seinen Höhepunkt,
die einst unter Lenin geschaffene Sowjetmacht, unter Stalin zur mächtigen Union
der Sozialistischen Sowjetrepubliken aufgestiegen, stagnierte seit
Chruschtschow und verlor zusehends an politischer Kraft und Einfluss.
Ihr einst starker und unzerstörbarere moralische Kredit bei den Völkern
und fortschrittlichen Kräften aller Länder, war 1990 dahin – im
Inneren des sozialistischen Lagers und außerhalb.
In diese Situation haben die modernen Revisionisten
die UdSSR und das sozialistische Lager gebracht. 1990 war es ein
Scherbenhaufen.
Für uns Kommunisten heute bedeutet das, dass wir uns
nicht in Nostalgie flüchten dürfen, dass wir das auch nicht beschönigen
oder leugnen, sondern vom Standpunkt des Marxismus-Leninismus
wissenschaftlich anzugehen haben und hieraus die nächsten Schritte für
einen Neuaufbau einer Kommunistischen Partei entwickeln müssen.
Eine kommunistische Partei, wie wir sie heute
brauchen, muss drei Kriterien erfüllen:
- Sie muss auf dem Boden des Marxismus-Leninismus,
also auf den Lehren von Marx, Engels. Lenin und Stalin, stehen.
- Sie muss in den revolutionären Traditionen der
UdSSR und der sozialistischen Länder stehen – für uns deutsche
Kommunisten v.a. auch der DDR. Sie muss anerkennen, dass die Gründung
und Schaffung der DDR die höchste Leistung war, die die deutsche
Arbeiterklasse geschaffen hat.
- Die Partei muss anerkennen, dass der moderne
Revisionismus die Basis für die Konterrevolution in der UdSSR und der
anderen sozialistischen Länder war, sie muss den entschiednen Kampf
gegen den modernen Revisionismus als eine Agentur des Imperialismus führen.
Das ist die Grundlage für die Schaffung einer
starken und in den Massen des Proletariats verankerten KPD.
Die DKP ist nicht diese Partei und kann es auch nicht
mehr werden. Die kommunistischen Kräfte in ihr jedoch, gehören in die
zu schaffende Kommunistische Partei Deutschlands.
Nur so können wir hier in Deutschland – analog
auch in den anderen Ländern Europas und der Welt – die Niederlage von
1990 überwinden und neu erstarken.
Der Rote Webmaster
J.W.
Stalin, Werke Band 14: ÜBER DIE MANGEL DER PARTEIARBEIT UND DIE
MASSNAHMEN ZUR LIQUIDIERUNG DER TROTZKISTISCHEN UND SONSTIGEN
DOPPELZÜNGLER, Referat und Schlusswort auf dem Plenum des ZK der
KPdSU(B) 3. und 5. März 1937
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