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Ein
fragwürdiges Unterfangen
Rotfuchs“,
Dezember 2008, S. 24 – Personen aus dem „Umkreis“ der in
Hannover erscheinenden Zeitung „offensiv“ – sie ist de facto seit
langem mit dem Auseinanderdividieren linker Kräfte befasst – haben
„Marxisten-Leninisten“ zum möglichst umgehenden Zusammenschluss in
einer „Kommunistischen Initiative“ aufgerufen. Daraus soll „mal so
auf die Schnelle“ eine avantgardistische Partei hervorgehen. Gemeinsam
mit „Personen aus“ DKP, KPD und KPD (B), deren Publikationsorgan
„Trotz alledem“ Michael Opperskalski, Köln -der tonangebende Mann
bei „offensiv“- als Leitartikler bedient, sollen zu einem „Unterstützerkreis“
gehören. Es wird behauptet, der Zeitpunkt für den Zusammenschluss von
„Marxisten-Leninisten“ -dieser hier missbrauchte Begriff wird im
Aufruf der Initiatoren unzählige Male verwendet- sei „nie so günstig
gewesen wie heute“. Ein „vorläufiges Komitee“ lädt zu
Veranstaltungen ein.
Vermutlich
zielt „offensiv“ als der eigentliche Regisseur des Unterfangens mit
diesem jüngsten Einfall auf Irreführung redlicher Genossen und deren
Missbrauch. Es geht offensichtlich um das Herauslösen
marxistisch-leninistischer Kader aus linken Organisationen, was ihre
Isolierung und Einflusslosigkeit zur Folge haben würde. Anvisiert ist
die mit Einheitsphrasen getarnte Spaltung der Linkskräfte.
Was
den „Rotfuchs“ betrifft, so bleibt er seiner Devise treu.
Kommunisten, Sozialisten und andere standhafte Antikapitalisten mit und
ohne Parteibuch auf marxistischer Grundlage einander näherbringen.
Allein diese Strategie führt, wie die Praxis täglich beweist, zu
politischem Erfolg.
R.F.
Quelle:
„Rotfuchs“, Dezember 2008, S. 24
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