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Anmerkung
des Roten
Webmaster zu Robert Steigerwald
Die
PDS ist ein Partei des Klassenverrats
Nachfolgend geben wir einen Artikel von
Robert Steigerwald (unsere
zeit - Zeitung der DKP 1. August 2003) wieder, in dem er sich aus
marxistischer Sicht gegen die Illusionsmacherei bei linken
PDS-Mitgliedern wendet, sie könnten ihre Partei wieder auf Linkskurs
bringen.
Ich
finde diesen Artikel beachtenswert. Er enthält einige bemerkenswerte
und richtige Einschätzungen zur SPD-Geschichte, wie ich sie aus der DKP
bisher nicht kenne. Die DKP hatte in den letzten Jahrzehnten, in falscher
Einschätzung der Brüsseler und Berner Parteikonferenz der KPD und des
VII. Weltkongresses der Komintern, die SPD immer mit Samthandschuhen
angefasst und ihre verräterische Rolle 1933 oftmals unter den Teppich
gekehrt. Weder die Brüssler- und Berner Parteikonferenz der SPD, noch
der VII. Weltkongress hatten beschlossen, fortan die Verratspolitik der
SPD-Führung zu verschweigen, beendet wurde allerdings die
Sozialfaschismusthese und es wwurde eine Einheitsfront gegen den
Faschismus beschlossen.
Dimitroff geht in seiner berühmten Rede
auf die Politik der Kommunisten gegenüber den Sozialdemokraten ein
(wohlgemerkt, einer Sozialdemokratie, die nach außen noch als
marxistisch auftrat):
"Natürlich können und dürfen
die Kommunisten keinen Augenblick auf ihre selbständige Arbeit zur
kommunistischen Aufklärung, Organisierung und Mobilisierung der Massen
verzichten. Um jedoch den Arbeitern den Weg zur Aktionseinheit zu
sichern, muß man gleichzeitig sowohl kurzfristige als auch langfristige
Abkommen über gemeinsame Aktionen mit sozialdemokratischen Parteien,
reformistischen Gewerkschaften und anderen Organisationen der Werktätigen
gegen die Klassenfeinde des Proletariats anstreben. Die
Hauptaufmerksamkeit wird man dabei auf die Entfaltung von Massenaktionen
in den einzelnen Orten lenken müssen, die von den unteren
Organisationen auf Grund von örtlichen Abkommen durchgeführt werden."
(Georgi Dimitroff, Die Offensive des Faschismus und die Aufgaben der
Kommunistischen Internationale im Kampf für die Einheit der
Arbeiterklasse gegen den Faschismus: Bericht auf dem VII. Weltkongreß
der Kommunistischen Internationale (2. August 1935)
Aber wir hatten nach dem 2. Weltkrieg und
dem Beginn des Kalten Krieges nicht die Notwendigkeit einer
Einheitsfront. Die SPD ist eine offeene bürgerliche Partei geworden, sie steht
auf der anderen Seite der Barrikade.
Genosse Steigerwald berücksichtigt dies
und das finde ich erfreulich.
Zur PDS:
Auch die Gründe, weshalb die Linken in
der PDS sich Illusionen über den Charakter der PDS machen, finde ich
weitgehend richtig.
Zu kritisieren habe ich aber folgendes:
Auch die Linken in der PDS müssen an ihren Taten gemessen werden. Die
Kommunistische Plattform der PDS zum Beispiel steht in Nibelungentreue
zum Parteivorstand. Zwar werden immer mal kritische Anmerkungen gemacht,
mehr aber nicht. Konsequenzen werden noch nicht einmal angedroht.
Indem sie als "Kommunistische"
Plarttform an der Goldenen Kette der Parteivorstands hängt, Sahra
Wagenknecht als Vorständlerin mit Partei-Mercedes durch Land fährt und
sich für ihre Auftritte gut bezahlen lässt, ist die Kommunistische
Plattform zufrieden. Konsequente kommunistische Politik kommt nicht,
weder da, wo die KPF noch eine Basis in der PDS hat, noch dem
Parteivorstand gegenüber.
Nach außen erweckt
die Existenz der Kommunistischen Plattform den Eindruck, die
PDS sei links, ja sogar kommunistisch.
Ich selbst habe diesen Irrtum verbreitet.
Als einer der maßgeblichen Funktionäre eines PDS-Kreisverbandes habe
ich gemeint, man müsse nur nach außen kommunistische Positionen
beziehen, vor Ort die richtige Politik machen und unterstützen, und
schon benutze ich die PDS als Resonanzboden für kommunistische Politik.
Das war ein
Irrtum! Unsere PDS-Erfolge
bei Wahlen begründeten sich auf dieser Position, wir erreichten in
einer westlichen Großstadt (allerdings im Bündnis mit der DKP) in
einigen Stimmbezirken fast 15 % und verwiesen am Ort die FDP hinter uns.
Was wir aber tatsächlich
erreichten war, die Menschen über den Charakter der PDS zu täuschen,
wir gaukelten ihnen vor, hier handele es sich um eine kommunistische
Kraft, denn sie wählten uns, weil wir als Kommunisten auftraten und
auch kommunistische Politik vor Ort praktizierten. Es
gibt Unterschiede beim linken PDS-Flügel. 1.
Es gibt jene, die ehrlich für eine linke Politik eintreten und 2.
es gibt jene, die nach außen hin links sind, aber alles tun, damit sich
weder eine linke Opposition und/oder maßgebliche linke Kräfte sich
möglichst nicht von der PDS lossagen und eigene Wege gehen oder sich
kommunistischen Organisationen, wie z.B. der DKP, anschließen. Zu
letzteren gehört der Bundessprecherrat der Kommunistischen Plattform.
Wenn es ihn nicht gäbe, müsste der Parteivorstand ihn schaffen. Der
Bundessprecherrat ist die Bastion des Vorstands gegen links, ihn zu
bekämpfen ist nicht nur erlaubt, sondern notwendig. Stattdessen aber
gibt die DKP z.B. Ellen Brombacher jede Gelegenheit, sich zu
präsentieren. Aber
auch jene Genossen in der PDS, die sich Illusionen über den Charakter
ihrer Partei machen, dürfen wir nicht mit Samthandschuhen anfassen. Wir
müssen ihnen unumwunden klar machen - und das macht Genosse Steigerwald
- dass bei der PDS Hopfen und Malz verloren ist. Was Genosse Steigerwald
aber versäumt ist, diesen Genossen unumwunden zu sagen: "Ihr
unterstützt eine Partei, die sich längst von der sozialistischen
Bewegung - ganz zu schweigen von der kommunistischen, abgewandt hat,
Wenn ihr in dieser Partei verharrt, dann schadet ihr der Sache, für die
ihr zu kämpfen vorgebt. Ihr unterstützt durch eure Mitgliedschaft in
der PDS eine Partei des Klassenverrats!" zurück |
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Drei Illusionen
Über Erfahrungen mit Marxismus & Pluralismus in der
PDS und Spalter-Vorwürfen gegenüber Kommunisten
Von Robert Steigerwald
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In Diskussionen mit PDS-Genossen stoße ich immer wieder auf drei
Illusionen. Die eine lautet: Man muss die PDS marxistisch, die zweite, sie
wieder pluralistisch machen und die dritte: Wir wollen nicht als Spalter
dastehen.
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Kenntnis der Geschichte möge uns bei der Orientierung helfen
In der revolutionären Nachkriegskrise von 1919 verblieb ein
Teil der bedeutendsten deutschen revolutionären Führungskräfte in der USPD,
schloss sich nicht der KPD an. Ich bin sicher, dass Clara Zetkin sich mit ihrer
besten Freundin, Rosa Luxemburg, beraten hatte, wie sie sich verhalten werde,
und sie und mit ihr all jene hervorragenden Genossinnen und Genossen, die in der
USPD für konsequente revolutionäre Parteinahme wirkten und dann mit einem großen
Teil der USPD-Mitglieder zur KPD übergingen, hatten recht getan. Sollte es
unter den PDS-Genossen solche geben, die darauf hoffen oder hofften, es könne
sich nach der schweren Niederlage von 1989/90 ein ähnlicher Prozess vollziehen,
sich der Weizen von der Spreu trennen, eine neue, starke marxistische Kraft
entstehen, so haben diese Genossen die wesentlichen Unterschiede nicht bedacht:
Damals revolutionäre Nachkriegskrise, heute schwerste Niederlage in der
Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Damals revolutionäre Arbeitermassen
auf der Straße und teils sogar im bewaffneten Kampf gegen die Konterrevolution,
heute nichts dergleichen. Damals im "Rücken" das revolutionäre
Russland, heute das Jelzin/Putin-Russland usw. usf. Es gibt aber noch ein
weiteres „geschichtliches“ Beispiel. Wir hatten, im wilden Westen des Landes
lebend, in den Sechziger/Siebzigerjahren den Fall, dass fast alle damaligen
Juso-Vorsitzenden (gleichgültig, welchen Geschlechts) uns einredeten, sie
wollten die SPD wieder auf marxistisches Geleis führen. Wir bezweifelten ihren
guten Willen nicht, sagten ihnen aber etwa dies: Denkt an die Zeit vor 1914. Da
hatte die SPD das Erfurter Programm, das mit Engels´ Hilfe zustande gekommen
und das bis dahin beste sozialdemokratisch-marxistische Parteiprogramm überhaupt
war.
Es gab eine aufstrebende Arbeiterbewegung, in welcher so
hervorragende Führungspersönlichkeiten wirkten wie Rosa Luxemburg und Karl
Liebknecht, Franz Mehring und Clara Zetkin, Wilhelm Pieck und Hermann Duncker
usw. usf. Sie hatten die "Leipziger Volkszeitung", weit verbreitetes
Arbeiterorgan, in den Händen und die Parteischule. Dazu gab es internationalen
Rückenwind in Gestalt der Sozialisten- Kongresse mit ihren Beschlüssen gegen
Imperialismus, Militarismus und Krieg. Dennoch wurde der Verfaulungsprozess der
Sozialdemokratie nicht aufgehalten. Und da glaubt ihr, Genossen von den
Jungsozialisten, mit euren - genau genommen - vielleicht drei- bis viertausend
Genossinnen und Genossen, die hinter euch stehen, ohne solche Führungskräfte,
ohne solche Organe wie die genannten, die SPD wieder auf marxistisches Gleise führen
zu können? Inzwischen kann man sehen, wer wen wohin geführt hat, einen sogar
als Genossen der Bosse an die Staatsspitze. Für so etwas gibt es Mechanismen.
Einen wenigstens sollte man nennen: Die Goldene Kette. Davon hat das Kapital
eine große Auswahl auf Lager: Krankenkassen- oder Sparkassendirektoren, Leiter
von Wohnungsbaugesellschaften oder Arbeitsämtern, allesamt gut dotierte Posten.
Von den parlamentarischen und ministeriellen goldenen Ketten mal ganz abgesehen.
Damals, in den Sechziger/Siebzigerjahren, war jedes vierte der
achthunderttausend SPD-Mitgliedern an die goldene Kette gelegt. Da weinte sich
mancher bei mir aus, hörte sich im PKW Kassetten mit revolutionären Liedern
an, bevor er am Arbeitsplatz die erwarteten kleinbürgerlichen und bürgerlichen
Bettelsuppen kochte. Hätten sie - soweit sie noch marxistisch gesonnen waren -
aus ihren Herzen keine Mördergruben gemacht, sie wären die goldenen Ketten
losgeworden, aber das war ein Opfer zu viel.
Kurz und gut: Es gibt keine
Bedingungen, die PDS marxistisch zu machen!
Wie steht es um die Illusion Nr. 2?
Aus dem Zusammenbruch der SED ging die PDS hervor (was übrigens zu
Schlussfolgerungen über die ideologische Arbeit in der SED führen sollte - das
war eben keineswegs jene "monolithische", geschlossene,
ideologisch-einheitliche Partei, wie das uns heute manche weis machen wollen!):
Erst mal sammeln, was zu sammeln ist und sehen, was dabei herauskommt. Heraus
kam ein buntes Gemisch mit der Spannweite von Marx bis Bernstein und noch darüber
hinaus. Das war in der Tat ideologisch-politischer Pluralismus, der aber nur so
lange hielt, bis sich die Truppen um ihre jeweiligen Fahren versammelt hatten.
Danach, und das ist nun schon einige Jahre so, begann der Kampf um die
Hegemonie. Nicht einmal mehr das Programm-Gemisch von 1993 soll noch bestehen
bleiben. Zwei Prinzipien liegen miteinander im Streit und, wie gesagt, da geht
es nicht um Pluralismus, sondern um Hegemonie: Das Prinzip der
marxistisch-sozialistischen Orientierung und das des kleinbürgerlich-bürgerlichen
"Sozialismus", des Reformismus. Schlaumeier Lothar B. hat es ja
deutlich gesagt: Die Flügel sollten aus der Führung ausscheiden. Natürlich
wusste er, was er da in Wahrheit sagte. Die Marxisten raus und die Klappe
halten. Denn die Reformisten, die sich von den Marxisten qualitativ
unterscheiden, sind sich untereinander - sieht man von immer vorhandenen
Eitelkeiten ab - im Prinzip einig. Ein paar salbungsvolle Worte über Werte mehr
oder weniger, ein paar folgenlose kritische Worte an die Berliner Regierung mehr
oder weniger, das ist alles an Unterschieden. Wobei man weiß, dass die in
Berlin registrieren: In Landesregierungen macht die PDS alle aus Berlin
vorgegebenen Schweinereien mit!
Es werden hier zwei Dinge vermischt, das Prinzip des Bündnisses
mit dem der Partei. Ich bin sicher, es wird keinen Weg zum Sozialismus geben
ohne ein breites Bündnis von Kräften, die auf unterschiedliche Weise für den
Sozialismus eintreten und dabei auch nicht immer haargenau dasselbe meinen. Dies
wäre die Konstellation für ein Bündnis und wem es darum geht, es aufrecht zu
erhalten, der muss bestrebt sein, hier Prinzipien des ideologisch-politischen
Pluralismus anzuerkennen und Gefahr für das Bündnis darin zu sehen, um
Hegemonie zu kämpfen. Die mag sich im Verlauf des gemeinsamen Wirkens, auf der
Grundlage positiver Erfahrungen herausstellen, aber sie ohne solche gemeinsam
errungene Erfahrungen erkämpfen zu wollen würde das Ende des notwendigen Bündnisses
bedeuten. Anders steht es um das Problem der Partei. Alle Parteien sind
letztlich gruppiert um ein ideologisch-politisches Fundament (in dem sich,
letztlich, Klassenpositionen und Klasseninteressen ausdrücken). "Flügelchen"
ändern daran nichts. Keine dieser Parteien lässt ideologischen oder
politischen Pluralismus zu. Pluralismus ist etwas anderes, als wenn es in der
Partei, auf der Grundlage der gemeinsamen ideologisch-politischen Basis in der
Erarbeitung und Durchführung von Politik zu Meinungsstreit kommt. Eine Partei,
sofern sie lebt und nicht alles unter dem Deckmantel der "Einmütigkeit"
versteckt, wird immer solchen Meinungsstreit haben, andernfalls treibt sie alles
Dialektische, alles aus dem Meinungsstreit hervorgehende Vorwärtstreibende aus
sich heraus - und das Ende ist dann eine PDS, in der alles das, was man vorher
hinter Einmütigkeit verborgen hatte, plötzlich fröhliche Urständ feiert.
Ich sehe keine Möglichkeit, bei Beibehaltung des Parteiprinzips
die PDS pluralistisch zu machen.
Und die dritte Illusion?
Wie ist das mit dem Vorwurf des Spaltertums? Ihr könnt machen, was
ihr wollt, den Vorwurf könnt Ihr nicht vermeiden. Die Interpretationsmacht
liegt in den Händen der Medien der Reichen und Mächtigen, des Staates, und die
stehen gegen euch, an der Seite der "Reformer". Was die vorhaben, wird
von ihnen selbst und den willfährigen Medien als fortschrittlich, modern
gefeiert, und ist doch nur jener alte Plunder, den Marx und Engels bereits im
"Kommunistischen Manifest" oder Engels in dem berühmten
"Zirkularbrief" als Antwort auf das "Zürcher Dreigestirn"
der Höchberg, Schramm und Bernstein beschrieben hat. Die drei waren damals
wenigstens ehrliche Opportunisten und Reformisten, boten sich offen und ehrlich
der Bourgeoisie als Kraft an, die willens und fähig sei, die Arbeiterklasse
still zu stellen. Die heutigen Höchbergs usw. verstecken ihre Liebedienerei vor
den Kräften des Kapitals, indem sie euch den Vorwurf der Spaltung machen, die
ihr doch gar nicht spaltet! Ruft man nicht landauf landab, ihr wärt es, die die
Reformer daran hindern, "positive Politik" zu machen? War
es denn jemals anders in der Geschichte der Arbeiterbewegung, haben nicht stets
die wirklichen Spalter mit der Methode "Haltet den Dieb" gearbeitet?
Wer hat 1914 gespalten? Wer hat 1918/19 die Bluthunde losgelassen und eine
Blutlinie zwischen Sozialdemokraten und Kommunisten gezogen? Wer hat 1933 den
Vorschlag abgelehnt, man möge gemeinsam gegen Hitler zum Streik aufrufen
- Hitler äußerte in der ersten Sitzung seiner Regierung die Sorge, die SPD könne
auf den kommunistischen Vorschlag eingehen, Göring beruhigte ihn, er habe mit
der SPD-Führung gesprochen, die werde ablehnen, wenn man ihnen nur baldige
Neuwahlen zusage. Dies geschah und "gewählt" wurde nach dem
Reichstagsbrand! Die sozialdemokratische Haus- und
Hofgeschichtsschreibung ist bis zur Kitschigkeit verlogen. Den Kommunisten warf
sie stets Spaltertum vor, während sie selbst den gemeinsamen Kampf gegen die
Nazis ablehnte.
Mehr noch: Den Nazis hat
sie im Reichstag nur jenen Ermächtigungen Hitlers widersprochen, die für sie
selbst gefährlich werden konnten - aber dem Nazi-Ansinnen entsprechend die jüdischen
Mitglieder aus dem Parteivorstand entfernt! Sie hat dem außenpolitischen
Programm der Nazis zugestimmt und anschließend, stehend, gemeinsam mit den
Nazis im Reichstag das Deutschland-Lied gesungen. Ihre
Gewerkschaftsbosse haben zusammen mit den Nazis den 1. Mai 1933 gefeiert - wofür
sie am folgenden Tag den Tritt in den Hintern bekamen: Die Gewerkschaft wurde
verboten.
Und
wer hat nach 1945 die Einigung der Arbeiterbewegung verhindert? Die Geschichte
zeigt, wer die wirklichen Spalter waren und sind - und dennoch klebt man stets
uns das Etikett "Spalter" auf. Das ist so, das bleibt so, da könnt
ihr, da können wir machen, was wir wollen. Es darf dies uns also nicht zur Fessel werden, die uns im
eigenen Handeln behindert.
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