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Antwort
Roter Webmaster:
Das Ende des realen Sozialismus geschah nicht durch die Überlegenheit
des Kapitalismus – es war das Ergebnis des Verrats der modernen
Revisionisten
Der Revisionismus konnte so
sein Gift in die Köpfe der Menschen bringen und sich bourgeoise Ideen
durchsetzten
Von Günter
Ackermann
Kommunisten-online
vom 7. Dezember 2011 –
Lieber Genosse M.,
„Es
ist notwendig, die faule Theorie zu zerschlagen und beiseite zu werfen,
dass der Klassenkampf bei uns mit jedem Schritt unseres Vormarsches mehr
und mehr erlöschen müsse, dass der Klassenfeind in dem Maße, wie wir
Erfolge erzielen, immer zahmer werde. Im Gegenteil, je weiter wir vorwärts
schreiten, je mehr Erfolge wir erzielen werden, um so größer wird die
Wut der Überreste der zerschlagenen Ausbeuterklassen werden, um so mehr
Niederträchtigkeiten werden sie gegen den Sowjetstaat begehen, um so mehr
werden sie zu den verzweifeltsten Kampfmitteln greifen, als den letzten
Mitteln zum Untergang Verurteilter. Man muss im Auge behalten, dass die
Reste der zerschlagenen Klassen in der UdSSR nicht alleine dastehen. Sie
genießen die direkte Unterstützung unserer Feinde jenseits der Grenzen
der UdSSR.” (J.W. Stalin)
Du
hast Recht, wenn du meinst, das in all diesen Gruppen Kommunisten tätig
sind, die subjektiv für kommunistische Ideen kämpfen und es wäre
vermessen, diese in einem Topf mit den modernen Revisionisten
zu werfen. Aber wir dürfen auch nicht vergessen, diese Genossen
mit dem objektiven Wesen ihrer Organisation zu konfrontieren.
1. Die KI
Deutschland (MOFF) hat den Zweck, Genossen mittels Beschäftigung mit
falschen Themen und Inhalten in irre zu leiten
Die
MOFF’s von der sog. Kommunistischen Initiative Deutschland, ist eine
doppelte Lüge: sie ist weder kommunistisch, noch initiiert sie
irgendwelche Initiativen. Sie verbreitet ein Sammelsurium mehr oder
weniger skurriler Ideen, die sie als
kommunistisch ausgibt. So z.B. dass die ML-Klassiker Jünger von Jesus
gewesen sein sollen. Bei genauerem Hinsehen aber entpuppen sie sich als
verworren und konfus, auch hängen sie sich an Initiativen anderer Gruppen
dran, vor allem versprechen sie sich aus dem Umfeld derer, die Nostalgie
um den realen Sozialismus betreiben, Zulauf.
Ich
verstehe, dass viele Genossen, vor allem aus dem Osten (ich nehme mich da
nicht aus), es nicht zulassen wollen, dass man die DDR und das
sozialistische Lager mit einer dummen Hetze überzieht. Man will so
dokumentieren, dass der Sozialismus gegen
den Kapitalismus scheitern muss und keine Chance hat.
Dagegen
müssen sich Kommunisten sich wenden, nicht aber nostalgisch. Die
Geschichte ist auch, was das Ende des realen Sozialismus betrifft, eine
Geschichte von Klassenkämpfen. In diesem Bereich muss noch viel
wissenschaftliche Arbeit geleistet werden. Das Wesen des Untergangs des
realen Sozialismus war nicht, dass der Kapitalismus soviel stärker ist,
sondern, dass sich der moderne Revisionismus das ideologische Gift in die
Köpfe der Menschen – Kommunisten und
auch ganz normale Menschen – brachte und sich so revisionistische Ideen
durchsetzten. Schuld daran war also der moderne Revisionismus, der
ausgehend von Chruschtschow und seiner Nachfolger die Klassenkämpfe als
beendet erklärte und somit den Kampf gegen opportunistische Strömungen
in der kommunistischen Bewegung.
Es trat das
Umgekehrte ein: Die
Opportunisten führten ihrerseits den Kampf gegen kommunistische Ideen und
verfälschten sie dabei. Dabei gingen sie mit Verleumdungen und
Unterstellungen vor. So wurde
die Kritik an der revisionistischen Version der friedlichen Koexistenz als
die Willen der Kritiker verleumdet, einen atomaren Weltkrieg mit der
Vernichtung der Menschheit zu wollen, hingestellt. Oder jegliche Kritik an
der Politik der regierenden Parteien im Osten
wurde als Feindschaft gegenüber dem Sozialismus verleumdet. Noch
vor drei Jahren beschimpfte mich der Chefdenker der DKP als Feind der DKP
und des Sozialismus wegen meiner Kritik am modernen Revisionismus.
Wir
brauchen keine Nostalgie, sondern konkrete Analyse einer konkreten
Situation. Die Nostalgiker aber verklären die Vergangenheit und vernachlässigen
Gegenwart und Zukunft. Sie denken nur ans Gestern, nicht aber an eine
marxistisch-leninistische Strategie des Klassenkampfes mit Perspektive
proletarische Revolution und Sozialismus. Sie verlieren also das Ziel –
proletarische Revolution und Aufbau des Sozialismus – aus den Augen.
Nostalgie in dieser Frage ist letztlich eine Spielart des modernen
Revisionismus.
Daher
wundert es mich auch nicht, dass die MOFFs ausgerechnet in diesem Bereich
dabei sind, aber die hängen sich an Initiativen der Nostalgiker nur dran,
bringen aber keine eigenen Positionen ein, tun aber so, als sei
ausgerechnet ihr Beitrag der wichtigste. Wie in anderen Bereichen, haben
sie nichts oder nur Falsches zu bieten
und
Zwar
meine ich, dass die wichtigsten Figuren der MOFFs ideologisch nicht
koscher sind und auf der anderen Seite, der bürgerlichen, der Barrikade
stehen; politisch/ideologisch fahren sie einen zentristischen Kurs. Mit
dem Etikett kommunistisch fahren sie eine Mittellinie zwischen
kommunistisch und revisionistisch. Das ist Kalkül und die einzige Möglichkeit,
sich links zu positionieren ohne es zu sein.
Wenn
sie sich in den wirklichen Klassenkämpfen engagierten, dann müssten sie
strategische und taktische Ziele haben, dann müssten sie Agitprop
entwickeln usw. Aber nichts dergleichen. Das einzige ist ihr Schwarzer
Kanal, ein lächerliches Plagiat von K.E.v. Schnitzler.
Diese
zentristische Ideologie gilt es zu enthüllen, damit ihre positiven
Mitglieder das erkennen
und sich von ihnen ab- und kommunistischer Politik zuwenden. Hier trifft
zu, was Stalin wie folgt formulierte:
„Zentrismus
ist ein politischer Begriff. Seine Ideologie ist die Ideologie der
Anpassung, die Ideologie der Unterordnung der proletarischen Interessen
unter die Interessen der Kleinbourgeoisie innerhalb einer gemeinsamen
Partei. Diese Ideologie ist dem Leninismus fremd und widerwärtig.
Der
Zentrismus ist eine für die II. Internationale der Vorkriegszeit natürliche
Erscheinung. Da gab es Rechte (die Mehrheit), da gab es Linke (ohne Anführungszeichen),
und da gab es Zentristen, deren
ganze Politik darin bestand, den Opportunismus der Rechten mit linken
Phrasen zu verbrämen und die Linken den Rechten unterzuordnen.
Worin
bestand damals die Politik der Linken, deren Kern die Bolschewiki
bildeten? Im entschiedenen Kampf gegen die Zentristen, im Kampf für den
Bruch mit den Rechten (besonders nach Beginn des imperialistischen
Krieges) und in der Organisierung einer neuen, revolutionären
Internationale aus wirklich linken, wirklich proletarischen Elementen.
Warum
konnte damals eine solche Kräftegruppierung innerhalb der II.
Internationale entstehen, und warum wurde eine solche Politik von den
Bolschewiki in der II. Internationale verfolgt? Weil die II.
Internationale damals eine Partei des Blocks proletarischer und kleinbürgerlicher
Interessen zu Nutz und Frommen der kleinbürgerlichen Sozialpazifisten,
Sozialchauvinisten war. Weil die Bolschewiki damals das Feuer auf die
Zentristen konzentrieren mussten, die die proletarischen Elemente den
Interessen der Kleinbourgeoisie unterzuordnen versuchten. Weil die
Bolschewiki damals verpflichtet waren, die Idee der Spaltung zu
propagieren, denn ohne dies hätten die Proletarier nicht ihre eigene, aus
einem Guss geformte revolutionäre marxistische Partei zu organisieren
vermocht. „[5][1]
(Hervorhebung von mir, G.A.)
Dennoch:
Wenn es die vom Klassengegner vorgegebene Aufgabe der MOFFs ist, Genossen
in die Irre zu leiten, so würden sie nicht vom Verfassungsschutz
gesponsert, wenn es diese Genossen nicht bei ihnen gäbe. Und denen müssen
wir uns annehmen. Das geht nicht, wenn
wir sie mit Samthandschuhen anfassen. Wir müssen ihnen schonungslos klar
machen, was das für ein Verein ist, in dem sie mitmachen. Das mag sie ärgern,
vielleicht auch Schmerz bereiten, aber man bekommt das Geschwulst des
modernen Revisionismus – auch das in der Ausprägung der MOFFs – nicht
aus den Köpfen jener, die den MOFFS nachlaufen, wenn wir diese, für sie
schmerzhafte, Operation unterlassen.
Das
gilt natürlich nicht minder für die anderen revisionistischen
Gruppierungen (DKP, MLPD, KPD (Ost); KPD (West) und andere). Wobei ich
aber feststellen muss, dass die DKP zwar die älteste und auch die
klassische Partei des modernen Revisionismus ist, in ihr aber auch noch
die meisten aufrechten Kommunisten Mitglied sind. Aber auch denen gilt es
den revisionistischen Kurs ihrer Partei klar zu machen.
2. Parteiaufbau
„...wodurch
wird die Disziplin der revolutionären Partei des Proletariats
aufrechterhalten? wodurch wird sie kontrolliert? wodurch gestärkt?
Erstens durch das Klassenbewusstsein der proletarischen Avantgarde und
ihre Ergebenheit für die Revolution, durch ihre Ausdauer, ihre
Selbstaufopferung, ihren Heroismus.
Zweitens durch ihre Fähigkeit, sich mit den breitesten Massen der Werktätigen,
in erster Linie mit den proletarischen, aber auch mit den
nichtproletariscben werktätigen Massen zu verbinden, sich ihnen anzunähern,
ja, wenn man will, sich bis zu einem gewissen Grade mit ihnen zu
verschmelzen.
Drittens durch die Richtigkeit der politischen Führung, die von dieser
Avantgarde verwirklicht wird, durch die Richtigkeit ihrer politischen
Strategie und Taktik, unter der Bedingung, daß sich die breitesten Massen
durch eigene Erfahrung von dieser Richtigkeit überzeugen.
Ohne diese Bedingungen kann in einer revolutionären Partei, die wirklich
fähig ist, die Partei der fortgeschrittenen Klasse zu sein, deren Aufgabe
es ist, die Bourgeoisie zu stürzen und die ganze Gesellschaft
umzugestalten, die Disziplin nicht verwirklicht werden.“
Wladimir
Iljitsch Lenin: Was tun? Brennende Fragen unserer Bewegung
Wir
haben nicht zufällig dieses Zitat von Lenin als Motto von
Kommunisten-online ausgewählt. Lenin definiert hier die Kriterien, an
denen man messen kann, was eine wirkliche Partei der Arbeiterklasse ist.
1.
Es kann keine wirkliche KP geben, wenn deren Kader sich nicht in allen
ihrem Denken und Handeln der Revolution verpflichtet fühlen;
2.
Es ist keine wirkliche KP geben,
wenn die Partei und deren Kader nicht an der Spitze der Kämpfe der Massen
stehen, wenn sie nicht ein Teil – wenn auch der bewussteste – der
Werktätigem werden;
3. Die Massen des
Proletariats und der anderen Werktätigen müssen sich durch eigene
Erfahrung von der Richtigkeit der Politik der
Kommunisten überzeugt haben d.h. die Partei muss tief in den
Massen verankert sein. Das ist aber nur möglich, wenn die Partei einen führenden
Anteil an den Klassenkämpfen hat.
„Ohne diese
Bedingungen kann in einer revolutionären Partei, die wirklich fähig ist,
die Partei der fortgeschrittenen Klasse zu sein, deren Aufgabe es ist, die
Bourgeoisie zu stürzen und die ganze Gesellschaft umzugestalten, die
Disziplin nicht verwirklicht werden.“
Oder:
Eine Gruppe, die diese Kriterien nicht erfüllt, ist keine revolutionäre
Partei des Proletariats, erhebt sie diesen Anspruch, dann betreibt sie
Etikettenschwindel.
Betrachtet
man aber das kommunistische Spektrum, so gibt es einzelne Gruppen, die
mehr oder weniger richtige und
gute Aktivitäten entwickeln
und keinen Parteianspruch erheben (Rotfuchs, Revolutionärer Kampfbund (RFB).
Kommunisten in örtlichen antifaschistischen, gewerkschaftlichen und
Friedeninitiativen und andere, wie z.B. die Initiative zur Rettung der Thälmann-Gedenkstätte
in Ziegenhals usw. oder auch wir).
Die
Arbeit der Genossen in diesen Initiativen sollte nicht unterschätzt
werden: Hier wird Widerstand organisiert, Bewusstsein geschaffen, dass der
kapitalistische Staat durch Widerstand in seine Schranken gewiesen werden
kann, werden Verbrechen und Machenschaften des Klassenfeindes enthüllt
usw. Auch das ist kommunistische Arbeit.
Aber
sie ersetzen keine Partei der Arbeiterklasse. Alle diese Initiativen können
ohne die revolutionäre Partei der Arbeiterklasse nur Teilerfolge
erzielen, kommen aber dem Ziel Sozialismus keinen Schritt näher.
Und
dann gibt es die „Parteien“, also die DKP. MLPD, die KPD. Diese
erheben Parteianspruch. Die eine, die KPD (Rote Fahne), zählt sogar großsprecherisch
ihre Parteitage nach dem Gründungsparteitag
der KPD von 1918.
Welche Vermessenheit! Selbst am Gründungstag der KPD
war die Partei Karl Liebknechts und Rosa Luxemburgs tausendmal mehr
kommunistisch als diese Sekte in Berlin, die sich großmäulig KPD nennt.
Die nahmen sogar den in Berlin stadtbekannten Neofaschisten Detlef Nolde
in ihre Partei auf, an dessen Händen sogar das Blut von zwei Ermordeten
klebt.
Wir
enthüllten den Skandal, die sog. KPD erklärte daraufhin, dieser Mensch
sei nicht Mitglied bei ihnen. Wir glaubten
es. Inzwischen aber wissen wir: Nolde war tatsächlich Mitglied
dieser sog. KPD. Es war nämlich
wie folgt:
Als
wir enthüllten, dass Nolde Mitglied der sog, KPD ist, forderte die
Parteiführung Nolde auf, sich etwas im Hintergrund zu halten. Das aber
lehnte dieser ab und trat wieder aus. Jetzt konnten die famosen
Kommunisten frech behaupten, der Neonazi sei nicht Mitglied bei ihnen.
Oder:
In einem, Aufruf zu einer Konferenz forderten sie, aus der Nato wieder
ein Verteidigungsbündnis zu machen. Wieder? War die Nato je etwas
anderes als ein Kriegsbündnis unter Führung der USA? War sie nicht gegründet,
um das sozialistische Lager zu bedrohen? Solches Zeug veröffentlichte die
KPD-Vertreter 2007 bei einer Tagung verschiedener kommunistischen Gruppen
in Berlin. Ich kritisierte das und warf ihnen ideologische Unklarheit vor.
Und die sollen obige Parteikriterien Lenins erfüllen? Undenkbar.
Oder
die DKP: Der damalige DKP-Vorsitzende
Heinz Stehr meinte 2004, dass er „keine fundierte“ Kritik an der
irakischen KP habe. Die IKP
beteiligte sich an einer Quislings-Regierung von Gnaden der USA
und rechtfertigte damit die US-Aggression. Und das fand der Vorsitzende
der DKP nicht der Kritik wert.
Als
dann ein Sturm des Protestes kam – innerhalb und außerhalb der DKP –
relativierte das Stehr nur.
Das ist nur ein Beispiel
der Fehlleistungen der Führung der DKP. Erst beim jüngsten Pressefest
der UZ, im Sommer 2011, wurde die bereits eingeladene Band
„Bandbreite“ des Antisemitismus bezichtigt und wieder ausgeladen. Die
Bandbreite hatte sich den Unwillen des prozionistischen Teils der
DKP-Mitglieder (Antideutsche) zugezogen. Einer der Hauptmatadoren
der DKP, am Veranstaltungsort Dortmund, ist der Ultrarevisionist Ulrich
Sander, der ist auch schon mal bei den Kommunalwahlen als Oberbürgermeister
Kandidat aufgetreten. In einer Gastkolumne
von Ulrich Sander „Lehren aus dem Iran“ schreibt er, „Sie
(die Aufständischen im Irak, G.A.) verbünden
sich zu grausamen Feldzügen und Anschlägen (...) gegen die USA und gegen
alle, die sie für Handlanger der USA halten.“
Die Iraker, die sich gegen die
Aggressoren wehren, sind die Bösen und führen Krieg – nicht die USA.
Sander
ist vorn dran bei den Antideutschen in der DKP und bei der VVN. Er betätigt
sich auch als Friedensfreund und macht beim Ostermarsch mit – verteidigt
oder verschweigt aber gleichzeitig die Kriegspolitik der Zionisten.
Manchmal darf er da auch eine Rede halten, wobei er jegliche Kritik an den
Aggressionen der Zionisten auslässt und seien sie noch so blutig.
Wir prangerten die Rolle von Sander mehrfach an.
Inzwischen mehrt sich die Kritik an ihm in der Friedensbewegung und er ist
von vielen Friedenfreunden nicht als Redner geschätzt.
Ich
vermute, seine prozionistische Clique in der DKP steckte hinter dem
Ausladen der Bandbreite. Der Protest, der dann kam, konnte selbst die
DKP-Vorsitzende Bettina Jürgensen
nicht außen vor lassen. Die Ausladung wurde zurück genommen, die
„Bandbreite“ konnte auftreten.
Kann aus einer Partei, deren damaliger
Vorsitzender sich auf die Seite von Quislingen
stellte, in denen sogar Antideutsche ihr Unwesen treiben, eine
kampfsstarke marxistisch-leninistische kommunistische Kampfpartei
entstehen? Unmöglich!
Zum Schluss die MLPD: Ich werde mich mit ihr
nicht weiter beschäftigen, das taten wir genügend in der Vergangenheit.
Die Auseinandersetzung von Kommunisten-online mit der
rechtsopportunistischen MLPD und die Reaktionen der MLPD
sind ausreichend dokumentiert.
3.
Fazit:
Dass wir eine wirkliche kommunistische Partei
brauchen, ist unter Kommunisten unumstritten. Die Zeit für den
Parteiaufbau ist objektiv längst reif. Ohne sie kann der Klassengegner
schalten und walten, wie er will. Er muss keine organisierte Gegenwehr befürchten
und er muss auch nicht befürchten, dann dem System des Imperialismus eine
Alternative – geschweige denn eine revolutionäre – entgegen gesetzt
wird. Die Vasallen des Klassenfeindes überbieten sich nur in
Scheinalternativen, die allesamt letztlich den bisherigen Zustand
konservieren, ja verschlimmern, wird. Was hat die Linkspartei an
Alternativen zu bieten? Öffentlich geförderter Beschäftigungssektor?
Oder Anstatt Bundeswehr als NATO-Truppen in Afghanistan nun Bundeswehr mit
Blauhelm auf dem Kommisschädel?
Oder DKP? Führende Funktionäre fühlen sich
im Arsch der Linkspartei am wohlsten, die Linken in ihr sind weitgehend
orientierungslos.
Die MLPD? Deren echter Sozialismus ist ein
eklektizistisches Durcheinander von Geschwätz und rechten und linken
Opportunismus – kurz: Es ist erbärmlicher Unsinn und großmäulig. Von
einer in den Massen verankerter KP ist bei ihr noch weniger zu spüren,
als bei der DKP.
Wir sprachen
oben von den MOFFs, der angeblichen Kommunistischen Initiative. Sie
ist eine doppelte Lüge: sie ist weder kommunistisch, noch ist es eine
Initiative (ganz im Gegensatz zu einer gleichnamigen Organisation in
Österreich, die mit Erfolg und viel Kraft kommunistische Politik
betreiben.). Die MOFFs sind einerseits eine Karikatur einer Gruppe mit
Namen KI, andererseits eine billige Fälschung. Es ist klar, warum diese
Gruppe entstanden ist:
Überall im Lande gibt es versprengte einzelne
Genossen und Gruppen, aber auch unzufriedene Mitglieder bestehender
kommunistischer Gruppen (DKP usw.), von denen für den Klassenfeind die
Gefahr ausgeht, dass sie sich sammeln und zum Kern der KP werden. Die müssen
in die Irre geführt werden und ihnen muss die Illusion vermittelt werden,
sie täten etwas für den Aufbau der KP. In Wirklichkeit lenkt die KI
genau davon ab und führt in die Irre. Genau das ist Sinn und Zweck der
sog. KI – sie ist eine Kreatur des Klassenfeindes und wird angeleitet
und gesponsert vom Verfassungsschutz.
Aber diese Machenschaften des Klassenfeindes
sind bereits jetzt gescheitert. Trotz der Erfolgsmeldungen der MOFFs sind
sie seit ihrer Gründung 2008 kaum gewachsen, es sind eher weniger. Die
MOFFs haben überhaupt keine Verankerung in der Arbeiterklasse, sie sind
weder in der Praxis des Klassenkampfes präsent noch spielen eine Rolle
in Theorie und Praxis.
Wie aber kommen wir zu
einer wirklichen KP in Deutschland? Nicht, indem ein kleines Häuflein
eine gründet – davon gibt es genug, das würde sie Spaltung nur
vertiefen.
Vielmehr kommt es darauf an, dass Kommunisten
in allen Organisationen – und auch die, in keiner Organisation – in
einen kritischen Dialog treten, sich an den Klassenkämpfen aktiv
beteiligen. In diese Kämpfe die Ideen des Kommunismus tragen, sich vom
modernen Revisionismus distanzieren und von dessen Vertretern nicht
minder, diese isolieren und lernen, über die Grenzen der Gruppen
gemeinsam zu kämpfen.
Sie können so zusammenwachsen und hieraus
kann die Kommunistische Partei entstehen. Die kann und wird noch nicht
alle Kriterien Lenins erfüllen, wird das aber zumindest im Ansatz angehen. So
kann die Zersplitterung überwunden werden.
Es hilft nichts, wenn man die Zersplitterung
opportunistisch nicht zur Kenntnis nimmt oder sie weinerlich beklagt.
Lernen wir zunächst wieder das Kämpfen in den Klassenkämpfen, lernen
wir Kritik und Selbstkritik zu üben, lernen wir, dass wir dem Proletariat
verpflichtet sind und nicht dem Verein, der sich zwar Partei und
kommunistisch nennt, dessen Führung und dessen Politik aber
revisionistisch ist. Es gilt noch immer, was eins August Bebel so
formulierte:
„Schaut
euren Führern nicht aufs Maul – schaut ihnen auf die Hände.“
Haltet den Dieb oder Wie Robert
Steigerwald Stalin und den Aufbau des Sozialismus verunglimpft und die
Geschichte fälscht Von
Günter Ackermann/Januar 2008 siehe
Siehe: O Gottchen!
Die Jünger des Kirchenlehrers und ihr idealistisches und
pseudomarxistisches frommes Gewäsch oder Eine Handvoll Lügner,
Etikettenschwindler, verkappte Zionistenfreunde, Jesusjünger,
Kirchenbeamte, Journalisten & Editoren & Consultanten maßen
sich an, die Crème de la Crème der Arbeiterklasse sein mehr
Siehe: Witzbolde
oder Agent Provocateur , Die MOFF’s verbreiten Bunkermentalität
damit ihnen nicht die letzten guten Leute weg laufen Von Günter
Ackermann mehr
Quisling unter Quislingen,
DKP-Chef Stehr outet sich als ideologisch klar: Es gibt
„keine fundierte Kritik[6][1]“
an der Irakischen KP, ihrer Beteiligung an der irakischen
Quislingsregierung und der Beteiligung am Morden im Irak durch die
USA-Imperialisten und der Quislingstruppen siehe
Böswillig
oder beschränkt? Kritik am zionistischen Rassismus wird als
antisemitisch diffamiert siehe
Nachtrag UZ-Pressefest 2011: Nach wessen Pfeife tanzt die
neue DKP-Führung? Nachtrag UZ-Pressefest 2011: Von Günter Ackermann
siehe
Auseinandersetzung von Kommunisten-online mit der
rechtsopportunistischen MLPD und die Reaktionen der MLPD siehe
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