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„Im Moment zehrt „Die Linke“ vom Prestigeverlust der SPD, die sich mit der Agenda 2010 und HARTZ IV keinen Gefallen getan hat. Sollte sich die SPD wieder auf sozialdemokratische Politik besinnen, wird der Stern „Die Linke“ untergehen. Im Moment leistet „Die Linke“ die Arbeit der SPD.“

Offener Brief an  die „Kommunistische Plattform“ der Partei „Die Linke“

Von Werner Schmidt/9. Februar 2009

  Auf meiner Suche nach einer politischen Heimat wandte ich mich unter anderem an die „Kommunistische Plattform“ der neuen Partei „Die Linke“. Ich bekam zwar keine Antwort von der Kommunistischen Plattform aber dafür ein Programm, eine Mitgliederzeitschrift, eine Zeitschrift der Bundestagsfraktion, eine Spendenaufforderung und eine Beitrittserklä-rung von der bzw. für die Partei „Die Linke“.

 Da ich nun etwas Muße hatte, las ich mir die „Programmatischen Eckpunkte“ einmal durch und fand die Aufforderung, „An einem solchen Programm mitzuarbeiten – dazu laden wir ein.“ Ich hoffe, dieser Satz ist ernst gemeint.

 Gleich der nächste Satz lautet: „Wir greifen unterschiedliche Auffassungen zur Analyse, Politik, Weltanschauung und Strategie, zu Widersprüchen und Gemeinsamkeiten produktiv auf und entwickeln sie als Stärke der neuen Partei“ Leider fällt kein Wort dazu, um welche Auffassungen es sich handelt. Wahrscheinlich um alle. Dann wäre „Die Linke“ die einzige Partei, die das gesamte gesellschaftliche Spektrum von ganz rechts bis ganz links bedient. Das bedeutet, CDU, CSU, SPD, FDP und andere könnten getrost nach Hause gehen, „Die Linke“ macht das schon. Aber dann heißt es „… Linke einigend …“, also doch nicht alle Auffassungen, sondern „linke“, demokratische, soziale, ökologische, feministische, antipatriarchalische, offene, plurale, streitbare, tolerante, antirassistische und antifaschistische. Außer ganz rechts ist hier aber wieder alles drin

 An dieser Schwammigkeit leiden die gesamten „Eckpunkte“. Die Linke sagt nicht genau, was sie will; sie sagt manchmal nicht genau was sie nicht will. So entsteht immer wieder der oben genannte Eindruck.

 Im letzten Satz der Präambel heißt es: „Wir sind Teil der europäischen Linken, der sozialen und Friedensbewegungen.“ Ja welcher Bewegungen denn? Der sozialen Bewegung der Armen und Geknechteten in Asien, Afrika und Lateinamerika, in Deutschland und anderswo, oder der sozialen Bewegung der Kochtopfklopfer in Chile kurz vor dem Putsch und jetzt in Venezuela? Auch das sind soziale Bewegungen meine Damen und Herren Genossinnen und Genossen!

I. Gemeinsam für eine andere Politik

 „Krieg ist wieder zum Mittel der Politik geworden.“ Hat „Die Linke“ die Zeit zwischen dem Ende des Zweiten Weltkrieges und heute verschlafen? Gab es in diesem Zeitraum wirklich ein Jahr in dem nicht irgendjemand, irgendwo auf dieser Erde Krieg geführt hat? Allein von 1946 bis 1975 führten Frankreich und die USA gegen das vietnamesische Volk Krieg, schon vergessen?

 „Unsere Alternative zu diesem entfesselten Kapitalismus ist die solidarische Erneuerung und konsequent demokratische Gestaltung der Gesellschaft.“ Was meint „Die Linke“? Ich lese heraus, dass „Die Linke“ den Kapitalismus demokratisieren will. Auf der Basis des Privateigentums an Produktionsmitteln sind nur noch kleine Korrekturen dieser bürgerlichen Demokratie möglich. Was will „Die Linke“ der jetzt bestehenden bürgerlichen Demokratie eigentlich gegenüberstellen? Die sozialistische Demokratie, die Diktatur des Proletariats? Nein.

 „Die Vielfalt individueller Lebensentwürfe und das Aufbrechen traditioneller Rollen der Geschlechter begreifen wir als eine Chance für Individualitätsentfaltung, deren Basis es durch materielle und soziale Sicherheit kollektiv zu sichern gilt.“ Geschlechterkampf anstelle von Klassenkampf? Nein, sagt „Die Linke“, beides nicht. Alles wird materiell und sozial kollektiv gesichert. Wie, doch Revolution? Nein, keine Angst. Nur materielle und soziale Sicherung, und zwar kollektiv. Kann mir das mal jemand erklären? „Die Linke“ kann es offensichtlich nicht.

 „Gleichheit ohne individuelle Freiheit endet in Entmündigung…“ Wie weit darf die individuelle Freiheit denn gehen? (Von der Gleichheit wollen wir im Kapitalismus mal schweigen, da es die sowieso nicht gibt.) Das ist für mich wichtig. Wie weit darf ich gehen, um meine Rechte zu sichern? Sagt mir „Die Linke“ das, oder sagt mir das der Staat, das Machtinstrument, an dem „Die Linke“ gern auch einen Anteil hätte, um mir dann auf die Finger zu klopfen, wenn meine Freiheitsauslegung nicht mehr ins Bild bürgerlicher Denkweise fällt. Aber „Die Linke“ will mehr, sie hat das Ziel, „…den Kapitalismus in einem transformatorischen Prozess (zu) überwinden…). MARX, ENGELS, LIEBKNECHT, LENIN waren alles Dummköpfe. Sie wiesen nach, dass sich die Bourgeoisie nicht so eben mal von ihrem Eigentum an Produktionsmitteln trennt. Aber „Die Linke“ „transformiert“ und alle transformieren mit. Glückwunsch für die hellen Köpfe.

 Zur Demokratisierung der Gesellschaft schreibt „Die Linke“: „Wir wollen eine breite Diskussion darüber führen…“. Damit hat sich’s dann auch. Solange diskutiert wird, hat sicher niemand Einwände. Wenn aber die Profite beschnitten werden sollen, dann regt sich allerorten Widerstand. Und glaubt nicht, die jetzige Diskussion gäbe Euch recht. Sobald genügend Zeit verstrichen ist, werden die Monopole ihre Ansprüche anmelden und durchsetzen. Ob „Die Linke“ das will oder nicht.

 „In der Bundesrepublik verlangt das Grundgesetz,…dass das Eigentum dem Gemeinwohl dient.“ Meine Damen und Herren Genossinnen und Genossen, wen interessiert denn dieser Satz? Hat irgendjemand in der letzten Zeit danach gehandelt in dieser Republik? Wenn Ihr noch lange auf diesem Punkt herumpocht, wird er noch aus dem Grundgesetz gestrichen. Also lasst lieber de Finger davon, denn dieser Satz macht sich im Grundgesetzt ganz gut.

 „Die Linke“ erarbeitet konkrete Vorschläge, wie bestimmte Schlüsselbereiche der Wirtschaft … zum Wohle der Allgemeinheit in öffentliche Eigentumsformen überführt werden müssen…“ „Die Linke“ diskutiert und derweil privatisieren die Anderen. Das ist der Unterschied. Hie der Diskutierclub und dort die Tatsachen.

 „Freiheit und Gleichheit, Sozialismus und Demokratie, Menschenrechte und Gerechtigkeit sind für uns unteilbar.“ Das ist nett. Aber wessen Freiheit meint Ihr? Meint Ihr meine Freiheit als doppelt freier Lohnarbeiter? Oder meint Ihr die Freiheit der Herren Wedekin, Pierer, Mehdorn und Konsorten? Wessen Gleichheit meint Ihr? Meint Ihr „gleich vor dem Gesetz“? Aber noch nicht einmal dieser Ausspruch stimmt. Oder meint Ihr mein Millionenkonto, das ich mir mit Herrn HARTZ teile? An dieser Stelle erst mal vielen Dank (ist wirklich ernst gemeint!) für den angestrebten Mindestlohn in der Leiharbeitsbranche. Dadurch würde meine Gleichheit etwas steigen. Wessen Demokratie meint Ihr? Die bürgerliche Demokratie, in deren Wahlzirkus Ihr es Euch gerade bequem gemacht habt? Oder meint Ihr die soziali-stische Demokratie, die Diktatur des Proletariats (MARX/ENGELS „Manifest der Kommunistischen Partei“ London 1848)? Demokratie ist immer klassengebunden. Es gibt keine allgemeine Demokratie. Und es gibt auch keine Demokratie, die von „Die Linke“ neu erfunden werden muss.

II. Eine andere Welt ist nötig

 „Neoliberale Kräfte fordern weniger Staat… Sie verfolgen eine unsolidarische Politik der Privatisierung, Deregulierung und Unterordnung aller Lebenssphären unter die Märkte.“ Das klingt ganz so, als wäre Euch das neu. Aber im Kapitalismus ist nun mal der Profit das Nonplusultra des Wirtschaftens. Das werdet Ihr ihm auch kaum abgewöhnen können.

 „Große Teile der Bevölkerung wenden sich von der Teilnahme an der demokratischen Willensbildung ab.“ Soll heißen: Viele gehen nicht mehr zur Wahl. Sie gehen deshalb nicht mehr zur Wahl, weil sie bisher von jeder Partei beschissen worden sind. Eine andere Willensbildung findet in Deutschland ja nicht statt, weil die den Politikern ins Handwerk pfuschen könnte.

 Sowohl die Christlichen, die gar nicht so christlich in die Taschen langen, wie die sozialen Demokraten, die so gar nicht sozial das Geld von unten nach oben schaufeln, wie die freien Demokraten, die so gern mitschaufeln würden, aber nicht dürfen. Und nun würdet Ihr auch gerne noch bei dieser Farce mitmachen, bzw. macht schon mit.

 In diesem zweiten Programmpunkt stellt Ihr im Grunde alles schön fest, was jeder in der Tageszeitung nachlesen kann. Von einer Partei mit Eurem Anspruch erwarte ich Lösungen und keine Luftschlösser.

III. Unsere Alternative: …

 „Die neue Linke hat eigene Antworten auf die Herausforderungen der Gegenwart.“ Dieser Satz machte mir Hoffnung, denn bisher wartete ich vergebens auf Antworten. Ich nehme es gleich vorweg; ich wartete auch weiterhin vergeblich. Das Programm ist eine Aneinanderreihung hehrer Ziele. Aber kein Wort dazu, wie sie erreicht werden sollen. MARX wird zitiert. Ich habe aber keine Andeutung gefunden, dass MARX bei der Erreichung der Ziele eine Rolle spielen soll.

1. Arbeit: …

 Ein Wort fiel mir ins Auge „Lohnabhängige“. Was ist das? Ist vielleicht der Arbeiter gemeint? Und wenn ich Arbeiter sage, meine ich den doppelt freien Lohnarbeiter, also frei von persönlichen Abhängigkeiten (Leibeigeschaft, etc.) und frei von Eigentum an Produktionsmitteln.  Also auch der Herr Professor, der keine Aktien sein Eigentum nennt. Diese Wortschöpfung der „Linken“ übertrifft ja noch die „Arbeitnehmer“ und „Arbeitgeber“.

 „Gleichzeitig breiten sich soziale Unsicherheit, Massenarbeitslosigkeit, niedrige Löhne, extreme Abhängigkeit und erzwungene Unterordnung aus.“ Noch ein Mal: Das ist Kapitalismus. Und der befindet sich in seinem letzten Stadium, dem Imperialismus. Und Imperialismus ist parasitärer, faulender Kapitalismus. Wie schön, dass SCHRÖDER, CLEMENS, MERKEL, GLOS u.a.m. uns das heute so richtig unter die Nase reiben.  Schöner könnte niemand die Richtigkeit von LENINs Imperialismustheorie bestätigen.

 Jetzt endlich  gibt „Die Linke“ ihre Zurückhaltung auf und zeigt zumindest, wie sie Mindestlohn und anderes durchzusetzen gedenkt, nämlich „gesetzlich“. Hoffentlich wird das nicht so gesetzlich wie das Nichtraucherschutzgesetz, das jetzt alles mögliche schützt nur nicht den Nichtraucher vor dem Rauch. Wie solche Gesetze im Kapitalismus funktionieren, ist hinreichend bekannt. Und auf dieses Niveau begibt sich „Die Linke“ und will dann allen Ernstes noch ernst genommen werden.

2. Wirtschaft und Umwelt: …

 „Die Kapitalrendite ist wiederum zum Maß aller Verhältnisse geworden.“ Es wäre vielleicht mal an der Zeit MARX nicht nur zu zitieren, sondern ihn zu lesen. Sonst wüsste „Die Linke“, dass die Kapitalrendite (der Profit) schon immer das Maß aller Verhältnisse war, zumindest im Kapitalismus.

 „Konzerne … müssen wieder deutlich mehr Steuern zahlen.“ Es wäre schon nützlich, wenn einige Konzerne überhaupt Steuern zahlen würden.

3. Sozialsysteme: …

 „Wir diskutieren…“ Kein Kommentar.

4. Politik: …

 „Das Grundgesetz ist mit seinen Grundprinzipien der unantastbaren Menschenwürde, des sozialen Rechtsstaats und der Demokratie ein Ausgangspunkt unserer Politik,.. .In diesem Sinne ist das Grundgesetz geradezu eine Aufforderung zum demokratischen Sozialismus.“ In diesem Sinne ist das Grundgesetz das Feigenblatt dieses Staates. Wo gibt es unantastbare Menschenwürde? Bei HARTZ IV? Bei den Vorstößen eines Herrn SCHÄUBLE? In den Betrieben? Wo eigentlich lebt „Die Linke“?

 „Das regelmäßige Recht, selbst über eigene Daten und ihre Verwendung zu bestimmen, ist und bleibt für uns unantastbar.“ Da muss „Die Linke“ aber einige Jahre zurück, um dieses Recht überhaupt noch ansatzweise zu finden. Aber selbst dann dürfte es sich kaum noch als restaurierbar erweisen.

 „… soll die Macht des Kapitals demokratischen Interessen untergeordnet werden.“ Da wird das Kapital aber freudig mitmachen. Ich kann mir die Jubelgesänge schon vorstellen.

6. Wissenschaft und Bildung …

 „Ausgehend von der Verpflichtung des Staates zur weltanschaulichen und religiösen Neutralität…“ Welcher Staat ist in diesen Fragen neutral? Der Staat ist das Machtinstrument der herrschenden Klasse. Die herrschende Klasse im Kapitalismus ist die Bourgeoisie. Und diese Klasse hat eine bestimmte Weltanschauung. Und diese Weltanschauung ist die herrschende im kapitalistischen Staat. Mit der Religion ist es etwas komplizierter. Aber auch hier ist oftmals die Religion der Herrschenden die herrschende Religion. Denn auch sie dient der Erhaltung der Macht der Bourgeoisie. Das scheint aber „Die Linke“  weder zu wissen noch zu interessieren.

 Bei diesen Gedanken will ich es bewenden lassen. Im Grunde bietet die Partei „Die Linke“ viele Ziele an, die so oder ähnlich auf der Tagesordnung stehen. Sie träumt auch gerne mal voraus, was meiner Meinung nach auch wichtig ist. Womit ich jedoch absolut nicht einverstanden sein kann, ist die Laviererei wenn es um das Erreichen der Ziele geht. Da werden Lösungen angeboten, die schon Karl LIEBKNECHT und Rosa LUXEMBURG als revisionistisch entlarvt haben.

 Im Moment zehrt „Die Linke“ vom Prestigeverlust der SPD, die sich mit der Agenda 2010 und HARTZ IV keinen Gefallen getan hat. Sollte sich die SPD wieder auf sozialdemokratische Politik besinnen, wird der Stern „Die Linke“ untergehen. Im Moment leistet „Die Linke“ die Arbeit der SPD.

 Sollte die „Kommunistische Plattform“ tatsächlich kommunistische Politik machen wollen, ist dies auf der Grundlage dieses Programms nicht möglich. Das bedeutet, die „KPF“ müsste sich ein eigenes Programm geben und das bedeutet Trennung. Im Moment wäre eine Trennung ohne große Probleme wohl noch möglich. Je länger die „KPF“ in dieser Partei verbleibt, desto größer wird der Schaden für sie selbst und die kommunistische Idee. Oder Ihr müsst Euch damit abfinden, dass Ihr mit diesem Revisionistenhaufen gleichgesetzt werdet und dann nimmt kein noch so kleiner Kommunist mehr ein Bonbon von Euch.

Also Genossinnen und Genossen, traut Euch.

Zum Schluss noch eine Frage: Wie kann es sein, dass ich mit einer Mitgliedschaft in einer Partei gleichzeitig die Mitgliedschaft in einer weiteren Partei erbe? Wenn ich Mitglied in der Partei „Die Linke“ werden wollte, würde ich gleichzeitig Mitglied der Partei „Europäische Linke“, ob ich will oder nicht. Wenn schon „Die Linke“ Mitglied einer europäischen Vereinigung werden möchte, müsste sie dies anders regeln. Ansonsten ist alles Gerede von Demokratie nur Schein.

Rot Front

Werner Schmidt  

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Kommentar zu Offener Brief an  die „Kommunistische Plattform“ der Partei „Die Linke“

von H. R. vom 10. Februar 2009

Sehr geehrter Genosse Werner Schmidt,

ich möchte meinen Kommentar zu Ihrem Thema:

Offener Brief an  die „Kommunistische Plattform“ der Partei „Die Linke“

schreiben. (…). Genau Das habe ich vor 5-6 Jahren selbst erlebt (bin 22 Jahre). Nur war ich Mitglied bei Solid, dem „sozialistischen“ Jugendverband der Partei „Die Linke“.

Ich sah mich selbst in dem Schreiben wie ich mich aufregte als ich den Vorschlag machte, dass wir doch wenigstens die wichtigsten Grundlagen, was Sozialismus, Kommunismus und die Diktatur des Proletariats angeht, durchlesen und so was wie Weiterbildungskurse anbieten. Logischerweise kamen wir dann auf das Thema Marx-Lenin. Da ich ja nun dafür war, dass wir BEIDE lesen und lernen sollten, wurde ich gleich als Radikaler Kommunist abgestempelt. Und als ich den Namen Stalin in den Mund nahm, war ich dann ein Stalinist.

So kam es auch, dass ich nicht mal in Betracht kam, unseren Ortsverband zu vertreten.

Nebenbei erntete ich Ablehnung und sogar subversiv Spott. Was die Landesmitgliederversammlungen und der Gleichen anging war es ähnlich. Halbherzige Vorschläge, lächerliche Aktionen und Geldverschwendung an allen Ecken und Enden. Unser ganzer Tag bestand aus essen, trinken, und ab und an mal die Versammlung, welche meist eine sagenhafte Dauer von 45 Minuten hatte.

Meine Fragen an „Gäste“ (in Anführungsstrichen, weil das ja eigentl. Genossen sind)   

Aus dem Landtag oder Bundestag wurden mir gar keine oder schwammige Antworten gegeben. Irgendwann war ich es satt, und bin ausgetreten. Das Ganze dauerte 1-1,5 Jahre.

Du siehst, dass es selbst innerparteilich nicht anders ist wie bei der SPD oder gar der CDU. Wenn´s nach mir ginge, könnte sich die Partei auflösen, das ist nichts anderes als ein Haufen chauvinistischer Konjunkturkommunisten. Seit ich in diesem Forum hier lese (nochmals Dank an Günter), habe ich mehr gelernt als in meiner ganzen Zeit dort. Kein Wunder, hier gibt’s ja noch Kommunisten, und ich bin sicher, dass das so bleibt.

ROTFRONT!!!

Gen. H. R.

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