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Solange die kommunistischen Kräfte in Deutschland die Diskussion führen wer wohl die Wahren oder die einzig Richtigen sind, wird der Kommunismus sich der Lächerlichkeit preisgeben.

Leserbrief von Th. V.;

An Kommunisten–online.de

Ich habe euren Schriftwechsel im Internet gelesen und möchte meine Meinung dazu Sagen.

Solange die kommunistischen Kräfte in Deutschland die Diskussion führen wer wohl die Wahren oder die einzig Richtigen sind, wird der Kommunismus sich der Lächerlichkeit preisgeben.

Deshalb muss man alle kommunistischen Kräfte bündeln um gemeinsam eine klare Richtung Vorzugeben um zusammen mit vereinten Kräften gegen den real existierenden Imperialismus und den immer zügelloser agierenden Kapitalismus vorzugehen.

Wenn ich dann bei euch lese, die Zeit sei noch nicht reif für eine gesamtdeutsche KPD, dann frage ich mich wenn nicht jetzt wann dann?

Die demokratischen Parteien, wie sie momentan in Deutschland an der Macht sind bzw. in der Opposition sind, haben mit Demokratie nichts mehr zu tun. Das sind nur noch Lobbyisten des Kapitals. Sie sind im laufe der Jahrzehnte dafür verantwortlich zu machen, dass sich Aktiengesellschaften  Millionen Gewinne einstreichen und für die Arbeiterklasse nur Krümel übrig bleiben.

Man könnte sagen, das war schon immer so im Kapitalismus und im Sozialismus der auf Grund Menschlichen Versagens gescheitert ist. (???)

Aber nun da das politische Gleichgewicht weg ist, fangen die Kapitalisten an das wenig Soziale was in unserem vereinten Deutschland noch vorhanden ist, aufzuweichen und aus Kostengründen wegzurationalisieren.

Wie naiv muss man sein, wenn eine Regierung staatliche Firmen der öffentlichen Hand verkauft um sich zu entschulden und dann erwartet, dass die so entstandenen neuen AGs im Sinne des Staates oder des Volkes geführt wird.

Eine Aktiengesellschaft interessiert in erster Linie der Profit für seine Aktionäre und nicht der Strompreis, den der Bürger zu zahlen hat damit Millionen an die Aktionäre gezahlt werden können. Das Kapital rechtfertigt die Preistreiberei mit wischiwaschi von Klimaschutz.

So könnte man eine Liste erstellen der kapitalistischen Machenschaften und der politischen Nichtstuerei bzw. der politischen Ohnmacht die diesem Treiben nichts entgegenzusetzen hat. (siehe Ben Q, Opel Bochum, Nokia Bochum, Motorola um nur einige aktuelle zu nennen)

Die Zweiklassengesellschaft war nie deutlicher zu erkennen als zu unserer Zeit. Warum also ist nicht jetzt die Zeit gekommen?

Sicherlich solange die hässliche Fratze des Konsums den Kopf des Bürgers vernebelt, wird es schwer sein, ihn für eine Welt von Gleichheit und Gerechtigkeit zu einem Systemwechsel zu Überzeugen.

Aber nur durch eine starke Kommunistische Partei und die ständige Aufklärung der Bevölkerung ist der Ausbeutung der menschlichen Arbeitskraft und des Geistes Einhalt zu gebieten.

Wenn es uns gelingt, die Bevölkerung für unsere Ziele zu gewinnen und die Maxime der Kommunistischen Ideologie in die Parlamente unseres Landes zu tragen, haben wir eine reale Chance etwas zu bewirken.

Warum sollten wir nicht das schaffen was eine NPD geschafft hat?

Darum müssen sich alle Kommunistischen Kräfte bündeln um anzufangen, gemeinsam für eine gerechtere WELT zu streiten.

In diesem Sinne lasst uns Streiten für eine bessere Zukunft

Mit marxistischen Grüßen

Th. V.

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Haben diese, oft mit harten Bandagen geführten, Auseinandersetzungen die Bewegung lächerlich gemacht? Die, die auf der anderen Seite der Barrikade darüber gelacht haben, denen blieb das Lachen im Halse stecken, denn die revolutionäre Arbeiterbewegung grenzte sich hiermit klar von Abweichlern, Versöhnlern mit dem Kapitalismus und Verrätern ab. Ohne diese Auseinandersetzungen hätte es nie eine Oktoberrevolution gegeben.

Antwort Roter Webmaster auf den Leserbrief von  Th. V.

den 21. Januar 2008

Lieber Genosse V.,

recht herzlichen Dank für Deine Zeilen, die ich hiermit beantworten will.

Du schreibst, dass du unseren Schriftwechsel gelesen hättest. Ich nehme an, du meinst die Auseinandersetzung mit der Position des DKP-Theoretikers Robert Steigerwald. Inhaltlich darauf einzugehen, ist an dieser Stelle sicher nicht sinnvoll, das Wichtigste steht ja im Text selber. Es geht dir ja auch nicht darum, sondern um den Sinn und Unsinn einer Auseinandersetzung. Genau darauf will ich auch eingehen.

Du schreibst:

Solange die kommunistischen Kräfte in Deutschland die Diskussion führen wer wohl die Wahren oder die einzig Richtigen sind, wird der Kommunismus sich der Lächerlichkeit preisgeben.“

Ich nehme an, du hast einige Schriften von Marx, Engels, Lenin und Stalin gelesen. Ist dir dabei nicht aufgefallen, dass viele der wichtigsten Schriften solche Diskussionen sind? Nehmen wir das Kommunistische Manifest. Marx und Engels setzen sich darin im vorderen Teil kritisch mit den verschiedensten sozialistischen Strömungen der damaligen Zeit auseinander.

Oder, einige Jahrzehnte später, 1875, vereinigten sich die Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP) unter August Bebel und Wilhelm Liebknecht mit dem Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein (ADAV) (von Ferdinand Lassalle) auf dem Gothaer Parteitag zur Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschland (ab 1890 Sozialdemokratische Partei Deutschlands, SPD). Marx und Engels standen dieser Vereinigung sehr skeptisch gegenüber und kritisierten es auch in ihrer „Kritik des Gothaer Programms“ von 1875 (Karl Marx/Friedrich Engels - Werke. (Karl) Dietz Verlag, Berlin. Band 19, Berlin/DDR 1962 . S. 13-32.).

Oder: In den  Gründerjahren der SAD (SPD) tauchte ein gewisser Eugen Dühring auf und gewann rasch Anhängern am rechten und auch am ultralinken Rand der Arbeiterbewegung (Anarchisten). Dühring war bekennender Judenhasser. Er gewann sogar Eduard Bernsstein, einer der wichtigsten Funktionäre der Sozialdemokratie, für sich. Das ging sogar soweit, dass Dührigs Anhäger, die Kritiken, die Friedrich Engels gegen Dühring schrieb, nicht mehr in der Parteipresse erscheinen ließen. Engels schrieb darauf das sehr polemische Werk „Herrn Eugen Dühring's Umwälzung der Wissenschaft“ (bekannter als „Antidühring“) (geschrieben September 1876 bis Juni 1878.) Die Schrift fegte Dühring und dessen Einfluss auf die Arbeiterbewegung weg, er spielte fortan keine Rolle mehr in der Arbeiterbewegung. Es blieb der „linken“ Zeitung „Neues Deutschland“ der PDS überlassen, in den 90er Jahren einen lobenden Gedenkartikel auf Dühring zu schreiben. Aber Engels Schrift „Antidühring“ hatte Eugen Dührings Einfluss auf die Arbeiterbewegung beendet.

Und dann Lenins Schrift „Was tun? Brennende Fragen unserer Bewegung“ von 1902. Man kann wohl zu Recht sagen, dass es die Schrift war, die zur Herausbildung der Partei der Bolschewiki führte und damit auch der kommunistischen Bewegung nach 1917.

Haben diese, oft mit harten Bandagen geführten, Auseinandersetzungen die Bewegung lächerlich gemacht? Die, die auf der anderen Seite der Barrikade darüber gelacht haben, denen blieb das Lachen im Halse stecken, denn die revolutionäre Arbeiterbewegung grenzte sich hiermit klar von Abweichlern, Versöhnlern mit dem Kapitalismus und Verrätern ab. Ohne diese Auseinandersetzungen hätte es nie eine Oktoberrevolution gegeben.

In Russland, unter der Führung Lenins, gab es rechtzeitig diese Auseinandersetzug, die schließlich auch zur Spaltung der SDAPR führte. Die Menschewiki paktierten dann mit dem Zarismus und dem Krieg, die Bolschewiki kämpften für die Revolution. Nur, indem die Bolschewiki auch den Kampf gegen die Menschewiki führten, war die Oktoberrevolution überhaupt möglich.

Ganz anders in Deutschland. Im Interesse der Einheit ordneten sich auch die Revolutionäre in der SPD, z.B. Karl Liebknecht, den „Menschewisten“ unter. Karl Liebknecht, als SPD-Reichstagsabgeordneter, wagte er es nicht, am 14. August 1914, als die gesamte SPD-Fraktion für die Kriegskredite stimmte, sich der Parteidisziplin zu widersetzen und blieb der Abstimmung fern, stimmte also nicht dagegen. Allerdings bei einer Verlängerung der Bewilligung von Geldern für den Krieg, am 2. Dezember 1914, stimmte Karl Liebknacht dagegen. Aber zu einer Organisierung der revolutionären Kräfte kam es noch lange nicht. Erst mit Gründung der KPD, Ende Dezember 1918, gab es eine eigenständige revolutionäre Partei der Arbeiterklasse. Viel zu spät, um die rechten Sozialdemokraten um Ebert, Noske und Scheidemann, die sich verräterisch an die Spitze der Arbeiter- und Soldatenräte gestellt hatten, zu verdrängen. Wäre eine rechtzeitige Trennung von der SPD und die Gründung einer Kommunistischen Partei nicht der richtige Weg gewesen? Ich denke schon.

Eine kommunistische Führung muss in der Auseinandersetzung mit den Abweichlern und den Versöhnlern mit dem Kapital im Feuer des Klassenkampfes aufgebaut werden. Es ist ein Irrtum anzunehmen, mit wachsender Verschärfung der Widersprüche des Kapitalismus wachse auch das linke Bewusstsein. Das Gegenteil ist der Fall. Die Abeiterklasse wird spontan nicht den Weg der Revolution und der Diktatur des Proletariats gehen können, dazu bedarf es eine kommunistischen Führung, die, wie du richtig geschrieben hast, den richtigen Weg weist. Es muss aber auch der richtige Weg sein und kein erneuter Weg zur Versöhnung mit em Klassenfeind.

Du schreibst:

„Deshalb muss man alle kommunistischen Kräfte bündeln um gemeinsam eine klare Richtung Vorzugeben um zusammen mit vereinten Kräften gegen den real existierenden Imperialismus und den immer zügelloser agierenden Kapitalismus vorzugehen.“

Das stimmt schon, aber was sind Kommunisten? Wir Kommunisten erlitten bekanntlich 1990 eine schwere Niederlage und müssen uns neu formieren. Dabei sind die Ursachen der Niederlage zu analysieren.

Wir sagen, die Ursachen liegen darin, dass die meisten und wichtigsten kommunistischen Parteien nach dem XX. Parteitag der KPDSU, allen voran die KPDSU, Chruschtschow folgten, den richtigen Weg des Marxismus-Leninismus allmählich verließen und die revolutionären Grundlagen der kommunistischen Theorie und Praxis aufgaben. Wir nennen das moderner Revisionismus, in Anlehnung an de Revisionismus von vor 100 Jahren, dessen Begründer Eduard Bernstein war.

Der moderne Revisionismus weichte das sozialistische Lager und die kommunistischen Parteien von innen her auf, machten aus der Partei der Arbeiterklasse eine „Partei des ganzen Volkes“ (Chruschtschow). Die Parteien in den sozialistischen Ländern verwandelten ihr Wesen, sie wurden zunehmend nicht mehr als die Partei der Arbeiterklasse empfunden und waren es auch nicht mehr. Die Arbeiter wandten sich von ihr ab, oft in sehr dubiose Richtungen. So z.B. in Polen geriet die Arbeiterklasse unter die Fuchtel des reaktionären Klerus, in anderen Ländern unter nationalistischen Einfluss oder unter den Einfluss der Sozialdemokratie. Es ist keineswegs so, dass, wie du schriebst, der Sozialismus (…) auf Grund menschlichen Versagens gescheitert ist.“ Er scheiterte am Verrat der modernen Revisionisten, beginnend mit Chruschtschow über Breschnew, Andropow, Tschernenko und schließlich Gorbatschow. Letzterer vollendet das, was die anderen Zug um Zug vorbereiteten. Haben die alle „menschlich versagt“ und mit ihnen die anderen Spitzenfunktionäre der KPDSU und der weiteren Parteien in Ost und West? Grassierte in den 80er Jahren ein Bazillus unter Kommunisten, der zur epidemischen Ausbreitung des menschlichen Versagens führte? Wohl kaum.

Die Kommunistischen Parteien im Westen, die sich an der KPDSU orientierten, vollzogen deren Kurs nach. Anstatt Klassenkampf – Anlehnung an die Sozialdemokratie; das war eine Position. Sie führte z.B. in Frankreich dazu, dass die KPF die einst starke KP zur Bedeutungslosigkeit herab sank. In Italien steuerte die KPI unter Enrico Berlinguer den Kurs des „Historischen Kompromisses“. Die KPI strebte diesen historischen Kompromiss noch nicht einmal mit den Linksparteien an, sondern mit den Christdemokraten. Diese Partei war nicht nur klerikal, sondern auch reaktionär, korrupt und mit Mafiosi durchsetzt.

Inzwischen hat sich die KPI in „Demokratische Partei der Linken“ (italienisch: Partito Democratico della Sinistra (PDS)) umbenannt und entspricht in Italien in etwas dem, was hier die SPD ist.

Und bei uns die DKP und davor die verbotene KPD? Es wurde, mit Unterstützung durch die DDR, in den 60er Jahren eine Deutsche Friedensunion gegründet. Eine pazifistische Honoratiorenpartei in der auch KPD-Mitglieder – erfolglos – bei Wahlen kandidierten. Nach der DKP-Gründung trat die DKP erstmal auch nicht selbst bei Wahlen an, sondern mittels einer „Aktion Demokratischer Fortschritt“ (ADF) – auch eine Totgeburt. Die DKP hat Zeit ihres Bestehens noch niemals Verrätereien der sozialdemokratischen Gewerkschaftsführer kritisiert, geschweige denn, dass sie etwas dagegen machte.

Nach 1990 versuchte die DKP-Spitze krampfhaft sich der PDS anzubiedern – vergeblich, Bisky und Gysi hatten kein Interesse. Hatte die DKP noch in den 70er Jahren in einigen Großbetrieben Parteimitglieder in Betriebsräten, so spielt die DKP heute in den Betrieben keine Rolle mehr. Das gilt auch für die anderen Politikbereiche. Die DKP ist weitgehend politikunfähig und hechelt nur immer hinter den aktuellen Bewegungen hinterher. Richtungweisende Impulse kommen aus der DKP jedenfalls nicht. Ganz im Gegenteil. Derzeit schleimt sich DKP-Chef Stehr wieder einmal an „Die Linke“ an.

Vor ein paar Jahren erdreistete sich der DKP-Vorsitzende Heinz Stehr gar damit, dass er die irakische KP, die mit den USA-Besatzern zusammen arbeitet, dafür lobte, dass sie mit den Imperialisten kollaborierte. Zu gleicher Zeit mordeten die USA-Besatzer die Bevölkerung der Stadt Faludscha.

Wenn du also kommunistische Kräfte vereinigen willst, musst du erstmal wissen, wer Kommunist ist. Nicht jede Gruppe oder Partei, die sich kommunistisch nennt, ist eine. Wie aber, lieber Genosse, soll man die Spreu vom Weizen trennen?

Das geht nur durch inhaltliche Auseinandersetzung, also durch kontroverse Diskussionen, wie wir sie führten und führen.

Du schreibst:

„Wenn es uns gelingt, die Bevölkerung für unsere Ziele zu gewinnen und die Maxime der Kommunistischen Ideologie in die Parlamente unseres Landes zu tragen, haben wir eine reale Chance etwas zu bewirken.“

Da hast du nur bedingt recht. Ja, wir Kommunisten müssen die Menschen unseres Landes von der Richtigkeit der kommunistischen Theorie und Praxis überzeugen. Das ist klar. Klar ist aber auch, dass wir in erster Linie diese Überzeugungsarbeit innerhalb des Proletariats leisten müssen und zwar in der Form, dass wir uns an deren Kämpfen aktiv beteiligen und deren entschiedenster Teil werden und diesen Kämpfen politisch Ziel und Richtung geben. Wir müssen uns in der Arbeiterklasse verankern.

Wenn uns das gelingt, werden wir auch in den Parlamenten vertreten sein. Aber unsere Ideologie in die Parlamente tragen? Zu was? Ist das nicht Perlen für die Säue? Den politischen Vertretern des Monopolkapitals gilt unser Kampf und nicht der Versuch der Überzeugung von der Falschheit und Menschenfeindlichkeit des Kapitalismus. Nicht das Parlament ist der Ort der Klassenkämpfe, sondern die Straßen und die Fabriken. Im Parlament wird nichts entschieden, jedenfalls nichts im Sinne der Unterdrückten und Ausgebeuteten. Kommunisten, in den Parlamenten des bürgerlichen Staats, nutzen das Parlament als Tribüne – mehr nicht.

Du schreibst:

Warum sollten wir nicht das schaffen was eine NPD geschafft hat?“

Lieber Genosse. Zwischen uns und den Faschisten gibt es hier (und nicht nur hier) einen gewaltigen Unterschied. Faschisten brauchen nur die niedrigen Instinkte der Menschen zu nutzen – mehr nicht. Sie bewegen sich auf dem Boden der Ideologie des Kapitalismus.

Wir aber müssen an die Vernunftfähigkeit der Menschen appellieren, wir müssen ihnen klar machen, dass es so, wie es ist, nicht bleiben muss und bleiben kann, wir müssen die tief in den Köpfen steckende Beeinflussung durch die kapitalistische Manipulationen zurück drängen und das Bewusstsein verändern. Das ist entschieden schwerer, als an dumpfen Hass auf Ausländer, Juden und andere auszunutzen.

Wir müssen Überzeugungsarbeit leisten und das gelingt uns nur, indem wir eine Partei schaffen, deren Mitglieder genau wissen, wie die Gesetze der kapitalistischen Ausbeutung funktionieren, wie man dagegen kämpft und wie man den Kapitalismus beseitigen kann.

Eine faschistische Partei bau auf die Lüge, eine kommunistische auf Wahrheit und Vernunft.

Ich will es dabei erstmal belassen. Ich habe dich mit der Antwort auf deinen Text etwas warten lassen müssen. Schneller ging es aber nicht.

Mit kommunistischen Grüßen
Rotfront
Günter Ackermann

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Brief von Norbert von Arbeit Zukunft

Lieber Genosse Th. V.,

ich habe deinen Leserbrief gelesen und kann deine Wünsche nachvollziehen. Dass ein gemeinsamer Kampf der Marxisten-Leninisten nicht so einfach ist, hat Günter in seiner Antwort ja ausreichend aufgezeigt.

Ich möchte noch hinzufügen, das für die Einheit der Marxisten-Leninisten zu kämpfen, auch bedeutet, gemeinsam eine kommunistische Arbeiterpartei zu schaffen, die konsequent auf der Seite der Arbeiterklasse steht. So eine Partei ist weder die DKP, wie Günter erklärt hat, noch die MLPD oder eine von den vielen nicht revisionistischen Zirkeln und Splitterparteien. (…)

Rot Front

Norbert von Arbeit Zukunft

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