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Was
unterlässt die Linkspartei oder
Ist
die Linkspartwi überhaupt links?
Anmerkungen
zum Artikel Zwei fatale Unterlassungen Der Linken, von T:I:S,
(Hamburg)
Von
Günter Ackermann
Kommunisten-online
vom 4. Dezember 2009 – T:I:S beklagt in seinem Artikel, dass die
Linkspartei
Erstens.
die Lügerei um den 11. September 2001 der Imperialisten und die sich
daraus ergebende Kriegspropaganda und die Kriege des Imperialismus mit
trägt und sich nicht dagegen stellt und
Zweitens
die antideutschen Rassisten und Kriegshetzer und Agenten des Zionismus
nicht nur in ihren Reihen Unterschlupf gewährt, sondern, dass die
Parteiführung das auch tätig stützt.
Die
beiden Umstände sind unstrittig richtig. Dennoch ist der Artikel falsch
– auch, wenn die Fakten stimmen.
Ja,
die Linkspartei trägt die Kriegspropaganda der Kriegshetzer in Berlin,
Washington, London und Paris mit – ohne Zweifel. Ja, diese Partei
hetzt tätig gegen jene, die die Politik der Zionisten kritisieren- die
Kriegspolitik wie auch den Rassismus der Zionisten. Ja, innen Gysi die
Freundschaft zu dem zionistischen Staat i den Rang eines Dogmas hob,
stellte er sich gegen jeden Kritiker der Kriegspolitik.
Aber
„unterlässt“ Gysi da etwas? Mitnichten! Er macht genau das, weshalb
seine Partei im Bundestag mitmischen darf. Sie ist dazu da, die Politik
der Imperialisten glaubwürdiger und akzeptabler zu machen. Das nicht
nur auf dem Gebiet Nahost oder Terrorismus, sondern ebenso auf dem
Gebiet der Sozialpolitik und anderen Politikfeldern.
Sie
soll einerseits in den östlichen Bundesländern dafür werben, dass sie
sich mit der bundesdeutschen Realität – Millionen Arbeitslose –
abfinden und brav bleiben, andererseits die DDR verteufeln helfen. Wenn
SPD und CDU die DDR aalst Unrechtsstaat hinstellen, wenn, wie ich
heute n einem Krimi hörte, in der DDR sich angeblich sogar
Naziverbrecher verkrochen haben sollen, dann weiß jeder, dass das nicht
glaubwürdig, zumindest weniger glaubwürdig ist, als wenn ein Funktionäre
der ehemaligen Staatspartei SED das sagt.
Und
die Linkspartei hat die Aufgabe, die Rolle zu übernehmen, die viele
Jahre die SPD im Westen spielte: Unzufriedenheit auffangen, vom
Klassenkampf ablenken und die kapitalistischen Zustände zu
bagatellisieren. Das geht nur, wenn diese Partei das Image einer linken
Partei hat.
Genau
das gilt auch in Fragen von Krieg und Frieden, das gilt in der Frage des
11. September 2001 und das gilt in der Frage des Rassismus und der
Kriege der Zionisten und der Imperialisten.
Die
Linkspartei hat keine Unterlassungen begangen. Es sei denn, man wirft
ihr vor, dass sie nicht genug den Zionismus unterstütze und nicht genug
zu den Kriegslügen des Imperialismus stehe.
Viele
Linke – auch in der Linkspartei selbst – machen sie Illusionen über
die Rolle dieser Partei und meinen, eine schöne Rede Lafontaines
reiche. Aber diese schönen Reden sind Tarnungen. Das wahre Gesicht
dieser Partei sieht man an ihrer Politik, das, wo sie an der Macht ist
– z.B. in Berlin und an dem, was sie wirklich zu den Verbrechen der
Zionisten und des Imperialismus bereit ist und sie dagegen stellt. Sie
stellt sich nicht gegen die Kriegshetze, sondern, bei Lichte betrachtet,
sie unterstützt diese.
Die
Linkspartei ist eine Paktiererpartei. Ihre Aufgabe ist es, das
Proletariat zum Paktieren mit dem Klassenfeind zu bringen. Diese Aufgabe
erfüllt diese Partei hervorragend, da kann man sie nicht kritisieren.
Lenin
schreibt hierzu:
"Um
die Mehrheit der Bevölkerung für sich zu gewinnen, muß das
Proletariat erstens die Bourgeoisie stürzen, und die Staatsmacht
erobern; es muß zweitens die Sowjetmacht einführen, indem es den alten
Staatsapparat in Trümmer schlägt, wodurch es sofort die Herrschaft,
die Autorität, den Einfluß der Bourgeoisie und der kleinbürgerlichen
Paktierer unter den nichtproletarischen werktätigen Massen untergräbt.
Es muß drittens den Einfluß der Bourgeoisie und der kleinbürgerlichen
Paktierer unter der MEHRHEIT der nichtproletarischen werktätigen Massen
durch REVOLUTIONÄRE Befriedigung IHRER ökonomischen Bedürfnisse auf
KOSTEN DER AUSBEUTER endgültig vernichten."
Genau
das ist der Punkt. Diese objektive Rolle als Paktiererpartei muss enthüllt
werden, die Linkspartei muss die „linke“ Maske von Gesicht gerissen
werden und es muss die eiste Fratze der Ideologen des Kapitals enthüllt
werden.
Solche
Beiträge, wie die von T:I:S, mögen von der aufgezählten Fakten ja
stimmen, sie verhüllen aber das Wesen dieser Partei.
G.A.
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Zwei
fatale Unterlassungen Der Linken
Von
T:I:S, (Hamburg)
Quelle:
Seinberg-Recherche
vom 3. Dezember 2009
Auf
Länderebene hat sich die Partei Die Linke zu einem akzeptablen
Regierungspartner gemausert. Sie hilft inzwischen in Berlin und
Brandenburg die Reichen reicher und die Armen ärmer machen – unerläßliche
Voraussetzung fürs Mitregieren in einem durchkapitalisierten
Gemeinwesen.
Auf
Bundesebene steht ihre Zustimmung zu Angriffskriegen aus. Bodo Ramelow
hat zwar den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan, wie von
der Friedensbewegung gefordert, für bedenklich erklärt,
doch die Mehrheit in der Partei will noch nicht mitmorden – unerläßliche
Voraussetzung fürs Mitregieren in einem imperialistischen Staat.
Die
Partei hat viel getan für ihre Koalitionsfähigkeit mit den anderen,
samt und sonders pro-imperialistischen Parteien auf Bundesebene. Vor
allem aber hat sie zwei Dinge unterlassen: Sie hat die Bush-Version über
den 11. September 2001 nicht in Frage gestellt; und sie hat der Jagd auf
Antizionisten in den eigenen Reihen keinen Riegel vorgeschoben.
Beide
Unterlassungen sind tödlich für Die Linke als linke Partei: Sie wird,
oder ist es schon, sozialdemokratisch. Und wird somit
imperialismus-tauglich, das heißt mitregierungsfähig und mörderisch
wie die SPD schon seit 1914.
Zum
11. September 2001
Die
Bush-Version über die drei WTC-Türme, das Pentagon-Loch und die Müllhalde
in Pennsylvania ist hahnebüchen.
Niemand, der sich mit ihr befaßt hat, kann das ehrlicherweise
bestreiten. Doch weder Die Linke, noch ihre Vorgänger haben sich mit
der Bush-Version befaßt. Randgruppen wie Jürgen Elsässers
Volksinitiative, Christoph Hörstels Neue Mitte, die Rechten und viele
Einzelpersonen haben sich auf das Thema eingelassen und sind zu dem
Schluß gekommen: Nicht nur Bush und seinesgleichen haben über den 11.
September gelogen – sondern alle westlichen Regierungen, nahezu alle
westlichen Politiker, nahezu die ganze Weltpresse, die Kirchen, die
Gewerkschaften und die sonstigen Verbände haben Bushs Version
schuldhaft nicht geprüft, oder sie geprüft und trotzdem das Lügenmärchen
unwidersprochen akzeptiert.
Mit
diesem Verhalten hat sich der ganze Westen bodenlos kompromittiert. Und
mit ihm die deutsche Partei Die Linke.
Ich
denke, Die Linke bekommt das bereits zu spüren, oder sie wird es sehr
bald zu spüren bekommen. Hier ein Hinweis. Dieter Deiseroth, Richter am
Bundesverwaltungsgericht, hat die Rechtmäßigkeit des deutschen
Afghanistan-Einsatzes in einem Beitrag für die Frankfurter Rundschau
vom 26. November 2009 untersucht, unter anderem anhand der Frage: „Wer
steckt hinter 9/11?“. Denn der Afghanistan-Krieg wurde damit begründet,
er diene der Täterverfolgung. Deiseroth schreibt:
„Festzuhalten
ist .., dass gegen Osama Bin Laden, den angeblichen oder tatsächlichen
Drahtzieher der terroristischen Anschläge von 9/11, zwar wegen anderer
Vorwürfe, jedoch nie wegen einer Beteiligung an 9/11 ein Haftbefehl
erging. In der am 11. Oktober 2001 vom amerikanischen FBI präsentierten
Fahndungsliste wurden zwar 22 Personen als gesuchte Terroristen (mit
Foto) aufgeführt, darunter unter anderem auch Osama Bin Laden; keiner
der 22 vom FBI gesuchten Terroristen wird jedoch in der
Fahndungsausschreibung für die Selbstmordattentate auf das World Trade
Center und das Pentagon verantwortlich gemacht. Fehlten die Beweise?
Die US-Regierung verwies mehrfach auf Geheimdienstunterlagen, die
"aus Sicherheitsgründen" nicht veröffentlicht werden könnten.
Der vormalige britische Premierminister Tony Blair erklärte vor dem
englischen Unterhaus, "jeder, der die Geheimdienstunterlagen
gelesen hat", sei überzeugt, dass Bin Laden der Drahtzieher sei.
In der Presse wurden als Beweise Geldtransfers angeführt, die zwischen
Scheich Said und den Attentätern von 9/11 stattgefunden haben sollen.
Scheich Said soll der Finanzchef von Osama Bin Laden gewesen sein. Auch
abgehörte Telefonate, in denen sich Anhänger von Bin Laden über die
Anschläge unterhalten haben sollen, wurden als Beweise angeführt, ohne
dass dies bisher von einem unabhängigen Gericht oder einer sonstigen
unabhängigen Stelle überprüft werden konnte.
Das FBI jedenfalls ließ mehrfach verlauten, dass es keine stichhaltigen
und gerichtsverwertbaren Beweise für die Beteiligung von Bin Laden an
den Anschlägen vorliegen habe. Bin Laden selbst soll sich zwar in
Video-Botschaften zu den Anschlägen bekannt haben; die Richtigkeit der
Bekenntnisse und die Authentizität der Video-Botschaften ist jedoch
umstritten.“
Kurz:
Der Richter bezweifelt an wichtiger Stelle die Bush-Version.
Hier
ein weiterer Hinweis. CNN hat in seiner Larry-King-Show am 30. November
2009 Jesse Ventura, Ex-Gouverneur von Minnesota, auftreten lassen.
Ventura hält den fehlenden Eingriff der US-Luftüberwachung am 11.
September 2001, wie vor ihm Tausende andere, für unplausibel. Auch
verweist er in der Show darauf, daß die drei WTC-Türme in
Fallgeschwindigkeit zusammenstürzten, fast ebenso schnell wie ein
Billardball in freiem Fall den Erdboden erreicht. Ohne Sprengmittel sei
das unmöglich. Ventura hat selbst beruflich Gebäude gesprengt. Video,
acht Minuten, ab Minute 4.
Die
Liste ebenso berechtigter Zweifel an anderen zentralen Bush-Behauptungen
ist schier endlos, die Zahl der Zweifler allein am Tatort New York geht
in die Millionen. Doch Die Linke schweigt, schweigt zu den nachgerade lächerlichen
Ungereimtheiten aus dem bluttriefenden Maul der US-Regierung über eines
der erschütterndsten Ereignisse des neuen Jahrtausends. Brechen
erst einmal andere in Deutschland als bloß die Frankfurter Rundschau,
die junge Welt und ein paar Randgruppen das Schweigen, dann werden
hoffentlich nur noch Hungerleider und Schleimer von dieser Partei ein Stück
Brot nehmen.
Der
Jagd auf Antizionisten gebietet Die Linke nicht Einhalt
Die
zweite tödliche Unterlassung läßt sich am Fall Hermann Dierkes
verdeutlichen. Dierkes war Duisburger Oberbürgermeisterkandidat Der
Linken mit der Aussicht auf ein zweistelliges Achtungsergebnis. Kurz vor
dem Wahltag bekundete Dierkes gegenüber der Westdeutschen Allgemeinen
Zeitung angesichts der israelischen Verbrechen in Gaza seine Sympathie für
Boykott, Desinvestment und Sanktionen gegen Israel. Die Zeitung erweckte
in ihrem Bericht jedoch den Eindruck, Dierkes habe in bewußter
Anlehnung an die Nazi-Propaganda zum Boykott aufgerufen. Sie entfachte
und befeuerte eine Kampagne gegen Dierkes, der sich Bodo Ramelow, Petra
Pau, Katja Kipping und und viele andere Pro-Zionisten in Der Linken
anschlossen.
Dierkes
trat von der Kandidatur zurück und flüchtete an die Nordsee, um sich
dort zu regenerieren. Später bekam er von vielen Parteimitgliedern
Solidaritätsschreiben. Nur Katja Kipping entschuldigte sich – als es
zu spät war.
Für
Bodo Ramelow, Petra Pau und die andern Hexenjäger geht es offenbar in
Ordnung, im Einklang mit der Lügenpresse Parteigenossen abzuschießen,
weil sie für Maßnahmen gegen einen Massaker-Staat eintreten. Sind die
Hexenjäger sanktioniert worden? Nicht die Spur.
Anderer
Fälle sind viele. Benjamin Krüger, der Denunziant und Lügner,
assistiert weiter im Büro von Bodo Ramelow, sein zionistischer
Arbeitskreis BAK Shalom von ’solid verdirbt weiter die Linksjugend,
und Christiane Schneider verjagt aus dem Hamburger Landesverband, welch
Massakergegner auch immer ihr vor die Flinte kommt.
Die
von Gregor Gysi, zur deutschen Staatsräson erhobene Solidarität mit
der israelischen Staats- und Regierungspolitik bedroht jedoch nicht nur
die Antizionisten. Diese fürchterliche Solidarität
dient nur als Speerspitze. Sie richtet sich letztlich gegen jede
antiimperialistische, gegen jede Antikriegshaltung in der Partei.
Bekanntlich hat Gysi den Imperialismus für passé erklärt. Ist der
Vorsitzende sanktioniert worden? Die Antwort erübrigt sich.
Womit
Die Linke so gut wie reif wäre für die Beteiligung an einer Regierung
von Kapitals Gnaden und damit an mörderischer Außenpolitik. Als Partei
der linken Bewegung jedoch liegt sie in den Sielen.
T:I:S,
3. Dezember 2009
URL
dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/
Siehe Roland Heurig, Sabine Schiffer und Karin M. Schmidl:
Konspiration auf dem Kunstrasen - Reframing 9/11, Spaltung und
Zerschlagung einer Graswurzelbewegung? mehr
Siehe: Deutschlands
"Kampfeinsatz", Jenseits
des Rechts, Von Dieter Deiseroth mehr
Siehe: Der 11. September - Explosive CNN Larry King 9/11
Truth Show, Montag 30. Nov., Jesse Ventura in der populärsten
Show im US-Fernsehen mehr
Hier irrt Steinberg. Dierkes war zwar Opfer des „Linken“
Parteivorstands, aber ein Bauernopfer. Man meinte, an ihm könne man
exekutieren, was man an allen Gegnern des Zionismus in der Partei
gern getan hätte.( Red. K-online) Siehe: Duisburg:
Trotzkist Hermann Dierkes gab sich mal radikal: Er sprang als Tiger
und landete als Bettvorleger. Von Günter Ackermann, Kommunisten-online
vom 28. Februar 2009 mehr
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